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Oberhausen an der Nahe

Gemeinde in Deutschland
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Oberhausen an der Nahe
Oberhausen an der Nahe
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Oberhausen an der Nahe hervorgehoben

Koordinaten: 49° 47′ N, 7° 45′ O

Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Bad Kreuznach
Verbandsgemeinde: Rüdesheim
Höhe: 128 m ü. NHN
Fläche: 3,31 km2
Einwohner: 362 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 109 Einwohner je km2
Postleitzahl: 55585
Vorwahl: 06755
Kfz-Kennzeichen: KH
Gemeindeschlüssel: 07 1 33 074
Adresse der Verbandsverwaltung: Nahestraße 63
55593 Rüdesheim
Website: www.oberhausen-nahe.de
Ortsbürgermeisterin: Anna-Eleonore Kuhn
Lage der Ortsgemeinde Oberhausen an der Nahe im Landkreis Bad Kreuznach
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Über dieses Bild

Oberhausen an der Nahe ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Bad Kreuznach in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Rüdesheim an.

Geographische LageBearbeiten

 
Oberhausen von Nordwesten
 
Luitpold-Brücke - sechsbogige Steinbrücke über die Nahe (in Richtung Oberhausen fotografiert)

Die Weinbaugemeinde Oberhausen liegt an der Nahe am Fuße des Lembergs. Umliegende Nachbarorte sind Niederhausen, Hallgarten, Duchroth und Waldböckelheim.

GeschichteBearbeiten

Am Buchwald wurde 1937 ein ehemaliger römischer Gutshof entdeckt. Auf dem Lemberg befand sich ein römischer Telegraphist, der Nachrichten zwischen den Lagern Kreuznach und Metz übermittelte. Oberhausen wurde in der Merowingerzeit gegründet und stand unter dem Einfluss des Klosters Disibodenberg. Bei der Aufteilung des Nahegaus gelangte der Ort an die Grafen von Zweibrücken, die es als Lehen an die Ritter von Montfort weitergaben.

Nach dem Wiener Kongress gehörte Oberhausen zu Bayern, wo es bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs verblieb. Oberhausen war bis zum 1. Januar 1965 mit dem Nachbarort Duchroth zur Ortsgemeinde Duchroth-Oberhausen vereinigt.

Bei der rheinland-pfälzischen Verwaltungsreform wurde es aus dem Landkreis Rockenhausen in den Landkreis Bad Kreuznach umgegliedert. In kirchlicher Hinsicht gehört Oberhausen weiterhin zur Evangelischen Kirche der Pfalz und zum Bistum Speyer.

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Oberhausen an der Nahe, die Werte bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2][1]

Jahr Einwohner
1939 348
1950 370
1961 395
1970 364
1987 389
2005 423
2018 362

PolitikBearbeiten

GemeinderatBearbeiten

Der Gemeinderat in Oberhausen an der Nahe besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 26. Mai 2019 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und der ehrenamtlichen Ortsbürgermeisterin als Vorsitzender.[3]

BürgermeisterBearbeiten

Ortsbürgermeisterin ist Anna-Eleonore Kuhn. Bei der Kommunalwahl am 26. Mai 2019 wurde sie mit einem Stimmenanteil von 91,98 % in ihrem Amt bestätigt.[4]

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

WeinbauBearbeiten

Oberhausen an der Nahe gehört zum „Weinbaubereich Nahetal“ im Anbaugebiet Nahe. Im Ort sind acht Weinbaubetriebe tätig, die bestockte Rebfläche beträgt 32 Hektar. Etwa 94 % des angebauten Weins sind Weißweinrebsorten (Stand 2007). Im Jahre 1979 waren noch 13 Betriebe tätig, die damalige Rebfläche betrug 44 Hektar.[2] Am 29. September 2017 wurde Katharina Staab aus Oberhausen zur 69. Deutschen Weinkönigin 2017/18 gewählt.

VerkehrBearbeiten

PersönlichkeitenBearbeiten

 
Katharina Staab, Deutsche Weinkönigin

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerungsstand 2018, Gemeindeebene (Hilfe dazu).
  2. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Der Landeswahlleiter RLP: Gemeinderatswahl 2019 Oberhausen. Abgerufen am 15. September 2019.
  4. Der Landeswahlleiter RLP: Direktwahlen 2019. siehe Rüdesheim, Verbandsgemeinde, 18. Ergebniszeile. Abgerufen am 15. September 2019.