Callbach

Gemeinde in Deutschland
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Callbach
Callbach
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Callbach hervorgehoben

Koordinaten: 49° 42′ N, 7° 42′ O

Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Bad Kreuznach
Verbandsgemeinde: Nahe-Glan
Höhe: 223 m ü. NHN
Fläche: 5,38 km2
Einwohner: 353 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 66 Einwohner je km2
Postleitzahl: 67829
Vorwahl: 06753
Kfz-Kennzeichen: KH
Gemeindeschlüssel: 07 1 33 020
Adresse der Verbandsverwaltung: Obertor 13
55590 Meisenheim
Ortsbürgermeister: Uwe Mauritz
Lage der Ortsgemeinde Callbach im Landkreis Bad Kreuznach
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Über dieses Bild
Luftbild des Orts Callbach

Callbach ist eine der Verbandsgemeinde Nahe-Glan angehörende Ortsgemeinde im rheinland-pfälzischen Landkreis Bad Kreuznach in Deutschland.

GeographieBearbeiten

Das Straßendorf liegt im Nordpfälzer Bergland am Eschelbachtal, einem Seitental des Glan. Im Westen befindet sich Meisenheim, im Osten Unkenbach und südlich liegt Schmittweiler.

Zu Callbach gehört auch der Wohnplatz Lindenhof.[2]

GeschichteBearbeiten

Callbach wurde erstmals erwähnt im Jahr 1293 in einer Urkunde des Grafen Heinrich I. von Veldenz. Das Dorf gehörte zum Meisenheimer Besitz der Grafschaft Veldenz, der im Wesentlichen aus Lehensgut des Erzbistums Mainz bestand.[3] Durch Erbgang kam Callbach zusammen mit Meisenheim 1444 an Pfalz-Zweibrücken[4]. 1798 wurde Callbach dem neuen Departement Donnersberg zugeteilt, während der links des Glans liegende Teil des Oberamts Meisenheim dem neuen Departement Saar zugeschlagen wurde.[5] Nach dem Wiener Kongress gehörte Callbach zum Rheinkreis in Königreich Bayern, wo es als Pfalz (Bayern) bis 1946 verblieb. Bei der rheinland-pfälzischen Verwaltungsreform 1969 wurde es vom Landkreis Rockenhausen in den Landkreis Bad Kreuznach umgegliedert. In kirchlicher Hinsicht gehört Callbach weiterhin zur Evangelischen Kirche der Pfalz und zum Bistum Speyer.

Statistik zur Einwohnerentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Callbach, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[6]

Jahr Einwohner
1815 391
1835 556
1871 580
1905 594
1939 540
1950 541
Jahr Einwohner
1961 540
1970 540
1987 423
2005 419
2011 401
2017 368

PolitikBearbeiten

GemeinderatBearbeiten

Der Gemeinderat in Callbach besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 26. Mai 2019 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[7]

BürgermeisterBearbeiten

Ortsbürgermeister ist Uwe Mauritz. Seine Wahl erfolgte am 1. August 2019 durch den Gemeinderat, nachdem bei den Kommunalwahlen am 26. Mai 2019 kein Kandidat angetreten war. Er ist damit Nachfolger von Lothar Geib (SPD), der nicht mehr kandidiert hatte.[8][9]

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

Durch den Ort verläuft die Bundesstraße 420. In Staudernheim ist ein Bahnhof der Nahetalbahn.

LiteraturBearbeiten

  • [Günter F. Anthes u. a.]: 700 Jahre Callbach. Hrsg.: Ortsgemeinde Callbach. Callbach 1993.

WeblinksBearbeiten

 Commons: Callbach – Sammlung von Bildern

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerungsstand 2018, Gemeindeebene (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile. Stand: Januar 2018[Version 2019 liegt vor]. S. 15 (PDF; 2,2 MB).
  3. 700 Jahre Callbach, S. 28ff.
  4. Winfried Dotzauer: Geschichte des Nahe-Hunsrück-Raumes von den Anfängen bis zur Französischen Revolution. Stuttgart 2001, S. 184.
  5. Udo Salomon: Meisenheim. Bad Kreuznach 2015, S. 209 f.
  6. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  7. Der Landeswahlleiter RLP: Gemeinderatswahl 2019 Callbach. Abgerufen am 28. September 2019.
  8. Der Landeswahlleiter RLP: Direktwahlen 2019. siehe Meisenheim, Verbandsgemeinde, vierte Ergebniszeile. Abgerufen am 28. September 2019.
  9. Bürgerzeitung Meisenheim, amtliche Bekanntmachungen: Bericht über die Sitzung des Gemeinderates Callbach vom 01.08.2019. S. 4, Ausgabe 34/2019. 22. August 2019, abgerufen am 28. September 2019.