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GeographieBearbeiten

Maussans liegt auf einer Höhe von 250 m über dem Meeresspiegel, vier Kilometer südlich von Montbozon und etwa 22 Kilometer südsüdöstlich der Stadt Vesoul (Luftlinie). Das Dorf erstreckt sich in leicht erhöhter Lage nördlich der Talebene des Ognon, am Nordwestrand des Hügellandes, das sich zwischen den Flusstälern von Ognon und Doubs ausdehnt.

Die Fläche des 3,92 km² großen Gemeindegebiets umfasst einen Abschnitt des mittleren Ognon-Tals. Die südliche Grenze verläuft entlang dem Ognon, der hier durch eine ungefähr ein Kilometer breite Niederung in weitem Bogen um das Dorf fließt. Vom Flusslauf erstreckt sich das Gemeindeareal nordwärts über die Alluvialebene, die durchschnittlich auf 235 m liegt, bis auf das angrenzende Plateau. Dieses besteht aus Kalkschichten der oberen Jurazeit, liegt auf rund 280 m und ist teils mit Acker- und Wiesland, teils mit Wald bedeckt. Im Norden reicht der Gemeindeboden in die Waldung des Bois Lajus, in dem mit 308 Meter die höchste Erhebung von Maussans erreicht wird.

Nachbargemeinden von Maussans sind Montbozon und Besnans im Norden, Avilley im Osten, Ollans und Larians-et-Munans im Süden sowie Loulans-Verchamp im Westen.

GeschichteBearbeiten

Erstmals urkundlich erwähnt wird Maussans im Jahr 1299. Im Mittelalter gehörte das Dorf zur Freigrafschaft Burgund und darin zum Gebiet des Bailliage d’Amont. Zusammen mit der Franche-Comté gelangte Maussans mit dem Frieden von Nimwegen 1678 definitiv an Frankreich. Seit 2000 ist Maussans Mitglied des 21 Ortschaften umfassenden Gemeindeverbandes Communauté de communes du Pays de Montbozon.

SehenswürdigkeitenBearbeiten

Die Kapelle Sainte-Anne wurde 1834 erbaut. Das überdachte Lavoir (Brunnen, Waschhaus und Viehtränke) stammt von 1865.

BevölkerungBearbeiten

Bevölkerungsentwicklung
Jahr Einwohner
1962 73
1968 59
1975 55
1982 62
1990 77
1999 71

Mit 67 Einwohnern (1. Januar 2016) gehört Maussans zu den kleinsten Gemeinden des Département Haute-Saône. Nachdem die Einwohnerzahl in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts abgenommen hatte (1911 wurden noch 96 Personen gezählt), wurden seit Mitte der 1970er Jahre wieder ein leichtes Bevölkerungswachstum verzeichnet.

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

Maussans war bis weit ins 20. Jahrhundert hinein ein vorwiegend durch die Landwirtschaft (Ackerbau, Obstbau und Viehzucht) und die Forstwirtschaft geprägtes Dorf. Außerhalb des primären Sektors gibt es nur sehr wenige Arbeitsplätze im Dorf. Mittlerweile hat sich der Ort auch zu einer Wohngemeinde gewandelt. Viele Erwerbstätige sind deshalb Wegpendler, die in den größeren Ortschaften der Umgebung ihrer Arbeit nachgehen.

Die Ortschaft liegt abseits der größeren Durchgangsachsen an einer Departementsstraße, die von Avilley nach Loulans-Verchamps führt. Eine weitere Straßenverbindung besteht mit Montbozon.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Maussans – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien