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Massimiliano Blardone

italienischer Skirennläufer
Massimiliano Blardone Ski Alpin
Massimiliano Blardone
Nation ItalienItalien Italien
Geburtstag 26. November 1979 (39 Jahre)
Geburtsort Domodossola
Größe 172 cm
Gewicht 73 kg
Karriere
Disziplin Riesenslalom, Slalom,
Super-G, Kombination
Verein GS Fiamme Gialle
Status zurückgetreten
Karriereende 19. März 2016
Medaillenspiegel
Junioren-WM 1 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
FIS Alpine Ski-Juniorenweltmeisterschaften
0Gold0 Pra-Loup 1999 Slalom
0Bronze0 Pra-Loup 1999 Kombination
Platzierungen im Alpinen Skiweltcup
 Einzel-Weltcupdebüt 29. Oktober 2000
 Einzel-Weltcupsiege 7
 Gesamtweltcup 17. (2005/06)
 Super-G-Weltcup 44. (2006/07)
 Riesenslalomweltcup 2. (2005/06, 2006/07)
 Slalomweltcup 54. (2000/01)
 Kombinationsweltcup 49. (2006/07)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Riesenslalom 7 12 6
 Mannschaft 0 0 1
 

Massimiliano („Max“) Blardone (* 26. November 1979 in Domodossola) ist ein ehemaliger italienischer Skirennläufer. Er fuhr fast ausschließlich Riesenslalom-Rennen und zählte in dieser Disziplin mehrere Jahre lang zur Weltspitze.

BiografieBearbeiten

Seinen ersten großen Erfolg feierte er 1999 mit dem Sieg im Slalom bei der Juniorenweltmeisterschaft im französischen Pra-Loup. Zwei Jahre später nahm er erstmals an Weltcuprennen teil. Seine Leistungen im Slalom waren nicht überzeugend, doch im Riesenslalom fuhr er viermal unter die besten zehn und wurde bei der Ski-WM 2001 in St. Anton Fünfter.

Bei den Olympischen Winterspielen 2002 fuhr Blardone im Riesenslalom auf den achten Platz. Zu Beginn der Saison 2002/03 entschied er sich, von nun an ausschließlich Riesenslalom-Rennen zu bestreiten. In dieser Disziplin zählt der Italiener zur absoluten Weltspitze und konnte sich seit dem Winter 2002/03 siebenmal unter den besten fünf im Riesenslalom-Weltcup platzieren, dreimal davon unter den besten drei. Im Januar 2004 erreichte er in Flachau erstmals einen Podestplatz. Seinen ersten Sieg im Weltcup feierte er im Januar 2005 in Adelboden. Ab Dezember 2004 nahm er neben den Riesenslaloms auch vereinzelt an Super-Gs und ab März 2007 an Super-Kombinationen teil. In beiden Disziplinen kam er aber nur jeweils einmal in die Punkteränge. Ab Dezember 2009 war er wieder ausschließlich bei Riesenslaloms am Start.

In den Saisonen 2005/06 und 2006/07 erreichte Blardone mit jeweils einem Sieg den zweiten Platz im Riesenslalomweltcup. Bei den Olympischen Winterspielen 2006 in Turin sowie den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver belegte er jeweils den elften Platz im Riesenslalom. Bei den Weltmeisterschaften 2005 und 2007 gelangen ihm keine vorderen Plätze, 2009 erreichte er in Val-d’Isère wie schon acht Jahre zuvor den fünften Platz im Riesenslalom. Bei der Weltmeisterschaft 2011 belegte er nur Rang 30 in seiner Spezialdisziplin. Im Verlaufe des Winters 2011/12 gelangen ihm zwei Weltcupsiege in Alta Badia und Crans-Montana. Danach konnte Blardone nicht mehr an diese Erfolge anknüpfen, in der Saison 2012/13 blieb ein 5. Platz in Val-d’Isère sein bestes Resultat, ein 7. Platz in Lenzerheide war für mehr als zwei Jahre sein letztes Top-10-Ergebnis.

In der Saison 2015/16 machte Blardone mit einem dritten Platz des Riesenslaloms im japanischen Naeba erneut auf sich aufmerksam. Mit dem 15. Platz beim Saisonfinale in St. Moritz am 19. März 2016 beendete Blardone nach 153 Starts im Weltcup seine aktive Karriere.

ErfolgeBearbeiten

Olympische SpieleBearbeiten

WeltmeisterschaftenBearbeiten

WeltcupwertungenBearbeiten

Saison Gesamt Super-G Riesenslalom Slalom Kombination
Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte
2000/01 40. 189 9. 185 54. 4
2001/02 44. 182 12. 182
2002/03 36. 249 5. 249
2003/04 35. 266 3. 266
2004/05 23. 345 5. 345
2005/06 17. 442 2. 442
2006/07 20. 390 44. 7 2. 380 49. 3
2007/08 35. 275 6. 275
2008/09 28. 325 4. 325
2009/10 23. 309 5. 309
2010/11 54. 151 8. 151
2011/12 26. 408 3. 408
2012/13 46. 160 13. 160
2013/14 83. 54 27. 54
2014/15 107. 34 29. 34
2015/16 58. 164 16. 164

WeltcupsiegeBearbeiten

Blardone erzielte 25 Podestplatzierungen in Einzelrennen, davon 7 Siege:

Datum Ort Land Disziplin
11. Januar 2005 Adelboden Schweiz Riesenslalom
18. Dezember 2005 Alta Badia Italien Riesenslalom
2. Dezember 2006 Beaver Creek USA Riesenslalom
8. Dezember 2007 Bad Kleinkirchheim Österreich Riesenslalom
20. Dezember 2009 Alta Badia Italien Riesenslalom
18. Dezember 2011 Alta Badia Italien Riesenslalom
26. Februar 2012 Crans-Montana Schweiz Riesenslalom

JuniorenweltmeisterschaftenBearbeiten

  • Pra-Loup 1999: 1. Slalom, 3. Kombination, 9. Abfahrt, 11. Riesenslalom, 26. Super-G

Weitere ErfolgeBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Massimiliano Blardone – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien