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Joel Eriksson (Rennfahrer)

schwedischer Automobilrennfahrer

KarriereBearbeiten

Anfänge im Kart- und Formelsport (2007–2017)Bearbeiten

Eriksson begann seine Motorsportkarriere 2007 im Kartsport, in dem er bis 2013 aktiv blieb.

2014 wechselte Eriksson in den Formelsport und erhielt beim von Motopark Academy betreuten Lotus-Team ein Cockpit in der ADAC Formel Masters.[1] Er gewann ein Rennen und wurde als bester Fahrer seines Rennstalls Gesamtfünfter. 2015 blieb Eriksson bei Motopark und fuhr in der deutschen Formel-4-Meisterschaft, der Nachfolgeserie der ADAC Formel Masters.[2] Er entschied sieben Rennen für sich und schloss die Saison mit 299 zu 347 Punkten hinter Marvin Dienst auf dem zweiten Gesamtrang ab. Darüber hinaus bestritt Eriksson drei Rennen in der nordeuropäischen Formel-4-Meisterschaft 2015, wobei er zweimal aufs Podium fuhr.

2016 blieb Eriksson erneut bei Motopark und wechselte in die europäische Formel-3-Meisterschaft.[3] Er gewann ein Rennen und stand insgesamt zehnmal auf dem Podest. Als bester Serienneuling beendete er die Saison auf dem fünften Platz in der Fahrerwertung. 2017 nahm Eriksson an seiner zweiten europäischen Formel-3-Meisterschaft teil. Er fuhr erneut für Motopark.[4] Obwohl er sieben Rennen gewinnen konnte, unterlag er Lando Norris im Kampf um die Meisterschaft und wurde Gesamtzweiter.

DTM (seit 2018)Bearbeiten

Zur Saison 2018 verließ Eriksson den Formelsport und wechselte zu Racing Bart Mampaey in die DTM, wo er ein Cockpit in einem BMW erhielt und Teamkollege von Bruno Spengler und Philipp Eng wurde.[5] Im zweiten Saisonrennen in Hockenheim konnte er als Viertplatzierter erstmals punkten. Bei dem Sonntagsrennen in Misano erzielte er seinen ersten DTM-Sieg. Mit 72 Punkten beendete er die Saison als 14. der Fahrerwertung.

2019 blieben Eng und Eriksson bei Mampaey.[6] Mit Sheldon van der Linde, der Spengler ersetzte, erhielten sie einen neuen Teamkollegen. In Zolder erreichte Eriksson als Zweiter des Samstagsrennens den ersten Podestplatz der Saison. Im Samstagsrennen von Nürnberg erreichte er mit dem dritten Platz ein weiteres Mal das Podium. Nach acht von 18 Wertungsläufen belegte er den zehnten Rang der Gesamtwertung.

PersönlichesBearbeiten

Erikssons Bruder Jimmy ist ebenfalls Automobilrennfahrer.[1]

StatistikBearbeiten

KarrierestationenBearbeiten

Einzelergebnisse in der deutschen Formel-4-MeisterschaftBearbeiten

Jahr Team 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 Punkte Rang
2015 Motopark Deutschland  OS1 Osterreich  SPI Belgien  SPA Deutschland  LAU Deutschland  NÜR Deutschland  SAC Deutschland  OS2 Deutschland  HOC 299 2.
4 9 5 1 1 DNF 1 1 4 EX 1 9 4 10 6 2 2 6 1 1 9 17 8 3
Legende
Farbe Abkürzung Bedeutung
Gold Sieg
Silber 2. Platz
Bronze 3. Platz
Grün Platzierung in den Punkten
Blau Klassifiziert außerhalb der Punkteränge
Violett DNF Rennen nicht beendet (did not finish)
NC nicht klassifiziert (not classified)
Rot DNQ nicht qualifiziert (did not qualify)
DNPQ in Vorqualifikation gescheitert (did not pre-qualify)
Schwarz DSQ disqualifiziert (disqualified)
Weiß DNS nicht am Start (did not start)
WD zurückgezogen (withdrawn)
Hellblau PO nur am Training teilgenommen (practiced only)
TD Freitags-Testfahrer (test driver)
ohne DNP nicht am Training teilgenommen (did not practice)
INJ verletzt oder krank (injured)
EX ausgeschlossen (excluded)
DNA nicht erschienen (did not arrive)
C Rennen abgesagt (cancelled)
  keine WM-Teilnahme
sonstige P/fett Pole-Position
SR/kursiv Schnellste Rennrunde
* nicht im Ziel, aufgrund der zurückgelegten
Distanz aber gewertet
() Streichresultate
unterstrichen Führender in der Gesamtwertung

Einzelergebnisse in der nordeuropäischen Formel-4-MeisterschaftBearbeiten

Jahr Team 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 Punkte Rang
2015 Koiranen GP Finnland  AHV Russland  MSC Russland  SOC Finnland  ALA Estland  AUD Russland  MSC Estland  AUD 30 12.
12 4 3                                    
Legende
Farbe Abkürzung Bedeutung
Gold Sieg
Silber 2. Platz
Bronze 3. Platz
Grün Platzierung in den Punkten
Blau Klassifiziert außerhalb der Punkteränge
Violett DNF Rennen nicht beendet (did not finish)
NC nicht klassifiziert (not classified)
Rot DNQ nicht qualifiziert (did not qualify)
DNPQ in Vorqualifikation gescheitert (did not pre-qualify)
Schwarz DSQ disqualifiziert (disqualified)
Weiß DNS nicht am Start (did not start)
WD zurückgezogen (withdrawn)
Hellblau PO nur am Training teilgenommen (practiced only)
TD Freitags-Testfahrer (test driver)
ohne DNP nicht am Training teilgenommen (did not practice)
INJ verletzt oder krank (injured)
EX ausgeschlossen (excluded)
DNA nicht erschienen (did not arrive)
C Rennen abgesagt (cancelled)
  keine WM-Teilnahme
sonstige P/fett Pole-Position
SR/kursiv Schnellste Rennrunde
* nicht im Ziel, aufgrund der zurückgelegten
Distanz aber gewertet
() Streichresultate
unterstrichen Führender in der Gesamtwertung

Einzelergebnisse in der europäischen Formel-3-MeisterschaftBearbeiten

Jahr Team Motor 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 Punkte Rang
2016 Motopark Volkswagen Frankreich  LEC Ungarn  HUN Frankreich  PAU Osterreich  SPI Deutschland  NOR Niederlande  ZAN Belgien  SPA Deutschland  NÜR Italien  IMO Deutschland  HOC 252 5.
6 9 3 3 DNF 2 14 9 6 17 14 6 DNF 5 DNF 12 10 7 14 2 1 7 3 6 3 2 5 6 2 2
2017 Motopark Volkswagen Vereinigtes Konigreich  SIL Italien  MNZ Frankreich  PAU Ungarn  HUN Deutschland  NOR Belgien  SPA Niederlande  ZAN Deutschland  NÜR Osterreich  SPI Deutschland  HOC 383 2.
4 1 2 4 1 4 1 DNF 5 10 2 1 4 10 7 9 2 2 2 12 12 10 9 8 2 1 1 1 4 2
Legende
Farbe Abkürzung Bedeutung
Gold Sieg
Silber 2. Platz
Bronze 3. Platz
Grün Platzierung in den Punkten
Blau Klassifiziert außerhalb der Punkteränge
Violett DNF Rennen nicht beendet (did not finish)
NC nicht klassifiziert (not classified)
Rot DNQ nicht qualifiziert (did not qualify)
DNPQ in Vorqualifikation gescheitert (did not pre-qualify)
Schwarz DSQ disqualifiziert (disqualified)
Weiß DNS nicht am Start (did not start)
WD zurückgezogen (withdrawn)
Hellblau PO nur am Training teilgenommen (practiced only)
TD Freitags-Testfahrer (test driver)
ohne DNP nicht am Training teilgenommen (did not practice)
INJ verletzt oder krank (injured)
EX ausgeschlossen (excluded)
DNA nicht erschienen (did not arrive)
C Rennen abgesagt (cancelled)
  keine WM-Teilnahme
sonstige P/fett Pole-Position
SR/kursiv Schnellste Rennrunde
* nicht im Ziel, aufgrund der zurückgelegten
Distanz aber gewertet
() Streichresultate
unterstrichen Führender in der Gesamtwertung

Statistik in der DTMBearbeiten

Diese Statistik umfasst alle Teilnahmen des Fahrers an der DTM.

GesamtübersichtBearbeiten

Stand: 7. Juli 2019

Saison Team Hersteller Fahrzeug Rennen Siege Zweiter Dritter Poles schn.
Rennrunden
Punkte Pos.
2018 BMW Team RBM   BMW BMW M4 DTM 20 1 72 14.
2019 BMW Team RBM   BMW BMW M4 DTM 8 1 1 43 10.
Gesamt 28 1 1 1 115

EinzelergebnisseBearbeiten

Saison 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20
2018 Deutschland  HO1 Deutschland  LAU Ungarn  HUN Deutschland  NOR Niederlande  ZAN Vereinigtes Konigreich  BRH Italien  MIS Deutschland  NÜR Osterreich  SPI Deutschland  HO2
12 43 12 9 17 6 9 12 9 11 14 13 12 1 12 6 15 5 15 9
2019 Deutschland  HO1 Belgien  ZOL Italien  MIS Deutschland  NOR Niederlande  ASS Vereinigtes Konigreich  BRH Deutschland  LAU Deutschland  NÜR Deutschland  HO2
13 10 2 10 DNF 6 3 13                    

(Legende)

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Valentin Khorounzhiy: Joel Eriksson joins Motopark for debut single-seater campaign. paddockscout.com, 23. Januar 2014, abgerufen am 24. Januar 2016 (englisch).
  2. Peter Allen: Joel Eriksson stays with Motopark for ADAC F4. paddockscout.com, 9. Februar 2015, abgerufen am 24. April 2015 (englisch).
  3. Marcus Simmons: Joel Eriksson moves up to European F3 with Motopark. autosport.com, 19. Januar 2016, abgerufen am 19. Januar 2016 (englisch).
  4. Marcus Simmons: BMW protege Eriksson to stay in F3 with Motopark. motorsport.com, 20. Januar 2017, abgerufen am 16. März 2017 (englisch).
  5. Philipp Eng und Joel Eriksson neu im DTM-Aufgebot von BMW. Motorsport-Total.com, 15. Dezember 2017, abgerufen am 18. Dezember 2017.
  6. BMW bestätigt die ersten fünf DTM-Fahrer für die Saison 2019. DTM.com, 8. Dezember 2018, abgerufen am 10. Juni 2019.