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Die DTM-Saison 2019 war die 33. Saison der DTM und die 20. seit Neugründung der Serie im Jahr 2000. Sie begann am 3. Mai 2019 in Hockenheim und endete am 6. Oktober an selber Stelle. Die Saison umfasste 18 Wertungsläufe an neun Rennwochenenden sowie zwei weitere Rennen, die im November gemeinsam mit der japanischen Super GT ausgetragen werden, und wurde von dem Deutschen Motor Sport Bund und der ITR veranstaltet.

DTM-Saison 2019
Champions
Fahrer: DeutschlandDeutschland René Rast
Hersteller: DeutschlandDeutschland Audi
Team: DeutschlandDeutschland Audi Sport Team Rosberg
Saisondaten
Anzahl Rennen: 18 + 2
< Saison 2018

Saison 2020 >

Der DTM-Meister der Saison 2018, der Brite Gary Paffett, trat 2019 nicht mehr in der Serie an und konnte seinen Titel damit nicht verteidigen. Dasselbe galt auch für die Sieger in Team- und Herstellermeisterschaft, HWA beziehungsweise Mercedes-Benz. Somit startete René Rast, Vizemeister 2018, als bestplatzierter Pilot des Vorjahres in die Saison 2019. Als dritter Hersteller neben Audi und BMW nahm 2019 anstelle von Mercedes Aston Martin an der DTM teil. Daneben waren Honda, Lexus und Nissan im Rahmen eines Gaststarts mit jeweils einem Fahrzeug Teil des Saisonfinales in Hockenheim.

René Rast gewann nach 16 von 18 Rennen vorzeitig seinen zweiten Meistertitel in der DTM nach 2017. Den Sieg in der Markenwertung sicherte sich Audi. Die Meisterschaft der Teams gewann das Audi Sport Team Rosberg.

Änderungen 2019Bearbeiten

Rennstrecken und ReglementBearbeiten

Die Anzahl der Rennen wurde zur Saison 2019 von 20 auf 18 an neun Rennwochenenden verringert. Dabei wurden die Veranstaltungen in Zandvoort, auf dem Red Bull Ring sowie auf dem Hungaroring aus dem Rennkalender gestrichen. Neu hinzu kam hingegen der TT Circuit Assen, zudem gastierte die DTM erstmals seit 2002 wieder auf dem Circuit Zolder.[1]

Im Vergleich zu den Vorjahren wurde die Zahl der Freien Trainings an jedem Rennwochenende von drei auf zwei am Freitag reduziert.[2] Diese hatten eine Dauer von 45 beziehungsweise 30 Minuten, anschließend standen jeweils weitere fünf Minuten für Startübungen zur Verfügung.[3] Alle Rennen wurden um 13:30 Uhr Ortszeit gestartet, die im Vorjahr erstmals ausgetragenen Nachtrennen in Misano entfielen, während die Strecke selbst jedoch Teil des Kalenders blieb.[2] Für die Rennen wurde zu Saisonbeginn eine Rundenzahl festgelegt, die sich an einer Renndauer von 58 Minuten orientierte. Zuvor wurde in allen Wertungsläufen über eine Zeit von 55 Minuten mit einer anschließenden weiteren Runde gefahren, die genaue Anzahl der Umläufe war somit unbestimmt. Jedes Rennen hatte eine Maximaldauer von 70 Minuten. Durch das Safety Car neutralisierte Runden wurden zu der zuvor bestimmten Distanz addiert, die maximale Anzahl der zu addierenden Rennrunden lag bei drei.[4] Diese Änderungen wurden bereits nach dem ersten Rennwochenende in Hockenheim teilweise wieder zurückgenommen und man kehrte zu dem bisherigen Format mit 55 zu fahrenden Minuten und einer weiteren Runde zurück. Weiterhin konnten jedoch nun bis zu zwei unter Safety-Car-Bedingungen absolvierte Umläufe durch den Rennleiter angehängt werden. Diese Rückgängigmachung geschah, um der im Vergleich zu 2018 zum Teil kürzeren Übertragungszeit des TV-Partners Sat.1 nach den Rennen gerecht zu werden.[5] Für die Herstellerwertung wurden nur noch die besten vier Fahrzeuge pro Marke in jedem Rennen gewertet. Diese Änderung wurde aufgrund der unterschiedlichen Anzahl an Fahrzeugen, die die Hersteller einsetzten, notwendig.[4]

Das Gewicht der Fahrzeuge ohne das des Fahrers und des Kraftstoffes wurde von 1031 auf 986 Kilogramm reduziert.[6][7] Bedingt durch das im Rahmen der Kooperation der DTM mit der japanischen Super GT entstandene Class-1-Reglement kamen 2019 erstmals Vierzylinder-Turbomotoren mit zwei Litern Hubraum statt der bisherigen Achtzylinder-Saugmotoren zum Einsatz. Diese hatten eine Leistung von etwa 620 Pferdestärken und es waren damit Geschwindigkeiten von mehr als 300 Kilometer pro Stunde möglich.[8][9] Im Bereich der Aerodynamik wurden neben neuen Diffusoren an Front und Heck der Fahrzeuge Unterböden und Heckflügel eingesetzt, die auf denen der japanischen Super-GT-Fahrzeuge basierten.[10] Der Nutzungsmodus des seit 2013 genutzten Drag Reduction Systems wurde angepasst, dabei musste ein Fahrer nun einen Abstand von weniger als drei Sekunden zum Vordermann haben, um davon Gebrauch machen zu dürfen. In den letzten fünf Runden eines Rennens war die Verwendung für alle Teilnehmer mit Ausnahme des Führenden unabhängig von diesem Abstand freigegeben. Mit der neu eingeführten Push-to-pass-Funktion war eine kurzzeitige Steigerung der Motorleistung um 30 Pferdestärken möglich.[6] Die Funktion durfte maximal zwölfmal pro Rennen zur Anwendung kommen[6], ansonsten galten für den Einsatz dieselben Regeln wie bei dem Drag Reduction System.[11] Auf die bislang beim Start genutzte Feststellbremse wurde verzichtet.[12] Die sogenannte Firewall schirmte den Innenraum der Fahrzeuge hinter dem Fahrer ab und sollte diesen vor Gefahren bei Unfällen schützen. Der Innenspiegel wurde im Zuge dessen durch ein Rückfahrsystem ersetzt.[13]

Ziel des gemeinsamen Reglements ist es, die beiden Serien auch mit niedrigen Kosten für neue Hersteller attraktiv zu machen. Ab 2020 wird auch die Super GT nach dem Class-1-Reglement fahren. Bereits Ende 2019 gibt es gemeinsame Rennen der DTM und der Super GT,[2][9] die auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg und dem Fuji Speedway durchgeführt werden. Dabei erfolgte zunächst ein Gaststart von drei Fahrzeugen aus der japanischen Serie beim Saisonfinale der DTM in Hockenheim von 4. bis 6. Oktober 2019. Jeweils eines dieser Fahrzeuge wurde von den Herstellern der Super GT – Honda, Lexus und Nissan – entsendet.[14]

„Damit bieten wir den DTM-Fans zum Saisonabschluss ein echtes Highlight. Sechs Marken in der Startaufstellung eines DTM-Rennens – einfach beeindruckend. Dies ist ein Beleg für das enorme Potenzial der Kooperation von Super GT und DTM.“

Achim Kostron, Geschäftsführer der ITR: DTM.com, 29. März 2019[14]

Am 23. und 24. November 2019 wird eine gemeinsame Veranstaltung beider Rennserien in Fuji stattfinden. Diese wird, wie in der DTM, jedoch anders als in der Super GT üblich, zwei Rennen ohne Betankung während der Boxenstopps und ohne Fahrerwechsel umfassen.[14]

Hersteller, Teams und FahrerBearbeiten

Im Juli 2017 gab Mercedes-Benz bekannt, mit Ende der DTM-Saison 2018 aus der Serie auszuscheiden, um ab 2019 neben dem weiterbestehenden Engagement als Konstrukteur und Team in der Formel-1-Weltmeisterschaft auch an der FIA-Formel-E-Meisterschaft teilzunehmen.[15] Als dritter Hersteller neben Audi und BMW stieg 2019 der britische Sportwagenhersteller Aston Martin in die DTM ein.[16] Es war zunächst jedoch noch unklar, zu welchem Rennen das Debüt von Aston Martin erfolgen würde.[17] Mit dem Ausstieg von Mercedes-Benz zog sich zur Saison 2019 auch das Mercedes-Werksteam HWA aus der DTM zurück, das seinerseits jedoch nun in der FIA-Formel-E-Meisterschaft 2018/19 an den Start ging. Als Einsatzteam für Aston Martin nahm das im Schweizer Kanton St. Gallen beheimatete Team R-Motorsport an der Serie teil. Das Team kooperierte in einem Joint Venture mit HWA, das für die Entwicklung und den Einsatz der Fahrzeuge zuständig war.[16] Zudem setzte das belgische W Racing Team als WRT Team Audi Sport für Audi zwei nicht werksunterstützte Kundenfahrzeuge ein.[18]

Der zweifache DTM-Champion und Titelverteidiger der Saison 2018 Gary Paffett wechselte zur Saison 2018/19 in die FIA-Formel-E-Meisterschaft, in der er – wie zuletzt auch schon in der DTM – für HWA an den Start ging.[19] Denselben Schritt vollzog zunächst auch Daniel Juncadella, der, anders als Paffett, in der Formel E jedoch nur als Test- und Ersatzfahrer von HWA zum Einsatz kam.[20] Am 19. Februar 2019 wurde bekannt, dass Juncadella für R-Motorsport auch in der DTM verbleiben würde.[21] Mit Edoardo Mortara und Pascal Wehrlein starteten 2018/19 zwei weitere ehemalige Mercedes-DTM-Piloten in der Elektrorennserie. Mortara hatte bereits 2017/18 parallel zu seinem DTM-Engagement eine Saison in der Formel E für das Venturi Formula E Team absolviert, für das er auch 2018/19 startete. Gleichzeitig blieb er Mercedes-Werksfahrer.[22] Wehrlein hingegen verließ den Hersteller und fuhr für Mahindra Racing.[23][24] Lucas Auer kehrte ebenfalls in den Monopostosport zurück und wechselte zu B-Max Racing in die Super Formula.[25][26]

Aufseiten von BMW verabschiedete sich Augusto Farfus, in der Vorsaison Teil des BMW Teams RMG, nach sieben Jahren aus der DTM, arbeitete 2019 im GT-Programm des Herstellers und trat für das BRC Racing Team im Tourenwagen-Weltcup an.[27][28] Neu ein stieg hingegen Sheldon van der Linde.[29] Er startete für das BMW Team RBM und ersetzte dort Bruno Spengler, der seinerseits innerhalb der BMW-Teams als Ersatz für Farfus zu RMG wechselte.[30] Für das neue WRT Team Audi Sport fuhr Jonathan Aberdein.[31] Er und van der Linde waren die ersten südafrikanischen Fahrer in der Geschichte der Rennserie.[29] Aberdeins Teamkollege wurde Pietro Fittipaldi. Die beiden bildeten mit 21 beziehungsweise 22 Jahren die jüngste Fahrerpaarung eines Teams in dieser Saison.[32] Da Fittipaldi zugleich Test- und Ersatzfahrer des Haas F1 Teams in der Formel-1-Weltmeisterschaft war und in dieser Funktion bei dem zeitgleich stattfindenden Großen Preis von Kanada 2019 eingesetzt werden sollte, wurde er bei dem Rennwochenende in Misano von dem früheren Motorrad-Weltmeister Andrea Dovizioso im WRT Team Audi Sport vertreten.[33] Weil Jamie Green aus dem Audi Sport Team Rosberg aufgrund einer Blinddarmentzündung für dieses Wochenende ausfiel, wurde er durch den nun doch nicht in Kanada benötigten Fittipaldi ersetzt.[34]

Paul di Resta blieb der DTM bei R-Motorsport als einziger vormaliger Mercedes-Pilot neben Juncadella erhalten.[35] Als dritter Fahrer des Teams wurde di Restas Landsmann Jake Dennis verpflichtet.[36] Gemeinsam mit Juncadella wurde am 19. Februar 2019 Ferdinand von Habsburg als vierter Fahrer bestätigt.[21] Anfang September kündigte der frühere Formel-1-Weltmeister Jenson Button an, als Gastfahrer für Honda in beiden Rennen des Saisonfinales in Hockenheim zu starten.[37] Bei Lexus und Nissan wechselten sich hingegen über das Wochenende zwei Fahrer am Steuer ab; für Lexus waren dies Ryō Hirakawa und Nick Cassidy, für Nissan Tsugio Matsuda und Ronnie Quintarelli.[38]

Teams und FahrerBearbeiten

Änderungen in der ÜbersichtBearbeiten

Die folgende Auflistung enthält einen Überblick über die Fahrer, die an der DTM-Saison 2018 teilgenommen haben und 2019 nicht für dasselbe Team wie im Vorjahr starteten. Daneben werden auch die Einsteiger der Saison 2019 aufgeführt.

Fahrer, die ihr Team gewechselt haben:

Fahrer, die in die DTM einsteigen:

Fahrer, die die DTM verlassen haben:

Liste der TeilnehmerBearbeiten

 
Reifen von Hankook Tire bei der Veranstaltung in Brands Hatch

Das Teilnehmerfeld umfasste ohne Gaststarter 18 Fahrzeuge. Wie in den Vorjahren verwendeten alle Teams Reifen von Hankook Tire.[39] Da in die Teamwertung nur die Ergebnisse von zwei Fahrzeugen pro Team einfließen konnten, fuhren Timo Glock und Philipp Eng für das gemeinsam von Reinhold Motorsport und Racing Bart Mampaey betreute BMW Team RMR. Bei Aston Martin gab es die Teams R-Motorsport 1, bestehend aus Paul di Resta und Jake Dennis, sowie R-Motorsport 2, dem Daniel Juncadella und Ferdinand von Habsburg angehörten. Die folgende Tabelle gibt einen Überblick, welche Fahrer in der DTM-Saison 2019 in welchem Team antraten. Zunächst werden die etablierten Teams in der Reihenfolge der Teamwertung des Vorjahres aufgeführt. Es folgen die neu eingestiegenen Teams sowie die japanischen GT-Teams jeweils alphabetisch sortiert.

Team Nr. Fahrer Fahrzeug Rennen Bild
Audi Sport Team Rosberg 33 Deutschland  René Rast[40] Audi Sport RS 5 DTM 1–18  
53 Vereinigtes Konigreich  Jamie Green[40] Hoffmann Group Audi RS 5 DTM 1–4, 7–18  
21 Brasilien  Pietro Fittipaldi[34] Hoffmann Group Audi RS 5 DTM 5, 6
BMW Team RMR 16 Deutschland  Timo Glock[41] JIVS BMW M4 DTM 1–18  
25 Osterreich  Philipp Eng[41] ZF BMW M4 DTM 1–18  
BMW Team RMG 07 Kanada  Bruno Spengler[41] BMW Bank M4 DTM 1–18  
11 Deutschland  Marco Wittmann[41] Schaeffler BMW M4 DTM 1–18  
Audi Sport Team Abt Sportsline 04 Niederlande  Robin Frijns[40] Aral Ultimate Audi RS 5 DTM 1–18  
51 Schweiz  Nico Müller[40] Castrol Edge Audi RS 5 DTM 1–18  
BMW Team RBM 31 Sudafrika  Sheldon van der Linde[29] Shell BMW M4 DTM 1–18  
47 Schweden  Joel Eriksson[41] CATL BMW M4 DTM 1–18  
Audi Sport Team Phoenix 28 Frankreich  Loïc Duval[40] Mascot Workwear Audi RS 5 DTM 1–18  
99 Deutschland  Mike Rockenfeller[40] Akrapovič Audi RS 5 DTM 1–18  
R-Motorsport 1 03 Vereinigtes Konigreich  Paul di Resta[35] Aston Martin Vantage DTM 1–18  
76 Vereinigtes Konigreich  Jake Dennis[36] Aston Martin Vantage DTM 1–18  
R-Motorsport 2 23 Spanien  Daniel Juncadella[21] Aston Martin Vantage DTM 1–18  
62 Osterreich  Ferdinand von Habsburg[21] Aston Martin Vantage DTM 1–18  
WRT Team Audi Sport 21 Brasilien  Pietro Fittipaldi[32] WRT Audi RS 5 DTM 1–4, 7–18  
27 Sudafrika  Jonathan Aberdein[31] WRT Audi RS 5 DTM 1–18  
34 Italien  Andrea Dovizioso[33] Audi RS 5 DTM 5, 6
Lexus Team KeePer TOM’S 37 Japan  Ryō Hirakawa[38] Lexus LC500 17  
Neuseeland  Nick Cassidy[38] Lexus LC500 18
Nismo 35 Japan  Tsugio Matsuda[38] Nissan R35 17  
Italien  Ronnie Quintarelli[38] Nissan R35 18
Team Kunimitsu 01 Vereinigtes Konigreich  Jenson Button[37] Honda NSX-GT 17, 18  

SaisonvorbereitungBearbeiten

Die ersten Testfahrten mit den Fahrzeugen für die Saison 2019 fanden zwischen 12. und 14. November 2018 im portugiesischen Estoril statt. Für Audi kamen Nico Müller, René Rast und Mike Rockenfeller zum Einsatz, für BMW testeten Bruno Spengler und Marco Wittmann. Aston Martin nahm an diesen Tests noch nicht teil.[42] Erstmals gingen die Briten bei den Tests in Jerez de la Frontera Anfang März 2019 mit Jake Dennis und Paul di Resta auf die Strecke. Für Audi fuhren dort Müller und Rast, für BMW Timo Glock und Spengler.[43] Von 27. bis 29. März 2019 absolvierten Dennis, Ferdinand von Habsburg und Daniel Juncadella drei weitere Testtage für Aston Martin in Estoril.[44]

Die offiziellen ITR-Testfahrten erfolgten von 15. bis 18. April 2019 auf dem Lausitzring.[45] Audi war mit neun, BMW mit drei und Aston Martin mit zwei Fahrzeugen vor Ort, die auch in einem Rollout, der bereits am Sonntag stattfand, zum Einsatz kamen.[7] Allerdings durfte jedes Team bei den Testfahrten nur jeweils ein Fahrzeug einsetzen, somit standen Audi vier, BMW drei und Aston Martin zwei Fahrzeuge zur Verfügung.[46]

Am ersten Testtag gab es eine Dreifachführung für Audi. Die schnellste Runde fuhr Mike Rockenfeller in 1:35,190 Minuten vor Jamie Green und Nico Müller.[47] Der Test dauerte sechs Stunden und wurde planmäßig durch eine knapp dreistündige Pause unterbrochen.[46] Am 16. April konnten die Audi-Fahrer die Leistungen des Vortags bestätigen: Loïc Duval erzielte in 1:36,130 Minuten die schnellste Runde. Ihm folgten René Rast und Robin Frijns auf den Plätzen zwei und drei. Alle drei hatten an diesem Tag die Fahrzeuge von ihren jeweiligen Teamkollegen bei Phoenix (Duval), Rosberg (Rast) beziehungsweise Abt (Frijns) übernommen. BMW hatte mit technischen Schwierigkeiten zu kämpfen: So konnte Spengler nur eine Runde fahren, die nicht gezeitet wurde und Joel Eriksson absolvierte, bedingt durch Elektronikprobleme, lediglich 14 Umläufe.[48] Der Test dauerte fünf Stunden und 40 Minuten.[46] Auch der dritte Tag war von Audi-Fahrzeugen an der Spitze des Klassements geprägt. Frijns war mit einer Zeit von 1:35,169 Minuten Schnellster vor Rast und Rockenfeller. Frijns unterbot damit auch Rockenfellers am Montag erzielte Bestzeit. Im Vergleich zu den ersten beiden Tagen wechselten sich die Piloten angesichts der elf Stunden Testdauer[46] zum Teil am Steuer ab.[49] Am vierten Tag standen ebenfalls elf Stunden Testdauer zur Verfügung.[46] Die schnellste Runde fuhr Müller in 1:35,681 Minuten vor Green und Duval. Somit bildeten auch am vierten Testtag mindestens drei Audi-Piloten die Spitze des Feldes.[50]

Insgesamt legten die 18 Piloten an den vier Tagen 3921 Runden, was einer Distanz von 17.777,814 Kilometern entspricht, zurück. Die schnellste Runde erzielte Robin Frijns am Mittwoch, die größte Distanz absolvierte Sheldon van der Linde mit 348 Runden. Audi schien einen Vorteil bezüglich der Zuverlässigkeit und der Geschwindigkeit gegenüber den Konkurrenten zu haben. Aston-Martin-Fahrer Jake Dennis merkte jedoch gegenüber Motorsport-Total.com an: „Beim Renntempo können wir auf jeden Fall mit Audi mithalten, wenn wir nicht sogar besser sind.“[48] Ähnlich sah es auch René Rast: „Die haben von Jerez zu hier einen richtigen Schritt gemacht. Nach dem ersten Test in Jerez sah es ja nicht so aus, aber auf einmal sind sie hier wirklich bärenstark.“[51] BMW-Motorsportdirektor Jens Marquardt zog angesichts der technischen Probleme seiner Marke an den ersten beiden Tagen ein gemischtes Fazit.[7]

Ergebnisse der Testfahrten von 15. bis 18. April 2019
15. April[47]
Pos. Fahrer Hersteller Schnellste Runde Absolvierte Runden
01 Mike Rockenfeller Audi 1:35,190 101
02 Jamie Green Audi 1:35,233 084
03 Nico Müller Audi 1:35,569 124
04 Bruno Spengler BMW 1:35,957 108
05 Timo Glock BMW 1:36,030 084
06 Jonathan Aberdein Audi 1:36,053 067
07 Ferdinand von Habsburg Aston Martin 1:36,503 095
08 Daniel Juncadella Aston Martin 1:36,705 118
09 Joel Eriksson BMW 1:37,380 036
16. April[48]
Pos. Fahrer Hersteller Schnellste Runde Absolvierte Runden
01 Loïc Duval Audi 1:36,130 080
02 René Rast Audi 1:36,288 105
03 Robin Frijns Audi 1:36,631 073
04 Daniel Juncadella Aston Martin 1:36,701 117
05 Jake Dennis Aston Martin 1:37,194 072
06 Sheldon van der Linde BMW 1:37,292 116
07 Pietro Fittipaldi Audi 1:38,020 092
08 Joel Eriksson BMW 1:40,787 014
09 Bruno Spengler BMW 001
17. April[49]
Pos. Fahrer Hersteller Schnellste Runde Absolvierte Runden
01 Robin Frijns Audi 1:35,169 072
02 René Rast Audi 1:35,487 079
03 Mike Rockenfeller Audi 1:35,688 082
04 Joel Eriksson BMW 1:35,884 134
05 Pietro Fittipaldi Audi 1:36,194 063
06 Sheldon van der Linde BMW 1:36,249 058
07 Marco Wittmann BMW 1:36,255 051
08 Jake Dennis Aston Martin 1:36,345 086
09 Paul di Resta Aston Martin 1:36,580 105
10 Jamie Green Audi 1:36,583 017
11 Timo Glock BMW 1:36,773 066
12 Nico Müller Audi 1:36,801 028
13 Loïc Duval Audi 1:36,978 072
14 Jonathan Aberdein Audi 1:37,153 080
15 Philipp Eng BMW 1:37,286 083
18. April[50]
Pos. Fahrer Hersteller Schnellste Runde Absolvierte Runden
01 Nico Müller Audi 1:35,681 112
02 Jamie Green Audi 1:35,794 087
03 Loïc Duval Audi 1:36,076 101
04 René Rast Audi 1:36,360 075
05 Jonathan Aberdein Audi 1:36,369 067
06 Mike Rockenfeller Audi 1:36,602 069
07 Sheldon van der Linde BMW 1:36,626 174
08 Joel Eriksson BMW 1:36,701 152
09 Robin Frijns Audi 1:36,797 035
10 Philipp Eng BMW 1:36,823 181
11 Paul di Resta Aston Martin 1:37,067 062
12 Ferdinand von Habsburg Aston Martin 1:37,274 125
13 Pietro Fittipaldi Audi 1:37,519 100

RennkalenderBearbeiten

Der vorläufige Rennkalender wurde am 12. Oktober 2018 veröffentlicht.[45]

Nr. Datum Rennstrecke Sieger Zweiter Dritter Pole-
Position
Schnellste
Rennrunde
01 4. Mai Deutschland  Hockenheim Deutschland  Marco Wittmann
(BMW Team RMG)
Deutschland  Mike Rockenfeller
(Audi Sport Team Phoenix)
Niederlande  Robin Frijns
(Audi Sport Team Abt Sportsline)
Deutschland  Marco Wittmann
(BMW Team RMG)
Deutschland  Timo Glock
(BMW Team RMR)
02 5. Mai Deutschland  René Rast
(Audi Sport Team Rosberg)
Schweiz  Nico Müller
(Audi Sport Team Abt Sportsline)
Niederlande  Robin Frijns
(Audi Sport Team Abt Sportsline)
Osterreich  Philipp Eng
(BMW Team RMR)
Brasilien  Pietro Fittipaldi
(WRT Team Audi Sport)
03 18. Mai Belgien  Zolder Osterreich  Philipp Eng
(BMW Team RMR)
Schweden  Joel Eriksson
(BMW Team RBM)
Schweiz  Nico Müller
(Audi Sport Team Abt Sportsline)
Deutschland  Marco Wittmann
(BMW Team RMG)
Niederlande  Robin Frijns
(Audi Sport Team Abt Sportsline)
04 19. Mai Deutschland  René Rast
(Audi Sport Team Rosberg)
Osterreich  Philipp Eng
(BMW Team RMR)
Vereinigtes Konigreich  Jamie Green
(Audi Sport Team Rosberg)
Sudafrika  Sheldon van der Linde
(BMW Team RBM)
Osterreich  Philipp Eng
(BMW Team RMR)
05 7. Juni Italien  Misano Deutschland  Marco Wittmann
(BMW Team RMG)
Deutschland  René Rast
(Audi Sport Team Rosberg)
Frankreich  Loïc Duval
(Audi Sport Team Phoenix)
Deutschland  René Rast
(Audi Sport Team Rosberg)
Osterreich  Philipp Eng
(BMW Team RMR)
06 8. Juni Schweiz  Nico Müller
(Audi Sport Team Abt Sportsline)
Osterreich  Philipp Eng
(BMW Team RMR)
Deutschland  René Rast
(Audi Sport Team Rosberg)
Deutschland  René Rast
(Audi Sport Team Rosberg)
Niederlande  Robin Frijns
(Audi Sport Team Abt Sportsline)
07 6. Juli Deutschland  Nürnberg Deutschland  René Rast
(Audi Sport Team Rosberg)
Schweiz  Nico Müller
(Audi Sport Team Abt Sportsline)
Schweden  Joel Eriksson
(BMW Team RBM)
Schweiz  Nico Müller
(Audi Sport Team Abt Sportsline)
Schweiz  Nico Müller
(Audi Sport Team Abt Sportsline)
08 7. Juli Kanada  Bruno Spengler
(BMW Team RMG)
Vereinigtes Konigreich  Jamie Green
(Audi Sport Team Rosberg)
Deutschland  Mike Rockenfeller
(Audi Sport Team Phoenix)
Deutschland  René Rast
(Audi Sport Team Rosberg)
Schweiz  Nico Müller
(Audi Sport Team Abt Sportsline)
09 20. Juli Niederlande  Assen Deutschland  Marco Wittmann
(BMW Team RMG)
Schweiz  Nico Müller
(Audi Sport Team Abt Sportsline)
Deutschland  René Rast
(Audi Sport Team Rosberg)
Deutschland  Marco Wittmann
(BMW Team RMG)
Schweiz  Nico Müller
(Audi Sport Team Abt Sportsline)
10 21. Juli Deutschland  Mike Rockenfeller
(Audi Sport Team Phoenix)
Deutschland  Marco Wittmann
(BMW Team RMG)
Schweiz  Nico Müller
(Audi Sport Team Abt Sportsline)
Deutschland  René Rast
(Audi Sport Team Rosberg)
Osterreich  Philipp Eng
(BMW Team RMR)
11 10. August Vereinigtes Konigreich  Brands Hatch Deutschland  Marco Wittmann
(BMW Team RMG)
Deutschland  René Rast
(Audi Sport Team Rosberg)
Schweiz  Nico Müller
(Audi Sport Team Abt Sportsline)
Deutschland  Marco Wittmann
(BMW Team RMG)
Osterreich  Philipp Eng
(BMW Team RMR)
12 11. August Deutschland  René Rast
(Audi Sport Team Rosberg)
Schweiz  Nico Müller
(Audi Sport Team Abt Sportsline)
Niederlande  Robin Frijns
(Audi Sport Team Abt Sportsline)
Deutschland  René Rast
(Audi Sport Team Rosberg)
Brasilien  Pietro Fittipaldi
(WRT Team Audi Sport)
13 24. August Deutschland  Klettwitz Schweiz  Nico Müller
(Audi Sport Team Abt Sportsline)
Niederlande  Robin Frijns
(Audi Sport Team Abt Sportsline)
Deutschland  Mike Rockenfeller
(Audi Sport Team Phoenix)
Deutschland  René Rast
(Audi Sport Team Rosberg)
Niederlande  Robin Frijns
(Audi Sport Team Abt Sportsline)
14 25. August Deutschland  René Rast
(Audi Sport Team Rosberg)
Schweiz  Nico Müller
(Audi Sport Team Abt Sportsline)
Deutschland  Mike Rockenfeller
(Audi Sport Team Phoenix)
Vereinigtes Konigreich  Jamie Green
(Audi Sport Team Rosberg)
Osterreich  Philipp Eng
(BMW Team RMR)
15 14. September Deutschland  Nürburg Deutschland  René Rast
(Audi Sport Team Rosberg)
Kanada  Bruno Spengler
(BMW Team RMG)
Deutschland  Marco Wittmann
(BMW Team RMG)
Deutschland  René Rast
(Audi Sport Team Rosberg)
Deutschland  René Rast
(Audi Sport Team Rosberg)
16 15. September Vereinigtes Konigreich  Jamie Green
(Audi Sport Team Rosberg)
Niederlande  Robin Frijns
(Audi Sport Team Abt Sportsline)
Deutschland  René Rast
(Audi Sport Team Rosberg)
Vereinigtes Konigreich  Jamie Green
(Audi Sport Team Rosberg)
Deutschland  René Rast
(Audi Sport Team Rosberg)
17 5. Oktober Deutschland  Hockenheim Deutschland  René Rast
(Audi Sport Team Rosberg)
Deutschland  Marco Wittmann
(BMW Team RMG)
Deutschland  Mike Rockenfeller
(Audi Sport Team Phoenix)
Deutschland  René Rast
(Audi Sport Team Rosberg)
Schweiz  Nico Müller
(Audi Sport Team Abt Sportsline)
18 6. Oktober Schweiz  Nico Müller
(Audi Sport Team Abt Sportsline)
Deutschland  Mike Rockenfeller
(Audi Sport Team Phoenix)
Deutschland  René Rast
(Audi Sport Team Rosberg)
Schweiz  Nico Müller
(Audi Sport Team Abt Sportsline)
Deutschland  Mike Rockenfeller
(Audi Sport Team Phoenix)

SaisonverlaufBearbeiten

ÜbersichtBearbeiten

Gesamtführende
Rennen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18
Fahrerwertung Wittmann Eng Rast
Teamwertung RMG Abt Sportsline Rosberg RMG Rosberg Abt Sportsline Rosberg
Markenwertung BMW Audi

Den Fahrertitel der DTM-Saison 2019 gewann im drittletzten Saisonrennen am Nürburgring vorzeitig der Deutsche René Rast. Er hatte die Gesamtführung im fünften Rennen in Misano übernommen und gab sie bis zum Jahresende nicht mehr ab. Für Rast war es in seiner dritten vollen Saison in der Serie nach vereinzelten Starts 2016 der zweite Titel, nachdem er 2017 erstmals Meister geworden und im Vorjahr nur knapp gegenüber Gary Paffett aus dem Vereinigten Königreich unterlegen war. Für sein Audi Sport Team Rosberg war es ebenfalls der zweite Fahrertitel nach 2017. Zum neunten Mal seit Neugründung der Serie im Jahr 2000 steuerte der Fahrermeister ein Fahrzeug aus dem Hause Audi. Damit ließ man Mercedes-Benz (acht Fahrertitel) in dieser Statistik hinter sich. Vize-Meister wurde Rasts Markenkollege Nico Müller. Der Schweizer, der für das Audi Sport Team Abt Sportsline fuhr, erzielte in seiner sechsten DTM-Saison sein bestes Gesamtresultat. Zuvor war dies der neunte Rang aus der Saison 2016 gewesen. Auf Platz drei der Fahrerwertung war der Deutsche Marco Wittmann aus dem BMW Team RMG, Gesamtsieger der Jahre 2014 und 2016, in diesem Jahr der bestplatzierte BMW-Fahrer. Mit dem Briten Jamie Green als zweitem Fahrer sicherte sich das Audi Sport Team Rosberg im vorletzten Saisonrennen ebenfalls vorzeitig seinen zweiten Titel in der Teammeisterschaft nach 2017. In dieser Wertung folgten die beiden weiteren Audi-Werksteams, das Audi Sport Team Abt Sportsline und das Audi Sport Team Phoenix, auf den Rängen zwei beziehungsweise drei. Zuvor hatte Audi für einen Rekord gesorgt, als man bereits im 14. der 18 Saisonrennen auf dem Lausitzring die Markenwertung für sich entschied. Es war der siebte Markentitel für Audi. BMW sowie Aston Martin folgten auf den Plätzen.

Neben dem Gesamtsieg konnte René Rast auch sieben Tagessiege für sich verbuchen. Damit stellte er seinen persönlichen Bestwert aus dem Vorjahr ein. Mehr Rennen innerhalb einer Saison konnte nur Laurent Aïello im Jahr 2002 gewinnen. Zudem entschied Rast 17 Läufe aus den letzten drei Jahren für sich. Daneben konnten Marco Wittmann (vier Siege) sowie Nico Müller (drei) mehrfach Rennen gewinnen. Philipp Eng erreichte in Zolder am Samstag seinen ersten DTM-Sieg. Die Sieger der übrigen Rennen hießen Bruno Spengler, Mike Rockenfeller und Jamie Green. Für alle drei war es jeweils der erste Sieg seit 2017. Rast ging mit acht Pole-Positions auch am häufigsten von der vordersten Startposition ins Rennen, Eng erzielte mit fünf die meisten schnellsten Rennrunden. Die Aston-Martin-Fahrer konnten im Saisonverlauf keine Podiumsplatzierungen erreichen. Beste Resultate waren zwei sechste Plätze von Jake Dennis im Sonntagsrennen von Zolder sowie von Daniel Juncadella im Samstagsrennen von Nürnberg. Juncadella war mit 23 Punkten auf Rang 14 bestplatzierter Pilot der Marke im Abschlussklassement. Die Teams von R-Motorsport belegten die letzten Plätze der entsprechenden Wertung. Somit lag man noch hinter dem einzigen Kundenteam der Saison, dem WRT Team Audi Sport, dessen beste Resultate Jonathan Aberdein erzielte, der sich im Sonntagsrennen von Assen sowie im Samstagsrennen von Nürburgring als Vierter klassifizieren konnte. Zudem startete er mehrfach aus der ersten Startreihe, ein Podestplatz blieb jedoch sowohl ihm als auch seinem Teamkollegen Pietro Fittipaldi während des gesamten Jahres verwehrt.

RennberichteBearbeiten

Saisonauftakt in HockenheimBearbeiten

Samstag
Platz Fahrer Team Zeit
01 Marco Wittmann RMG 1:03:30,158
02 Mike Rockenfeller Phoenix + 13,727
03 Robin Frijns Abt Sportsline + 20,954
PP Marco Wittmann RMG 1:48,215
SR Timo Glock RMR 1:42,469
Sonntag
Platz Fahrer Team Zeit
01 René Rast Rosberg 58:53,819
02 Nico Müller Abt Sportsline + 11,922
03 Robin Frijns Abt Sportsline + 12,184
PP Philipp Eng RMR 1:28,972
SR Pietro Fittipaldi WRT 1:30,401

Der erste Wertungslauf der DTM-Saison 2019 fand am 4. Mai 2019 auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg statt und führte über 34 Runden à 4,574 Kilometer, was einer Gesamtdistanz von 155,516 Kilometern entspricht.[52]

Der von der Pole-Position gestartete Marco Wittmann erzielte in dem von durch Regen nasser Strecke geprägten Rennen den zwölften Sieg seiner Laufbahn in der DTM vor Mike Rockenfeller und Robin Frijns. Er führte das Rennen vom Start bis zum Zieleinlauf durchgängig an.[53] Die schnellste Rennrunde fuhr Timo Glock in 1:42,469 Minuten.[54] Daniel Juncadella erreichte auf dem neunten Platz die ersten Punkte in der DTM für Aston Martin, zudem konnte Paul di Resta mit dem dritten Platz im Qualifying einen weiteren Wertungszähler für den debütierenden Hersteller einfahren.[53]

Wittmann unterbrach damit die zuvor sechs Rennen andauernde Siegesserie von René Rast[53] und übernahm die Führung in der Fahrerwertung. In der Teamwertung führte das BMW Team RMG, bei den Herstellern BMW.

Am Sonntag, dem 5. Mai 2019, wurde im zweiten Saisonrennen eine Distanz von 37 Runden, also 169,238 Kilometern, absolviert.[55]

René Rast gewann das Rennen. Für ihn war es der elfte Sieg in der DTM und der siebte in den saisonübergreifend letzten acht Wertungsläufen. Hinter ihm kam das Duo aus dem Team Abt Sportsline ins Ziel: Nico Müller wurde Zweiter, Robin Frijns wie schon am Vortag Dritter. Somit lagen drei Audi-Fahrer auf den ersten drei Rängen. Philipp Eng, der von der Pole-Position gestartet war, erreichte den vierten Platz.[56] In seinem zweiten DTM-Rennen erzielte Pietro Fittipaldi in 1:30,401 Minuten erstmals die schnellste Rennrunde. Auch für sein WRT Team Audi Sport war es die erste schnellste Rennrunde in der Rennserie.[57]

In der Fahrerwertung hielt Wittmann seinen ersten Platz. Bei den Teams übernahm das Team Abt Sportsline, bei den Herstellern Audi die Führung.

ZolderBearbeiten

Samstag
Platz Fahrer Team Zeit
01 Philipp Eng RMR 59:34,758
02 Joel Eriksson RBM + 8,645
03 Nico Müller Abt Sportsline + 8,829
PP Marco Wittmann RMG 1:21,307
SR Robin Frijns Abt Sportsline 1:23,751
Sonntag
Platz Fahrer Team Zeit
01 René Rast Rosberg 59:24,539
02 Philipp Eng RMR + 9,845
03 Jamie Green Rosberg + 11,791
PP Sheldon van der Linde RBM 1:21,590
SR Philipp Eng RMR 1:23,600

Am 18. Mai 2019 fand das erste DTM-Rennen auf dem Circuit Zolder seit dem 5. Mai 2002 statt. Es ging über 39 Runden à 4,011 Kilometer, also eine Gesamtdistanz von 156,429 Kilometern.[58]

Philipp Eng gewann das Rennen. Es war im 23. Rennen sein erster Sieg in der DTM. Ihm folgten Joel Eriksson und Nico Müller auf den Plätzen zwei und drei. Polesetter Marco Wittmann kam auf dem siebten Rang ins Ziel. Er hatte lange Zeit hinter Bruno Spengler und vor René Rast auf Rang zwei gelegen, ehe das Feld durch eine Safety-Car-Phase durchmischt wurde. Hierdurch hatten die Fahrer, die bereits zuvor ihren Pflichtboxenstopp absolviert hatten, wie etwa Eng, einen Vorteil. Die bis dahin Führenden fielen hingegen geschlossen zurück: Neben Wittmanns siebtem Platz wurde Spengler Zehnter, Rast musste nach 27 Runden aufgrund eines Motordefekts aufgeben.[59] Die schnellste Rennrunde fuhr in 1:23,751 Minuten Robin Frijns.[60]

Bezüglich der Gesamtführungen kam es in allen drei Wertungen zu keiner Veränderung.

Der Lauf am Sonntag führte, wie schon der am Samstag, über 39 Runden, also 156,429 Kilometer.[61]

Im Qualifying hatte Sheldon van der Linde seine erste Pole-Position in der DTM erzielt. Im Rennen, das René Rast vor Philipp Eng und Jamie Green für sich entschied, wurde er Fünfter. Die schnellste Rennrunde fuhr Eng in 1:23,600 Minuten.[62] Bester Aston-Martin-Fahrer war Jake Dennis als Sechster.[63] Die hieraus erzielten Punkte flossen jedoch nicht in die Markenwertung ein, da Aston Martin das Maximalkontingent von sechs Motoren für vier Fahrzeuge im Verlauf der Saison überschritten hatte. In solchen Fällen sieht das Reglement vor, dass das Resultat des bestplatzierten Fahrers des betroffenen Herstellers aus dem nächsten Rennen nicht für die Markenwertung berücksichtigt wird.[64]

Durch den zweiten Platz übernahm Eng die Führung in der Fahrerwertung. Wittmann fiel hinter Rast auf den dritten Platz zurück. In der Teamwertung lag nun das Team Rosberg von Rast und Green in Front, bei den Herstellern blieb Audi vorne.

MisanoBearbeiten

Samstag
Platz Fahrer Team Zeit
01 Marco Wittmann RMG 1:00:42,631
02 René Rast Rosberg + 8,238
03 Loïc Duval Phoenix + 17,686
PP René Rast Rosberg 1:25,294
SR Philipp Eng RMR 1:27,991
Sonntag
Platz Fahrer Team Zeit
01 Nico Müller Abt Sportsline 57:37,468
02 Philipp Eng RMR + 7,628
03 René Rast Rosberg + 16,804
PP René Rast Rosberg 1:25,384
SR Robin Frijns Abt Sportsline 1:27,291

Zum zweiten Mal nach 2018 gastierte die DTM von 7. bis 9. Juni 2019 auf dem Misano World Circuit Marco Simoncelli. Das erste Rennen am 8. Juni 2019 führte über 39 Runden von jeweils 4,226 Kilometern Länge, also eine Gesamtdistanz von 164,814 Kilometern.[65]

Marco Wittmann erzielte, vom letzten Startplatz ins Rennen gegangen, seinen zweiten Saisonsieg, gefolgt von Polesetter René Rast und Loïc Duval. Wittmann profitierte dabei von seiner Strategie, bereits nach der ersten Runde den Pflichtboxenstopp zu absolvieren, und einer Safety-Car-Phase, die im vierten Umlauf ausgelöst wurde, nachdem Joel Eriksson seinen BMW aufgrund eines Defekts abgestellt hatte.[66] Die schnellste Rennrunde ging mit einer Zeit von 1:27,991 Minuten zum zweiten Mal nacheinander an Philipp Eng.[67]

Durch die Pole-Position und den zweiten Platz übernahm Rast die Gesamtführung in der Fahrerwertung. Auch in der Teamwertung gab es einen Führungswechsel von dem Audi Sport Team Rosberg auf das BMW Team RMG. In der Markenwertung blieb Audi in Front.

Das im Vergleich zum Vortag eine Runde kürzere Sonntagsrennen hatte eine Strecke von 160,588 Kilometern.[68]

Im Qualifying erzielte, wie schon am Samstag, René Rast die Pole-Position, von der aus er zum dritten Rang und damit seinem dritten Podestplatz in Folge sowie dem vierten der Saison fuhr. Das Rennen gewann Nico Müller vor Philipp Eng.[69] Für Müller war es nach seinem Premierensieg am 26. Juni 2016 auf dem Norisring der zweite Renngewinn in der DTM. Zudem beendete er die Serie seines Teams Abt Sportsline von zuvor 28 sieglosen Meisterschaftsläufen.[70] Müllers Teamkollege Robin Frijns erreichte in 1:27,291 Minuten die schnellste Rennrunde.[71]

In den Meisterschaften der Fahrer und Marken blieben René Rast beziehungsweise Audi vorne. Die Führung in der Teamwertung lag nun wieder bei dem Team Rosberg.

NürnbergBearbeiten

Samstag
Platz Fahrer Team Zeit
01 René Rast Rosberg 57:31,554
02 Nico Müller Abt Sportsline + 34,498
03 Joel Eriksson RBM + 34,692
PP Nico Müller Abt Sportsline 46,337
SR Nico Müller Abt Sportsline 47,391
Sonntag
Platz Fahrer Team Zeit
01 Bruno Spengler RMG 56:15,610
02 Jamie Green Rosberg + 5,765
03 Mike Rockenfeller Phoenix + 6,833
PP René Rast Rosberg 46,146
SR Nico Müller Abt Sportsline 46,618

Am 6. Juli 2019 wurde das erste von zwei Rennen auf dem einzigen Stadtkurs der Saison, dem Norisring, durchgeführt. Es führte über 69 Runden à 2,3 Kilometer, also insgesamt 158,7 Kilometer.[72]

Trotz eines schlechten Starts konnte René Rast seinen dritten Saisonsieg einfahren. Ihm kam eine Safety-Car-Phase ab der vierten Runde zugute, da er seinen Pflichtboxenstopp zu diesem Zeitpunkt bereits hinter sich gebracht hatte. Zudem war es sein viertes Podiumsresultat nacheinander. Ebenfalls auf dem Podest platzieren konnten sich der von der Pole-Position ins Rennen gegangene Nico Müller als Zweiter sowie Joel Eriksson als Dritter.[73] Müller erzielte in 46,337 Sekunden auch die schnellste Rennrunde.[74]

Rast baute seine Führung in der Fahrerwertung aus. Bei den Teams und Herstellern blieben ebenfalls das Team Rosberg beziehungsweise Audi in Front.

Das Sonntagsrennen war um eine Runde länger, umfasste somit 70 Runden und 161 Kilometer.[75]

In der Qualifikation erreichte der Gesamtführende René Rast seine dritte Pole-Position aus den vergangenen vier Rennen. In der ersten Runde kam es zu einer Berührung zwischen ihm und Nico Müller. Hierdurch fiel Rast und in weiterer Folge auch Müller wegen einer für die Verursachung der Kollision erhaltenen Durchfahrtsstrafe zurück. Die beiden kamen letztendlich auf die Plätze sieben und acht. Das Rennen entschied Bruno Spengler für sich. Es war sein 16. Laufsieg in der DTM und der erste seit 2017, als er ebenfalls auf dem Norisring gewinnen konnte. Das Podest komplettierten der an diesem Wochenende nach einer krankheitsbedingten Zwangspause zurückgekehrte Jamie Green und Mike Rockenfeller auf den Rängen zwei und drei.[76] Müller fuhr wie schon am Vortag die schnellste Rennrunde, dieses Mal in 46,618 Sekunden.[77]

Rast, das Team Rosberg beziehungsweise Audi blieben in den drei Wertungen vorne.

Qualifying- und RennduelleBearbeiten

MeisterschaftsständeBearbeiten

PunktesystemBearbeiten

Die zehn bestplatzierten Fahrer jedes Rennens erhielten Punkte nach dem folgenden Schema:

Platz 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
Punkte 25 18 15 12 10 8 6 4 2 1

Zusätzlich erhielten die ersten drei Fahrer jedes Qualifyings Punkte nach dem folgenden Schema:

Platz 1 2 3
Punkte 3 2 1

FahrerwertungBearbeiten

Pos. Fahrer Hersteller Deutschland  HO1 Belgien  ZOL Italien  MIS Deutschland  NOR Niederlande  ASS Großbritannien  BRH Deutschland  LAU Deutschland  NÜR Deutschland  HO2 Punkte
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18
01 Deutschland  R. Rast Audi 16* 1 DNF2 12 21 31 13 71 32 51 22 11 DNF1 1 11 32 11 3 322
02 Schweiz  N. Müller Audi 8 2 3 8 5 1 21 82 2 3 3 2 13 23 153 6 17 12 250
03 Deutschland  M. Wittmann BMW 11 82 71 13 1 DNF 8 16* 11 2 11 10 4 6 3 DNF 22 12 202
04 Deutschland  M. Rockenfeller Audi 22 DNF 5 4 6 10 DNF 3 9 13 7 6 3 3 DNF 73 33 21 182
05 Niederlande  R. Frijns Audi 3 33 12 DNF NC 42 DNF 4 DNF 6 4 33 2 5 DSQ 2 4 7 157
06 Osterreich  P. Eng BMW 14 41 1 23 7 2 7 5 4 13 6 5 5 10 13 8 DNF 14 144
07 Frankreich  L. Duval Audi 5 DNF 4 11 33 11 4 63 83 11 53 42 6 8 5 4 5 10 134
08 Vereinigtes Konigreich  J. Green Audi 12 9 6 3 INJ INJ 11 2 7 9 11 15 102 41 6 11 11 5 115
09 Kanada  B. Spengler BMW 7 5 103 7 4 8 52 1 15 DNF 12 DNF 9 14 22 10 8 9 106
10 Sudafrika  J. Aberdein Audi 15 12 DNF 12 82 73 13 14 6 42 9 13 14 62 4 5 12 DNF 67
11 Schweden  J. Eriksson BMW 13 10 2 10 DNF 6 3 13 16 16* DNS DNF 8 13 8 11 9 6 61
12 Deutschland  T. Glock BMW 4 6 13 14 10 DNF DNF 9 5 14 13 12 DNF 15* 9 9 6 43 58
13 Sudafrika  S. van der Linde BMW 6 14 11 51 9 9 DNF DNF 10 15 8 7 16 11 7 16 14 13 42
14 Spanien  D. Juncadella Aston Martin 9 16* DNF DNF 13 14 6 10 DNF 7 10 8 12 12 10 12 DNF DNF 23
15 Brasilien  P. Fittipaldi Audi 10 15 14 9 11 5 DNF 15 11 10 DNS 16 7 9 14 13 13 15 22
16 Vereinigtes Konigreich  P. di Resta Aston Martin DNF3 7 8 DNS 16* DNF 12 DNF 14 8 14* 14 13 DNF 12 DNS 7 DNS 21
17 Vereinigtes Konigreich  J. Dennis Aston Martin 11 11 DNF 6 15 13 9 12 12 DNF DNF 9 11 DNF DNF 14 10 8 17
18 Osterreich  F. von Habsburg Aston Martin DNF 13 9 DNF 14 12 10 11 13 12 15* 11 15 DNF 11 15 DNS 11 3
Italien  A. Dovizioso Audi         12 15                         0
Gaststarter: Nicht punkteberechtigtAnm.
Vereinigtes Konigreich  J. Button Honda                                 9 16
Japan  R. Hirakawa Lexus                                 13  
Italien  R. Quintarelli Nissan                                   17
Japan  T. Matsuda Nissan                                 NC  
Neuseeland  N. Cassidy Lexus                                   DNF
Pos. Fahrer Hersteller 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 Punkte
Deutschland  HO1 Belgien  ZOL Italien  MIS Deutschland  NOR Niederlande  ASS Großbritannien  BRH Deutschland  LAU Deutschland  NÜR Deutschland  HO2
Anm. Die Resultate der Gaststarter werden in der eigentlichen Wertung nicht berücksichtigt.
Farbe Bedeutung
Gold Sieger
Silber 2. Platz
Bronze 3. Platz
Grün Platzierung in den Punkten
Blau Klassifiziert außerhalb der Punkteränge
Violett Rennen nicht beendet (DNF)
nicht klassifiziert (NC)
Rot nicht qualifiziert (DNQ)
Schwarz disqualifiziert (DSQ)
Weiß nicht am Start (DNS)
zurückgezogen (WD)
Rennen abgesagt (C)
ohne Farbe nicht am Training teilgenommen (DNP)
verletzt oder krank (INJ)
ausgeschlossen (EX)
nicht erschienen (DNA)
  • Fett – Pole-Position
  • Kursiv – Schnellste Rennrunde
  • Unterstrichen – Gesamtführender
  • * – nicht im Ziel, aufgrund der zurückgelegten Distanz, aber gewertet
  • 1 – 3 Punkte für schnellste Qualifikationsrunde
  • 2 – 2 Punkte für zweitschnellste Qualifikationsrunde
  • 3 – 1 Punkt für drittschnellste Qualifikationsrunde

TeamwertungBearbeiten

Pos. Team Nr. Deutschland  HO1 Belgien  ZOL Italien  MIS Deutschland  NOR Niederlande  ASS Großbritannien  BRH Deutschland  LAU Deutschland  NÜR Deutschland  HO2 Punkte
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18
01 Audi Sport Team Rosberg 33 16* 1 DNF2 12 21 31 13 71 32 51 22 11 DNF1 1 11 32 11 3 447
53/21 12 9 6 3 11 5 11 2 7 9 11 15 102 41 6 11 11 5
02 Audi Sport Team Abt Sportsline 4 3 33 12 DNF NC 42 DNF 4 DNF 6 4 33 2 5 DSQ 2 4 7 407
51 8 2 3 8 5 1 21 82 2 3 3 2 13 23 153 6 17 12
03 Audi Sport Team Phoenix 28 5 DNF 4 11 33 11 4 63 83 11 53 42 6 8 5 4 5 10 316
99 22 DNF 5 4 6 10 DNF 3 9 13 7 6 3 3 DNF 73 33 21
04 BMW Team RMG 7 7 5 103 7 4 8 52 1 15 DNF 12 DNF 9 14 22 10 8 9 308
11 11 82 71 13 1 DNF 8 16* 11 2 11 10 4 6 3 DNF 22 12
05 BMW Team RMR 16 4 6 13 14 10 DNF DNF 9 5 14 13 12 DNF 15* 9 9 6 43 202
25 14 41 1 23 7 2 7 5 4 13 6 5 5 10 13 8 DNF 14
06 BMW Team RBM 31 6 14 11 51 9 9 DNF DNF 10 15 8 7 16 11 7 16 14 13 103
47 13 10 2 10 DNF 6 3 13 16 16* DNS DNF 8 13 8 11 9 6
07 WRT Team Audi Sport 21/34 10 15 14 9 12 15 DNF 15 11 10 DNS 16 7 9 14 13 13 15 79
27 15 12 DNF 12 82 73 13 14 6 42 9 13 14 62 4 5 12 DNF
08 R-Motorsport 1 3 DNF3 7 8 DNS 16* DNF 12 DNF 14 8 14* 14 13 DNF 12 DNS 7 DNS 38
76 11 11 DNF 6 15 13 9 12 12 DNF DNF 9 11 DNF DNF 14 10 8
09 R-Motorsport 2 23 9 16* DNF DNF 13 14 6 10 DNF 7 10 8 12 12 10 12 DNF DNF 26
62 DNF 13 9 DNF 14 12 10 11 13 12 15* 11 15 DNF 11 15 DNS 11
Pos. Fahrer Nr. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 Punkte
Deutschland  HO1 Belgien  ZOL Italien  MIS Deutschland  NOR Niederlande  ASS Großbritannien  BRH Deutschland  LAU Deutschland  NÜR Deutschland  HO2
Farbe Bedeutung
Gold Sieger
Silber 2. Platz
Bronze 3. Platz
Grün Platzierung in den Punkten
Blau Klassifiziert außerhalb der Punkteränge
Violett Rennen nicht beendet (DNF)
nicht klassifiziert (NC)
Rot nicht qualifiziert (DNQ)
Schwarz disqualifiziert (DSQ)
Weiß nicht am Start (DNS)
zurückgezogen (WD)
Rennen abgesagt (C)
ohne Farbe nicht am Training teilgenommen (DNP)
verletzt oder krank (INJ)
ausgeschlossen (EX)
nicht erschienen (DNA)
  • Fett – Pole-Position
  • Kursiv – Schnellste Rennrunde
  • Unterstrichen – Gesamtführender
  • * – nicht im Ziel, aufgrund der zurückgelegten Distanz, aber gewertet
  • 1 – 3 Punkte für schnellste Qualifikationsrunde
  • 2 – 2 Punkte für zweitschnellste Qualifikationsrunde
  • 3 – 1 Punkt für drittschnellste Qualifikationsrunde

MarkenwertungBearbeiten

Pos. Hersteller Deutschland  HO1 Belgien  ZOL Italien  MIS Deutschland  NOR Niederlande  ASS Großbritannien  BRH Deutschland  LAU Deutschland  NÜR Deutschland  HO2 Punkte
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18
01 Audi 49 61 47 58 57 68 59 59 50 68 58 76 72 76 59 76 66 73 1132
02 BMW 54 39 54 39 45 32 37 37 51 18 3 17 28 9 45 7 34 1 550
03 Aston Martin 3 6 6 0 0 0 11 1 0 10 1 6 0 0 1 0 0 4 49
Pos. Hersteller 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 Punkte
Deutschland  HO1 Belgien  ZOL Italien  MIS Deutschland  NOR Niederlande  ASS Großbritannien  BRH Deutschland  LAU Deutschland  NÜR Deutschland  HO2

SonstigesBearbeiten

AusstrahlungBearbeiten

Wie schon im Vorjahr sind sämtliche Rennen als Liveübertragung bei Sat.1 unter der Marke ran zu sehen. Diese werden von Edgar Mielke kommentiert, an seiner Seite sitzt Timo Scheider als Sportexperte. Ebenso kommen erneut Andrea Kaiser und Matthias Killing als Reporter an der Strecke und in der Boxengasse zum Einsatz.[78]

RahmenprogrammBearbeiten

Die neu geschaffene W Series, eine Formel-Rennserie, in der ausschließlich Frauen am Steuer sitzen, wird in ihrer Debüt-Saison 2019 im Rahmenprogramm der DTM ausgetragen.[79] Daneben gastieren neun weitere Serien bei Veranstaltungen der DTM.[80] Welche Serien am jeweiligen Rennwochenende im Programm sind, ist aus den farbigen Markierungen der folgenden Tabelle ersichtlich:

Rennserie HO1 ZOL MIS NOR ASS BRH LAU NÜR HO2
Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup
Belcar Endurance Championship
Boss GP
Formel Renault 2.0 Eurocup
Lotus Cup Europe
Porsche Carrera Cup Benelux
Porsche Carrera Cup Deutschland
Porsche Carrera Cup Frankreich
Tourenwagen Classics
W Series

Zudem sollte das Formula European Masters 2019 bei allen neun Veranstaltungen starten. Dieses wurde jedoch am 22. März 2019 wegen einer zu geringen Teilnehmerzahl abgesagt.[81]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. DTM-Kalender 2019: Assen, Zolder und neues Rahmenprogramm. Motorsport-Total.com, 12. Oktober 2018, abgerufen am 12. Oktober 2018.
  2. a b c Julia Spacek: Neue Autos, neue Teams, neuer Zeitplan: Das ist neu in der DTM 2019. Motorsport-Total.com, 30. Januar 2019, abgerufen am 8. Februar 2019.
  3. Robert Seiwert: DTM 2019: Neuer Zeitplan für Rennwochenenden. Motorsport-Magazin.com, 11. Januar 2019, abgerufen am 18. April 2019.
  4. a b Sven Haidinger: Runden statt Minuten: DTM ändert Rennformat und Markenwertung. Motorsport-Total.com, 26. April 2019, abgerufen am 26. April 2019.
  5. Sven Haidinger: Nach nur einem Wochenende: DTM kehrt zu altem Rennformat zurück. Motorsport-Total.com, 15. Mai 2019, abgerufen am 17. Mai 2019.
  6. a b c Rebecca Friese: Noch mehr Power! DTM führt Push-to-Pass-Funktion ein. Motorsport-Total.com, 16. Januar 2019, abgerufen am 9. Februar 2019.
  7. a b c DTM spult am Lausitzring erfolgreiche Generalprobe ab. DTM.com, 18. April 2019, abgerufen am 19. April 2019.
  8. Andreas Reiners: Neuer Turbo: „Können nicht ewig mit V8 weiterfahren“. Speedweek, 12. November 2018, abgerufen am 24. November 2018.
  9. a b Robert Seiwert: DTM und Super GT präsentieren Class One Reglement für 2019. Motorsport-Magazin.com, 23. Juni 2018, abgerufen am 24. November 2018.
  10. Robert Seiwert: DTM 2019: Die schnellsten Tourenwagen seit 20 Jahren. Motorsport-Magazin.com, 19. November 2018, abgerufen am 24. November 2018.
  11. Sven Haidinger: Neue DRS-Regeln und Push-to-pass: So werden sie die DTM-Rennen verändern. Motorsport-Total.com, 27. April 2019, abgerufen am 4. Mai 2019.
  12. Sven Haidinger: Handbremse abgeschafft: 2019 drohen chaotische DTM-Starts. Motorsport-Total.com, 10. April 2019, abgerufen am 4. Mai 2019.
  13. Sven Haidinger: Erste Bilder: DTM 2019 erstmals mit Rückfahrkamera. Motorsport-Total.com, 21. April 2019, abgerufen am 4. Mai 2019.
  14. a b c DTM und Super GT: 2019 zwei gemeinsame Veranstaltungen. Motorsport-Total.com, 29. März 2019, abgerufen am 29. März 2019.
  15. Ausstieg aus der DTM zum Ende der Saison 2018. Mercedes-Benz.com, 25. Juli 2017, abgerufen am 12. Oktober 2018.
  16. a b Schon 2019: Aston Martin kommt in die DTM! Motorsport-Total.com, 11. Oktober 2018, abgerufen am 12. Oktober 2018.
  17. Julia Spacek: Aston Martin: DTM-Einstieg 2019, aber Zeitpunkt für Renndebüt noch ungewiss. Motorsport-Total.com, 12. Dezember 2018, abgerufen am 12. Oktober 2018.
  18. Stefan Ehlen: DTM 2019: WRT wird Audi-Kundenteam. Motorsport-Total.com, 12. Oktober 2018, abgerufen am 12. Oktober 2018.
  19. DTM-Routinier Gary Paffett wechselt in die Formel E. Sport.de, 8. Oktober 2018, abgerufen am 21. November 2018.
  20. HWA verpflichtet Daniel Juncadella als Test- und Ersatzfahrer. Motorsport-Total.com, 25. Oktober 2018, abgerufen am 21. November 2018.
  21. a b c d Sven Haidinger: Aston Martin: Habsburg und Juncadella machen DTM-Quartett komplett. Motorsport-Total.com, 19. Februar 2019, abgerufen am 19. Februar 2019.
  22. Julia Spacek: Mortara über zweite DTM-Saison mit Mercedes: „War einfach nicht mein Jahr“. Motorsport-Total.com, abgerufen am 21. November 2018.
  23. Christian Menath: Formel 1 & DTM: Mercedes und Pascal Wehrlein trennen sich. Motorsport-Magazin.com, 14. September 2018, abgerufen am 21. November 2018.
  24. Pascal Wehrlein wird Heidfeld-Nachfolger in der Formel E. RP Online, 16. Oktober 2018, abgerufen am 21. November 2018.
  25. Diffiziles Aufwärmprogramm down under. Motorline, 29. Januar 2019, abgerufen am 8. Februar 2019.
  26. Gerald Dirnbeck: Start der Super Formula 2019: Was Lucas Auer in Japan erwartet. Motorsport-Total.com, 18. April 2019, abgerufen am 18. April 2019.
  27. Stefan Ehlen: Wechsel in GT-Sport: DTM 2019 ohne BMW-Fahrer Augusto Farfus. Motorsport-Total.com, 15. November 2018, abgerufen am 21. November 2018.
  28. Markus Lüttgens: Nur zwei Autos pro WTCR-Team: Wie eine Regel umgangen wird. Motorsport-Total.com, 29. März 2019, abgerufen am 18. April 2019.
  29. a b c Rebecca Friese: BMW-Kader komplett: Sheldon van der Linde vor DTM-Debüt. Motorsport-Total.com, 17. Januar 2019, abgerufen am 19. Januar 2019.
  30. DTM-Fahrer & -Teams – Porträts, Infos, Statistiken auf Motorsport-Total.com, abgerufen am 8. Februar 2019.
  31. a b WRT setzt auf DTM-Rookie Aberdein. DTM.com, 22. März 2019, abgerufen am 22. März 2019.
  32. a b Stefan Ehlen: Letztes DTM-Cockpit vergeben: WRT-Audi bestätigt Fittipaldi. Motorsport-Total.com, 18. April 2019, abgerufen am 18. April 2019.
  33. a b Sven Haidinger: Dovizioso als DTM-Gaststarter: So lief der erste Audi-Test des MotoGP-Stars. Motorsport-Total.com, 8. Mai 2019, abgerufen am 13. Mai 2019.
  34. a b Sven Haidinger: Blinddarm! Jamie Green wird in Misano von Pietro Fittipaldi ersetzt. Motorsport-Total.com, 6. Juni 2019, abgerufen am 6. Juni 2019.
  35. a b Robert Seiwert, Arno Wester: DTM 2019: Paul Di Resta startet im Aston Martin Vantage. Motorsport-Magazin.com, 14. Februar 2019, abgerufen am 14. Februar 2019.
  36. a b Andreas Reiners: Aston Martin legt nach: DTM-Debüt für Jake Dennis. Speedweek, 14. Februar 2019, abgerufen am 14. Februar 2019.
  37. a b Andre Wiegold: Mit Honda-Power: Jenson Button vor DTM-Start in Hockenheim. Motorsport-Total.com, 7. September 2019, abgerufen am 5. Oktober 2019.
  38. a b c d e Sven Haidinger: Super GT in Hockenheim: Diese Piloten und Boliden fordern Rast & Co. Motorsport-Total.com, 28. September 2019, abgerufen am 5. Oktober 2019.
  39. Sven Haidinger: Die neue Macht der Reifen: Entscheiden sie die DTM-Saison 2019? Motorsport-Total.com, 11. April 2019, abgerufen am 18. April 2019.
  40. a b c d e f Bleibt alles anders. DTM.com, 19. Dezember 2018, abgerufen am 3. Januar 2019.
  41. a b c d e BMW bestätigt die ersten fünf DTM-Fahrer für die Saison 2019. DTM.com, 8. Dezember 2018, abgerufen am 8. Dezember 2018.
  42. DTM-Test in Estoril: Start in die Turbo-Ära. DTM.com, 9. November 2018, abgerufen am 9. Februar 2019.
  43. Jerez Test: Alle drei Hersteller erstmals gemeinsam auf der Strecke. DTM.com, 8. März 2019, abgerufen am 29. März 2019.
  44. Sven Haidinger: Aston Martins Aufholjagd: So lief es beim Privattest in Estoril. Motorsport-Total.com, 4. April 2019, abgerufen am 6. April 2019.
  45. a b DTM-Kalender 2019 mit neuen Rennstrecken und neuem Rahmenprogramm. DTM.com, 12. Oktober 2018, abgerufen am 12. Oktober 2018.
  46. a b c d e Sven Haidinger: DTM-Testfinale auf dem Lausitzring: Was Sie wissen müssen! Motorsport-Total.com, 15. April 2019, abgerufen am 18. April 2019.
  47. a b Sven Haidinger: DTM-Test Lausitzring: Audi bestätigt mit Dreifach-Führung starken Eindruck. Motorsport-Total.com, 15. April 2019, abgerufen am 19. April 2019.
  48. a b c Sven Haidinger: DTM-Test Lausitzring: Zwei Defekte bei BMW, Schwäche bei Audi? Motorsport-Total.com, 16. April 2019, abgerufen am 19. April 2019.
  49. a b Sven Haidinger: DTM-Test Lausitzring: Fittipaldi überzeugt bei erneuter Audi-Dreifachführung. Motorsport-Total.com, 17. April 2019, abgerufen am 19. April 2019.
  50. a b Mario Fritzsche: DTM-Test Lausitzring: Audi am Schlusstag geschlossen vorn, aber ... Motorsport-Total.com, 18. April 2019, abgerufen am 19. April 2019.
  51. Sven Haidinger: Vom „Underdog“ zum Geheimfavorit: Wie Aston Martin die DTM-Rivalen schockte. Motorsport-Total.com, 19. April 2019, abgerufen am 19. April 2019.
  52. DTM Hockenheim I 2019 Rennen 1 – Ergebnis. Motorsport-Magazin.com, abgerufen am 30. Mai 2019.
  53. a b c Norman Fischer: DTM-Auftakt Hockenheim: Wittmann beendet bei Regen Rasts Siegesserie. Motorsport-Total.com, 4. Mai 2019, abgerufen am 30. Mai 2019.
  54. DTM Hockenheim I 2019 Schnellste Runde – Ergebnis. Motorsport-Magazin.com, abgerufen am 30. Mai 2019.
  55. DTM Hockenheim I 2019 Rennen 2 – Ergebnis. Motorsport-Magazin.com, abgerufen am 30. Mai 2019.
  56. Norman Fischer, Sven Haidinger: DTM Hockenheim: Rene Rast siegt sensationell von Startplatz 16! Motorsport-Total.com, 5. Mai 2019, abgerufen am 30. Mai 2019.
  57. DTM Hockenheim I 2019 Schnellste Runde – Ergebnis. Motorsport-Magazin.com, abgerufen am 30. Mai 2019.
  58. DTM Zolder 2019 Rennen 1 – Ergebnis. Motorsport-Magazin.com, abgerufen am 30. Mai 2019.
  59. Christian Nimmervoll: DTM-Rennen Zolder 1: Philipp Eng feiert Premierensieg! Motorsport-Total.com, 18. Mai 2019, abgerufen am 30. Mai 2019.
  60. DTM Zolder 2019 Schnellste Runde – Ergebnis. Motorsport-Magazin.com, abgerufen am 30. Mai 2019.
  61. DTM Zolder 2019 Rennen 2 – Ergebnis. Motorsport-Magazin.com, abgerufen am 30. Mai 2019.
  62. DTM Zolder 2019 Schnellste Runde – Ergebnis. Motorsport-Magazin.com, abgerufen am 10. Juni 2019.
  63. Christian Nimmervoll: DTM-Rennen Zolder 2: Rene Rast gewinnt Sonntags-Thriller! Motorsport-Total.com, 19. Mai 2019, abgerufen am 30. Mai 2019.
  64. Sven Haidinger: Marken-Punkte für Platz sechs gestrichen: Aston Martin in Motorennot. Motorsport-Total.com, 20. Mai 2019, abgerufen am 30. Mai 2019.
  65. DTM Misano 2019 Rennen 1 – Ergebnis. Motorsport-Magazin.com, abgerufen am 10. Juni 2019.
  66. Markus Lüttgens: DTM-Rennen Misano 1: Wittmann siegt sensationell vom letzten Platz. Motorsport-Total.com, 8. Juni 2019, abgerufen am 10. Juni 2019.
  67. DTM Misano 2019 Schnellste Runde – Ergebnis. Motorsport-Magazin.com, abgerufen am 10. Juni 2019.
  68. DTM Misano 2019 Rennen 2 – Ergebnis. Motorsport-Magazin.com, abgerufen am 10. Juni 2019.
  69. Markus Lüttgens: DTM-Rennen Misano 2: Müller siegt nach Rast-Wittmann-Kollision. Motorsport-Total.com, 9. Juni 2019, abgerufen am 10. Juni 2019.
  70. Sven Haidinger: Erster Sieg seit Ekström 2017: Erstarkter Müller erlöst Audi-A-Team Abt. Motorsport-Total.com, 10. Juni 2019, abgerufen am 10. Juni 2019.
  71. DTM Misano 2019 Schnellste Runde – Ergebnis. Motorsport-Magazin.com, abgerufen am 10. Juni 2019.
  72. DTM Norisring 2019 Rennen 1 – Ergebnis. Motorsport-Magazin.com, abgerufen am 13. Juli 2019.
  73. Christian Nimmervoll: DTM Norisring 2019: Rene Rast beendet Norisring-Fluch! Motorsport-Total.com, 6. Juli 2019, abgerufen am 13. Juli 2019.
  74. DTM Norisring 2019 Schnellste Runde – Ergebnis. Motorsport-Magazin.com, abgerufen am 13. Juli 2019.
  75. DTM Norisring 2019 Rennen 2 – Ergebnis. Motorsport-Magazin.com, abgerufen am 13. Juli 2019.
  76. Christian Nimmervoll: DTM Norisring 2019: Spengler triumphiert, Krach bei Audi! Motorsport-Total.com, 7. Juli 2019, abgerufen am 13. Juli 2019.
  77. DTM Norisring 2019 Schnellste Runde – Ergebnis. Motorsport-Magazin.com, abgerufen am 13. Juli 2019.
  78. Robert Seiwert: DTM 2019 im TV: Sat.1 ohne Änderungen in der neuen Saison. Motorsport-Magazin.com, 29. März 2019, abgerufen am 6. April 2019.
  79. Robert Seiwert: W Series 2019: Starterfeld für Debüt-Saison steht fest. Motorsport-Magazin.com, 28. März 2019, abgerufen am 6. April 2019.
  80. Das Rahmenprogramm der DTM 2019 steht. Anzeige in der Westdeutschen Zeitung, abgerufen am 6. April 2019.
  81. Robert Seiwert: Formula European Masters abgesagt: Zu wenig Fahrer. Motorsport-Magazin.com, 22. März 2019, abgerufen am 6. April 2019.