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Deutsche Formel-4-Meisterschaft
Aktuelle Saison Deutsche Formel-4-Meisterschaft 2019
Fahrzeugtyp Monoposto
Land oder Region DeutschlandDeutschland Deutschland
OsterreichÖsterreich Österreich
NiederlandeNiederlande Niederlande
BelgienBelgien Belgien
Aktueller Name Deutsche Formel-4-Meisterschaft
ADAC Formel 4
Erste Saison 2015
Chassis ItalienItalien Tatuus F4-T014
Motoren ItalienItalien Abarth 1,4-Liter-T-Jet
Reifen ItalienItalien Pirelli
Offizielle Website adac-motorsport.de/adac-formel-4/

Die deutsche Formel-4-Meisterschaft, auch bekannt als ADAC Formel 4, (offiziell ADAC F4 Germany certified by FIA powered by Abarth) ist eine Automobilrennserie nach dem FIA-Formel-4-Reglement. Die Rennveranstaltungen werden primär in Deutschland ausgetragen. Darüber hinaus finden Rennen in Belgien und Österreich statt. Die deutsche Formel-4-Meisterschaft wurde erstmals 2015 ausgetragen.

Die Meisterschaft wird vom Allgemeinen Deutschen Automobil-Club e. V. (ADAC) veranstaltet und wird primär unter dem Namen ADAC Formel 4 beworben.

GeschichteBearbeiten

Nachdem die FIA 2013 die Einführung eines Formel-4-Reglements beschlossen hatte, entschied der ADAC, die ADAC Formel Masters ab 2015 durch die deutsche Formel-4-Meisterschaft, auch ADAC Formel 4 genannt, zu ersetzen.[1]

Die deutsche Formel-4-Meisterschaft wird – wie auch zuvor die ADAC Formel Masters – größtenteils an den ADAC Masters Weekends ausgetragen, in deren Rahmen mehrere vom ADAC organisierte Rennserien an den Start gehen.

Ablauf des RennwochenendesBearbeiten

Jede Veranstaltung ist als nationaler Wettkampf ausgeschrieben. Ein Rennwochenende besteht aus zwei 30-minütigen Trainings, einem 30-minütigen Qualifying und drei 30-minütigen Rennen.[2]

FahrzeugBearbeiten

In der deutschen Formel-4-Meisterschaft wird das Tatuus-Chassis F4-T014 mit einem Abarth-1,4-Liter-T-Jet-Motor verwendet. Die Reifen sind von Pirelli.[3]

BesonderheitenBearbeiten

Die deutsche Formel-4-Meisterschaft weist einige Abweichungen vom sportlichen FIA-Formel-4-Reglement auf. Es werden keine Bonuspunkte für Pole-Position oder die schnellste Rennrunde vergeben. Darüber hinaus gibt es Abweichungen bei der Bestimmung der Startaufstellung. Die Startaufstellung für die ersten beiden Rennen wird durch ein Qualifying bestimmt. Die Startaufstellung des dritten Rennens ist mit dem Ergebnis des ersten Rennens identisch, wobei die ersten zehn Fahrer in umgekehrter Reihenfolge starten.[2]

Die maximale Teilnehmerzahl an einem Rennwochenende beträgt 42 Fahrzeuge. Wenn für ein Rennen weniger Fahrzeuge auf der Strecke zugelassen sind, qualifizieren sich die schnellsten Fahrer im Qualifying für das Rennen. Falls weniger als zwölf Fahrzeuge gemeldet sind, wird die Veranstaltung abgesagt.[2]

FernsehübertragungBearbeiten

Die Rundfunkübertragungsrechte für die deutsche Formel-4-Meisterschaft liegen in Deutschland beim Sender Sport1. Alle Rennen werden live auf einem der zur Sendergruppe gehörigen Sender ausgestrahlt. Darüber hinaus ist jedes Rennen per Live-Streaming zu verfolgen.[4]

StatistikBearbeiten

Saison Meister Punkte Zweiter Punkte Dritter Punkte
2015 Deutschland  Marvin Dienst 347 Schweden  Joel Eriksson 299 Australien  Joey Mawson 297[5]
2016 Australien  Joey Mawson 374 Deutschland  Mick Schumacher 322 Deutschland  Mike David Ortmann 247[6]
2017 Estland  Jüri Vips 245,5 Neuseeland  Marcus Armstrong 241 Brasilien  Felipe Drugovich 236,5[7]
2018 Deutschland  Lirim Zendeli 348 Australien  Liam Lawson 234 Brasilien  Enzo Fittipaldi 223[8]
2019 Frankreich  Théo Pourchaire 258 Deutschland  Dennis Hauger 251 Monaco  Arthur Leclerc 202[9]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Formel 4 ersetzt Formel-Masters als Nachwuchsplattform. Motorsport-Total.com, 16. Juli 2014, abgerufen am 21. September 2015.
  2. a b c 2015 ADAC FORMULA 4 SPORTING REGULATIONS. (Nicht mehr online verfügbar.) adac-motorsport.de, archiviert vom Original am 4. März 2016; abgerufen am 21. September 2015.
  3. Regeln. adac-motorsport.de, abgerufen am 21. September 2015.
  4. TV-Tipp:GT Masters und Formel 4 auf SPORT1. Motorsport-Total.com, 24. März 2015, abgerufen am 21. September 2015.
  5. ADAC Formel 4 Fahrerwertung 2015. adac-motorsport.de, abgerufen am 30. September 2018.
  6. ADAC Formel 4 Fahrerwertung 2016. adac-motorsport.de, abgerufen am 30. September 2018.
  7. ADAC Formel 4 Fahrerwertung 2017. adac-motorsport.de, abgerufen am 30. September 2018.
  8. ADAC Formel 4 Fahrerwertung 2018. adac-motorsport.de, abgerufen am 30. September 2018.
  9. ADAC Formel 4 Fahrerwertung 2019. adac-motorsport.de, abgerufen am 29. Oktober 2019.