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Hermann Esser, 1933

Hermann Esser (* 29. Juli 1900 in Röhrmoos bei Dachau; † 7. Februar 1981 in Dietramszell) war ein nationalsozialistischer Journalist und Politiker. Als einer der frühesten Gefolgsleute und Freunde Adolf Hitlers bekleidete er während der Weimarer Republik einflussreiche Positionen in der NSDAP, verlor während der Zeit des Nationalsozialismus aber zunehmend an Einfluss. 1934/35 war er bayerischer Wirtschaftsminister, von 1939 bis 1945 Staatssekretär im Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda.

Inhaltsverzeichnis

LebenBearbeiten

JugendBearbeiten

Essers Vater war Eisenbahndirektor in Kempten, wo Hermann Esser auch das Humanistische Gymnasium Kempten besuchte. Im Juli 1917 meldete er sich freiwillig, kämpfte ein Jahr lang im Ersten Weltkrieg an der Front und legte daraufhin ein Notabitur ab.[1] Nach der Demobilisierung war er für kurze Zeit Mitglied der USPD.[2] 1919 nahm Esser ein Studium der Zeitungswissenschaft auf und volontierte bei der sozialdemokratischen Zeitung Allgäuer Volkswacht (Kempten).[1] Er wurde Mitglied der Burschenschaft Danubia München.[3] Im Mai 1919 nahm er als Angehöriger des Freikorps Schwaben an der Niederschlagung der Münchner Räterepublik teil.[1] Anschließend war er als Referent in der Presseabteilung des Münchner Wehrkreiskommandos tätig.[4]

NS-BewegungBearbeiten

1919 trat Esser der DAP bei, die kurz darauf in NSDAP umbenannt wurde, ließ sich aber erst im Januar 1920 als Mitglied eintragen und erhielt die Mitgliedsnummer 881.[1][5] 1920 wurde der Zwanzigjährige Redakteur („Schriftleiter“) des Völkischen Beobachters.[6] Hier veröffentlichte er schlüpfrige Skandalgeschichten mit antisemitischer Tendenz: Immer waren es Juden, denen er unsittliches Verhalten und andere Verfehlungen in die Schuhe schob.[7]

Esser hatte großen Anteil an der Erstellung des 25-Punkte-Programms der NSDAP und war neben Ernst Röhm, Julius Streicher, Christian Weber und Dietrich Eckart einer der nur fünf Gefolgsleute Hitlers, die ihn duzen durften.[8] Diese Männer, zu denen noch Max Amann, Rudolf Heß und Alfred Rosenberg gehörten – zumeist Berufslose oder im bürgerlichen Leben Gescheiterte –, bildeten eine Clique um Hitler, die den „Führer“ bedingungslos bewunderten, Kontakte zu Freikorps und nationalistischen Gruppen herstellten und ihn beim Aufbau der nationalsozialistischen Bewegung unterstützten.[9] Esser beteiligte sich wiederholt daran, Versammlungen anderer Parteien gewaltsam zu sprengen, deren Anhänger er als Juden oder „Judenzer“ beschimpfte.[10]

Am 3. November 1922 erklärte Esser als Redakteur des Völkischen Beobachters, inspiriert vom Marsch auf Rom der italienischen Faschisten wenige Tage zuvor, das sei auch in Deutschland möglich: „Den Mussolini Italiens haben wir auch in Bayern. Er heißt Adolf Hitler.“[11] beziehungsweise dieser sei „Deutschlands Mussolini“.[12] Einen Monat später erklärte der Völkische Beobachter Hitler – ebenfalls in Anlehnung an den italienischen „Duce“ – zum Führer nicht mehr nur der Partei, sondern für ganz Deutschland.[13] 1923 wurde Esser, der als guter Redner galt, zum ersten Propagandaleiter der NSDAP berufen. Er verschärfte seine antisemitische Polemik und forderte öffentlich, alle Juden in Lagern zu internieren und einige 10.000 zu erschießen, bis die französische Ruhrbesetzung, die er auf jüdische Umtriebe zurückführte, beendet sei.[14]

Am 5. Juli 1923 heiratete Esser; Hitler war Trauzeuge.[15] Aus der Ehe gingen 1925 und 1926 zwei Söhne hervor.[16] Trotz einer Erkrankung beteiligte Esser sich aktiv am Hitler-Putsch, hielt am 8. November 1923 eine Rede im Löwenbräukeller und entwarf eine „Proklamation an das deutsche Volk“. Nach dem Scheitern des Putsches floh er nach Österreich, kehrte im Mai 1924 aber wieder nach Deutschland zurück und wurde wegen Landfriedensbruchs zu drei Monaten Haft verurteilt. Anschließend engagierte er sich in der Großdeutschen Volksgemeinschaft (GVG), einer der Nachfolgeorganisationen für die verbotene NSDAP, und konnte gemeinsam mit Julius Streicher deren Gründer Alfred Rosenberg von der Parteispitze verdrängen.[17] Gegen die Konkurrenz der GVG, die Nationalsozialistische Freiheitsbewegung, polemisierte Esser 1924, deren Vorsitzender Erich Ludendorff habe sowohl im Weltkrieg als auch beim Putsch versagt. Die Vorwürfe, die in der als „alljüdisch“ geltenden Frankfurter Zeitung veröffentlicht worden waren, sorgten für erhebliche Empörung im völkischen Lager.[18]

Nach der Wiedergründung der NSDAP im Februar 1925 trat Esser sofort wieder ein und erhielt die Mitgliedsnummer 2.[19] Die GVG wurde aufgelöst. Vom 4. August 1925 bis April 1926 war er Reichspropagandaleiter der NSDAP.[20] In diesem Amt entfaltete er nach Einschätzung des Historikers Detlef Mühlberger allerdings eine nur begrenzte Aktivität.[21] Seine Stellung innerhalb der Partei war zudem nicht unangefochten. Die norddeutschen Nationalsozialisten Gregor und Otto Strasser sowie Joseph Goebbels wehrten sich gegen Vorschriften der Münchner Zentrale und insbesondere Essers, denen sie Organisationsschwäche vorwarfen. Goebbels notierte am 20. August 1925.

„[Strasser] erzählte viel Trauriges von München. Von dieser Sau- und Luderwirtschaft in der Zentrale. Hitler ist von den falschen Leuten umgeben. Ich glaube, Hermann Esser ist sein Verhängnis.“[22]

Die Norddeutschen verlangten wegen „egoistischen und unvölkischen“ Verhaltens Essers Ausschluss aus der NSDAP, Otto Strasser hielt ihn für „sexuell pervers“, Alfred Rosenberg, Essers Nachfolger in der Leitung des Völkischen Beobachters, zog Vorwürfe gegen ihn erst zurück, als Esser ihm mit einer Klage wegen Beleidigung drohte. Auch Streicher distanzierte sich jetzt von ihm. Hitler beendete die Gegensätze zwischen Esser und den Münchner Nationalsozialisten auf der einen und den Nordwestdeutschen um die Strasser-Brüder und Goebbels, die eher an einem nationalen Sozialismus ausgerichtet waren, auf der anderen Seite am 14. Februar 1926 auf der Bamberger Führertagung: Er erteilte allen nationalbolschewistischen Tendenzen eine Absage, wertete deren Vertreter aber auf: Esser musste seinen Posten als Reichspropagandaleiter an Gregor Strasser abgeben, Goebbels wurde nach München eingeladen und durfte eine wichtige Rede halten.[23] Dennoch ließ Hitler sein „Faktotum[24] Esser aber nicht vollends fallen. Er setzte ihn vielmehr wiederholt als Redner auf Reichsparteitagen ein und übertrug ihm 1926 die Herausgeberschaft des Illustrierten Beobachters, der Illustrierten der NSDAP.[25]

1927 veröffentlichte Esser seine antisemitische Hetzschrift Die jüdische Weltpest, die in der Zeit des Nationalsozialismus mehrere Neuauflagen erlebte.[26] Darin behauptete er unter Aufnahme zahlreicher antisemitischer Stereotypen, die Juden hätten seit dem Alten Ägypten alle anderen Völker stets ausgebeutet und unterjocht: Der Jerusalemer Tempel sei in Wahrheit ein Bankhaus gewesen, das Alte Testament rufe dazu auf, alle Nichtjuden auszubeuten. Die angebliche Gefährlichkeit der „jüdischen Rasse“ für die Menschheit zeige sich im Talmud, den die Juden vergeblich versuchen würden geheim zu halten, und den Protokollen der Weisen von Zion. Aus dieser Fälschung, die erstmals 1903 in Russland veröffentlicht worden war und angebliche Weltherrschaftspläne der Juden enthält, zitierte er ausführlich und zog den Schluss, die einzig angemessene Strafe dafür sei „massenhafte Ausrottung“.[27] Gegenargumente gegen diese Verschwörungstheorie ließ er keine gelten: „Was die von jüdischem Geld bestochene und gemästete Auslandsjournaille über innerdeutsche Angelegenheiten schreibt, läßt jeden Deutschen kalt bis ans Herz hinan.“ Auf Hitlers kurz zuvor erschienenes Buch Mein Kampf ging Esser nicht ein. Der Historiker Othmar Plöckinger sieht darin ein Indiz für eine Reserviertheit zwischen dem ins Abseits gedrängten Esser und Hitler.[28]

1928 wurde Esser in den oberbayerischen Kreistag gewählt. 1929 zog er in den Münchner Stadtrat, wo er gemeinsam mit Karl Fiehler den Vorsitz der NSDAP-Fraktion übernahm. 1932 wurde er Abgeordneter des Bayerischen Landtags[29] und beendete seine Tätigkeit beim Illustrierten Beobachter.

Zeit des NationalsozialismusBearbeiten

Von 1933 bis zur Aufhebung des Bayerischen Landtags am 30. Januar 1934 durch das Gesetz über den Neuaufbau des Reichs war Esser dessen Präsident. 1933 zog er als Abgeordneter für Oberbayern/Schwaben in den Reichstag ein. Von Dezember 1933 bis 1945 war er einer von dessen Vizepräsidenten. Im März 1934 gelang es ihm, den bayrischen Reichsstatthalter Franz Ritter von Epp zu bewegen, ihn zunächst zum Minister zur besonderen Verwendung zu ernennen. Im Kabinett von Ministerpräsident Ludwig Siebert (NSDAP) bekleidete er ab April 1933 das Amt des Landwirtschaftsministers, ab dem 1. März 1934 das des Wirtschaftsministers.[30]

Dieses Amt hatte er bis 1935 inne. Hintergrund seines Rücktritts waren eine gescheiterte Intrige gegen den bayerischen Innenminister und Gauleiter Adolf Wagner sowie finanzielle Unregelmäßigkeiten: Esser hatte bayerische Industrielle gezwungen, hohe Beträge an die Staatskasse zu zahlen. Hinzu kam ein schmutziger Scheidungskrieg: Esser hatte seit 1926 mehrere außereheliche Beziehungen gepflegt. Mit seiner Geliebten Anna Bacherl hatte er drei Kinder. Seit 1933 reichte er zweimal die Scheidung ein, die aber beide Male abgewiesen wurde.[31]

 
Hermann Esser als Vorsitzender der Reichsgruppe Fremdenverkehr beim „Fest der deutschen Reise“ in Berlin, zweite Hälfte der 1930er Jahre

1933 rückte Esser nach dem Ausscheiden Erhard Milchs in den Aufsichtsrat der Lufthansa nach.[32] 1935 erhielt er den Tourismus als neues Betätigungsfeld zugewiesen. Er wurde nun Vorsitzender der Reichsgruppe Fremdenverkehr, im Januar 1939 übernahm er zudem im Range eines Staatssekretärs die Fremdenverkehrsabteilung im Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda. Diese Positionen waren politisch einflusslos, sicherten ihm aber ein respektables Einkommen. Weil Esser weiterhin mit sexuellen Eskapaden auffiel, entzog Hitler ihm 1936 das vertraute Du.[33] Esser blieb aber in Hitlers Freundeskreis und besuchte ihn auf dem Berghof[34] oder traf sich mit ihm zum Essen in einer Münchner Osteria.[35] Zwei Monate nach den Novemberpogromen von 1938 legte er eine Neuauflage seiner Jüdischen Weltpest vor, in der er behauptete, die Juden bekämen nur, was ihnen gebühre:

„Adolf Hitler und die von ihm geschaffene und geführte Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei haben den Kampf gegen den Juden und den Judengeist in allen Lagern durchkämpft und so Volk und Reich wieder frei und glücklich gemacht.“[36]

1938 strengte Esser erneut eine Scheidungsklage gegen seine Frau Therese an, der er unter anderem vorwarf, ihrerseits die Ehe gebrochen und seine Stellung in der NSDAP durch ehrverletzende Behauptungen über den Schatzmeister, Franz Xaver Schwarz, unterminiert zu haben. Tatsächlich wurde Therese Esser 1939 wegen Verstoßes gegen das Heimtückegesetz und übler Nachrede zu einer Gefängnisstrafe verurteilt. Esser ließ auch seine politischen Beziehungen spielen und erreichte, dass sich die Reichskanzlei, Justizminister Franz Gürtner und Hitler persönlich zu seinen Gunsten in seinen Scheidungsprozess einschalteten.[37] Im März des Jahres wurde die Ehe in einem Revisionsverfahren als „zerrüttet“ geschieden, eine Möglichkeit, die erst wenige Monate zuvor durch das nationalsozialistische Ehegesetz eingeführt worden war. Hitler erklärte, bei dieser Entscheidung Essers Ehe vor Augen gehabt zu haben.[38]

Ein eher skurriles Beispiel für die polykratietypischen Konflikte, in die Esser immer wieder geriet, war seine Romreise im April 1939: Dabei vereinbarte er nämlich eine Audienz beim Duce des faschistischen Regimes Benito Mussolini zur gleichen Uhrzeit wie Hermann Göring. Solche Audienzen galten unter den führenden Nationalsozialisten als so prestigeträchtig, dass Hitler sich vorbehielt, sie einzeln zu genehmigen. Die Doppelbuchung löste hektische Betriebsamkeit aus und konnte schließlich zur Zufriedenheit beider Alten Kämpfer entzerrt werden.[39] Während des Zweiten Weltkriegs trat Esser nur noch selten hervor. 1941 geriet er in einen Konflikt mit Baldur von Schirach, dem Beauftragten für die Kinderlandverschickung. Als immer mehr Ferienquartiere und Pensionen in Sommerfrischen durch Kinder und deren Mütter belegt wurden, die vor dem Bombenkrieg aus den Großstädten evakuiert wurden, befürchtete Esser tiefere Eingriffe in seine Zuständigkeiten. Er mahnte an, im Interesse der Volksgesundheit doch wenigstens die Heilbäder zu verschonen, konnte sich aber nicht durchsetzen. Im November 1941 bestimmte er per Verordnung, dass der Aufenthalt in Ferienorten nur noch Wehrmachtsangehörigen, Rüstungsarbeitern und anderen kriegswichtigen Personen gestattet sei.[40] 1943 hielt Esser vor Alten Kämpfern die Festrede zum dreiundzwanzigjährigen Gründungsjubiläum der NSDAP, am 20. Februar 1945 verlas er Hitlers letzte öffentliche Rede.[41]

Nach dem Ende des NationalsozialismusBearbeiten

Zum Ende des Krieges wurde Esser von der amerikanischen Armee verhaftet und interniert. Im Verhör am 6. Dezember 1946 behauptete er, sich nach seinem Rücktritt als Minister nicht mehr politisch betätigt zu haben. Das Buch Die jüdische Weltpest stamme nicht von ihm, sondern von Rosenberg. Der konnte zu dieser Lüge nicht mehr Stellung nehmen, weil er bereits hingerichtet worden war. Der amerikanische Ermittler notierte, Esser sei ein Gegner der Nürnberger Rassegesetze gewesen, sein Dissens mit Hitler habe sich an der „jüdischen Frage“ entzündet.[42] Esser wurde nur als Mitläufer eingestuft. Ende Mai 1948 wurde er von den Amerikanern aus der Internierung entlassen. Esser hielt sich in den Folgemonaten verborgen und wurde von den deutschen Stellen, die von seiner Freilassung nicht informiert worden waren, steckbrieflich gesucht.[43] 1949 wurde er von den deutschen Behörden erneut in Gewahrsam genommen, im Rahmen seines Spruchkammerverfahrens von einer Münchner Entnazifizierungskammer am 8. August 1949 als Hauptschuldiger eingestuft und zu fünf Jahren Arbeitslager verurteilt. 1952 wurde er unter Anrechnung der in Haft verbrachten Jahre vorzeitig entlassen.[44]

Danach trat Esser nicht mehr öffentlich in Erscheinung. Er lebte unbehelligt in München und arbeitete in leitender Position im Bayerischen Reisebüro.[45] Im Juli 1980 gratulierte ihm, dem „Staatsminister a. D.“, der bayerische Ministerpräsident Franz Josef Strauß (CSU) offiziell zum 80. Geburtstag.[46] Er starb am 7. Februar 1981.

VeröffentlichungenBearbeiten

  • Die jüdische Weltpest. Kann ein Jude Staatsbürger sein? Eher, München 1927, 1. Aufl. Die 2. erweiterte Aufl. erschien 1939 unter dem leicht geänderten Titel Die jüdische Weltpest. Judendämmerung auf dem Erdball. Nach Kriegsende in der Sowjetischen Besatzungszone auf die Liste der auszusondernden Literatur gesetzt.[47]
  • „Bayerns Retter heißt Adolf Hitler.“ Ansprache des Stadtrats Hermann Esser. Nationaler Schallplatten Dienst, Berlin.

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c d Esser, Hermann. In: Verwaltungshandbuch der Bayerischen Landesbibliothek, Zugriff am 23. Februar 2012.
  2. Gerhard Schulz: Aufstieg des Nationalsozialismus. Krise und Revolution in Deutschland. Propyläen Verlag, Frankfurt am Main 1975, S. 199.
  3. Helge Dvorak: Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft. Band I: Politiker. Teilband 1: A–E. Winter, Heidelberg 1996, ISBN 3-8253-0339-X, S. 265.
  4. Robert Wistrich: Wer war wer im Dritten Reich. Anhänger, Mitläufer, Gegner aus Politik, Wirtschaft, Militär, Kunst und Wissenschaft. Harnack, München 1983, S. 66 f.
  5. Albrecht Tyrell (Hrsg.): Führer befiehl… Selbstzeugnisse aus der „Kampfzeit“ der NSDAP. Grondrom Verlag, Bindlach 1991, S. 22.
  6. Wolfgang Benz, Hermann Graml, Hermann Weiß (Hrsg.): Enzyklopädie des Nationalsozialismus. München 1997, S. 833; Ernst Klee: Das Personenlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945. Augsburg 2008, S. 140.
  7. Robert Wistrich: Wer war wer im Dritten Reich. Anhänger, Mitläufer, Gegner aus Politik, Wirtschaft, Militär, Kunst und Wissenschaft. Harnack, München 1983, S. 68.
  8. Andreas Dornheim: Röhms Mann fürs Ausland. Politik und Ermordung des SA-Agenten Georg Bell. LIT, Münter 1998, S. 65 f.
  9. Hans-Ulrich Thamer: Verführung und Gewalt. Deutschland 1933–1945. Siedler Verlag, Berlin 1994, S. 66 ff.
  10. Wolfram Selig: Esser, Hermann. In: Wolfgang Benz (Hrsg.): Handbuch des Antisemitismus. Bd. 2: Personen. De Gruyter Saur, Berlin 2009, ISBN 978-3-598-44159-2, S. 217.
  11. Kurt Pätzold und Manfred Weißbecker: Geschichte der NSDAP 1920–1945. Köln 1981, S. 66 f.
  12. Gerhard L. Weinberg (Hrsg.): Hitlers Zweites Buch. Ein Dokument aus dem Jahre 1928. Stuttgart 1961, zit. nach: Kurt Pätzold und Manfred Weißbecker: Geschichte der NSDAP 1920–1945. Köln 1981, S. 66.
  13. Hans-Ulrich Thamer: Verführung und Gewalt. Deutschland 1933–1945. Siedler Verlag, Berlin 1994, S. 95.
  14. Mathias Rösch: Die Münchner NSDAP 1925–1933. Eine Untersuchung zur inneren Struktur der NSDAP in der Weimarer Republik. Oldenbourg, München 2001, S. 411.
  15. Heike B. Görtemaker: Eva Braun. Leben mit Hitler. C. H. Beck, München 2010, S. 15.
  16. Hans Peter Bleuel: Das saubere Reich. Die verheimlichte Wahrheit. Eros und Sexualität im Dritten Reich. Gustav Lübbe, Bergisch Gladbach 1981, S. 189.
  17. Albrecht Tyrell (Hrsg.): Führer befiehl… Selbstzeugnisse aus der „Kampfzeit“ der NSDAP. Grondrom Verlag, Bindlach 1991, S. 70.
  18. Othmar Plöckinger: Geschichte eines Buches. Adolf Hitlers „Mein Kampf“ 1922–1945. Oldenbourg, München 2011, S. 63.
  19. Wolfram Selig: Esser, Hermann. In: Wolfgang Benz (Hrsg.): Handbuch des Antisemitismus. Bd. 2: Personen. De Gruyter Saur, Berlin 2009, ISBN 978-3-598-44159-2, S. 217.
  20. Paul Hoser: Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP), 1920–1923/1925–1945. In: Historisches Lexikon Bayerns. 8. Januar 2013, abgerufen am 2. Juni 2013.
  21. Detlef Mühlberger: Central Control versus Regional Autonomy. A Case Study in Nazi Propaganda in Westphalia, 1925–1932. In: Thomas Childers (Hrsg.): The Formation of the Nazi Constituency 1919-1933. Routledge, New York 1986, S. 70.
  22. Zitiert nach Sven Felix Kellerhoff: Die NSDAP. Eine Partei und ihre Mitglieder. Klett-Cotta, Stuttgart 2017, S. 125.
  23. Hans-Ulrich Thamer: Verführung und Gewalt. Deutschland 1933–1945. Siedler Verlag, Berlin 1994, S. 139.
  24. So die Formulierung in Albrecht Tyrell (Hrsg.): Führer befiehl… Selbstzeugnisse aus der „Kampfzeit“ der NSDAP. Gondrom Verlag, Bindlach 1991, S. 16.
  25. Robert Wistrich: Wer war wer im Dritten Reich. Anhänger, Mitläufer, Gegner aus Politik, Wirtschaft, Militär, Kunst und Wissenschaft. Harnack, München 1983, S. 67.
  26. Auch zum Folgenden Angelika Benz: Die jüdische Weltpest (Hermann Esser, 1927). In: Wolfgang Benz (Hrsg.): Handbuch des Antisemitismus. Band 6: Schriften und Periodika. De Gruyter Saur, Berlin 2013, S. 380 f., ISBN 978-3-11-025872-1 (abgerufen über De Gruyter Online).
  27. Hermann Esser: Die jüdische Weltpest. Judendämmerung auf dem Erdball. Franz Eher Verlag, München 1943, S. 132
  28. Othmar Plöckinger: Geschichte eines Buches. Adolf Hitlers „Mein Kampf“ 1922–1945. Oldenbourg, München 2011, S. 347.
  29. Wolfram Selig: Esser, Hermann. In: Wolfgang Benz (Hrsg.): Handbuch des Antisemitismus. Bd. 2: Personen. De Gruyter Saur, Berlin 2009, ISBN 978-3-598-44159-2, S. 217.
  30. Wolfram Selig: Esser, Hermann. In: Wolfgang Benz (Hrsg.): Handbuch des Antisemitismus. Bd. 2: Personen. De Gruyter Saur, Berlin 2009, ISBN 978-3-598-44159-2, S. 217.
  31. Hans Peter Bleuel: Das saubere Reich. Die verheimlichte Wahrheit. Eros und Sexualität im Dritten Reich. Gustav Lübbe, Bergisch Gladbach 1981, S. 190.
  32. Lothar Gall: Die Deutsche Bank 1870–1995. C.H. Beck, München 1995, S. 358.
  33. Gestorben: Hermann Esser. In: Der Spiegel vom 16. Februar 1981 (online, Zugriff am 18. Februar 2012).
  34. Heike B. Görtemaker: Eva Braun. Leben mit Hitler. C. H. Beck, München 2010, S. 182 u. ö.
  35. Henry Picker: Hitlers Tischgespräche im Führerhauptquartier. Ullstein, Berlin 1993, S. 247: Aufzeichnung vom 27. April 1942.
  36. Angelika Benz: Die jüdische Weltpest (Hermann Esser, 1927). In: Wolfgang Benz (Hrsg.): Handbuch des Antisemitismus. Band 6: Schriften und Periodika. De Gruyter Saur, Berlin 2013, S. 381, ISBN 978-3-11-025872-1 (abgerufen über De Gruyter Online).
  37. Dirk Blasius: Ehescheidung in Deutschland 1794–1945. Scheidung und Scheidungsrecht in historischer Perspektive. Vandenhoeck und Rupprecht, Göttingen 1987, S. 215 ff.
  38. Hans Peter Bleuel: Das saubere Reich. Die verheimlichte Wahrheit. Eros und Sexualität im Dritten Reich. Gustav Lübbe, Bergisch Gladbach 1981, S. 190–193.
  39. Wolfgang Schieder: Mythos Mussolini. Deutsche in Audienz beim Duce. Oldenbourg, München 2013, ISBN 978-3-486-70937-7, S. 182 (abgerufen über De Gruyter Online).
  40. Katja Klee: Im „Luftschutzkeller des Reiches“. Evakuierte in Bayern 1939–1953. Politik, soziale Lage, Erfahrungen. Oldenbourg, München 1999, S. 111 f.
  41. Hans-Ulrich Wehler: Deutsche Gesellschaftsgeschichte. Bd. 4: Vom Beginn des Ersten Weltkrieges bis zur Gründung der beiden deutschen Staaten 1914–1949. C. H. Beck Verlag, München 2003, S. 907.
  42. Heike B. Görtemaker: Eva Braun. Leben mit Hitler. C. H. Beck, München 2010, S. 182 f.
  43. Esser, Hermann. In: Munzinger Online/Personen - Internationales Biographisches Archiv, Zugriff am 16. September 2018.
  44. Robert Wistrich: Wer war wer im Dritten Reich. Anhänger, Mitläufer, Gegner aus Politik, Wirtschaft, Militär, Kunst und Wissenschaft. Harnack, München 1983, S. 68.
  45. Claus-Ekkehard Bärsch: Die politische Religion des Nationalsozialismus. Die religiösen Dimensionen der NS-Ideologie in den Schriften von Dietrich Eckart, Joseph Goebbels, Alfred Rosenberg und Adolf Hitler. Fink, München 2002, S. 292.
  46. Gestorben: Hermann Esser. In: Der Spiegel vom 16. Februar 1981 (online, Zugriff am 18. Februar 2012).
  47. Deutsche Verwaltung für Volksbildung in der sowjetischen Besatzungszone, Liste der auszusondernden Literatur, E.