Hauptmenü öffnen
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Glött
Glött
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Glött hervorgehoben
Koordinaten: 48° 30′ N, 10° 29′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Dillingen an der Donau
Verwaltungs­gemeinschaft: Holzheim
Höhe: 449 m ü. NHN
Fläche: 10,99 km2
Einwohner: 1105 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 101 Einwohner je km2
Postleitzahl: 89353
Vorwahl: 09075
Kfz-Kennzeichen: DLG, WER
Gemeindeschlüssel: 09 7 73 133
Gemeindegliederung: 5 Gemeindeteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Hochstiftstr. 2
89438 Holzheim
Website: www.glött.de
Bürgermeister: Friedrich Käßmeyer (CSU / CWV)
Lage der Gemeinde Glött im Landkreis Dillingen an der Donau
Baden-WürttembergLandkreis AugsburgLandkreis Donau-RiesLandkreis GünzburgAislingenBachhagelBächingen an der BrenzBinswangenBissingen (Bayern)BlindheimButtenwiesenDillingen an der DonauFinningenGlöttGundelfingen an der DonauHaunsheimHöchstädt an der DonauHolzheim (bei Dillingen an der Donau)LaugnaLauingen (Donau)LutzingenMedlingenMödingenSchwenningen (Donau)SyrgensteinVillenbachWertingenWittislingenZiertheimZöschingenZusamaltheimKarte
Über dieses Bild

Glött ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Dillingen an der Donau und ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Holzheim.

Inhaltsverzeichnis

GeografieBearbeiten

Glött liegt in der Region Augsburg.

Die Gemeinde hat fünf amtlich benannte Gemeindeteile (in Klammern ist der Siedlungstyp angegeben):[2]

Das ehemalige Dorf Glöttweiler ist mit Glött baulich zusammengewachsen.

Es existiert nur die Gemarkung Glött.

GeschichteBearbeiten

Bis zum 19. JahrhundertBearbeiten

Schloss und Dorf Glött wurden 1537 von Anton Fugger erworben. Der Ort wurde Sitz der Herrschaft der Grafen Fugger-Glött (Herrschaft Glött).

Mit der Rheinbundakte 1806 kam der Ort zum Königreich Bayern, die Fugger-Glött unterwarfen sich 1806 freiwillig. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde. Schloss Glött blieb bis 1869 im Fuggerschen Besitz.

EinwohnerentwicklungBearbeiten

  • 1970: 0956 Einwohner
  • 1987: 1099 Einwohner
  • 1991: 1173 Einwohner
  • 1995: 1144 Einwohner
  • 2000: 1130 Einwohner
  • 2005: 1125 Einwohner
  • 2010: 1098 Einwohner
  • 2015: 1101 Einwohner

PolitikBearbeiten

GemeinderatBearbeiten

Bei den Gemeinderatswahlen 2002, 2008 und 2014 entfielen alle zwölf Sitze auf die Einheitsliste CSU/CWV.

BürgermeisterBearbeiten

Bürgermeister ist seit Mai 1990 Friedrich Käßmeyer (CSU/Christliche Wählervereinigung).

WappenBearbeiten

Blasonierung: „In Blau ein mit drei gestürzten roten Sparren belegter goldener Pfahl, beseitet von je einer goldenen heraldischen Lilie.“

BaudenkmälerBearbeiten

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

Wirtschaft einschließlich Land- und ForstwirtschaftBearbeiten

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 77 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 406. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe drei Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 32 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 919 ha, davon waren 678 ha Ackerfläche.

BildungBearbeiten

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):

  • Kindergarten: 25 Kindergartenplätze mit 27 Kindern

Erneuerbare EnergienBearbeiten

Im August 2007 wurde in Glött die erste Windkraftanlage im Landkreis Dillingen errichtet. Es handelt sich dabei um eine Enercon E-53 mit Nabenhöhe 73 m, Rotordurchmesser 53 m und einer Leistung von 800 kW.[3]

WeblinksBearbeiten

  Commons: Glött – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 10. Juli 2019 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Gemeinde Glött in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 31. August 2019
  3. Archivlink (Memento des Originals vom 28. Juni 2017 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.windkraft-gloett.de