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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Zusamaltheim
Zusamaltheim
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Zusamaltheim hervorgehoben

Koordinaten: 48° 32′ N, 10° 38′ O

Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Dillingen an der Donau
Verwaltungs­gemeinschaft: Wertingen
Höhe: 444 m ü. NHN
Fläche: 17,92 km2
Einwohner: 1209 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 67 Einwohner je km2
Postleitzahl: 86637
Vorwahl: 08272
Kfz-Kennzeichen: DLG, WER
Gemeindeschlüssel: 09 7 73 188
Gemeindegliederung: 4 Gemeindeteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Schulstr. 12
86637 Wertingen
Website: www.zusamaltheim.de
Bürgermeister: Wolfgang Grob (Bürgerblock)
Lage der Gemeinde Zusamaltheim im Landkreis Dillingen an der Donau
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Über dieses Bild

Zusamaltheim ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Dillingen an der Donau und ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Wertingen.

GeografieBearbeiten

Zusamaltheim liegt in der Region Augsburg.

Die Gemeinde hat vier amtlich benannte Gemeindeteile (in Klammern ist der Siedlungstyp angegeben):[2]

Auf dem Gemeindegebiet existieren die Gemarkungen Sontheim und Zusamaltheim.

GeschichteBearbeiten

Bis zur GemeindegründungBearbeiten

Zusamaltheim gehörte zur Herrschaft Bocksberg, die 1504 in den Besitz des Domstifts Augsburg kam. Auch Sontheim gehörte dem Domstift Augsburg. Seit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 gehört der Ort zu Bayern.

Eingemeindungen und UmgliederungenBearbeiten

Mit Wirkung zum 1. Juli 1964 wurde der Gemeindeteil Marzelstetten von der Gemeinde Hettlingen in die Gemeinde Zusamaltheim umgegliedert. Am 1. Mai 1978 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Sontheim eingegliedert.[3]

EinwohnerentwicklungBearbeiten

  • 1961: 0893 Einwohner[3]
  • 1970: 0913 Einwohner[3]
  • 1987: 0912 Einwohner
  • 1991: 1074 Einwohner
  • 1995: 1181 Einwohner
  • 2000: 1275 Einwohner
  • 2005: 1303 Einwohner
  • 2010: 1278 Einwohner
  • 2015: 1208 Einwohner

PolitikBearbeiten

BürgermeisterBearbeiten

Bürgermeister ist Wolfgang Grob (BBZ). Er wurde im Jahr 2002 Nachfolger von Wolfgang Schuberth (BBZ/FWS).

GemeinderatBearbeiten

Im zwölfköpfigen Gemeinderat hat der Bürgerblock Zusamaltheim (BBZ) 9 und die Freie Wählergruppe Sontheim (FWS) 3 Sitze. (Stand: Kommunalwahl 2014).[4]

WappenBearbeiten

Die Wappenbeschreibung lautet: Unter schwarzem Schildhaupt, darin nebeneinander drei goldene Wiederkreuze, gespalten von Rot und Silber, auf der Teilungslinie eine goldgekrönte schwarze Melusine (Fischweibchen) mit goldenen Schwänzen.

SehenswürdigkeitenBearbeiten

 
Zusamaltheim St. Martin

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

Wirtschaft einschließlich Land- und ForstwirtschaftBearbeiten

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 88 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort zwölf Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 425. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe vier Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 40 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1252 ha, davon waren 1024 ha Ackerfläche.

BildungBearbeiten

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):

  • Kindergarten: 48 Kindergartenplätze mit 55 Kindern
  • Grundschule: mit 13 Lehrern und 244 Schülern

Söhne und Töchter der StadtBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Zusamaltheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 10. Juli 2019 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Gemeinde Zusamaltheim in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 30. August 2019.
  3. a b c Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 770.
  4. Ergebnis der Kommunalwahl in Zusamaltheim (März 2014)