Hauptmenü öffnen

Ferdinand Magellan

portugiesischer Seefahrer
Ferdinand Magellan. Anonymes Porträt aus dem 16. oder 17. Jahrhundert, Marinemuseum, Newport News

Ferdinand Magellan, portugiesisch Fernão de Magalhães, Aussprache: [fɨr'nãu̯ dɨ mɐɣɐ'ʎãi̯ʃ], spanisch Fernando de Magallanes (* vor 1485[1] vermutlich in Vila Nova de Gaia, Portugal; † 27. April 1521 auf Mactan, Philippinen) war ein portugiesischer Ritter und Seefahrer, der im Auftrag der spanischen Krone eine Westroute zu den Gewürzinseln finden sollte und dabei zum Initiator der ersten historisch belegten Weltumsegelung wurde. Diese erbrachte den letztgültigen, praktischen Beweis für die Kugelgestalt der Erde.

Mit Magellan als Generalkapitän stachen am 20. September 1519 fünf Schiffe von Sanlúcar de Barrameda aus in See. Er und seine Crew entdeckten Ende 1520 die Magellanstraße und überquerten anschließend als erste Europäer den Pazifik. Nachdem sie die heutigen Philippinen erreicht hatten, fiel Magellan im Kampf mit Kriegern der Visayas. Unter dem Kommando von Juan Sebastián Elcano kehrte nur ein einziges Schiff von Magellans Flotte, die Victoria, über die Route um das Kap der Guten Hoffnung am 6. September 1522 nach Sanlúcar zurück. Von den mehr als 240 Mann der ursprünglichen Besatzung, schafften nur 35 die Erdumrundung. Insgesamt gelangten nur etwa 90 von ihnen lebend wieder nach Spanien. Die Geschichte der ersten Reise um die Welt wurde vor allem durch den Bericht Antonio Pigafettas, eines der Überlebenden, bekannt.

Inhaltsverzeichnis

Herkunft und FamilieBearbeiten

Über Magellans Kindheit und Jugend liegen keine quellenmäßig gesicherten Erkenntnisse vor. Bekannt ist, dass er einer weitverzweigten Adelsfamilie entstammte, die zu den Vasallen der Herzöge von Braganza gehörte. Spätestens seit dem 13. Jahrhundert in Nordportugal ansässig, hatte sie ihren Stammsitz in der Terra da Nóbrega. Als Geburtsort Magellans galt lange die Kleinstadt Sabrosa in der früheren Provinz Trás-os-Montes e Alto Douro. Neuere Quellenfunde[2] deuten indes darauf hin, dass er aus Vila Nova de Gaia kam, unweit der Hafenstadt Porto. Seine Eltern, Rui de Magalhães und Alda de la Mesquita, hatten ihm dort ein Landgut mit Weinbergen, Kastanienhainen und Äckern vermacht, das er vor seiner Expedition im März 1519 seiner damals unverheirateten Schwester Isabel überschrieb. Als weitere Geschwister hatte er mindestens zwei - vermutlich jüngere - Brüder, Duarte und Diogo de Sousa.[3][4]

Ende 1517 oder Anfang 1518 heiratete Magellan Beatriz Barbosa, eine Sevillanerin portugiesischer Abstammung. Sie gebar ihm 1519 einen Sohn, der auf den Namen Rodrigo getauft wurde. Bei Magellans Abreise im September 1519 war Beatriz abermals schwanger, erlitt jedoch eine Fehlgeburt. Sie verstarb im März 1522, ohne vom Schicksal ihres Mannes erfahren zu haben. Der erstgeborene Rodrigo folgte ihr im Herbst 1522 ins Grab.[5]

Kriegsdienst in Indien und AfrikaBearbeiten

Das älteste historische Dokument, das sich nachweislich auf Magellan bezieht, datiert aus dem Jahr 1505. Es handelt sich um eine Mannschaftsliste der portugiesischen Indien-Armada jenes Jahres unter dem Kommando des Vizekönigs Francisco de Almeida. In dieser Liste werden ein Fernão de Magalhães und dessen Bruder Diogo de Sousa genannt.[6] Beide waren laut dieser Liste "Moradores da Casa del Rey", das heißt Dienstmänner des Königs Manuel I., die für ihren Dienst am Hofe eine geringfügige monatliche Pension bezogen.

Hinweise zu Magellans Aufenthalt in Indien ab 1505 finden sich vor allem bei portugiesischen Historikern des 16. Jahrhunderts wie João de Barros, in der Korrespondenz des zweiten Gouverneurs von Portugiesisch-Indien, Afonso de Albuquerque sowie im portugiesischen Nationalarchiv Torre do Tombo. Magellan nahm an der gewaltsamen Einnahme Mombasas im heutigen Kenia und möglicherweise an der Schlacht von Kannur (1506) teil. 1507 hielt er sich wieder an der ostafrikanischen Küste auf (in Kilwa und auf der Ilha de Moçambique). 1509 kämpfte er in der historisch folgenreichen Seeschlacht von Diu und beteiligte sich am ersten portugiesischen Vorstoß nach Malakka, damals die Drehscheibe des Handels in Südostasien. Dieser Vorstoß scheiterte jedoch. Spätestens auf dieser Fahrt schloss Magellan Freundschaft mit Francisco Serrão, dem er zweimal das Leben rettete. Serrão sollte sich später als erster Europäer auf den Molukken niederlassen und von dort seinen Freund Magellan brieflich über die Lage dieser Inseln und ihren Reichtum an Gewürznelken informieren. Im Winter 1509/10 machte sich Magellan auf dem Heimweg nach Portugal, erlitt aber bei den Bassas de Pedro vor der Westküste Indiens Schiffbruch und musste nach Kannur zurückkehren. Laut Barros fuhr er daraufhin unter dem Kommando Albuquerques abermals nach Malakka und war im Sommer 1511 an der gewaltsamen Eroberung dieser Stadt beteiligt. Danach verläuft sich Magellans Spur in Indien, was Anlass zu einigen Spekulationen gegeben hat, er sei etwa nach China oder mit der Expedition des António de Abreu nach Banda gereist. Für diese Spekulationen gibt es jedoch keine belastbaren Belege.[7]

Magellan muss spätestens mit der Gewürzflotte des Jahres 1513 nach Portugal zurückgekehrt sein, denn bereits Ende August dieses Jahres nahm er unter dem Kommando des Herzogs Jaime de Braganza an einer Strafexpedition gegen die marokkanische Stadt Azemmour teil. Dabei verlor er sein Pferd und wurde am Knie verwundet, sodass er von da an leicht hinkte. In den folgenden drei Jahren scheint er sich abwechselnd in Portugal und Marokko aufgehalten haben, wo er in königlichen Diensten stand und militärische Aufgaben übernahm. Magellan bezog in diesen Jahren weiterhin ein Gehalt am Hof König Manuels I., investierte aber wohl auch in den äußerst lukrativen Gewürzhandel. Das belegen die Akten eines Prozesses, den Magellan mit Erfolg gegen den Kaufmann Pedro Anes Abraldez angestrengt hatte. Dieser war ihm über 200 Cruzados schuldig geblieben, den Gewinn aus einem Gewürzgeschäft, das beide noch in Indien abgeschlossen hatten.[8]

Die Umsegelung der ErdeBearbeiten

Idee und HintergründeBearbeiten

Soweit sich aus den erhaltenen Dokumenten erkennen lässt, hatte Magellan nie die Absicht, die Erde zu umrunden. Der Vertrag, den er am 22. März 1518 mit dem kastilischen König Karl I. schloss, enthielt sogar das implizite Verbot einer Erdumrundung, hätte diese doch die Interessen und Rechte von Karls Onkel und Schwager, des portugiesischen Königs Manuel I. verletzt.[9]

Im Vertrag von Tordesillas hatten die kastilische und die portugiesische Krone den Globus 1494 in zwei Hälften aufgeteilt. Als Demarkationslinie wurde schließlich ein Meridian 370 Leguas westlich der Kapverdischen Inseln festgelegt. Alle Meere, Inseln und Festlande östlich dieses Meridians sollten Portugal, alle westlich davon Kastilien gehören. 1498 erreichte eine portugiesische Flotte unter Vasco da Gama erstmals die Westküste Indiens, und die Portugiesen begannen umgehend, im Indischen Ozean ein Handelsimperium aufzubauen. 1511 eroberten sie das Handelszentrum Malakka auf der Malaiischen Halbinsel und schickten sich an, weiter nach Osten zu expandieren, indem sie eine Expedition zu den Molukken entsandten, damals die einzigen Produzenten von Gewürznelken auf der ganzen Erde[10]

Während die Portugiesen immer weiter nach Osten expandierten, sah Kastilien "seinen", das heißt den westlichen Weg zu den Schätzen Asiens durch eine Landmasse blockiert, deren immense, von der Arktis zur Antarktis reichende Erstreckung sich erst allmählich abzeichnete: Amerika. Seit etwa 1505 entwickelten daher Bischof Juan Rodríguez de Fonseca, im Königlichen Rat von Kastilien für die Kolonialpolitik zuständig, der Seefahrer Vicente Yáñez Pinzón und der später zum Obersten Steuermann ernannte Amerigo Vespucci den Plan, südlich von Brasilien einen Seeweg nach Asien zu suchen.[11] Daraufhin unternahm der portugiesische Steuermann João de Solis im Auftrag der kastilischen Krone mehrere Anläufe, diesen Seeweg ausfindig machen, die jedoch alle scheiterten und 1516 mit Solis' Tod an den Gestaden des Río de la Plata endeten.[12]

Etwa zur selben Zeit ließ der aus Burgos stammende, von Lissabon aus operierende Kaufmann Cristóbal de Haro zwei Schiffe nach Südamerika segeln, die Brasilholz und Sklaven kaufen und die Küste erforschen sollten.[13] Von dieser Expedition gibt ein Nachrichtenblatt Kunde, das zu den ältesten seiner Art in deutscher Sprache gehört. Die "Newe Zeytung aus Presillg Landt" berichtet, Haros Schiffe hätten an der Küste bei etwa 40° Süd eine Meerenge ähnlich wie jene von Gibraltar entdeckt, die auf die Westseite des amerikanischen Kontinents und weiter nach Asien führe.[14] Diese Meeresstraße findet sich kurz darauf auf einem Erdglobus wieder, den der Gelehrte Johannes Schöner aus Karlstadt am Main 1515 anfertigte.

Magellan muss von dieser Unternehmung und ihren (vermeintlichen) Resultaten in Lissabon erfahren haben. Er und Cristóbal de Haro lernten sich dort vermutlich 1515 oder 1516 kennen.[15] Im Sommer 1516 erhielt Magellan Briefe von Francisco Serrão, der sich auf den Molukken niedergelassen hatte und seinem Freund schrieb, dass diese Inseln sehr weit östlich von Malakka lagen, so dass Magellan die Überzeugung gewann, sie lägen in der kastilischen Erdhälfte.[16] Dieselbe Überzeugung teilte der studierte Kosmograph Rui Faleiro, der zudem behauptete, eine zuverlässige Methode entwickelt zu haben, den Längengrad zu messen. Somit würde es möglich sein, die ost-westliche Position der Molukken genau zu bestimmen. Magellan und Faleiro schlossen daraufhin einen Vertrag: Sie vereinbarten dem kastilischen König eine Expedition vorzuschlagen, die die Molukken auf der westlichen Route erreichen und sie für Kastilien in Besitz nehmen sollte.[17] Unterdessen sah sich Cristóbal de Haro wegen geschäftlicher Querelen mit der portugiesischen Krone veranlasst, Portugal ebenfalls zu verlassen; er kehrte spätestens im Frühjahr 1517 nach Kastilien zurück.[18]

Beginn der ReiseBearbeiten

Magellan traf am 20. Oktober 1517 in Sevilla ein.[19]

 
Magellans Schiff Victoria, Detail aus einer Weltkarte des Abraham Ortelius

Magellan gelang es, einflussreiche Freunde für seine Pläne zu gewinnen, insbesondere den Faktor der Casa de Contratación (des Indienhauses) Juan de Aranda und den Kardinal von Burgos Juan Rodríguez de Fonseca. Am 22. März 1518 schloss er in Valladolid einen Vertrag mit Karl I. von Spanien, der Magellan fünf Schiffe zur Verfügung stellte, mit denen er die Gewürzinseln finden sollte. Ihm und Ruy Faleiro wurde ein Fünftel der Reichtümer zugebilligt, die die Reise einbringen sollte. Sie und ihre Erben sollten in allen entdeckten Ländern als Gouverneure regieren. Zudem sicherte der König zu, innerhalb von zehn Jahren keinem anderen diese Reise zu ermöglichen. Die Finanzierung erfolgte durch die spanische Krone und den Reeder Cristobal de Haro, in geringerem Maße beteiligte sich das Bankhaus der Augsburger Fugger. Die Flotte fuhr unter der kaiserlichen Flagge des heiligen Römischen Reiches, wohl um von deren zu dieser Zeit hohem Ansehen zu profitieren.

Am 10. August 1519 begann die Reise in Sevilla. Magellans Flotte bestand aus fünf Schiffen:

  • Trinidad, 120 Tonnen, 55 Mann Besatzung, Kapitän: Ferdinand Magellan
  • San Antonio, 130 Tonnen, 60 (bzw. 70[20]) Mann Besatzung, Kapitän: Juan de Cartagena
  • Concepción, 90 Tonnen, 45 Mann Besatzung, Kapitän: Gaspar de Quesada
  • Victoria, 90 Tonnen, 42 Mann Besatzung, Kapitän: Luis de Mendoza
  • Santiago, 60 Tonnen, 32 Mann Besatzung, Kapitän: Juan Rodriguez Serrano
 
Rekonstruktion der Victoria im Hafen von Nagoya

Die Schiffe segelten von Sevilla aus zunächst den Guadalquivir hinab, an dessen Mündung bei Sanlúcar de Barrameda es einen mehr als fünf Wochen langen Aufenthalt gab, da spanische Autoritäten die Reise des portugiesischen Admirals zu verhindern versuchten. Erst am 20. September 1519 stach die Flotte von hier aus in See.

An seinem Flaggschiff, der Trinidad, ließ Magellan nachts eine Fackel anbringen, damit die anderen Schiffe Sichtkontakt halten konnten. Die Mannschaft bestand aus insgesamt 237[21] (bzw. 239[22], 250[23] oder 265[24]) Mann: zum größten Teil Spanier, aber auch 37 Portugiesen,[25] 26 Italiener,[25] zehn Franzosen,[25] vier Flamen,[25] zwei Griechen,[25] zwei Deutsche,[25] ein Engländer,[25] ein Norweger und der malaiische Sklave Enrique Melaka als Dolmetscher. Der Proviant bestand aus 2.138 Ztr. Zwieback, 75 Ztr. eingelegtem Fleisch, 163 kg Öl, 112 Ztr. Käse, 200 Fässern Sardinen und 17 Ztr. getrockneten Fischen.[26]

Die Vorbereitungen zur spanischen Molukkenfahrt waren dem portugiesischen König Manuel I. nicht verborgen geblieben. Um die unliebsame Konkurrenz gar nicht zum Zuge kommen zu lassen, schickte er portugiesische Geschwader nach Brasilien und ans südliche Afrika, um der spanischen Flotte den Weg zu versperren, was jedoch nicht gelang.

SüdamerikaBearbeiten

Magellan segelte zunächst zu den Kanarischen Inseln, wo er am 26. September Vorräte auf Teneriffa aufnahm, und weiter zu den Kapverden (3. Oktober), wo er Kurs auf Brasilien nahm. Am 20. November überquerte seine Flotte den Äquator. Durch den weit südlich verlaufenden Kurs geriet die Flotte aus der Passatzone und verlor Zeit. Die spanischen Kapitäne stellten den Oberbefehlshaber deshalb zur Rede. Magellan betrachtete dies als Affront und ließ den Nächstkommandierenden Juan de Cartagena, der sich als conjunta persona, als dem Generalkapitän beigeordnet, ihm ebenbürtig fühlte und dies in der Auseinandersetzung deutlich machte, festsetzen.

Am 6. Dezember erreichte die Flotte die südamerikanische Küste, wo sie am 13. Dezember in einer Bucht vor Anker ging, die Magellan Bahia de Santa Lucía (heute Guanabara-Bucht) – nach der Tagesheiligen Santa Lucia – benannte. Die Portugiesen gaben ihr später den Namen des heiligen Januarius. Es ist die heutige Bucht von Rio de Janeiro. Die indigene Bevölkerung hielt die Weißen für Götter, denn sie brachten den ersten Regen seit langer Zeit, und sie waren ihnen daher sehr freundlich gesinnt. Um den vermuteten paso, die Durchfahrt ins Südmeer, nicht zu übersehen, tastete sich die Flotte langsam an der südamerikanischen Küste hinunter. Am 10. Januar 1520 erreichte sie die Einmündung des Río de la Plata, der zunächst Río de Solís genannt wurde. Die dort erhoffte Meerenge blieb jedoch unauffindbar. Durch die Erkundung der riesigen Meeresbucht verlor Magellan etwa einen Monat. Weiter südlich begegneten den Spaniern großgewachsene Menschen, die sie Patagonier, Großfüßer, nannten. Zwei der Patagonier wurden mitgenommen, um sie nach Spanien zu bringen. Beide verstarben jedoch auf der Reise.

Am 30. März erreichte die Flotte eine Bucht, die Puerto San Julián genannt wurde. Da mittlerweile der Südwinter herannahte, beschloss Magellan die Überwinterung. Wegen der zu Ende gehenden Vorräte ließ er die Essensrationen kürzen. Schon am 1. April kam es durch die schlechte Versorgungslage zur Meuterei. Wegen Hunger, Krankheiten und Erschöpfung verlangten einige Besatzungsmitglieder die Rückkehr nach Spanien. Angeführt wurde die Meuterei von Quesada, Juan de Cartagena, und Juan Sebastián Elcano, Meister der Concepción. Sie übernahmen die San Antonio. Während des Gefechtes gelang es Magellan, die Victoria zu entern. Nun standen drei gegen zwei Schiffe, und Magellan konnte den Aufstand niederschlagen. Die Kapitäne der Victoria und der Concepción, Luis de Mendoza und Gaspar de Quesada, wurden hingerichtet, der Kapitän der San Antonio, Juan de Cartagena, und der Priester Sanchez de Reina, die die Meuterei anführten, wurden an der Küste ausgesetzt, als sich das Geschwader wieder auf den Weg machte.

Bald darauf wurde die Santiago zum Kundschaften südlich die Küste entlang geschickt, wo sie am 22. Mai Schiffbruch erlitt. Zwei Matrosen kehrten als erste über Land zurück und brachten die Nachricht, den anderen gelang der beschwerliche Rückmarsch erst Wochen später. Im Oktober 1520 verließen die vier Schiffe nach siebenmonatigem Winterquartier Puerto San Julián. Wieder wurden alle Buchten und Flussmündungen aufs Genaueste nach dem paso abgesucht.

Am 21. Oktober 1520 erreichte Magellan ein Kap, das er Cabo Vírgenes (Kap der Jungfrauen) nannte.[27] Die Concepción und die San Antonio wurden auf eine Erkundungsfahrt südlich des Kaps geschickt und entdeckten die Einfahrt zur lang gesuchten Passage. Vor der Durchfahrt stellte Magellan den Kapitänen der anderen Schiffe die Frage, ob sie eine Fortsetzung der Fahrt befürworteten oder eine Rückkehr bevorzugten. Niemand außer dem Piloten der San Antonio (Estevão (oder Esteban) Gómez) wagte, eine Umkehr zu empfehlen. Da sich die Passage mehrfach aufteilt, wurden ein Boot und zwei Schiffe zur Erkundung ausgeschickt. Von der Besatzung des Bootes kam die Nachricht, dass die Straße einen Ausgang nach Nordwesten habe: Das Südmeer war erreicht. Doch von den beiden ausgesandten Schiffen kehrte nur die Concepción unter Serrano zurück. Erneut hatte sich auf der San Antonio eine Meuterei abgespielt; der neue Kapitän Álvaro de Mezquita wurde gefangengesetzt, das größte Schiff mit den reichsten Vorräten desertierte und kehrte nach Spanien zurück. Initiator war Gómez (der Pilot) gewesen. So verblieben nur drei Schiffe, die die mühsame Fahrt durch die Meerenge, welche heute als Magellanstraße bekannt ist, bewältigten und den Pazifischen Ozean am 28. November erreichten. Magellan nannte ihn Pazifik oder Stillen Ozean, weil die sie bis dahin begleitenden Stürme sich legten. Da die Mannschaft während der Durchfahrt Allerheiligen feierte, nannte Magellan die Meerenge Estreito de Todos los Santos – Allerheiligenstraße.

Der Pazifik und OstasienBearbeiten

 
Magellan-Denkmal auf Mactan
 
Inschrift am Magellan-Kreuz

Magellan glaubte, höchstens noch einen Monat bis zu den Gewürzinseln zu benötigen. Jedoch vergingen ganze drei Monate und 20 Tage, während derer bis auf zwei winzige, unbewohnte Inseln kein Land zu sehen war. Ein Großteil der Mannschaft erkrankte an Skorbut; es gab an Bord der Schiffe nichts mehr zu essen außer mit Würmern und Rattenkot durchsetztem Zwieback. Die Seeleute begannen daher, in Salzwasser gedünstetes und geröstetes Leder oder Suppe aus Sägespänen zu essen. Besonders begehrt waren Ratten, die die Seeleute für eine halbe Krone verkauften. Mindestens 19 Menschen starben.

Am 6. März 1521 erreichten sie die Marianen. Als die Flotte vor einer der Inseln (möglicherweise Guam) ankerte, versuchten die Einheimischen, eines der Beiboote an sich zu nehmen. Magellan ließ daraufhin einige Ureinwohner töten und ihre Häuser niederbrennen. Die Inseln nannte er Islas de los Ladrones (Inseln der Diebe).

Magellans TodBearbeiten

 
Magellans Tod.
Holzschnitt, 16. Jahrhundert

Nachdem sie die dringend benötigten Vorräte aufgenommen hatte, segelte Magellans Flotte weiter zu den Philippinen und erreichte am 16. März die Insel Homonhon. Zu dieser Zeit waren noch 150 Seeleute am Leben. Mit Hilfe seines Dolmetschers Enrique Melaka konnte Magellan mit dem Fürsten von Limasawa, Raja Kolambu, Geschenke austauschen. Kolambu geleitete die Spanier auf die Insel Cebu, wo es ihnen gelang, den Fürsten von Cebu, Radscha Humabon, und viele seiner Untertanen zum Christentum zu bekehren. Auch Cebu unterwarf sich dem König von Spanien. Der Häuptling Lapu-Lapu auf der Nachbarinsel Mactan lehnte jedoch eine Oberherrschaft und Missionierung ab. Daraufhin versuchte Magellan, die Insel gewaltsam für seinen Verbündeten und damit für Spanien und das Christentum in Besitz zu nehmen.

Die militärische Aktion am 27. April 1521 auf Mactan scheiterte: Die Spanier wurden trotz ihrer Feuerwaffen von den Einheimischen noch am Ufer zurückgedrängt und hatten mehrere Gefallene zu beklagen. Magellan kam in dieser Schlacht ums Leben. Den Berichten seines Chronisten Pigafetta zufolge kämpfte er noch im Wasser stehend als einer der letzten, um den Rückzug seiner Leute zu decken. Ein vergifteter Pfeil habe seinen Oberschenkel durchbohrt; kurz darauf sei er von zwei Lanzenstößen niedergestreckt worden, wobei einer ihn im Gesicht, der andere unter dem rechten Arm verwundete.

Bald nach dem misslungenen Angriff auf Mactan sagte der Fürst von Cebu sich vom Christentum los und ließ die Spanier angreifen. 35 Seeleute kamen ums Leben. Die Spanier konnten knapp entkommen, doch waren sie nun so wenige, dass sie die Concepción selbst versenkten und die Überlebenden auf die Trinidad und Victoria verteilten. Juan Sebastián Elcano übernahm als Kapitän die Victoria und Gonzalo Gómez de Espinosa die Trinidad. Elcano war zum Kapitän gewählt worden, obgleich er am Anfang der Reise nur einfacher Bootsmann gewesen war.

Weiterer Verlauf der ExpeditionBearbeiten

Mit ihren beiden verbliebenen Schiffen segelten sie daraufhin weiter nach Borneo, wo sie 35 Tage in Brunei verbrachten. Am 6. November erreichten sie die Molukkeninsel Tidore, wo sie mit dem Sultan handeln konnten und endlich an die ersehnten Gewürze kamen. Die dortigen Einwohner kannten Europäer, da Portugiesen bereits über die Afrikaumrundung dorthin gelangt waren. Am 21. Dezember segelte die Victoria mit 47 Europäern und 13 Ostindern als Besatzung los, jedoch ohne die Trinidad, da diese noch repariert wurde.

Am 6. April 1522 segelte die Trinidad mit 48 Mann von Tidore aus in Richtung Südamerika. Sie wurde jedoch von den Portugiesen gekapert. Erst am 4. August 1527 kehrten 3 Überlebende aus portugiesischer Kerkerhaft nach Spanien zurück.[28]

Am 11. Februar begann die Victoria mit der Abfahrt von der Insel Timor die Durchquerung des Indischen Ozeans. Die Heimreise war von schwierigen Wetterbedingungen gekennzeichnet, so dass sie 12 Wochen benötigte, um das Kap der Guten Hoffnung (19. Mai 1522) zu umsegeln. Danach brauchte sie bis zum 9. Juli, um die Kapverdischen Inseln zu erreichen. Nach 21 Wochen auf See hatte die Victoria ihren Vormast sowie 21 Besatzungsmitglieder verloren. Portugiesen versuchten, die Vollendung der Weltumseglung der Victoria zu verhindern, und nahmen bei Santiago 13 Besatzungsmitglieder gefangen. Angesichts des schlechten Zustandes des Schiffes und da er um seine Ladung Gewürze fürchtete, entschied sich Elcano, auf eine Rettungsoperation zu verzichten, und verließ stattdessen den Hafen vor Eintreffen der portugiesischen Flotte.

Am 6. September des Jahres 1522 erreichte die Victoria Sanlúcar, den spanischen Ausgangshafen. Lediglich 18 Männer der einst aufgebrochenen 237 (abzüglich der in der Magellanstraße meuternden 60 Mann Besatzung der San Antonio) gingen an Land, begleitet von drei ostindischen Besatzungsmitgliedern. Die erste Weltumseglung war vollendet und hatte zwei Jahre, elf Monate und zwei Wochen gedauert.

Die Victoria brachte von den Molukken 520 Quintals (ungefähr 26 Tonnen)[29] Gewürze heim. Der Erlös aus dem Verkauf der Gewürze betrug 8.680.500 Maravedís, während die Kosten der Expedition bei 8.333.000 Maravedís lagen.[30] Der italienische Begleiter der Reise, Antonio Pigafetta, verfasste eine Reisebeschreibung. Diese erste Weltumsegelung warf einen Konflikt mit dem Kalender auf: Die Mannschaft schien sich im Kalender geirrt zu haben, ihr Schiffstagebuch wies einen Tag zu wenig auf. Damit war Elcanos Mannschaft die erste, die die Notwendigkeit einer Datumsgrenze erkannte.

Juan Sebastián Elcano berichtete dem Kaiser Karl V. über die Ereignisse und wurde nun auch offiziell in den Rang eines Kapitäns befördert und in den Ritterstand erhoben. Elcano und Cristobal de Haro wurden jeweils eine jährliche Pension von 500 Dukaten zugesprochen.[30]

Bedeutung und NachlebenBearbeiten

Erste WeltumseglungBearbeiten

Als die Flotte die Philippinen und damit nachweislich asiatische Gewässer erreichte, war der endgültige Beweis für die Kugelgestalt der Erde erbracht, wobei die Vorstellung, dass die Erde flach sei, bereits seit dem Altertum in Europa nur von wenigen und unbedeutenden Gelehrten vertreten wurde. Allgemein gingen Gelehrte von der Kugelgestalt aus. Die der Fahrt zugrunde liegende zu geringe Berechnung des Erdumfangs wurde korrigiert. Die Berechnung des hellenistischen Gelehrten Eratosthenes sollte sich als weitgehend richtig erweisen. Magellans Expedition ist die erste Weltumrundung der Menschheitsgeschichte. Der von Kolumbus gesuchte westliche Seeweg nach Asien war mit der Entdeckung der Magellanstraße und der Überwindung des Pazifischen Ozeans gefunden, erwies sich allerdings aufgrund der langen Wegstrecke als unpraktikabel. Juan Sebastián Elcano, der Kapitän des Schiffes Victoria, das als einziges die Reise zu Ende brachte, und seinen 17 Seeleuten gebührt die Ehre, als erste die Welt auf einer durchgehenden Reise umrundet zu haben. Dies gilt ebenfalls für die 13 auf den Kapverden gefangengenommenen Seeleute, da sich die Kapverden an einem westlicheren Längengrad als Spanien befinden.

Entgegen den Darstellungen früherer Historiker, gelang Magellan auf seinen verschiedenen Reisen keine vollständige Umrundung der Erde. Bei seinem ersten Asienaufenthalt von 1505 bis 1511 nahm er an der Eroberung Malakkas teil. Die Stadt auf der malaiischen Halbinsel war noch mehrere Längengrade von den Visayas (heute zu den Philippinen gehörig) entfernt, wo er 1521 starb.

Zur Mannschaft der ersten Weltumseglung gehörte Enrique Melaka, ein Sklave aus Sumatra, den Magellan 1511 in Malakka erworben auf den christlichen Namen Enrique hatte taufen lassen. Er begleitete die Expedition als Dolmetscher. Nach dem gewaltsamen Tod Magellans, der ihm testamentarisch die Freiheit versprochen hatte, gelang ihm mit Hilfe des Königs von Cebu die Flucht.

Seeweg nach AsienBearbeiten

Weiterhin entdeckte Magellan den Seeweg westwärts nach Asien. Wegen der großen Distanzen und der hohen Verluste während der Reise erwies sich der Weg jedoch nicht als adäquate Alternative zu dem von den Portugiesen kontrollierten Seeweg um das Kap der Guten Hoffnung, der Gewürzroute. Als die Victoria nach rund drei Jahren wieder in Spanien ankam, hatte sie etwa 69.000 Kilometer zurückgelegt.

Bald nach Magellans Entdeckung kam es zwischen Spanien und Portugal zu Konflikten um die Molukken, da beide Nationen die Gewürzinseln gemäß dem Vertrag von Tordesillas für sich beanspruchten. Erst 1529 konnte die Auseinandersetzung im Vertrag von Saragossa beigelegt werden. Darin verzichtete Spanien auf seinen Anspruch auf die Molukken.

Noch während des 16. Jahrhunderts gelang es den Spaniern, sich auf den von Magellan entdeckten Philippinen sowie auf Guam festzusetzen. Diese blieben bis zum Spanisch-Amerikanischen Krieg im Jahr 1898, also mehr als 300 Jahre lang, in spanischer Hand.

Erinnerungen und EhrungenBearbeiten

  • Die Magellanstraße ist nach ihm benannt.
  • Magellan war der erste Europäer, der die zwei irregulären Zwerggalaxien beschrieb, die 1800 nach ihm Magellansche Wolken genannt wurden.
  • Die amerikanische Raumsonde Magellan ist nach ihm benannt.
  • Zwei Mond- und ein Marskrater sind nach Magellan benannt, wobei hier die Schreibweise „Magelhaens“ benutzt wird.

Siehe auchBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Ralf Berhorst, Olaf Mischer: In 1082 Tagen um die Welt. In: Geo Epoche. Das Zeitalter der Entdecker. Hamburg 2006, 24. ISSN 1861-6097
  • Richard Humble: Die Entdecker. Time-Life Die Seefahrer. Time-Life International, Amsterdam 1979.
  • Christian Jostmann: Magellan oder Die erste Umsegelung der Erde München 2019
  • Bernhard Kay: Der Navigator. BL Taschenbuch 14 441. Bastei Lübbe, Bergisch Gladbach 2000. ISBN 3-404-14441-4
  • Antonio Pigafetta: Mit Magellan um die Erde. Ein Augenzeugenbericht der ersten Weltumsegelung. Edition Erdmann, Wiesbaden 2011. ISBN 978-3-86539-811-6
  • Siegfried Schmitz: Hermes Handlexikon Große Entdecker und Forschungsreisende. ECON Taschenbuch, Düsseldorf 1983. ISBN 3-612-10008-4
  • Walter Krämer (Hrsg.): Die Entdeckung und Erforschung der Erde. F.A. Brockhaus Verlag, Leipzig 1949, 1979.
  • Stefan Zweig: Magellan. Der Mann und seine Tat. Wien 1938 (E-Text)

WeblinksBearbeiten

  Commons: Ferdinand Magellan – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Quellen

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Jostmann, Christian: Magellan: oder Die erste Umsegelung der Erde. C.H.Beck, 2019, ISBN 978-3-406-73444-1, S. 37.
  2. Vor allem ein Schenkungsvertrag im Archivo Provincial de Sevilla, Archivo de Protocolos n° 9125 (= Libro del año 1519 – Oficio XV – Libro 1 – Escribanía: Bernal G. Vallesillo – f. 551v – Fecha: 19 marzo). Vgl. Catálogo de los fondos americanos del Archivo de Protocolos de Sevilla. Bd. 7 n°s 1334f, Sevilla 1990.
  3. Irene da Silva Dantas: Entre Memorias. A Questão da naturalidade de Fernão de Magalhães. (PDF, Dissertation, Universidade do Minho 2012, S. 13 portugiesisch), abgerufen am 22. März 2019.
  4. Manuel Abranches de Soveral, Ensaio sobre a origem dos Magalhães, Porto 2007, S. 32f (portugiesisch, pdf, abgerufen am 22. März 2019).
  5. Gil, Juan: El exilio portugués en Sevilla. De los Braganza a Magallanes. Fundación Cajasol, 2009, ISBN 978-84-8455-303-8, S. 182, 251 f.
  6. Anselmo Braacamp Freire, Emmenta da Casa da Índia, in: Boletim da Sociedade de Geographia de Lisboa, 25a serie (1907), n° 7, S. 238 (portugiesisch, abgerufen am 22. März 2019).
  7. Jostmann, Christian: Magellan: oder Die erste Umsegelung der Erde. C. H. Beck, 2019, ISBN 978-3-406-73444-1, S. 31–63.
  8. Garcia, Jose Manuel: A viagem de Fernão de Magalhães e os Portugueses. Editorial Presença, 2007, S. 19 ff.
  9. Compañía General de Tabacos de Filipinas (Hrsg): Colección general de documentos relativos a las Islas Filipinas existentes en el Archivo General de las Indias de Sevilla. Band 1, Barcelona 1918, S. 167 ff. (spanisch, bdh-rd.bne.es, abgerufen am 28. März 2019).
  10. Zur portugiesischen Expansion nach Indien vgl. Reinhard, Wolfgang: Die Unterwerfung der Welt. Globalgeschichte der europäischen Expansion 1415–2015. C. H. Beck, 2016, ISBN 978-3-406-68718-1, S. 113 ff.
  11. Jorge Díaz Ceballos: Las juntas de expertos y la configuración del sistema colonial castellano, 1503–1512. In: Eliseo Serrano (Hrsg.): De la tierra al cielo. Líneas recientes de investigación en Historia Moderna. Institución Fernando el Católico, Zaragoza 2013, ISBN 978-84-9911-234-3, S. 265–278 (spanisch, ifc.dpz.es [PDF]).
  12. Rolando A. Laguarda Trias: Pilotos portugueses en el Río de la Plata durante el siglo XVI. In: Revista da Universidade de Coimbra. 34, 1988, S. 57–84;
    José Toribio Medina: Juan Díaz de Solís. Estudio histórico. Casa del Autor, Santiago de Chile 1897, S. CCXVff. (spanisch, Textarchiv – Internet Archive).
  13. Hermann Kellenbenz: Die Brüder Diego und Cristóbal de Haro. In: Portugiesische Forschungen der Görresgesellschaft. Erste Reihe (= Aufsätze zur portugiesischen Kulturgeschichte. 14), Münster 1976–1977, S. 303–315 (305).
  14. Copia der newen Zeytung aus Presillg Landt, ca. 1514. (abgerufen am 28. März 2019)
  15. Compañía General de Tabacos de Filipinas (Hrsg): Colección general de documentos relativos a las Islas Filipinas existentes en el Archivo General de las Indias de Sevilla. Band 1, Barcelona 1918, S. 237. (spanisch, bdh-rd.bne.es, abgerufen am 8. April 2019).
  16. João de Barros: "Terceira decada da Asia", V, 8, Lisboa 1628, f. 139r (portugiesisch, [1], abgerufen am 8. April 2019).
  17. Compañía General de Tabacos de Filipinas (Hrsg): Colección general de documentos relativos a las Islas Filipinas existentes en el Archivo General de las Indias de Sevilla. Band 1, Barcelona 1918, S. 237. (spanisch, bdh-rd.bne.es, abgerufen am 8. April 2019).
  18. Demetrio Ramos Pérez: El grupo financiero de Burgos en el momento que dominó la empresa ultramarina. In: Burgos y América. Las Jornadas de Historia. Burgos 1992, S. 129–157.
  19. Compañía General de Tabacos de Filipinas (Hrsg): Colección general de documentos relativos a las Islas Filipinas existentes en el Archivo General de las Indias de Sevilla. Band 1, Barcelona 1918, S. 232. (spanisch, bdh-rd.bne.es, abgerufen am 8. April 2019).
  20. Antonio Pigafetta: Magellans Weltumseglung 1519–1522 Herausgegeben und übersetzt von Robert Grün, Lizenzausgabe für Bertelsmann Reinhard Mohn OHG, Gütersloh, S. 269
  21. Antonio Pigafetta, S. 55.
  22. Juan Sebastián de Elcano. Auñamendi Eusko Entziklopedia, abgerufen am 27. März 2016 (spanisch).
  23. Fernando Magellan. National Geographic Deutschland, abgerufen am 27. März 2016.
  24. Dr. Ralf Berhorst, Olaf Mischer: In 1082 Tagen um die Welt In: GEO Epoche Das Zeitalter der Entdeckungen Nr. 24, 2006, S. 53
  25. a b c d e f g Antonio Pigafetta, S. 47.
  26. D. Martin de Navarrete: Colleccion de los viages y descubrimentos. Madrid 1837.
  27. Fernando Magellan (Memento des Originals vom 22. Juni 2013 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.nationalgeographic.de, nationalgeographic.de, abgerufen am 16. Mai 2016
  28. Antonio Pigafetta, S. 283.
  29. GEO Epoche, S. 60.
  30. a b Antonio Pigafetta, S. 273.