Hauptmenü öffnen
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Eggesin
Eggesin
Deutschlandkarte, Position der Stadt Eggesin hervorgehoben
Koordinaten: 53° 41′ N, 14° 5′ O
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Vorpommern-Greifswald
Amt: Am Stettiner Haff
Höhe: 3 m ü. NHN
Fläche: 88,01 km2
Einwohner: 4695 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 53 Einwohner je km2
Postleitzahlen: 17367,
17375 (Hoppenwalde)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/PLZ enthält Text
Vorwahl: 039779
Kfz-Kennzeichen: VG, ANK, GW, PW, SBG, UEM, WLG
Gemeindeschlüssel: 13 0 75 031
Adresse der
Stadtverwaltung:
Stettiner Straße 1
17367 Eggesin
Website: www.eggesin.de
Bürgermeister: Dietmar Jesse (CDU)
Lage der Stadt Eggesin im Landkreis Vorpommern-Greifswald
BrandenburgLandkreis Mecklenburgische SeenplatteLandkreis Vorpommern-RügenLandkreis Vorpommern-RügenLandkreis Vorpommern-RügenLandkreis Vorpommern-RügenBuggenhagenKrumminLassanWolgastWolgastZemitzAhlbeck (bei Ueckermünde)AltwarpEggesinGrambinHintersee (Vorpommern)LeopoldshagenLiepgartenLuckowLuckowLübs (Vorpommern)MeiersbergMönkebudeVogelsang-WarsinBargischowBargischowBlesewitzBoldekowBugewitzButzowDucherowIvenKrienKrusenfeldeNeetzow-LiepenMedowNeetzow-LiepenNeu KosenowNeuenkirchen (bei Anklam)PostlowRossinSarnowSpantekowStolpe an der PeeneAlt TellinBentzinDaberkowJarmenKruckowTutowVölschowBehrenhoffDargelinDersekowHinrichshagen (Vorpommern)LevenhagenMesekenhagenNeuenkirchen (bei Greifswald)WeitenhagenBergholzBlankensee (Vorpommern)Boock (Vorpommern)Glasow (Vorpommern)Grambow (Vorpommern)LöcknitzNadrenseeKrackowPenkunPlöwenRaminRossowRothenklempenowBrünzowHanshagenKatzowKemnitz (bei Greifswald)KröslinKröslinLoissinLubminNeu BoltenhagenRubenowWusterhusenGörminLoitzSassen-TrantowAltwigshagenFerdinandshofHammer a. d. UeckerHeinrichswaldeRothemühlTorgelowTorgelowTorgelowWilhelmsburg (Vorpommern)JatznickBrietzigDamerow (Rollwitz)FahrenwaldeGroß LuckowJatznickJatznickKoblentzKrugsdorfNiedenPapendorf (Vorpommern)PolzowRollwitzSchönwalde (Vorpommern)Viereck (Vorpommern)ZerrenthinZüsedomKarlshagenMölschowPeenemündeTrassenheideBenz (Usedom)DargenGarz (Usedom)KamminkeKorswandtKoserowLoddinMellenthinPudaglaRankwitzStolpe auf UsedomÜckeritzUsedom (Stadt)ZempinZirchowBandelinGribowGroß KiesowGroß PolzinGützkowGützkowKarlsburgKlein BünzowMurchinRubkowSchmatzinWrangelsburgZiethen (bei Anklam)ZüssowHeringsdorfPasewalkStrasburg (Uckermark)UeckermündeWackerowGreifswaldGreifswaldPolenKarte
Über dieses Bild

Eggesin [ɛɡəˈziːn] ist eine Landstadt im Landkreis Vorpommern-Greifswald in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland). Seit dem 31. Dezember 2004 ist Eggesin Verwaltungssitz des Amtes Am Stettiner Haff, dem weitere zwölf Gemeinden angehören. Der Ort bildet für seine Umgebung ein Grundzentrum[2] und liegt im Ballungsraum der Metropole Stettin. Eggesin erhielt erst 1966 Stadtrecht und ist damit die jüngste Stadt in Mecklenburg-Vorpommern.

Inhaltsverzeichnis

GeographieBearbeiten

Geographische LageBearbeiten

Die Stadt am Zusammenfluss der Flüsse Uecker und Randow liegt wenige Kilometer südlich der Stadt Ueckermünde und bildet den Mittelpunkt der Städtekette Ueckermünde – Eggesin – Torgelow, die sich auf ca. 15 km entlang der Uecker erstreckt. Im Zuge des Stadtumbaus Ost wurde diese Städtepartnerschaft U.T.E mit einem Preis für die gute Zusammenarbeit gewürdigt. Im Osten verläuft die Grenze zur Republik Polen. Eggesin befindet sich heute im Zentrum des Naturparkes Am Stettiner Haff.

LandschaftBearbeiten

Die Landschaft ist geprägt durch die Ueckermünder Heide, sie ist flach und sehr waldreich. Im Norden befinden sich kleinere Seen wie der Bärenkamp oder der zum Moor verlandete Eggesiner See, der Heimat für viele Tiere und Pflanzen ist. Weiter Richtung Nordosten verdichtet sich die Heide- und Wiesenlandschaft zu hochstehendem Buchen- und Kiefernwald. Richtung Osten befindet sich überwiegend Mischwald mit einem hohen Kiefernanteil und sandigen Böden. Südlich von Eggesin öffnen sich die von dichtem Mischwald umschlossenen Schwemmwiesen des Randowtals. Die Landschaft westlich von Eggesin ist durch die beiden Flüsse Uecker und Randow sowie die weiten Wiesenlandschaften und Niedermoorflächen geprägt. Dahinter erstreckt sich auf Höhe von Torgelow-Holländerei der für die Region so typische Kiefernwald.

StadtgliederungBearbeiten

Zu Eggesin gehören der Ortsteil

  • Hoppenwalde (1992 eingemeindet)

sowie die Wohnsiedlungen

  • Eggesiner Teerofen
  • Gumnitz (Gumnitz Holl und Klein Gumnitz, 1993 eingemeindet)
  • Karpin

NachbargemeindenBearbeiten

Im Uhrzeigersinn (von Norden beginnend): Ueckermünde, Vogelsang-Warsin, Luckow, Ahlbeck, Hintersee, Viereck, Torgelow und Liepgarten.

GeschichteBearbeiten

 
Der Schlossberg an der Uecker
 
Siedlung in der Karl-Marx-Straße von 1936
 
Eggesin 1997
 
Rathaus, Rosengarten und Kirche 2007
 
Truppenübungsplatz Eggesin- Torgelow

NameBearbeiten

Ursprünglich hieß das slawische Dorf um 1216 Gizin oder Gizyn, auch 1267 Chyzin. 1296 wurde das E vorangestellt und der Ort hieß nun Egezyn und 1302 Eksin. Der altpolabische Name könnte von Haus oder Erdhütte abgeleitet werden.[3] Eine weitere Übersetzung von Gizyn könnte etwa Zusammenfluss bedeuten, was auf die Mündung der Randow in die Uecker schließen lässt.[4]

MittelalterBearbeiten

1216 tauchte Eggesin erstmals in einer Urkunde der Herzöge Bogislaw II. und Kasimir II. von Pommern auf, die den Ort (villa) Gizin aus der damaligen Provinz Rochow dem Kloster Grobe auf Usedom schenkten.[5][3] 1241 bestätigte der Camminer Bischof Konrad III. den Mönchen ihren Besitz in Eggesin.[4] Ende des 13. Jahrhunderts gelangte das dorpe to Eksin an das Stift Jasenitz. Um 1350 errichtete der bayerische Ritter Zacharias Hase von Kufstein auf dem Schlossberg nahe Eggesin die Burg Neu Torgelow (an die heute nur noch eine Erhebung im Geländerelief erinnert).

16. bis 19. JahrhundertBearbeiten

Ab dem 16. Jahrhundert war der Flecken unmittelbarer Besitz der Herzöge von Pommern. Der Dreißigjährige Krieg zog auch Eggesin in Mitleidenschaft. Nach Plünderungen und Brandschatzungen überlebten nach diesem Krieg nur fünf Bauern im Ort. Das Gebiet um Eggesin wurde langsam mit Bauern, Fischern und Holzfällern, Köhlern und Teerschwelern neu besiedelt. Die Eggesiner Fachwerkkirche wurde 1731 geweiht.

Die erste Ziegelei wurde 1818 errichtet. 1884 bekam der Ort einen Bahnanschluss über die Strecke Jatznick–Ueckermünde. Die Freiwillige Feuerwehr Eggesin wurde 1888 gegründet. Um 1900 sorgten zwölf Ziegeleien, drei Sägemühlen, drei Windmühlen, eine Eisengießerei, Kahnwerkstätten und später eine Kistenfabrik für einen wirtschaftlichen Aufschwung. Ab 1913 erhielt die Gemeinde die ersten Stromanschlüsse. In der Zeit von 1840 bis in die 1960er Jahre wurden Kähne mit Ziegeln und Erz beladen und bis nach Ueckermünde ans Stettiner Haff getreidelt. Von dort aus segelten die Kaffenkähne, die nur für Haff und Bodden gebaut wurden, die Küste entlang und vertrieben die Waren.

Neuere GeschichteBearbeiten

Das heutige Wohngebiet Karl-Marx-Straße entstand 1936 als Wohnlager für die Beschäftigten der neu entstandenen Rüstungsbetriebe Luftmunitionsanstalt (MUNA) und Deutsche Sprengchemie GmbH mit den Tarnnamen Seewerk.

Nach dem Zweiten Weltkrieg begann ab 1952 die Entwicklung Eggesins zur Garnisonsstadt mit der Stationierung von Einheiten der Kasernierten Volkspolizei, danach der Nationalen Volksarmee (9. Panzerdivision). In der DDR-Zeit war Eggesin, sowie das benachbarte Torgelow für Tausende von Wehrpflichtigen das Synonym für die Armee. Der Garnisonsort Eggesin mit dem südlich liegenden, ca. 80 km² großen Truppenübungsplatz Jägerbrück, wird heute von der Bundeswehr (Artilleriekaserne Karpin, Stettiner Landstraße) militärisch genutzt. In den 1950er Jahren entstanden Einrichtungen wie Landambulatorium, Apotheke, Post und Polytechnische Oberschule (POS).

Am 7. August 1966 bekam Eggesin anlässlich seiner 750-Jahr-Feier das Stadtrecht und sein erstes Stadtwappen. Das Elektromotorenwerk nahm 1971 seine Arbeit auf. In den 1970er und 1980er Jahren wurden 896 Plattenbau-Wohnungen (Matern- und Lindenstraße), das Rathaus-Mehrzweckgebäude, sowie zwei neue Schulen gebaut.

Die Schließung großer Kasernenteile nach 1990 brachte in der strukturschwachen Gegend u. a. eine hohe Arbeitslosenquote; viele junge Einwohner zogen weg. Der hohe Wohnungsleerstand (2002: 512 Wohnungen) führte dazu, dass Häuser-Straßenzeilen abgerissen bzw. zurückgebaut und umgestaltet wurden.

Seit 1991 wurde der historische Stadtkern im Rahmen der Städtebauförderung gründlich saniert; das Stadtbild hat sich stark verbessert. Es entstanden ein neuer Marktplatz, neue Gaststätten, ein Einkaufszentrum (Randow-Passage), das Schüler- und Freizeitzentrum, ein Hotel, ein Ärztehaus, Kindertagesstätte, Sparkasse, eine neue Schiffsanlegestelle an der Randow, der Waldsportplatz Karpin, eine Begegnungsstätte der Senioren, das Sport- und Erholungscenter Move (heute befree Sportscenter) und die berufliche Schule des Landkreises Vorpommern-Greifswald. Die Fachwerkkirche und viele Häuser im Stadtkern wurden inzwischen saniert, Eigenheime und Reihenhäuser entstanden neu. Für seine vorbildliche stadtplanerische Zusammenarbeit mit den Städten Ueckermünde und Torgelow wurde Eggesin 2002 in einem Bundeswettbewerb vom Bund ausgezeichnet.

Am 24. August 1999 kam es zu einer Gewalttat gegen Ausländer, die bundesweit Aufsehen erregte. Zwei junge Vietnamesen, die an einem Volksfest teilnahmen und ein Bier tranken, wurden gegen 3 Uhr nachts von einer Gruppe von 7 Skinheads überfallen. Diese trugen Springerstiefel und Bomberjacken, nannten sich „Arischer Widerstand“ und störten sich daran, dass die beiden Ausländer mitfeiern wollten. Vor dem Festzelt stürzten sich die Skinheads auf die beiden wehrlosen 24- und 29-jährigen Männer. Sie „traten sie zu Boden, auf ihre Köpfe. Sprangen auf den Gesichtern rum und grölten dabei ein Lied der rechtsextremistischen und fremdenfeindlichen Band Die Landser.“ Die Opfer erlitten lebensgefährliche Verletzungen. Der eine Vietnamese war von da an dauerhaft schwerbehindert.[6] Einige Tage später kam es in Eggesin zu einem Schweigemarsch von mehreren hundert Menschen, die ihre Solidarität mit den jungen Vietnamesen zum Ausdruck bringen wollten.[7] Ein Jahr später wurde in Stralsund das Urteil gegen fünf Täter – vier 16- bis 17-jährige und ein 20-jähriger – gesprochen. Die beiden Haupttäter wurden nach Angaben des Vertreters der Bundesanwaltschaft wegen „versuchten Mordes zu fünfeinhalb beziehungsweise sechs Jahren verurteilt“. Zwei ihrer Mitangeklagten erhielten wegen gefährlicher Körperverletzung je vier, der fünfte Angeklagte viereinhalb Jahre Haft.[8]

Anfang 2001 kam es in Eggesin zu mehreren Protestaktionen (Kundgebungen, Mahnwachen, Straßenblockade) gegen die Pläne zur Schließung der Garnison (Artilleriekaserne Karpin) im Zuge der Bundeswehrreform.

Nach 2000 wurde die neue Randowbrücke errichtet, ein neues Feuerwehrhaus übergeben und die Turnhalle der Ganztagsschule renoviert. Im Frühjahr 2007 wurde der Ausbau des Kreuzungsbereiches Bahnhofsstraße/Stettiner Straße abgeschlossen. 2007 wurde das neue Rathaus der Stadt im umgebauten Forsthaus eingeweiht. Der original erhaltene Vierseitenhof des Forstgebäudes bildet somit zusammen mit dem Rathaus, der Blaubeerscheune als Veranstaltungsort, dem Kulturwerk Vorpommern e.V. und der Polizeistation das neue kulturelle und öffentliche Zentrum der Stadt.
Seit 2008 ist Eggesin Sitz der Naturparkverwaltung Am Stettiner Haff.

EinwohnerentwicklungBearbeiten

 
Bevölkerungsentwicklung seit 1990[9]
 
Hoppenwalde

Eggesin hat im Zeitraum von 1990 bis 2016 etwa 46 % seiner Einwohner verloren, ein für Ostdeutschland sehr hoher Wert. Zurückzuführen ist dieser Verlust auf den Abzug der Bundeswehr aus Eggesin/Karpin sowie auf die allgemein schlechte wirtschaftliche Situation in der Region.

Jahr Einwohner
1933 3.046
1939 3.142
1964 6.557
1990 8.981
1991 8.567
1992 8.416
Jahr Einwohner
1993 8.324
1994 8.118
1995 8.136
1996 7.789
1997 7.488
1998 7.249
Jahr Einwohner
1999 6.938
2000 6.658
2001 6.385
2002 6.098
2003 5.843
2004 5.687
Jahr Einwohner
2005 5.536
2006 5.483
2007 5.380
2008 5.281
2009 5.234
2010 5.198
2016 4.857

Ortsteil HoppenwaldeBearbeiten

Katholische Siedler aus der Pfalz gründeten 1749 die Gemeinde Hoppenwalde. An die Pfälzer Gründer erinnert heute noch der überwiegend katholische Glaube – jedes Jahr findet das Fronleichnamsfest mit einer Prozession durch Hoppenwalde statt. Am 1. Juli 1950 wurde der Ort eingemeindet. Nach der Wiedererlangung der Selbständigkeit am 1. Januar 1957 kam er am 14. August 1992 erneut zu Eggesin. Heute ist Hoppenwalde ein typisches Straßendorf mit einem kleinen Anlegeplatz an der Uecker. Der örtliche Bahnhaltepunkt wurde bis 2011 bedient.

PolitikBearbeiten

 
Rathaus und Rosengarten

StadtvertretungBearbeiten

Die Stadtvertretung besteht aus 17 Abgeordneten. Die Kommunalwahl vom 26. Mai 2019 erbrachte folgende Sitzverteilung:[10]

Partei / Liste Sitze +/−
CDU 6 − 1
Die Linke 3 − 1
SPD 2 + 1
NPD 2 ± 0
Bürgerbündnis mit Kompetenz* 3 + 3
Bürgerbündnis Uecker-Randow 0 − 2
Einzelbewerber 1 ± 0
Gesamt 17 ± 0

+/−: Unterschied zu 2014     * Voller Name: Bürgerbündnis mit Kompetenz für Vorpommern

WappenBearbeiten

Das Wappen wurde am 21. Juni 1993 durch das Innenministerium genehmigt und unter der Nr. 74 der Wappenrolle von Mecklenburg-Vorpommern registriert.

Blasonierung: „In Silber ein blauer Sparren; zwischen den Schenkeln des Sparrens eine gezinnte rote Mauer mit aufgesetztem Zinnenturm und geschlossenem goldenen Tor; über dem Turm schwebend ein roter Greif mit goldener Bewehrung.“

PartnerschaftenBearbeiten

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

 
Fachwerkkirche von 1731

BauwerkeBearbeiten

Siehe auch Liste der Baudenkmale in Eggesin

  • Martin-Luther-Kirche: Evangelische, neugotische Backstein-Kirche von 1911 mit einem 48 Meter hohen Turm.
  • Alte Fachwerkkirche von 1731 neben der alten Volksschule; heute Heimatmuseum
  • Alte Volksschule, in der der Sohn von Heinrich Zille lehrte; heute Heimatstube und Standesamt

KulturBearbeiten

  • Kulturwerk Vorpommern[11] mit Kinoveranstaltungen des Dachverbandes der kulturellen Kinos und Filmklubs Filmkommunikation Landesverband Mecklenburg-Vorpommern.
  • Blaubeerscheune unter Leitung des Vereins Pro Eggesin
  • Kulturwerkstatt unter Leitung des Kulturwerkes Vorpommern
  • Jugendkunstschule Uecker-Randow, Luckower Str. 6
  • Heimatstube; 1991 eröffnet
  • Militärhistorisches und technisches Museum Eggesin

Freizeit und NaturBearbeiten

Natur
Freizeit

Wirtschaft und VerkehrBearbeiten

 
Hackschnitzelheizkraftwerk
 
Wasserwanderrastplatz
 
befree Sportscenter

WirtschaftBearbeiten

Ansässige Unternehmen

  • Hanning Elektro-Werke GmbH & Co. KG
  • Greese-Betonwaren GmbH
  • Bergmann-Drehen, Fräsen, Schweißen
  • Baubetriebe
  • Recycling-Unternehmen
  • Zimmerei
  • Mosterei
  • Betonwerk
  • Dreherei

VerkehrBearbeiten

Eggesin erreicht man über die Anschlussstellen Pasewalk-Nord oder Pasewalk-Süd der A 20. 13 km westlich von Eggesin erreicht man die Bundesstraße 109 von Anklam nach Prenzlau über Torgelow und Hammer a. d. Uecker. Der Bahnanschluss der Stadt erfolgt über die Bahnstrecke Jatznick–Ueckermünde, die bis 2013 von der Ostseeland Verkehr betrieben wurde und auf der nun wieder Dieseltriebwagen der DB Regio unterwegs sind. Der Haltepunkt im Ortsteil Hoppenwalde wurde 2011 geschlossen.

Öffentliche EinrichtungenBearbeiten

SchulenBearbeiten

SportBearbeiten

Die meist vertretenen Sportarten sind Fußball, Wassersport, Reiten, Stockcar, Angeln, sowie Wandern und Radfahren. Zu den wichtigsten Vereinen zählen der Sportverein Motor Eggesin, der Stockcar-Club, die Sportvereinigung Eggesin 90, der Eggesiner Reitsportverein, der Eggesiner Schützenverein 91, der Wassersportverein Blau-weiß und die Wanderfreunde Haffküste Bis 1989 spielte die ASG Vorwärts Eggesin-Karpin.

PersönlichkeitenBearbeiten

Literatur, FilmBearbeiten

  • Walter Graupner, Gerd Mietzner: Bildband über die Kleinstadt Eggesin. Verlag Steffen, 2000, ISBN 3-9805343-5-9.
  • Dietmar Materna: Tarnname See. 3. Auflage, Schibri-Verlag, 2000, ISBN 3-933978-30-0.
  • Ludwig E. Hausberg: Fünf Jahre Eggesin – und mehr. Videel Verlag Ohg, 2005, ISBN 3-89906-479-8
  • Filmkombinat Nordost: Eggesin möglicherweise, Film über den Ort von 2005. Im Winter 2007/08 Teil des Filmfestivals der Aktion Mensch / Die Gesellschafter, zur Diskussion über die Zukunft Deutschlands.
  • Edwin Kuna, Hannelore Kuna: Zwischen Uecker und Randow. Historische Ortsporträts. Bücher-Maaß, Pasewalk 2002.
  • Hannelore Deya, Edwin Kuna: Geschichte der Orte Vorpommerns, Teil 1. ebook, Haff Verlag, 2013.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Eggesin – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Statistisches Amt M-V – Bevölkerungsstand der Kreise, Ämter und Gemeinden 2018 (XLS-Datei) (Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Regionales Raumentwicklungsprogramm Vorpommern (RREP) 2010 (Memento des Originals vom 24. September 2015 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.rpv-vorpommern.de - zentralörtliche Gliederung mit Ober-, Mittel- und Grundzentren, abgerufen am 12. Juli 2015
  3. a b Ernst Eichler und Werner Mühlmer: Die Namen der Städte in Mecklenburg-Vorpommern. Ingo Koch Verlag, Rostock, 2002, ISBN 3-935319-23-1
  4. a b Nordkurier vom 30. März 2009; S. 27 "April-Kalendarium"
  5. Pommersches Urkundenbuch. Band 1. 2. Auflage. Böhlau Verlag, Köln und Wien 1970, Nr. 170.
  6. Andrea Röpke: Terror von Rechts 1996 bis 2011. In Andrea Röpke; Andreas Speit Hrsg: Blut und Ehre. Geschichte und Gegenwart rechter Gewalt in Deutschland. Ch. Links, Berlin 2013, ISBN 978-3-86153-707-6, S. 149f.
  7. https://www.mopo.de/montag-30-08-1999--20-53-schweigemarsch-in-eggesin-nach-ueberfall-auf-vietnamesen-18606420
  8. Nach Überfall auf Vietnamesen im vorpommerschen Eggesin. In: Tagesspiegel.de, 11. April 2000, abgerufen am 13. Oktober 2018.
  9. Statistisches Landesamt Mecklenburg-Vorpommern - www.statistik-mv.de
  10. Bekanntmachung des endgültigen Wahlergebnisses für die Wahl zur Stadtvertretung Eggesin am 26.05.2019, abgerufen am 13. Juni 2019
  11. Willkommen auf den Internetseiten des Kulturwerk Vorpommern e. V. Kulturwerk Vorpommern e. V., abgerufen am 10. Mai 2016.