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DeMarcus Cousins

US-amerikanischer Basketballspieler
Basketballspieler
DeMarcus Cousins
DeMarcus Cousins Kings December 2012.jpg
Spielerinformationen
Voller Name DeMarcus Amir Cousins
Spitzname Boogie Cousins
Geburtstag 13. August 1990 (29 Jahre)
Geburtsort Mobile, Alabama, Vereinigte Staaten
Größe 211 cm
Gewicht 123 kg
Position Center
Highschool LeFlore Magnet, Mobile, Alabama
College Kentucky
NBA Draft 2010, 5. Pick, Sacramento Kings
Vereinsinformationen
Verein Los Angeles Lakers
Liga NBA
Trikotnummer 15
Vereine als Aktiver
2010–2017 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Sacramento Kings
2017–2018 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten New Orleans Pelicans
2018–2019 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Golden State Warriors
Seit 0 2019 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Los Angeles Lakers
Nationalmannschaft
Seit 0 2014 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten

DeMarcus Amir Cousins (* 13. August 1990 in Mobile, Alabama) ist ein US-amerikanischer Basketballspieler. Er spielt auf der Position des Centers und ist 2,11 m groß, bei einem Körpergewicht von 123 kg.

KarriereBearbeiten

CollegeBearbeiten

Cousins besuchte die LeFlore High School in Mobile in Alabama. Nach seinem High-School-Abschluss sagte er zunächst der University of Alabama at Birmingham zu, entschied sich dann aber für die University of Memphis. Nachdem Memphis-Coach John Calipari an die University of Kentucky wechselte, entschied sich Cousins ebenfalls für den Wechsel nach Kentucky.[1] An der Seite von John Wall kamen Cousins und die Wildcats unter die Elite Eight des NCAA Division I Basketball Championship-Turniers. In seinem Freshman-Jahr erzielte Cousins 15,1 Punkte, 9,8 Rebounds und 1,8 Blocks. Er entschied sich bereits nach einem Jahr für die Profikarriere und meldete sich zur NBA-Draft an.

NBABearbeiten

Sacramento Kings (2010–2017)Bearbeiten

Bei der NBA-Draft 2010 in New York wurde er an fünfter Stelle von den Sacramento Kings ausgewählt. Bereits in seiner Rookie-Saison stand Cousins mit Point Guard Tyreke Evans in der Startaufstellung der Kings. Für seine guten Leistungen wurde er ins NBA All-Rookie First Team gewählt.

Zu Beginn des Jahres 2012 überwarf sich Cousins mit Headcoach Paul Westphal und verlangte, die Kings verlassen.[2] Jedoch wurde dem Wechsel nicht stattgegeben. Allerdings wurde Westphal entlassen.[3] Im Februar 2012 wurde Cousins in die BBVA Rising Stars Challenge berufen.

Im September 2013 unterschrieb Cousins bei den Kings einen Vierjahresvertrag, der ihm ein Gesamtgehalt von 62 Millionen US-Dollar einbringen sollte. Obwohl Cousins in vielen Kategorien Karrierebestwerte verzeichnete, scheiterten die Kings an den Play-Offs. Am 30. Januar 2015 wurde bekannt, dass Cousins den verletzten Kobe Bryant beim NBA All-Star Game ersetzen wird. Er war damit der erste Spieler der Kings seit Predrag Stojaković und Brad Miller im Jahr 2004, der am All-Star Game teilnahm.[4]

Anfang April 2015 erzielte Cousins in zwei aufeinanderfolgenden Spielen Triple-doubles mit jeweils mindestens 20 Punkten, 20 Rebounds und 10 Assists. Er wurde damit erst der dritte Spieler in der NBA-Geschichte, dem dies gelang (neben Wilt Chamberlain und Elgin Baylor).[5] Am 23. Januar 2016 gelang Cousins beim 108-97 Sieg der Kings über die Indiana Pacers mit 48 Punkten ein neuer Karriererekord.[6] Zwei Tage später überbot er seine persönliche Bestmarke und erzielte bei der 129:128-Niederlage gegen die Charlotte Hornets 56 Punkte. Er brach damit auch den mannschaftsinternen Höchstwert von Chris Webber. Webber hielt den Rekord bis dahin mit 51 Punkten.[7] Cousins erreichte am Ende der Saison jedoch erneut nicht mit den Kings die Playoffs.

New Orleans Pelicans (2017–2018)Bearbeiten

Cousins wurde am 20. Februar 2017 zusammen mit Omri Casspi im Austausch für Buddy Hield, Tyreke Evans, Langston Galloway sowie Auswahlrechte bei der Kraft zu den New Orleans Pelicans transferiert.[8] Er stellte bereits kurz nach seinem Wechsel den Team-Reboundrekord von Tyson Chandler ein, indem er 23 abprallende Bälle gegen die San Antonio Spurs einsammelte. Wenige Tage später erzielte er beim Sieg gegen die Memphis Grizzlies 41 Punkte und 17 Rebounds. Die Playoffs wurden trotz des namhaften Duo Cousins und Davis verpasst.

Am 26. Januar 2018 zog sich Cousins im Spiel gegen die Houston Rockets einen Riss der Achillessehne zu und fiel für den Rest der laufenden Saison aus.

Golden State Warriors (2018–2019)Bearbeiten

Am 6. Juli 2018 unterschrieb Cousins einen Einenjahresvertrag bei den Golden State Warriors.[9] Dort kam er im Spieljahr 2018/19 auf 30 Hauptrundeneinsätze (16,3 Punkte, 8,2 Rebounds, 3,6 Korbvorlagen/Spiel). In den folgenden Playoffs fielen seine Werte: In acht Begegnungen kam Cousins auf 7,6 Punkte und 4,9 Rebounds je Einsatz,[10] ehe er aufgrund einer Oberschenkelverletzung ausfiel.[11]

Los Angeles Lakers (Seit 2019)

Im Juli 2019 wechselte Cousins zu den Los Angeles Lakers.[12] In der Saisonvorbereitung zog er sich einen Kreuzbandriss zu.[13]

NationalmannschaftBearbeiten

Cousins gewann mit der US-amerikanischen Nationalmannschaft bei der Basketball-Weltmeisterschaft 2014 in Spanien die Goldmedaille. Bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro gewann er mit der US-Auswahl die Goldmedaille.

Auszeichnungen und ErfolgeBearbeiten

StatistikenBearbeiten

Legende
  GP Absolvierte Spiele (Games played)   GS  Spiele von Beginn an (Games started)  MPG  Absolvierte Minuten pro Spiel (Minutes per game)
 FG %  Wurfquote aus dem Feld (Field-goal percentage)  3P %  Wurfquote Drei-Punkte-Würfe (3-point field-goal percentage)  FT %  Freiwurfquote (Free-throw percentage)
 RPG  Rebounds pro Spiel (Rebounds per game)  APG  Assists pro Spiel (Assists per game)  SPG  Steals pro Spiel (Steals per game)
 BPG  Blocks pro Spiel (Blocks per game)  PPG  Punkte pro Spiel (Points per game)  FETT  Karriere-Bestmarke

Regular SeasonBearbeiten

Saison Team GP GS MPG FG % 3P % FT % RPG APG SPG BPG PPG
2010–11 Sacramento 81 62 28.5 .430 .167 .687 8.6 2.5 1.0 .8 14.1
2011-12 Sacramento 64 62 30.5 .448 .143 .701 11.0 1.6 1.5 1.2 18.1
2012–13 Sacramento 75 74 30.5 .465 .182 .738 9.9 2.7 1.4 0.7 17.1
2013–14 Sacramento 71 71 32.4 .496 .000 .726 11.7 2.9 1.5 1.3 22.7
2014–15 Sacramento 59 59 34.1 .467 .250 .782 12.7 3,6 1.5 1.8 24.1
2015–16 Sacramento 65 65 34.6 .451 .333 .718 11.5 3.3 1.6 1.4 26.9
2016–17 Sacramento/New Orleans 72 72 34.2 .452 .360 .772 11.1 4.6 1.4 1.3 27.0
2017–18 New Orleans 48 48 36.2 .470 .354 .746 12.9 5.4 1.6 1.6 25.2
Gesamt 535 513 32.3 .460 .338 .737 11.0 3.2 1.4 1.2 21.5

WeblinksBearbeiten

  Commons: DeMarcus Cousins – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. DeMarcus Cousins To Kentucky
  2. http://www.bulletsforever.com/2012/1/2/2676606/demarcus-cousins-trade-wizards-celtics
  3. Paul Westphal fired after 2-5 start
  4. DeMarcus Cousins Named to 2015 NBA All-Star Team
  5. Elias: Top 5 Questions from Friday, Apr. 3. NBA.com, 4. April 2015, abgerufen am 8. April 2015 (englisch).
  6. Cousins scores career high 48 as Kings beat Pacers 108-97
  7. Cousins scores 56, sets Sacramento record in double-OT loss (Memento des Originals vom 26. Januar 2016 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.nba.com
  8. Medien: Cousins-Trade zu Pelicans perfekt!
  9. Warriors Sign Free Agent Center DeMarcus Cousins
  10. DeMarcus Cousins. Abgerufen am 24. August 2019 (englisch).
  11. NBA Free Agency: Los Angeles Lakers verpflichten DeMarcus Cousins und Rajon Rondo. Abgerufen am 24. August 2019.
  12. NBA Free Agency: Los Angeles Lakers verpflichten DeMarcus Cousins und Rajon Rondo. Abgerufen am 24. August 2019.
  13. Sport1.de: NBA: DeMarcus Cousins fehlt den Los Angeles Lakers mit Knieverletzung. Abgerufen am 24. August 2019.
  14. Archivlink (Memento des Originals vom 10. November 2012 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.nba.com