Crévéchamps

französische Gemeinde

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Crévéchamps
Crévéchamps (Frankreich)
Staat Frankreich
Region Grand Est
Département (Nr.) Meurthe-et-Moselle (54)
Arrondissement Nancy
Gemeindeverband Meurthe Mortagne Moselle
Koordinaten 48° 31′ N, 6° 16′ OKoordinaten: 48° 31′ N, 6° 16′ O
Höhe 235–337 m
Fläche 4,86 km²
Einwohner 398 (1. Januar 2019)
Bevölkerungsdichte 82 Einw./km²
Postleitzahl 54290
INSEE-Code

Ortszentrum in den 1920er Jahren

Crévéchamps (1793 noch mit der Schreibweise Crévéchamp)[1] ist eine französische Gemeinde mit 398 Einwohnern (Stand 1. Januar 2019) im Département Meurthe-et-Moselle in der Region Grand Est (bis 2015 Lothringen). Die Gemeinde gehört zum Arrondissement Nancy und zum Gemeindeverband Meurthe Mortagne Moselle.

GeographieBearbeiten

Die Gemeinde liegt an der Kreuzung mehrerer Straßen am linken Ufer der Mosel, rund 25 Kilometer südöstlich von Nancy und 22 Kilometer südwestlich von Lunéville. Links, parallel zur Mosel verläuft der Canal des Vosges, der in Crévéchamps den Mosel-Zufluss Orvillers überquert.

Nachbargemeinden von Crévéchamps (im Uhrzeigersinn, von Norden beginnend) sind: Tonnoy, Velle-sur-Moselle, Haussonville, Saint-Mard, Saint-Remimont und Benney.

Toponymie und GeschichteBearbeiten

Nahe dem heutigen Ort des Dorfes gab es bis ins 16. Jahrhundert eine Dorfstelle namens Urville (Orvillare). Das Dorf Crévéchamps wurde in der Spätantike von Gallorömern als Crépatus Campus gegründet, was vom lateinischen crepa = Ziege abgeleitet sein könnte.

Der Flurname La Garenne im Süden der Gemeinde war ein Jagdgebiet, benannt nach der Einsiedelei La Garenne am südlichen Rand des Gemeindegebietes (heute ein Bauernhof). Die beiden Einsiedlerbrüder behüteten dort ein Votivbild mit dem Marientitel Unsere Liebe Frau der Gnaden. Alsbald stellten sich in der Einsiedelei Wallfahrer ein. Die Statue wurde in die 1774 geweihte Dorfkirche gebracht, die heute noch am 2. Juli eines jeden Jahres das Ziel von Wallfahrern ist.

Im Wappen der Gemeinde ist mit dem brennenden Berg das Zeichen des Marquis von Neuviller verewigt, zu dessen Herrschaft Crévéchamps gehörte. Der Krummstab symbolisiert die frühere Abhängigkeit von der Abtei in Flavigny.

BevölkerungsentwicklungBearbeiten

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2019
Einwohner 238 247 271 262 298 304 320 398

In den Jahren 2016 und 2017 wurden mit je 393 Bewohnern die bisher höchsten Einwohnerzahlen ermittelt. Die Zahlen basieren auf den Daten von annuaire-mairie[2] und INSEE[3].

SehenswürdigkeitenBearbeiten

  • Kirche Mariä Himmelfahrt (Église de l'Assomption)

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

In der Gemeinde Crévéchamps sind vier Landwirtschaftsbetriebe ansässig (unter anderem Pferdezucht).[4]

Durch die Gemeinde Crévéchamps führt die Fernstraße D 570 von Ludres nach Charmes. Wenige Kilometer westlich verläuft die autobahnartig ausgebaute RN 57 von Nancy nach Épinal. Im elf Kilometer entfernten Rosières-aux-Salines besteht ein Anschluss an die Autoroute A 33. Der elf Kilometer östlich gelegene Bahnhof von Damelevières liegt an der Bahnstrecke Paris–Strasbourg.

BelegeBearbeiten

  1. Ortsname auf cassini.ehess.fr
  2. Crévéchamps auf annuaire-mairie
  3. Crévéchamps auf INSEE
  4. Landwirtschaftsbetriebe auf annuaire-mairie.fr (französisch)

WeblinksBearbeiten

Commons: Crévéchamps – Sammlung von Bildern