Hauptmenü öffnen

Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft

Logo

Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) ist eine Vereinigung der CDU mit dem inhaltlichen Schwerpunkt „Gesellschaftspolitik“. Eine andere konkurrierende Eigen-Bezeichnung ist auch „CDU-Sozialausschüsse“.

Die CDU-Sozialausschüsse sind aus der christlich-sozialen Bewegung hervorgegangen und erheben den Anspruch für die Christlich-Sozialen innerhalb der CDU eine Heimat zu bieten. Die Christlich-Sozialen sind eine der drei großen Parteiflügel innerhalb der CDU neben den Liberalen und den Konservativen.

Der Sitz ist Berlin, bis 1999/2000 Königswinter.

Inhaltsverzeichnis

Daten der LandesverbändeBearbeiten

Landesverband Vorsitzende/r Mitglieder
Baden-Württemberg Christian Bäumler
Bayern Joachim Unterländer, MdL (CSA)
Berlin Claudia Skrobek
Brandenburg Anja Schmollack
Bremen Heike Menz
Hamburg Egbert von Frankenberg
Hessen Matthias Zimmer, MdB
Mecklenburg-Vorpommern Wolfgang Isbarn
Niedersachsen Max Matthiesen
  Braunschweig Uwe Lagosky
  Hannover Gerhard Schrader
  Oldenburg Thomas Decker
Nordrhein-Westfalen Dennis Radtke, MdEP
Rheinland-Pfalz Adolf Kessel, MdL
Saarland Marc Speicher, MdL
Sachsen Alexander Krauß, MdB
Sachsen-Anhalt Wigbert Schwenke
Schleswig-Holstein Werner Kalinka
Thüringen Thadäus König

GeschichteBearbeiten

Die Gründung der CDA wurde nach dem Zweiten Weltkrieg vor allem von ehemaligen christlichen Gewerkschaftern in den Arbeiterhochburgen Nordrhein-Westfalens betrieben. Die offizielle Gründung der CDA fand im Jahr 1946 im Kolpinghaus in Herne statt.[1] In den Anfangsjahren stand für die CDA programmatisch vor allem die Soziale Frage, d. h. die materielle Sicherheit der Arbeitnehmer und deren Stellung in den Betrieben, im Vordergrund. Seit die Vereinigung 1967 mit der Offenburger Erklärung ihr erstes Grundsatzprogramm verabschiedete, wandte sie sich vermehrt auch gesamtgesellschaftlichen Fragen zu. Schwerpunkte in der Arbeit der CDA bilden heute neben der Arbeits- und Sozialpolitik auch die Renten-, Gesundheits- und Familienpolitik.

Innere StrukturBearbeiten

Unterorganisationen der CDU-Sozialausschüsse sind u. a. ihre Jugendorganisation, die Junge CDA, ehemals Junge Arbeitnehmerschaft (JA), sowie die Arbeitsgemeinschaften Frauen in der CDA, Christlich-soziale Betriebsarbeit, AG DGB, AG ver.di, AG dbb und AG Deutscher Bundeswehrverband. Die Junge CDA wurde auf der Gründungsversammlung 1947 ebenfalls in Herne ins Leben gerufen. Sie ist in 15 Landesverbänden organisiert. Alle Mitglieder der CDA sind bis zum 35. Lebensjahr automatisch auch Mitglied der Jungen CDA.

Die CDA arbeitet eng mit der Arbeitnehmer-Union der CSU zusammen.

VorsitzendeBearbeiten

SonstigesBearbeiten

In CDU-geführten Regierungen auf Bundes- und Landesebene wurde bisher traditionell zumindest der Sozial- oder Arbeitsminister durch ranghohe Mitglieder des CDA gestellt. Ursula von der Leyen allerdings war auch in ihrer Zeit als Bundesministerin für Arbeit und Soziales von 2009 bis 2013 nur einfaches Mitglied; ihr parlamentarischer Staatssekretär Ralf Brauksiepe dagegen ist stellvertretender CDA-Bundesvorsitzender.[2]

Siehe auchBearbeiten

  • Ralf Brauksiepe, der Landesvorsitzende der CDU Sozialausschüsse in Nordrhein-Westfalen und Sprecher für Arbeit und Soziales der CDU/CSU Bundestagsfraktion
  • Conservatives at Work, das Pendant zur CDA bei der britischen Konservativen Partei

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. In Köln fing alles an (Memento des Originals vom 27. Oktober 2009 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.cda-bund.de cda-bund.de
  2. [1] Lebenslauf von Brauksiepe