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Carlo Clerici

italienischer und (ab 1954) Schweizer Radrennfahrer
Carlo Clerici (1954)

Carlo Clerici (* 3. September 1929 in Zürich; † 27. Januar 2007 ebenda) war ein italienischer bzw. ab 1954 Schweizer Radrennfahrer.

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Sportliche LaufbahnBearbeiten

Bereits als Amateur gewann Clerici bekannte Rennen wie 1947 Quer durch Lausanne, 1951 die Meisterschaft von Zürich und die Vierkantone-Rundfahrt. 1951 debütierte er als Berufsfahrer im Grand Prix de Suisse.[1] Seinen grössten Erfolg errang er 1954, als er den Giro d’Italia für sich entscheiden konnte. Dies gelang ihm vor allem durch eine grossartige Fahrt auf der 6. Etappe von Neapel nach L’Aquila, auf der der mit einer Lebensvermittelvergiftung kämpfende grosse Favorit Fausto Coppi allein 11 Minuten verlor.

1956 konnte er dann noch die Meisterschaft von Zürich für sich entscheiden. Seine Stärken aber lagen eindeutig bei den Rundfahrten, bei denen er ebenfalls vordere Platzierungen erringen konnte. Mehrfach bestritt er die Tour de France, seine beste Platzierung erreichte er 1954 mit Platz 12. 1958 beendete er seine Laufbahn.[1]

BeruflichesBearbeiten

Clerici arbeitete vor seiner radsportlichen Laufbahn als Hilfsarbeiter. Nach dem Karriereende als Berufssportler war er Angestellter in der Werbeabteilung eines Tabakunternehmens.[1]

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c Schweizerischer Radsportverband (Hrsg.): SRB-Kalender 1965. Grenchen 1965, S. 160.

WeblinksBearbeiten