1374
Francesco Petrarca
Der italienische Dichter Francesco Petrarca stirbt.
1374 in anderen Kalendern
Armenischer Kalender 822/823 (Jahreswechsel Juli)
Äthiopischer Kalender 1366/67
Azteken-Kalender 11. Haus - Matlactli ozce Calli (bis Ende Januar/Anfang Februar 10. Feuerstein - Matlactli Tecpatl)
Buddhistische Zeitrechnung 1917/18 (südlicher Buddhismus); 1916/17 (Alternativberechnung nach Buddhas Parinirvana)
Chinesischer Kalender 67. (68.) Zyklus

Jahr des Holz-Tigers 甲寅 (am Beginn des Jahres Wasser-Büffel 癸丑)

Chula Sakarat (Siam, Myanmar) / Dai-Kalender (Vietnam) 736/737 (Jahreswechsel April)
Iranischer Kalender 752/753
Islamischer Kalender 775/776 (Jahreswechsel 11./12. Juni)
Jüdischer Kalender 5134/35 (6./7. September)
Koptischer Kalender 1090/91
Malayalam-Kalender 549/550
Seleukidische Ära Babylon: 1684/85 (Jahreswechsel April)

Syrien: 1685/86 (Jahreswechsel Oktober)

Spanische Ära 1412
Vikram Sambat (Nepalesischer Kalender) 1430/31

EreignisseBearbeiten

Politik und WeltgeschehenBearbeiten

MitteleuropaBearbeiten

WesteuropaBearbeiten

 
Großmeisterwappen von Robert de Juliac

MittelmeerraumBearbeiten

 
Sardinien 1374–1388

AsienBearbeiten

  • 27. Oktober: Gongmin Wang, 31. König des koreanischen Königreichs Goryeo aus der Goryeo-Dynastie, wird von einflussreichen Familienklans ermordet, die durch sein umfangreiches Reformvorhaben um ihre Macht fürchten, nachdem er das Land aus der Herrschaft der Mongolen befreit hat.

Stadtrechte und Urkundliche ErsterwähnungenBearbeiten

WirtschaftBearbeiten

GesellschaftBearbeiten

ReligionBearbeiten

  • Nach dem Tod von William Whittlesey am 5. Juni wählt das Kathedralkapitel zunächst Kardinal Simon Langham zum neuen Erzbischof von Canterbury, doch diese Wahl wurde vom Papst abgelehnt. Nachdem anschließend sein Wunschkandidat Simon Sudbury zum neuen Erzbischof gewählt worden ist, zögert Gregor XI. dennoch die Bestätigung heraus, um die Zustimmung der englischen Regierung für eine neue hohe Besteuerung der englischen Geistlichkeit durch den Papst zu erreichen.
  • Johannes Walteri von Sinten wird Erzbischof von Riga, nachdem sein Vorgänger Siegfried von Blomberg am 30. Juni gestorben ist. Sein Pontifikat ist von heftigen Auseinandersetzungen mit dem livländischen Deutschen Orden geprägt. Dieser versucht, mit gefälschten Urkunden die Ansprüche Johanns auf das Stift Riga und dessen Besitzungen zu widerlegen, und es gelingt ihm, die Lehnsmänner des Bischofs für sich zu gewinnen, woraufhin Johannes nach Lübeck fliehen muss.
 
Das Wyssozki-Kloster
  • Wladimir der Tapfere, Cousin des Moskauer Großfürsten Dmitri Donskoi, gründet am hohen linken Ufer der Nara in der Nähe der zentralrussischen Stadt Serpuchow das Wyssozki-Kloster. Lange Zeit dient es zugleich als eine Grenzfestung gegen die Überfälle der Tataren der Goldenen Horde.

KatastrophenBearbeiten

  • Erfurt[1] wird von einem 300- bis 500-jährlichen Hochwasser der Gera heimgesucht.
  • Auch am Rhein kommt es zu schweren Überschwemmungen. In Köln wird die 10-Metermarke mehrmals überschritten, mit einem Höchstwert von 10,35 m.[2] Dieses Ereignis wird dort nur noch vom Rekordhochwasser im Februar 1784 übertroffen. In Zons ändert der Rhein durch das Hochwasser seinen Lauf.[3]

GeborenBearbeiten

Geburtsdatum gesichertBearbeiten

Genaues Geburtsdatum unbekanntBearbeiten

GestorbenBearbeiten

Todesdatum gesichertBearbeiten

Genaues Todesdatum unbekanntBearbeiten

Gestorben um 1374Bearbeiten

WeblinksBearbeiten

Commons: 1374 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. [1]
  2. Archivlink (Memento vom 24. April 2013 im Internet Archive)
  3. [2]