Hauptmenü öffnen

Welterbe in der Elfenbeinküste

Wikimedia-Liste
Welterbestätten in der Elfenbeinküste

Zum Welterbe in der Elfenbeinküste gehören (Stand 2018) vier UNESCO-Welterbestätten, darunter eine Stätte des Weltkulturerbes und drei Stätten des Weltnaturerbes. Die Elfenbeinküste hat die Welterbekonvention 1981 ratifiziert, die erste Welterbestätte wurde 1981 in die Welterbeliste aufgenommen. Die bislang letzte Welterbestätte wurde 2012 eingetragen, eine Stätte steht auf der Roten Liste des gefährdeten Welterbes.[1]

WelterbestättenBearbeiten

Die folgende Tabelle listet die UNESCO-Welterbestätten in der Elfenbeinküste in chronologischer Reihenfolge nach dem Jahr ihrer Aufnahme in die Welterbeliste (K – Kulturerbe, N – Naturerbe, K/N – gemischt, (R) - auf der Roten Liste des gefährdeten Welterbes).

f1  Karte mit allen Koordinaten von Welterbestätten: OSM

Bild Bezeichnung Jahr Typ Ref. Beschreibung
Totalreservat Berg Nimba
(Lage)
1981 N
(R)
155 Naturschutzgebiet in den Nimbabergen, enthält mit dem Mont Richard-Molard oder Mont Nimba den mit 1752 Meter höchsten Berg von Guinea und der Elfenbeinküste, der auf der Grenze zwischen den beiden Staaten liegt. Durch politische Unruhen und deren Auswirkungen sowie den geplanten Abbau von Eisenerz in Guinea ist der Park in seinem Bestand gefährdet.

(grenzüberschreitende Welterbestätte mit Guinea)

Nationalpark Taï
(Lage)
1982 N 195
Nationalpark Comoé
(Lage)
1983 N 227
Historische Stadt von Grand-Bassam
(Lage)
2012 K 1322 Historischer Stadtkern von Grand-Bassam, der ersten Hauptstadt der Elfenbeinküste

TentativlisteBearbeiten

In der Tentativliste sind die Stätten eingetragen, die für eine Nominierung zur Aufnahme in die Welterbeliste vorgesehen sind.

Aktuelle WelterbekandidatenBearbeiten

Mit Stand 2018 sind drei Stätten in der Tentativliste der Elfenbeinküste eingetragen, die letzte Eintragung erfolgte 2006.[2] Die folgende Tabelle listet die Stätten in chronologischer Reihenfolge nach dem Jahr ihrer Aufnahme in die Tentativliste.

f1  Karte mit allen Koordinaten aktueller Welterbekandidaten: OSM

Bild Bezeichnung Jahr Typ Ref. Beschreibung
BW Nationalpark Îles Ehotilé
(Lage)
2006 N 2099
BW Archäologischer Park von Ahouakro
(Lage)
2006 K/N 5087
 
Moschee von Kong
Moscheen im sudanesischen Stil im Norden der Elfenbeinküste 2006 K mit den Moscheen von Kaouara, Tengréla, Kouto, Nambira und den beiden Moscheen von Kong

Ehemalige WelterbekandidatenBearbeiten

Diese Stätten standen früher auf der Tentativliste, wurden jedoch wieder zurückgezogen oder von der UNESCO abgelehnt.[3] Stätten, die in anderen Einträgen auf der Tentativliste enthalten oder Bestandteile von Welterbestätten sind, werden hier nicht berücksichtigt.

f1  Karte mit allen Koordinaten ehemaliger Welterbekandidaten: OSM

Bild Bezeichnung Jahr Typ Ref. Beschreibung
BW Koni
(Lage)
1987–1988 K
Sukalas der Lobi 1987–1988 K Sukalas sind die von einer hohen Lehmmauer umgebenen traditionellen Wohnstätten der Lobi
 
traditionelle Pfahlbauten
Tiagba
(Lage)
1987–1988 K traditionelles Dorf an der Nordküste der Ébrié-Lagune

WeblinksBearbeiten

  Commons: Welterbestätten in der Elfenbeinküste – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Elfenbeinküste auf der Website des Welterbezentrums der UNESCO (englisch).

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Elfenbeinküste. In: whc.unesco.org. UNESCO World Heritage Centre, abgerufen am 14. März 2018 (englisch).
  2. Tentativliste der Elfenbeinküste. In: whc.unesco.org. UNESCO World Heritage Centre, abgerufen am 14. März 2018 (englisch).
  3. Former Tentative Sites of Côte d'Ivoire. In: World Heritage Site. Abgerufen am 14. März 2018 (englisch).