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Litzen der Bundeswehr in verschiedenen Farben zur Unterscheidung der unterschiedlichen Waffengattungen

Die Waffenfarbe kennzeichnet in der Bundeswehr die Zugehörigkeit der Soldaten oder eines gesamten Truppenteils zu einer Truppengattung. Besonders bekannt ist die Unterscheidung der Truppengattung anhand farbiger Kragenspiegel oder Litzen auf den Schulterklappen der Heeresuniformträger. Eine ähnliche Funktion nehmen die Barettabzeichen ein. Angelehnt an das Konzept der Waffenfarbe kennzeichnen analog gestaltete farbige Uniformstücke die Zugehörigkeit zur Teilstreitkraft Luftwaffe oder zur Generalität. Bei der Marine ist das Konzept der Truppengattung und damit auch der Waffenfarbe unbekannt; eine ähnliche Funktion nehmen dort jedoch die Verwendungsreihen- und Laufbahnabzeichen ein.

Inhaltsverzeichnis

BegriffBearbeiten

Die Farbe des Grundtuchs der Kragenspiegel (außer der Farbe der Kragenspiegel für Generale und Offiziere im Generalstabsdienst) wird üblicherweise als Waffenfarbe bezeichnet. Die ZDv 37/10[1] enthält diesen Begriff nicht, er wird aber in vielen offiziellen Dokumenten der Bundeswehr[2] und auch in einschlägigen Gesetzestexten[3] verwendet. In Deutschland bürgerte sich bei der Neuuniformierung der Reichswehr 1921 der Begriff „Waffenfarbe“ für die Farbe jener Uniformteile ein, die – in Erinnerung der früher üblichen großflächigen Abzeichenfarben oder komplizierter Systeme der Egalisierung – die nun überwiegend in gedeckten Tarnfarben gehaltenen Uniformen der verschiedenen Waffengattungen differenzierten (vgl. Waffenfarben der Reichswehr).[4] Etymologisch ist der Begriff „Waffenfarbe“ also eng mit dem Begriff „Waffengattung“ früherer deutscher Streitkräfte verbunden. In der Bundeswehr hat der Begriff „Truppengattung“ den Begriff „Waffengattungen“ aber weitgehend verdrängt; der Begriff „Waffenfarbe“ hat sich jedoch erhalten.

Die Luftwaffe kennt keine Truppengattungen und daher keine Waffenfarbe im engeren Sinn; bei Luftwaffenuniformträgern nimmt Goldgelb aber durchgängig die Rolle einer Waffenfarbe ein[1] und wird häufig entsprechend auch so bezeichnet.[5]

Bei Generalen und Offizieren im Generalstabstabsdienst tritt zur Kennzeichnung ihrer herausgehobenen Dienststellungen Hochrot bzw. Karmesin an die Stelle der Waffenfarbe ihrer Truppengattungen.[1] Daher werden auch Hochrot und Karmesinrot zuweilen als Waffenfarben bezeichnet,[6][5] obwohl sie nicht die Zugehörigkeit zu einer Truppengattung kennzeichnen.

GebrauchBearbeiten

Teil der UniformBearbeiten

 
In der Waffenfarbe „Schwarz“ ausgeführte Kragenspiegel und Unterlage der Schulterklappe für Offiziere der Pioniertruppe

Waffenfarben finden sich nur bei den Uniformen der Heeresuniformträger und im weiteren Sinn bei Luftwaffenuniformträgern. Maßgebliche Tragebestimmungen normiert die Zentrale Dienstvorschrift (ZDv) 37/10 „Anzugordnung für die Soldaten der Bundeswehr“.[1]

KragenspiegelBearbeiten

Heeres- und Luftwaffenuniformträger tragen auf den Kragenecken der Dienstjacke und der Schibluse Kragenspiegel. Die Farbe des Grundtuchs der Kragenspiegel für Heeresuniformträger (außer für Generale und Offiziere im Generalstabsdienst) richtet sich nach der Waffenfarbe der Truppengattung; Luftwaffenuniformträger weisen immer goldgelbe Grundtücher auf (außer für Generale und Offiziere im Generalstabsdienst); Generale und der Offiziere im Generalstabstabsdienst weisen Grundtücher in Hochrot bzw. Karmesin auf.[1]

Vorstöße und Unterlagen der SchulterklappenBearbeiten

Die Schulterklappen der Unteroffiziere und Mannschaften sind am Dienstanzug und der Schibluse in der Farbe ihrer Kragenspiegel gefasst.[A 1] Bei Oberfähnrichen und Offizieren sind die Schulterklappen der Dienstjacke (nicht die der Schibluse und nicht beim Gesellschaftsanzug) in der Farbe der Kragenspiegel unterlegt.[A 2][1]

FlachlitzenBearbeiten

Bei Heeresuniformträgern weisen die Schulterklappen von Feldparka, Feldjacke, Feldbluse, Feldhemd, Pullover und Blouson in der Regel Schlaufen aus 0,4 cm breiter geklöppelter Flachlitze (kurz als Litze bezeichnet) in den Farben der Kragenspiegel auf, die auf die Schulterklappen aufgeschoben werden und an der Ärmeleinsatznaht anliegen. Üblicherweise werden die Litzen erst nach absolvierter Grundausbildung „verliehen“, obwohl laut ZDv 37/10 Heeresuniformträger Litzen unabhängig von der Dienstzeit zu tragen haben.[1] Generale tragen entgegen der ZDv 37/10[1] zum Teil statt hochroter oder karmesinroter Litzen solche in der Farbe ihrer Truppengattung.[7]

Vorstöße am KragenBearbeiten

Luftwaffenuniformträger der Dienstgradgruppe der Mannschaften und Unteroffiziere ohne Portepee haben in Farbe der Kragenspiegel gefasste Kragen der Dienstjacken.[A 3][1]

KopfbedeckungBearbeiten

Bei Luftwaffenuniformen weisen Schiffchen der Unteroffiziere und Mannschaften eine Klappenbiese in der Farbe des Grundtuchs ihrer Kragenspiegel auf.[A 4] Schirmmützen für Luftwaffenuniform tragende Unteroffiziere weisen eine Deckelbiese in der Farbe ihrer Kragenspiegel auf.[A 5][1] Entgegen den Bestimmungen der ZDv 37/10[1] wird das Barettabzeichen teils mit einem in Waffenfarbe gehaltenen Tuch hinterlegt. Diese Abwandlung findet sich besonders häufig bei Baretten der Panzer- und Heeresaufklärungstruppe und wird dort häufig geduldet.[8][9][10]

Verdeckte UniformteileBearbeiten

Selbsteinkleider schlagen häufig die Innenseite ihre Dienstjacken[11] sowie ihres Baretts[12] in Waffenfarbe aus – die ZDv 37/10 trifft über das (ohnehin meist nicht sichtbare) Innenfutter keine Bestimmungen.

HeraldikBearbeiten

 
Verbandsabzeichen Panzerregiment 200. Bordiert in der Waffenfarbe der Panzertruppe

Die Waffenfarbe taucht häufig in der Tingierung der Verbandsabzeichen und internen Verbandsabzeichen auf. Beispiele sind die in Waffenfarbe ausgeführten Borde der Verbandsabzeichen der meisten Truppenschulen oder die der (mittlerweile aufgelösten) Brigaden des Heerestruppenkommandos.[13]

Weitere VerwendungenBearbeiten

Die vom Bundespräsidenten gestifteten Fahnenbänder der Truppenfahnen der Bundeswehr sind in der Waffenfarbe gehalten.[3] In Diagrammen und Karten sind taktische Zeichen häufig in Waffenfarbe des Truppenteils unterlegt, um die Orientierung zu erleichtern.[14][A 6] Viele der Kfz-Kommandozeichen der Bundeswehr sind auf Ebene der Kompaniechef bis zur Ebene Kommandeur größtenteils in Waffenfarbe gehalten; höhere Generale auf Dienstposten mit KFZ-Kommandozeichen führen häufig Flaggen und Stander, die farblich an ihre Kragenspiegel angelehnt sind.[15][16]

Abgrenzung zur BarettfarbeBearbeiten

Die Farbe des Baretts ist meist nicht in der Waffenfarbe gehalten. In einigen Fällen entsprechen sich (zufällig) aber Waffen- und Barettfarbe (i. d. R. bei der Jägertruppe, Panzergrenadiertruppe, Artillerietruppe und der Sanitätstruppe).[1][17] Während die Waffenfarbe allein nicht immer die eindeutige Zugehörigkeit zu einer Truppengattung erlaubt, erlaubt die Kombination aus Waffenfarbe und Barettfarbe (bzw. die Bergmütze) häufig eine eindeutige Klassifizierung.

Liste der WaffenfarbenBearbeiten

Heeres- und Luftwaffenuniformträger zeigen folgende Waffenfarben:

Truppengattung
[A 7]
Waffen-
farbe
[A 8][1][18][6][5][19][20]
Kragen-
spiegel

[A 9][1][21][18][22]
Beispiele
Dienstgrad-
abzeichen

[A 10]
Beispiele
Kommando-
zeichen

[15][16]
Bemerkung
Artillerietruppe    Hochrot
(RAL 3000
Feuerrot
)
  • Kragenspiegel zeigt eine Spiegellitze[18] (auch als Doppellitze bezeichnet).
  • Waffenfarbe auch für Heeresuniformträger von Truppenteilen, die der aufgelösten Topografietruppe entstammen.[1][A 11][23]
  • Die Waffenfarbe ähnelt ihrer Barett­farbe. Die Farbe dieses Baretts ist jedoch genaugenommen ein (dunkles) Korallenrot.[1][17]
ABC-Abwehrtruppe Bordeauxrot
(4004
Bordeauxviolett
)
Panzertruppe Rosa
(3017
Rosé
)
Heeresaufklärungstruppe Goldgelb
(1028
Melonengelb
)
Feldjägertruppe Orange
(2004
Reinorange
)
-
Fernmeldetruppe Zitronengelb
(1018
Zinkgelb
)
Jägertruppe
Fallschirmjägertruppe
Panzergrenadiertruppe
Gebirgsjägertruppe
Jägergrün
(6029
Minzgrün
)
  • Überwiegend auch Spezialkräfte. Spezialkräfte tragen jedoch häufig keine Litzen. Oft tragen Soldaten die Waffen­farbe ihrer bisherigen Truppen­gattung am Dienstanzug.[26] Als Angehörige des infanteristischen Großverbandes Division Schnelle Kräfte und wegen der einstigen Zugehörigkeit zur Infanterie tragen sie sonst i. d. R. grüne Kragenspiegel.
  • An den Schulter­klappen der Schibluse für Oberfähnriche und Offiziere findet die Waffenfarbe nach ZDv 37/10 keine Verwendung,[1] nach TL 8455-0087 auch nicht für sonstige Unteroffiziere und Mannschaften.[5] Dies gilt für alle Waffenfarben (auch für die Farben der Generale und Generalstabsoffiziere) ist aber besonders auffällig bei der Gebirgsjägertruppe.
  • Jägertruppe umfasst im Sinne der ZDv 37/10 auch Heeresuniformträger des Wachbataillons BMVg.[1]
  • Barettfarbe der Panzergrenadiere und Jägertruppe i. d. R. ebenfalls in einem sehr ähnlichen Grün.[1][17]
  • Ehemals auch Panzerjägertruppe, vgl. unten.
Logistiktruppe
Heereslogistiktruppe
Mittelblau
(5010
Enzianblau
)
-
Sanitätstruppe
(auch Sanitätsdienst Heer)
Dunkelblau
(5013
Kobaltblau
)
  • Barettfarbe der Heeresuniformträger Sanitätstruppe i. d. R. ebenfalls Dunkelblau[1] bzw. Kobaltblau.[17][A 13]
Heeresfliegertruppe Hellgrau
(7037
Staubgrau
)
-
Pioniertruppe Schwarz
(9011
Graphitschwarz
)
  • Barettfarbe Korallenrot.
Militärmusikdienst Weiß
(9010
Reinweiß
/ 9001
Cremeweiß
)
[A 14]
  • Nach TL 8345-0003/0004 führt der Militärmusikdienst keine Kommandozeichen.[16][15]
Luftwaffenuniformträger Goldgelb
(1028
Melonengelb
)
Quelle: ZDv 37/10,[1] TL 8455-0079,[6] TL 8455-0087,[5] TL 8305-0061,[19] TL 8455-0040,[21] TL 8455-0028,[18] TL 8455-0029,[22] TL 8345-0003/0004[16][15]
Generale und Offiziere i. G.

Für Heeres- und Luftwaffenuniformträger in der Verwendung Offizier im Generalstabsdienst und in der Dienstgradgruppe der Generale gelten bezüglich der Gestaltung der Kragenspiegel und Unterlagen der Schulterklappen beim Dienstanzug besondere Festlegungen.

Dienstgrad-
gruppe bzw. Verwendung
Farbe
[A 8][6][5][19][20][1][27]
Kragen-
spiegel

[27][1]
Beispiele
Dienstgrad-
abzeichen

[A 10]
Beispiele
Kommando-
zeichen
[15][16]
Bemerkung
Generale     Hochrot
(RAL 3000
Feuerrot
)
  • Kragenspiegel zeigt eine Goldstickerei[1] oder goldfarbene Eichenlaubstickerei.[27] Das Muster wird auch als Arabeske oder Larisch-Stickerei bezeichnet.
  • Kragenspiegel werden paarweise als Links- und Rechtsprofil gefertigt. Hier ist der rechte Kragenspiegel abgebildet.[1]
  • Generale (Heeresuniformträger) tragen manchmal entgegen der ZDv 37/10 Flachlitzen in ihrer Waffenfarbe statt Litzen in der Farbe ihrer Kragenspiegel.[7]
Offiziere im Generalstabsdienst Karmesinrot
(3027
Himbeerrot
)
  • Kommandozeichen nicht abgebildet da Generalstabsoffiziere nicht auf Posten mit Kommandozeichen dienen.[A 15]
  • Der Kragenspiegel zeigt eine mattsilberne Kolbenstickerei.[1][27]
Quelle: ZDv 37/10,[1] TL 8455-0079,[6] TL 8455-0087,[5] TL 8305-0061,[19] TL 8455-0014,[27] TL 8345-0003/0004[16][15]

GeschichteBearbeiten

Ausführungen der Schulterklappen am Dienstanzug bzgl. der Waffenfarbe
schmale Paspelierung für Mannschaften und Unteroffiziere (hier: Pioniertruppe)
breite Unterlage für Offiziere (hier: Infanterie, Panzergrenadiere oder Spezialkräfte)


VorgeschichteBearbeiten

Die Entwicklung der ersten Uniformen für die neu aufzustellende Bundeswehr stand unter dem Eindruck des Plans einer gemeinsam von westeuropäischen Staaten im Rahmen der Europäischen Verteidigungsgemeinschaft (EVG) zu bildenden gemeinsamen Armee. Um die neue deutsche Uniform optisch ein Stück weit an die Uniformen anderer westeuropäischer Staaten heranzurücken, verzichteten die deutschen Militärplaner bei der Einführung der Uniform 1955 – als der Plan der EVG eigentlich bereits aufgegeben worden war – auf allzu viel Anknüpfungspunkte an die Uniformtradition der Wehrmacht. Daher verzichtete man zunächst auch auf die Wiedereinführung der althergebrachten Kragenspiegel und Waffenfarben. Zur Unterscheidung der Truppengattungen im Heer kamen hier nach dem Vorbild der US-Streitkräfte charakteristische Metallembleme statt althergebrachter Kragenspiegel in Waffenfarben zur Anwendung. Allerdings wurde bereits 1956 in Bonn Rufe laut, man möge die traditionellen Kragenspiegel in Waffenfarbe wieder einführen. Generale hingegen trugen bereits seit Aufstellung der Bundeswehr die bis heute üblichen Larisch-Stickereien auf hochrotem Grundtuch; Offiziere im Generalstabsdienst begannen etwa zeitgleich die traditionellen Kolbenstickereien zu tragen. Allerdings waren diese zunächst auf grauem Tuch gestickt; spätestens seit Ende 1956 dann aber auf dem heute bekannten karmesinroten Grundtuch.[28][29][30][31][4]

Wiedereinführung der WaffenfarbenBearbeiten

Spätestens bis Frühjahr 1957 wurden die Kragenspiegel für alle Soldaten wieder eingeführt und damit die Waffenfarben.[32][28][33] Bei der Farbwahl orientierte man sich stark am Farbschema der Wehrmacht,[34] vgl. dazu die Waffenfarben des Heeres der Wehrmacht und der Luftwaffe der Wehrmacht. Auffälligste Änderung war wohl die nun weiße Waffenfarbe der Militärmusik, die in früheren deutschen Streitkräften – wie im Übrigen weiterhin auch bei der Nationalen Volksarmee – mit der Infanterie verbunden war.[4]

Zu Beginn der 1960er Jahre hielt die Waffenfarbe Einzug in immer mehr Uniformstücke. 1962 erhielten die Schulterstücke der Jacke des Dienstanzuges der Offiziere die bis heute gebräuchlichen Vorstöße in Waffenfarbe.[35][36][37][32] Die Uniformhosen des Dienstanzugs erhielten zeitgleich Biesen in Waffenfarbe in den Seitennähten.[35][36] Die Uniformkragen der Jacke des Dienstanzugs der Mannschaften und Unteroffiziere erhielten ebenfalls 1962 Vorstöße in Waffenfarbe (Offiziersuniform seit 1962 bereits mit silberfarbener Kragenpaspelierung heutiger Form).[32][36] Schiffchen und Schirmmützen von Unteroffizieren ohne Portepee und Mannschaften zierten in den 1960er und 70er Jahren Klappen- und Deckelbiesen in Waffenfarbe. Aus dieser Zeit stammen auch die bis heute üblichen Aufschiebeschlaufen (Litzen) in Waffenfarbe für den Feldanzug. 1964 stiftete der Bundespräsident die bis heute üblichen Truppenfahnen mit einem Fahnenband in der Waffenfarbe des Truppenteils.[3]

Wegfall waffenfarbiger UniformstückeBearbeiten

Nur bei der Luftwaffe konnten sich die goldgelben Kragenpaspelierungen und Biesen an der Kopfbedeckung und am Kragen halten;[1] beim Heer verschwanden die meisten dieser Kennzeichen der Truppengattung bis etwa Mitte der 1970er Jahre wieder. Die Hosenbiese findet sich heute in der Bundeswehr überhaupt nicht mehr.[1] Zuletzt wurden 1997 beim Heer für Unteroffiziere ohne Portepee und Mannschaften die in Waffenfarbe gehaltenen Kragenpaspelierungen aus der ZDv 37/10 gestrichen[38], die jedoch bereits seit Ende der 1980er Jahre praktisch verschwunden waren.[35]

Änderung der WaffenfarbenBearbeiten

Bis auf einige Änderungen führen die Truppengattungen im Heer und die Luftwaffe bis heute die in den 1950er Jahren bereits üblichen Waffenfarben. Änderungen ergaben sich hinsichtlich der Waffenfarben aber bei einigen Truppengattungen:

  • Technische Truppe: Die Vorgängertruppengattungen der Heereslogistiktruppen trugen zunächst noch uneinheitliche Waffenfarben: Die Quartiermeistertruppe (später umbenannt in Nachschubtruppe) erhielt zunächst die Waffenfarbe Hellblau, während die Feldzeugtruppe (später umbenannt in Instandsetzungstruppe) bereits das heutige Mittelblau aufwies.[39] Ab Frühjahr 1959 wies die Technische Truppe (Sammelbegriff für Instandsetzungs- und Nachschubtruppe) einheitlich die heute bekannten mittelblauen Kragenspiegel auf; die hellblaue Waffenfarbe entfiel.[40][41]
  • Panzerjägertruppe: Die Panzerjäger erhielten zunächst dunkelgrüne Kragenspiegel. 1959 entfiel die Waffenfarbe Dunkelgrün; die Panzerjägertruppe erhielt dann zunächst das bis heute bekannte Jägergrün.[40][41] 1977/78 wechselte die Panzerjägertruppe vom Truppengattungsverbund Infanterie zum Truppengattungsverbund der Gepanzerten Kampftruppen und erhielt dadurch als neue Waffenfarbe Rosa zugewiesen[42][43][44], die sie bis zu ihrer Auflösung im Jahr 2006 behalten sollten.[1]
  • Panzergrenadiertruppe: Die Truppengattung erhielt zunächst mittelgrüne Kragenspiegel. Analog zur Panzerjägertruppe entfiel dieser Grünton im März 1959 und die Truppe wechselte zum heutigen Jägergrün,[40][41] das im Gegensatz zum Vorgehen bei der Panzerjägertruppe auch dann unverändert blieb, als die Panzergrenadiertruppe den Verbund der Infanterie verließ und Teil der Gepanzerten Kampftruppen wurde.
  • Die 2008 neu aus der Feldnachrichtentruppe, der Fernspähtruppe und der Panzeraufklärungstruppe aufgestellte Heeresaufklärungstruppe entlieh ihre goldgelbe Waffenfarbe ihren Vorgängern:
    • Die Waffenfarbe Panzeraufklärungstruppe war seit Einführung der Kragenspiegel Goldgelb.[1]
    • Die Feldnachrichtentruppe, die zunächst unter der Bezeichnung Frontnachrichtentruppe bekannt war, trug ebenfalls goldgelbe Kragenspiegel.[1]
    • Die Fernspähtruppe trug zuletzt ebenfalls diese Waffenfarbe. Sie gingen 1962 aus der Panzeraufklärungstruppe hervor und erhielt daher zunächst goldgelbe Kragenspiegel. Zwischen Ende 1962 und 1977/78 war ihre Waffenfarbe Grün, danach aber bis zum Ende der Truppengattung 2008 wieder Goldgelb.[45][46][1]
  • Heeresflugabwehrtruppe: Die 2012 außer Dienst gestellte Truppengattung trug korallenrote (RAL 3016)[6][5][19][20][1] Kragenspiegel. Mit Außerdienststellung entfiel diese Waffenfarbe.

LiteraturBearbeiten

  • Walter Kunstwadl, Jan-Phillip Weisswange: Von der Affenjacke zum Tropentarnanzug: Die Geschichte der Bundeswehr im Spiegel ihrer Uniformen und Abzeichen. 1. Auflage. Report-Vlg, 2006, ISBN 3-932385-24-1.
  • Jörg-Michael Hormann: Die Bundeswehr und ihre Uniformen. 30 Jahre Bekleidungsgeschichte. Podzun-Pallas, 1987, ISBN 3-7909-0297-7.
  • Lothar Schuster: Das Ausstattungssoll der Heeresangehörigen der Bundeswehr von 1955 bis 2010. 1. Auflage. Zeughausverlag, 2010, ISBN 3-938447-47-8.

AnmerkungenBearbeiten

  1. Entgegen der ZDv 37/10 entfällt nach der TL 8455-0087 bei der Schibluse auch für Mannschaften und Unteroffiziere (nach ZDv 37/10 nur für Offiziere wie hier zu sehen) die Einfassung in Farbe der Kragenspiegel, vgl. An- und einnähbare Schulterklappen für Heer und Luftwaffe (paspeliert oder unterlegt). (PDF) (Nicht mehr online verfügbar.) Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung, 26. September 2006, archiviert vom Original am 14. Dezember 2013; abgerufen am 12. Dezember 2013.   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/daten.bwb.org In der Praxis aber häufig dennoch wie nach ZDv 37/10 mit grüner Klappenpaspelierung wie beispielsweise bei Gebirgsjäger richten das erste Veteranentreffen aus. In: www.suedost-news.de. Reichenhaller Tagblatt / Freilassinger Anzeiger, 3. Juni 2014, abgerufen am 25. Juni 2014 (mit grüner Paspelierung). Dagegen hier wie nach TL 8455-0087 ohne Paspelierung: Digigraf: Digigraf’s Home Page. Abgerufen am 25. Juni 2014 (ohne grüne Paspelierung).
  2. Entgegen der ZDv 37/10 sind nach der TL 8455-0087 (Memento des Originals vom 14. Dezember 2013 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/daten.bwb.org an der „Jacke, Repräsentation“, die beim Wachbataillon und Musikkorps Verwendung findet, auch die Schulterklappen für Mannschaften und Unteroffiziere (nach ZDv 37/10 nur für Offiziere) in Farbe der Kragenspiegel unterlegt statt wie üblich „nur“ gefasst, vgl. An- und einnähbare Schulterklappen für Heer und Luftwaffe (paspeliert oder unterlegt). (PDF) (Nicht mehr online verfügbar.) Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung, 26. September 2006, archiviert vom Original am 14. Dezember 2013; abgerufen am 12. Dezember 2013.   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/daten.bwb.org
  3. Der Kragen der Dienstjacke und Schibluse ist bei Generalen mit einer goldfarbenen Kordel aus Metallgespinst, bei übrigen Offizieren und Oberfähnrichen mit einer silberfarbenen Kordel aus Metallgespinst, bei Unteroffizieren mit Portepee mit einer hellaltgoldfarbenen Kordel aus Metallgespinst gefasst.
  4. Für Luftwaffenuniformträger der Dienstgradgruppe Generale Klappenbiesen aus goldfarbenem Metallgespinst; für übrige Luftwaffenuniformträger der Dienstgradgruppe der Offiziere sowie Oberfähnriche Klappenbiesen aus silberfarbenem Metallgespinst. Heeresuniformträger tragen keine Schiffchen.
  5. Generale (Heeres- und Luftwaffenuniformträger) tragen eine Deckelbiese und zwei Randbiesen aus goldfarbenem Metallgespinst. Offiziere und Oberfähnriche (Heeres- und Luftwaffenuniformträger) tragen eine Deckelbiese und zwei Randbiesen aus silberfarbenem Metallgespinst. Heeresuniformträger tragen nur selten Schirmmützen.
  6. Ausdrücklich aber nicht zur Lagedarstellung gemäß Bundesminister der Verteidigung, Führungsstab der Streitkräfte IV 1 (Hrsg.): ZDv 1/11 Taktische Zeichen. Bonn Dezember 1990 (pingwins.ucoz.de [PDF; abgerufen am 21. Juni 2014]).
  7. Die Luftwaffenuniformträger bilden keine Truppengattung. Die Soldaten der Luftwaffe bilden eine Teilstreitkraft.
  8. a b Oben die Bezeichnung nach ZDv 37/10, unten die entsprechende RAL-Farbe gem. TL 8455-0028.
  9. Abbildung nach ZDv 37/10 entsprechend der rechts daneben abgebildeten Schulterklappe entweder „einfache“ (gewebte) Ausführung für die meisten Mannschaften und Unteroffizieren (außer Oberfähnriche) gem. ZDv 37/10, TL 8455-0040 und TL 8455-0028 oder handgestickte Ausführung für Offiziere und Oberfähnriche gem. TL 8455-0029 bzw. für alle Dienstgrade in repräsentativen Einheiten gem. TL 8455-0029 und TL 8455-0039. Zu den Quellen der einzelnen Bilder, siehe jeweilige Dateibeschreibungsseite.
  10. a b Zu den Tragebestimmungen und der Konformität bzw. Nichtkonformität hinsichtlich ZDv 37/10 und der Anordnung des Bundespräsidenten über die Dienstgradbezeichnungen und die Uniform der Soldaten siehe die Erläuterungen bei Dienstgradabzeichen der Bundeswehr. Zu den Quellen der einzelnen Bilder, siehe jeweilige Dateibeschreibungsseite.
  11. Im Wesentlichen also Heeresuniformträger im Zentrum für Geoinformationswesen der Bundeswehr.
  12. Die Fernmeldetruppe EloKa und die Truppe für Operative Information werden meist als eigenständige Truppengattung gezählt. In der ZDv 37/10 ist ihre Waffenfarbe nicht explizit geregelt. Im Sinne der ZDv 37/10 und aus Gründen der Tradition tragen sie aber die Kragenspiegel der Fernmeldetruppe.
  13. Im Sanitätsdienst Heer jedoch nur in seltenen Fällen dunkelblaues Barett. Hier meist bordeauxrotes Barett durch Eingliederung in Luftlandebrigaden.
  14. Nach TL 8455-0028 Reinweiß RAL 9010 für Kragenspiegel. Für Aufschiebeschlaufen (Flachlitzen) nach TL 8455-0028 und Unterlage bzw. Paspelierung Schulterklappen nach TL 8455-0087 abweichend RAL 9001 Cremeweiß.
  15. Es gibt keine Kommandozeichen für besonders herausgehobene Dienstposten für Generalstabsoffiziere. Generale in Stabsfunktionen werden nicht als Generalstabsoffiziere bezeichnet, sondern nur Hauptleute und Stabsoffiziere. Auch Stabsoffiziere mit bestandenem Generalstabslehrgang, die auf Dienstposten mit Kommandozeichen dienen (z. B. ein zum Brigadekommandeur berufener bisher in einer Stabsabteilung des BMVg dienender Oberst i. G.), werden einhergehend zu „regulären“ Truppenoffizieren. Sie führen dann nicht mehr die Bezeichnung i. G. und legen ihre besonderen Kragenspiegel ab.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z aa ab ac ad ae af ag ah ai aj ak al Hartmut Bagger, Führungsstab der Streitkräfte I 3, Bundesministerium der Verteidigung (Hrsg.): ZDv 37/10. Anzugordnung für die Soldaten der Bundeswehr. Juli 1996. Neudruck von Oktober 2008. Bonn 16. Juli 2008, 4 Kennzeichnungen, S. 539 (dmb-lv-westfalen.de (PDF; 3,5 MB) – Neudruck Oktober 2008 ersetzt Erstausgabe von Juli 1996). dmb-lv-westfalen.de (Memento des Originals vom 19. September 2014 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.dmb-lv-westfalen.de
  2. Technische Lieferbedingungen. Aufschiebeschlaufe in Waffenfarben Kampfanzug, Heer (TL 8455-0079). (PDF) Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung, April 1999, abgerufen am 18. Juni 2014.
  3. a b c Anordnung über die Stiftung der Truppenfahnen für die Bundeswehr vom 18. September 1964 (BGBl. I S. 817). (PDF) Der Bundespräsident, der Bundeskanzler, der Bundesminister der Verteidigung, 18. September 1964, abgerufen am 21. Juni 2014 (Abkrz.: BwFahnAnO).
  4. a b c Militärhistorisches Museum der Bundeswehr: Exponat des Monats Februar/März 2009: „Bleibt mir mit dem bloß Dekorativen vom Leibe!“ – Stoff-Siegel-Muster für Kragenspiegel der Bundeswehr aus dem Jahre 1959. Bundesministerium der Verteidigung, Leiter des Presse- und Informationsstabes, 27. März 2009, archiviert vom Original; abgerufen am 29. Juni 2014.
  5. a b c d e f g h i Technische Lieferbedingungen. An- und einnähbare Schulterklappen für Heer und Luftwaffe (paspeliert oder unterlegt) (TL 8455-0087). (PDF) (Nicht mehr online verfügbar.) Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung, 28. September 2006, archiviert vom Original am 14. Dezember 2013; abgerufen am 18. Juni 2014.   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/daten.bwb.org
  6. a b c d e f g Technische Lieferbedingungen. Aufschiebeschlaufe in Waffenfarben Kampfanzug, Heer (TL 8455-0079). (PDF) Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung, April 1999, abgerufen am 18. Juni 2014.
  7. a b Erich Wolfgang Bick.jpg, Jörg Vollmer mit Jürgen Weigt.jpg (beachte den General rechts), Edmund P. Giambastiani Roland Kather, Brigadegeneral Gert-Johannes Hagemann oder General Wolf-Dieter Langheld, 2011.
  8. vgl. bspw. die Trageweise beim mittlerweile aufgelösten Panzerbataillon 214: Das Panzerbataillon 214 in den Jahren 1966 – 1975. Vereinigung der Freunde Förderer und Ehemaligen des Panzerbataillon 214 e. V., abgerufen am 20. Juni 2014 (insbes. Eintrag zum 10. Sept. 1971).
  9. vgl. bspw. Photo bei Wolfgang Schmid: Neuer Name, neuer General, neues Abzeichen. (Nicht mehr online verfügbar.) In: pzaufkl.de: Die goldgelben Seiten der deutschen Panzeraufklärer und Heeresaufklärer. 17. November 2007, archiviert vom Original am 29. November 2014; abgerufen am 21. Juni 2014.   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.pzaufkl.de
  10. vgl. bspw. erstes Photo bei Fernspäher zu Gast beim General der Heeresaufklärungstruppe, Graf Strachwitz. Traditionskameradschaft Fernspähtruppe e. V., abgerufen am 21. Juni 2014.
  11. vgl. bspw. die in Waffenfarbe „Hochrot“ ausgeschlagene Jacke eines Artillerieoffiziers wie in Kragenspiegel artillerieoffizier.jpg.
  12. vgl. Text und Abbildung bei Wolfgang Schmid: Schwarz – das Panzerbarett. (Nicht mehr online verfügbar.) In: www.pzaufkl.de Die Panzeraufklärer im Internet. Wolfgang Schmid, 5. November 2005, archiviert vom Original am 29. November 2014; abgerufen am 23. Juni 2014.   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.pzaufkl.de
  13. vgl. dazu die zahlreichen Beispiele bei Liste der Verbandsabzeichen der Bundeswehr oder in der entsprechenden Kategorie bei Wikimedia Commons.
  14. Veränderungsmanagement Heer, Presse- und Informationszentrum des Heeres: Die Neuausrichtung des Heeres. Kämpfen – Schützen – Helfen – Vermitteln. (PDF) Inspekteur des Heeres, Juni 2013, archiviert vom Original am 16. Oktober 2013; abgerufen am 23. Juni 2014 (insbes. S. 32: Organigramm „Struktur Heer 2011“).
  15. a b c d e f g Technische Lieferbedingungen. Stander – Erkennungszeichen für Stäbe und Einheiten (TL 8345-0004). (PDF) Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung, 25. November 2009, abgerufen am 20. Juni 2014.
  16. a b c d e f Technische Lieferbedingungen. Kraftfahrzeugstander (TL 8345-0003). (PDF) Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung, April 1977, abgerufen am 21. Juni 2014.
  17. a b c d Technische Lieferbedingungen. Barette (TL 8405-0131). (PDF) Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr, 15. Januar 2014, abgerufen am 21. Juni 2014.
  18. a b c d Technische Lieferbedingungen. Kragenspiegel gewebt, Heer (TL 8455-0028). (PDF) (Nicht mehr online verfügbar.) Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung, 6. September 2006, ehemals im Original; abgerufen am 18. Juni 2014.@1@2Vorlage:Toter Link/daten.bwb.org (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  19. a b c d e f Technische Lieferbedingungen. Abzeichentuch (TL 8305-0061). (PDF) Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr, 3. Mai 2013, abgerufen am 18. Juni 2014.
  20. a b c d Umrechnung der in den Technischen Lieferbedingungen angegebenen RAL-Werte in Wikipedias hexadezimales RGB-Format mittels Tabelle RAL-Hex-RGB. In: bluegrafixx.ch. Roland Stuber, abgerufen am 18. Juni 2014.
  21. a b Technische Lieferbedingungen. Kragenspiegel gewebt, Luftwaffe (TL 8455-0040). (PDF) (Nicht mehr online verfügbar.) Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung, 16. Oktober 2006, ehemals im Original; abgerufen am 18. Juni 2014.@1@2Vorlage:Toter Link/daten.bwb.org (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  22. a b Technische Lieferbedingungen. Kragenspiegel für Offiziere, Heer handgestickt (TL 8455-0029). (PDF) (Nicht mehr online verfügbar.) Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung, 6. September 2006, ehemals im Original; abgerufen am 28. Juni 2014.@1@2Vorlage:Toter Link/daten.bwb.org (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  23. vgl. insbes. Farbe des Fahnenbandes der Truppenfahne sowie der Litzen der Photos bei Stephan Albrecht: Neue Truppenfahne für das Zentrum für Geoinformationswesen. In: http://www.streitkraeftebasis.de/. Bundesministerium der Verteidigung, der Leiter des Presse- und Informationsstabes, Presse- und Informationszentrum der Streitkräftebasis, 27. März 2014, abgerufen am 21. Juni 2014. in Verbindung mit Anordnung über die Stiftung der Truppenfahnen für die Bundeswehr vom 18. September 1964 (BGBl. I S. 817). (PDF) Der Bundespräsident, der Bundeskanzler, der Bundesminister der Verteidigung, 18. September 1964, abgerufen am 21. Juni 2014 (Abkrz.: BwFahnAnO).
  24. vgl. insbes. Farbe des Fahnenbandes der Truppenfahne sowie der Kragenspiegel der Photos bei Bataillon Elektronische Kampfführung 932: Kommandowechsel beim Bataillon Elektronische Kampfführung 932. In: http://www.streitkraeftebasis.de/. Bundesministerium der Verteidigung, der Leiter des Presse- und Informationsstabes, Presse- und Informationszentrum der Streitkräftebasis, 13. November 2013, abgerufen am 21. Juni 2014. in Verbindung mit Anordnung über die Stiftung der Truppenfahnen für die Bundeswehr vom 18. September 1964 (BGBl. I S. 817). (PDF) Der Bundespräsident, der Bundeskanzler, der Bundesminister der Verteidigung, 18. September 1964, abgerufen am 21. Juni 2014 (Abkrz.: BwFahnAnO).
  25. vgl. insbes. Farbe des Fahnenbandes der Truppenfahne des Zentrum Operative Kommunikation der Bundeswehr sowie der Litzen der Photos bei stp: Bundeswehr schlägt neues Kapitel auf. (Nicht mehr online verfügbar.) In: Wochenspiegel. Weiss-Verlag GmbH & Co. KG, 13. Dezember 2013, archiviert vom Original am 23. Februar 2014; abgerufen am 21. Juni 2014.   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.wochenspiegellive.de in Verbindung mit Anordnung über die Stiftung der Truppenfahnen für die Bundeswehr vom 18. September 1964 (BGBl. I S. 817). (PDF) Der Bundespräsident, der Bundeskanzler, der Bundesminister der Verteidigung, 18. September 1964, abgerufen am 21. Juni 2014 (Abkrz.: BwFahnAnO).
  26. Rott: Trauerfeier für gefallenen KSK-Soldaten. In: flickr. Bundeswehr, 13. Mai 2013, abgerufen am 22. April 2016 (Eine Reihe von Fotos einer Trauerfeier im Mai 2013 für einen gefallenen KSK-Soldaten (bitte weiterklicken). Angehörige des KSK sind anhand ihres Verbandsabzeichens und ihres Kommandoabzeichens zu identifizieren. Augenscheinlich tragen beispielsweise die Kommandosoldaten, die das Ehrengeleit stellen, verschiedenartige Kragenspiegel. Der Stabsfeldwebel vorne links weist beispielsweise goldgelb unterlegte Schulterklappen auf, wohingegen beispielsweise der Hauptfeldwebel hinten rechts sowie der Soldat hinten links grüne Unterlagen (wie übrigens der Großteil der Trauergäste) tragen.).
  27. a b c d e Technische Lieferbedingungen. Kragenspiegel für Generale und Generalstabsoffiziere, handgestickt (TL 8455-0014). (PDF) (Nicht mehr online verfügbar.) Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung, 28. September 2006, ehemals im Original; abgerufen am 18. Juni 2014.@1@2Vorlage:Toter Link/daten.bwb.org (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  28. a b Bundesminister der Verteidigung (Hrsg.): Ministerialblatt des Bundesministeriums der Verteidigung. Jg. 1957, 5. Dezember 1956, S. 12 f.
  29. Matthias Molt: Von der Wehrmacht zur Bundeswehr. Personelle Kontinuität und Diskontinuität beim Aufbau der deutschen Streitkräfte 1955-1966. Heidelberg 2007, S. 326 (Fußnote 142) (d-nb.info [PDF; abgerufen am 23. Juni 2014]).
  30. Wilhelm Volrad von Rauchhaupt: Vom bunten Rock zum bunten Schlips. In: Der Spiegel. Nr. 25, 1956 (online).
  31. vgl. auch Photo der ersten Generale der Bundeswehr am Tag ihrer Ernennung: Bundesarchiv Bild 183-34150-0001, Bonn, Theodor Blank, Bundeswehrfreiwillige.jpg.
  32. a b c Bundeswehr. Gespinst von einst. In: Der Spiegel. Nr. 23, 1962 (online).
  33. Günther Heysing: Eine Brücke, eine Brücke … Mit dem Taxi zum Bundeswehr-Manöver 1957 in Schleswig-Holstein. In: Die Zeit. Nr. 42. Hamburg 1957 (zeit.de).
  34. Military Intelligence Training Center: Handbook on German Army Identification. Hrsg.: War department. Camp Ritchie MD, Washington DC 9. April 1943 (englisch, thortrains.net [PDF; abgerufen am 21. Juni 2014]).
  35. a b c Jörg-Michael Hormann: Die Bundeswehr und ihre Uniformen. 30 Jahre Bekleidungsgeschichte. Podzun-Pallas, 1987, ISBN 3-7909-0297-7. Fundstelle teilzitiert in murkser/ Rudolf: Wann wurden die Kopfbedeckungen und Uniformen mit Paspelierung in Waffenfarbe bei welchen Truppenteilen getragen ?? (Post Nr. 13). In: multi-board.com. Jörg Dörbandt, 12. April 2010, abgerufen am 23. Juni 2014.
  36. a b c Matthias Molt: Von der Wehrmacht zur Bundeswehr. Personelle Kontinuität und Diskontinuität beim Aufbau der deutschen Streitkräfte 1955-1966. Heidelberg 2007, S. 521 (d-nb.info [PDF; abgerufen am 23. Juni 2014]).
  37. Matthias Molt: Von der Wehrmacht zur Bundeswehr. Personelle Kontinuität und Diskontinuität beim Aufbau der deutschen Streitkräfte 1955-1966. Heidelberg 2007, S. 528 (d-nb.info [PDF; abgerufen am 23. Juni 2014]).
  38. Anweisung der Gruppe Dienstvorschriften Nr 14/97 in Hartmut Bagger, Führungsstab der Streitkräfte I 3, Bundesministerium der Verteidigung (Hrsg.): ZDv 37/10. Anzugordnung für die Soldaten der Bundeswehr. Bonn 16. Juli 1996, S. 593 (4te-lwausbrgt2.de [PDF] Stand Juli 2003, d. h. Änderung bis zum 17. Juli 2003 berücksichtigt; ersetzt Ausgabe vom Juli 1989).
  39. Karl-Dieter Karstens: Mein Weg zum und im Blauen Bund. In: Bundesvorstand blauer Bund e. V. (Hrsg.): Informationsheft. Nr. 40. Aachen Oktober 2010 (blauer-bund.de [PDF; abgerufen am 21. Juni 2014]).
  40. a b c Michael Poppe, Helmut R Hammerich, Dieter H Kollmer und Martin Rink: Das Heer 1950 bis 1970: Konzeption, Organisation und Aufstellung. Oldenbourg Wissenschaftsverlag, 2006, ISBN 3-486-57974-6, S. 287 ff. (books.google.de [abgerufen am 21. Juni 2014]).
  41. a b c Bundesminister der Verteidigung (Hrsg.): Ministerialblatt des Bundesministeriums der Verteidigung. Jg. 1959, 19. Februar 1959, S. 191.
  42. Zeittafel der Panzerjägerkompanie 360, Külsheim 01.02.1957 – 30.09.1996. (PDF) Traditionsverband der ehemaligen Angehörigen des Standortes Külsheim e. V., abgerufen am 22. Juni 2014.
  43. Panzerjägerkompanie 10. Lebenslauf. Ereignisse 1977. Abgerufen am 22. Juni 2014.
  44. Geschichte der Panzerjägerkompanie 40. (Nicht mehr online verfügbar.) Ehemaligenkameradschaft der Panzerjägerkompanie 40, archiviert vom Original am 20. Oktober 2013; abgerufen am 22. Juni 2014.   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.pzjgkp40.de
  45. Redaktion: Fernspählehrkompanie 200. Geschichte. Bundesministerium der Verteidigung, der Leiter des Presse- und Informationsstabes, 5. März 2014, abgerufen am 23. Juni 2014 (Chronik, insbes: „10. April 1976: Wechsel der Waffenfarbe von grün – Fallschirmjäger – zu goldgelb – Panzeraufklärer“).
  46. Barett Internationales Militärmagazin. Jg. 1990, 2 (April/Mai). Barett-Verlag GmbH, Solingen April 1990. Teilzitat der Fundstelle findet sich bei wotan et al.: Fernspäher und Panzeraufklärer: Warum gleiche Waffenfarbe? (Nicht mehr online verfügbar.) In: sondereinheiten.de. J. Gerle, 12. Juli 2003, archiviert vom Original am 4. November 2014; abgerufen am 23. Juni 2014 (insb. Post Nr. 18 vom 12. Juli 2003).   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.sondereinheiten.de
  47. a b c Genaue Farbe aus Mangel an vorliegenden Technischen Lieferbedingungen oder ähnliches zu den alten Waffenfarben nicht mehr exakt rekonstruierbar. Als Anhalt für eine Rekonstruktion dienten die Abbildungen der Originalkragenspiegel bei nixnutz: Dienstuniformen, Post Nr. 160. In: multi-board.com. Jörg Dörbandt, 23. März 2013, abgerufen am 21. Juni 2014.. Vgl. auch File:Festakt zur Neueröffnung des Militärhistorischen Museums der Bundeswehr (6243130857).jpg.
  48. Genaue Farbe des Grundtuchs und Maße und Formen aus Mangel an vorliegenden Technischen Lieferbedingungen oder ähnliches zu den alten Kragenspiegeln nicht mehr exakt rekonstruierbar. Maße der Kragenspiegel und Form und Maße der Kolbenstickereien daher wie moderne Form. Als Anhalt für eine Rekonstruktion der Farbe dienten die Abbildungen der Originalkragenspiegel bei stiwa/ Kai: Suche: Der ganz normale WAHNSINN in der "Bucht"?. Kragenspiegel Generalstabsoffizier 1955 grau 1. Form (Post Nr. 2529). In: multi-board.com. Jörg Dörbandt, 9. April 2014, abgerufen am 23. Juni 2014.