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Die Wachssäuren bilden eine Untergruppe der gesättigten unverzweigten Alkansäuren. Sie bilden eine homologe Reihe mit der Summenformel CnH2n+1COOH. Die Grenze zwischen den Fettsäuren und den Wachssäuren ist fließend. Sie wird bei der Kohlenstoffatomzahl von 22 angesetzt, also beginnend mit der Behensäure (C22H44O2 / C21H43COOH).

Wachssäuren ab C22
Zahl der C-Atome : Doppelbindungen Trivialname Chemische Bezeichnung Bruttoformel Vorkommen Schmelzpunkt Siedepunkt
22:0 Behensäure Docosansäure C21H43COOH in geringen Mengen in Pflanzensamen und Tierfetten, bei Morbus Gaucher 81,5 °C[1] 306 °C (50 Torr)[1]
24:0 Lignocerinsäure Tetracosansäure C23H47COOH einige Pflanzenfette, Bestandteil der Sphingomyeline 87,5 °C[1] 272 °C (10 Torr)[1]
26:0 Cerotinsäure Hexacosansäure C25H51COOH Bienenwachs, Carnaubawachs, Montanwachs, Wollschweiß 88,5 °C[1] [1]
28:0 Montansäure Octacosansäure C27H55COOH Montanwachs 90,9 °C[1] [1]
30:0 Melissinsäure Triacontansäure C29H59COOH Selinum-, Trichosanthes- und Pericampylus-Arten 93,6 °C[1] [1]
32:0 Laccersäure Dotriacontansäure C31H63COOH 96 °C[2]
34:0 Geddinsäure Tetratriacontansäure C33H67COOH 98,4 °C[3]

Siehe auchBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c d e f g h i j David R. Lide (Hrsg.): CRC Handbook of Chemistry and Physics. 90. Auflage. (Internet-Version: 2010), CRC Press/Taylor and Francis, Boca Raton, FL, Physical Constants of Organic Compounds, S. 3-4 – 3-523.
  2. John Buckingham: Dictionary of Natural Products. CRC Press, 1993, S. 1957 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  3. Derek Marsh: Handbook of Lipid Bilayers, Second Edition. CRC Press, 2013, S. 36 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).

WeblinksBearbeiten