Tokio Hotel

deutsche Band

Tokio Hotel ist eine deutsche Band, die aus dem Raum Magdeburg stammt. Sie wurde 2005 mit dem Song Durch den Monsun bekannt. Mit vier Nummer-eins-Singles in Deutschland und Österreich sowie über zehn Millionen verkauften Tonträgern (Stand 2020) gehört sie im deutschsprachigen Raum zu den kommerziell erfolgreichsten Bands.

Tokio Hotel


Tokio Hotel bei der Preisverleihung des Comet 2010
Allgemeine Informationen
Herkunft Magdeburg, Deutschland
Genre(s) Pop-Rock, Rock, Elektro
Gründung 2001
Website www.tokiohotel.com
Gründungsmitglieder
Bill Kaulitz
Tom Kaulitz
Georg Listing
Gustav Schäfer

Das Musiklabel Universal Music vermarktete die Band von 2007 bis 2016 in weiten Teilen Europas, aber auch in Nord- und Südamerika. Anfang Oktober 2009 wurde mit dem dritten Studioalbum Humanoid erstmals ein Album der Band weltweit zur gleichen Zeit veröffentlicht.

Bandgeschichte Bearbeiten

Gründung Bearbeiten

Die eineiigen Zwillinge Bill und Tom Kaulitz machen seit ihrer Kindheit zusammen Musik. Musikalisch gefördert wurden sie dabei von ihrem Stiefvater, der selbst als Musiker in Magdeburg aktiv ist. Bei einem Auftritt 2001 in ihrer Heimatstadt Magdeburg unter ihrem Duettnamen Black Questionmark trafen sie Gustav Schäfer (Schlagzeuger) (* 8. September 1988 in Magdeburg) und Georg Listing (* 31. März 1987 in Halle (Saale)), mit denen sie im Folgenden regelmäßig im Raum Magdeburg auftraten. Aufgrund einer positiven Zeitungskritik über Toms „teuflischen Gitarrensound“ benannte sich das Quartett in Devilish um.

Bill Kaulitz nahm im Alter von 13 Jahren an der Kinderausgabe der Castingshow Star Search teil. Nach einem lokalen Auftritt wurde die Band 2003 vom Musikproduzenten Peter Hoffmann im Gröninger Bad im Magdeburger Stadtteil Salbke entdeckt.[1] Sony BMG Music Entertainment nahm die Gruppe schließlich unter Vertrag. Hoffmann holte David Jost und Pat Benzner mit ins Produzenten- und Autorenteam und ließ die Bandmitglieder Gesangs- und Instrumentalunterricht nehmen. Kurz vor Veröffentlichung der ersten Platte kündigte Sony den Vertrag. 2005 nahm die Universal Music Group die Band unter Vertrag, die sich seit diesem Zeitpunkt Tokio Hotel nennt.

Debütalbum Schrei – 2005 Bearbeiten

Ihre Debütsingle Durch den Monsun erschien im August 2005. Das dazugehörige Video, das im Fernsehen ausgestrahlt wurde, bescherte der Band in kurzer Zeit viele überwiegend jugendliche weibliche Fans. Die Single erreichte in Deutschland und Österreich Platz 1 der Charts. Auch das Ende September 2005 veröffentlichte Debütalbum Schrei stieg in beiden Ländern an die Spitze der Charts. Das Album hat sich weltweit über 1,5 Millionen Mal verkauft.[2]

Texte und Komposition der meisten Lieder des Albums Schrei entstanden unter Mitwirkung des Produzenten-Teams Dave Roth, Benzner und David Jost. Einzig Unendlichkeit wurde komplett von den Band-Mitgliedern selbst komponiert.

Zweites Album Zimmer 483 – 2007 Bearbeiten

Im Februar 2007 erschien das zweite Album Zimmer 483, im Januar war bereits die Single Übers Ende der Welt ausgekoppelt worden. An deiner Seite (Ich bin da) war eine weitere Singleauskopplung. Von März bis November ging die Band auf Europatournee.

Drittes Album Humanoid – 2009 Bearbeiten

Die deutsche und englische Fassung des dritten Albums Humanoid wurde im Oktober 2009 weltweit gleichzeitig veröffentlicht. Einen Monat zuvor war die erste Single des Albums Automatisch/Automatic erschienen. Die zweite Auskopplung World Behind My Wall erschien im März 2010. Das Album erreichte in mehreren Ländern Gold-Status, unter anderem auch in Taiwan. Im Februar startete mit Welcome to Humanoid City eine Europatournee durch 18 Länder. Die eigens für diese Show angefertigte Bühne wurde von Misty Buckley und ihrem Team, die bereits die Kulissen für den Film Das fünfte Element geschaffen hatten, geplant. Bills Bühnenoutfits wurden von den Designern Dean & Dan Caten von Dsquared² entworfen. Die DVD und CD zur Tour wurden im April im Mediolanum Forum in Mailand aufgezeichnet und erschienen im Juli 2010. Das Musikvideo zu Dark Side of the Sun ist ein Livemitschnitt, wurde jedoch nicht als Single veröffentlicht.

Viertes Album Kings of Suburbia – 2014 Bearbeiten

Immer wieder gab es 2013 Spekulationen über ein viertes Studioalbum, da die Band zu Beginn des Jahres selbst ein neues Album angekündigt hatte.[3] Es wurde im Folgenden kommentarlos verschoben, bis Tokio Hotel schließlich im Oktober 2014 das Album Kings of Suburbia veröffentlichte.[4]

Nachdem im September mit Run, Run, Run und Girl Got A Gun zwei Promotionsongs veröffentlicht worden waren, erschien mit Love Who Loves You Back die erste Singleauskopplung als Download. Zu allen drei Songs wurden Musikvideos gedreht. Im März 2015 erschien die zweite und letzte Single-Auskopplung Feel It All.[5]

Der Longplayer wurde von der Fachwelt eher kritisch gesehen:

„Im Sound äußert sich das in einer aufgepumpten Reminiszenz an den fetten L.A.-Klang eines Billy Idol, die Gitarren von Bills Bruder Tom werden von der Elektronik meist überlagert, von vage zeitgemäßen Studiotricks und sogenannten Beats, die sich ohne größeren Widerstand der rhythmischen und harmonischen Harmlosigkeit fügen. ‚Kings of Suburbia‘ sei ‚das Gefühl, das alles bedeutet und gar nichts‘, sagt Bill zum Albumtitel. Nach Hören des Albums möchte man ihm nicht grundsätzlich widersprechen.“

Markus Schneider: Rolling Stone[6]

Das Album war zum Verkaufsbeginn in 19 Ländern Platz 1 in den iTunes-Charts,[7] davon in vier Ländern schon ca. einen Monat vor dem Erscheinen des Albums. Das Album erreichte Platz 2 der deutschen Charts.

Fünftes Album Dream Machine – 2017 Bearbeiten

Bereits im September 2015 wurde bekannt, dass die Band einen internationalen Kooperationsvertrag mit Studio 71, dem Multi-Channel-Network der ProSiebenSat.1-Gruppe unterzeichnet hatte. Im Januar 2016 gab die Band auf einer Vernissage im Berliner Hotel Adlon bekannt, dass sie in Berlin an einem neuen Album arbeite, das noch 2016 erscheinen solle. Laut Aussagen von Bill Kaulitz sei der Vertrag mit Universal Music ausgelaufen, so dass die Band das neue Album selbst produziere. Im Dezember 2016 wurde bekannt, dass die Band von Starwatch Entertainment unter Vertrag genommen wurde.

Im März 2017 erschien das fünfte Album mit dem Titel Dream Machine, das über das eigens gegründete Sublabel Devilish GbR unter exklusiver Lizenz des Major-Labels Sony Music veröffentlicht wurde. Die Vermarktung des Albums begann zum Jahresende mit der Veröffentlichung der Singles Something New und What If. Im Februar 2017 folgten Musikvideos zu den beiden Songs. Im März 2017 begann in London zudem die Dream Machine Tour der Formation durch Europa.

Im Oktober 2017 feierte die Banddokumentation Hinter die Welt beim Kölner Filmfestival Premiere. Regie führte Oliver Schwabe. Im selben Monat erschien mit Boy Don’t Cry die dritte Singleauskopplung des Albums. Im Dezember 2017 wurde mit Easy die vierte und letzte Single des Albums veröffentlicht.

Sechstes Album 2001 – 2022 Bearbeiten

Im Februar 2019 veröffentlichte die Band die Single Melancholic Paradise, die Titelsong der 14. Staffel der Castingshow Germany’s Next Topmodel wurde.[8] Das Stück unterscheide sich stark von ihren bisherigen Veröffentlichungen, weil der Stilmix aus Funk, Soul und Pop das Lebensgefühl von Tom und Bill Kaulitz in Los Angeles und Kalifornien allgemein am besten widerspiegele, meinte dazu die Website Hollywoodtramp.de.[9] Zur dazugehörigen Tournee, die im Frühjahr auch durch Deutschland führte, erwarteten Kritiker eine Zäsur vom bisherigen Tokio-Hotel-Sound. Im April 2019 erschien die Single When It Rains It Pours. Nachdem der Song bereits auf der Tour gespielt worden war, erschien mit Chateau im November 2019 eine weitere Single. Alle Singles erschienen unter dem Sublabel Devilish GbR unter Lizenz von Believe Digital.

Für März 2020 war eine Tour durch Lateinamerika geplant. Wegen der Covid-19-Pandemie wurde diese nach der Show in Guadalajara abgesagt. Ebenfalls wurde die Veröffentlichung des neuen Albums verschoben. Im September 2020 gab die Band anlässlich des 31. Geburtstag der Zwillinge bekannt, einen neuen Vertrag mit Sony Music und Epic Records abgeschlossen zu haben.[10] Als erste Veröffentlichung erschien anlässlich des 15-jährigen Jubiläums im Oktober 2020 mit Durch den Monsun 2020 eine Neuauflage der Debütsingle und mit Monsoon 2020 eine Neuauflage der englischen Version. Im Dezember 2020 kam der Song Berlin mit der Sängerin VVAVES heraus. Er war zuvor bereits auf Konzerten gespielt worden.

Im Januar 2021 erschien die Single White Lies in Zusammenarbeit mit Vize, die sich als erste seit 2014 wieder in deutschen, österreichischen und schweizerischen Single-Charts platzieren konnte und in den drei Ländern Goldstatus erreichte. Im Mai veröffentlichte Tokio Hotel, erneut in Zusammenarbeit mit Vize, den Coversong Behind Blue Eyes, der die Charts nicht erreichte. Das zugehörige Musikvideo wurde live während des Finales von Germany’s Next Topmodel gedreht. Im August 2021 erschien die Single Sorry Not Sorry, bei der Tokio Hotel als Feature für den Rapper Badchieff auftreten. Im Oktober wurde mit Here Comes The Night eine weitere Single herausgebracht, und im Februar 2022 erschien Bad Love.

Im Juli 2022 erschien der Song Fahr mit mir (4×4), bei dem Tokio Hotel als Feature der Band Kraftklub auftrat. Im November 2022 erschien das nächste Album mit dem Titel 2001, der sich auf das Jahr der Bandgründung bezieht, als CD und Fanbox.[11]

Internationaler Erfolg Bearbeiten

 
Tokio Hotel (2009)

Als eine von wenigen deutschsprachigen Bands wurde Tokio Hotel auch international erfolgreich und konnte unter anderem in vielen Ländern Europas, so z. B. in Frankreich,[12] sowie in Nord- und Südamerika eine Fan-Basis aufbauen.[13][14] In den Vereinigten Staaten erreichte das Album Scream Platz 39 der offiziellen Billboard-Charts, in Kanada kam es auf Platz 6.

In Frankreich wurde im Herbst 2006 das Debütalbum veröffentlicht. Es erreichte in der ersten Woche Platz 19. Damit ist Tokio Hotel die erste deutsche Band, der mit einem Debütalbum der Direkteinstieg in die französischen Top 20 gelang. Durch den Monsun erreichte in Frankreich Platz 8. Im Februar 2007 erhielten die Bandmitglieder in Frankreich die Goldene Schallplatte für Schrei überreicht.

2007 konnten Tokio Hotel mit ihrem Song Monsoon Platz 1 der israelischen Airplaycharts erreichen. Nachdem israelische Fans in einer Petition um einen Auftritt in ihrem Land gebeten hatten,[15] gab die Band im Oktober 2007 ein Konzert in Tel Aviv.[16] Es kamen rund 3000 Zuhörer.[17]

2008 steuerten Tokio Hotel mit By Your Side einen Titel zum Soundtrack des Hollywood-Films Prom Night bei. Bei der Mailänder Modewoche 2010 lief Bill Kaulitz für das Modelabel Dsquared2 über den Laufsteg. 2010 nahm die Band zusammen mit Kerli den Song Strange für den Soundtrack von Alice im Wunderland auf.

Rückzug in die USA Bearbeiten

Die intensive öffentliche Wahrnehmung, verbunden mit Stalking und einem Einbruch von Fans in der Villa der Brüder Kaulitz im Hamburger Umland bewogen die Band im Jahr 2010 zum Rückzug und die Brüder Bill und Tom Kaulitz dazu, nach Los Angeles zu ziehen.[18][19] Bereits im April 2009 wurde bekannt, dass sowohl die Mitglieder der Band als auch Familienangehörige durch eine Gruppe von vier französischen jungen Mädchen, die vermummt und unter dem Namen „Les Afghanes on Tour“ („Die Afghaninnen auf Tour“) auftreten, verfolgt und bedroht wurden. In die Öffentlichkeit kam diese Nachricht, nachdem Tom Kaulitz im April 2009 an einer Hamburger Tankstelle eines der jungen Mädchen geschlagen haben soll, nachdem dieses eine Zigarette auf seinem Audi R8 ausgedrückt hatte. Sowohl die Band als auch die junge Französin erstatteten Anzeigen.[20]

Nach eigenen Angaben wurde weiterhin an musikalischem Material gearbeitet, dessen Veröffentlichung jedoch lange offen war. Ab Dezember 2012 waren Bill und Tom Kaulitz Teil der Jury in der zehnten Staffel der Castingshow Deutschland sucht den Superstar.[19]

Öffentliche Wahrnehmung Bearbeiten

Tokio Hotel ist eine Gruppe, die stark polarisiert. So wird die Band sowohl als „Teil einer gut ausgedachten Marketing-Strategie“ wie auch als „authentisch“ wahrgenommen.[21] In ihrer Musik und in ihren Texten, mehr noch aber in ihrem Äußeren und ihren Videos, bedienten sie sich vieler Anleihen aus der Rock-Musik. Ihre Liedtexte handeln von Liebe, Wut und Weltschmerz.[22]

Mit vier Nummer-eins-Singles in Deutschland und Österreich sowie über zehn Millionen verkauften Tonträgern (Stand 2020) gehört sie im deutschsprachigen Raum zu den kommerziell erfolgreichsten Bands.[23]

Laut einem Artikel der Stuttgarter Zeitung war die Band der Grundstein für die aufkommende Welle der Emo-Bewegung in Deutschland, allerdings ist die Gruppe, nach Meinung der taz, innerhalb dieser Szene unbeliebt.[24][25]

Musikvideos Bearbeiten

Diskografie Bearbeiten

Studioalben

Jahr Titel
Musiklabel
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen
(Jahr, Titel, Musiklabel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
  DE   AT   CH   UK   US
2005 Schrei
Island Records (UMG)
DE1
 
×2
Doppelplatin

(65 Wo.)DE
AT1
 
×2
Doppelplatin

(48 Wo.)AT
CH3
 
Platin

(53 Wo.)CH
Erstveröffentlichung: 19. September 2005
Verkäufe: + 1.500.000[2]
2007 Zimmer 483
Island Records (UMG)
DE1
 
Platin

(36 Wo.)DE
AT2
 
Platin

(11 Wo.)AT
CH2
 
Gold

(16 Wo.)CH
Erstveröffentlichung: 23. Februar 2007
Verkäufe: + 523.000
2009 Humanoid
Stunner Records (UMG)
DE1
(17 Wo.)DE
AT8
(5 Wo.)AT
CH10
(7 Wo.)CH
US35
(3 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 2. Oktober 2009
Verkäufe: + 130.500
2014 Kings of Suburbia
Polydor (UMG)
DE2
(3 Wo.)DE
AT8
(2 Wo.)AT
CH11
(3 Wo.)CH
Erstveröffentlichung: 3. Oktober 2014
2017 Dream Machine
Starwatch Entertainment (Sony)
DE5
(3 Wo.)DE
AT10
(2 Wo.)AT
CH15
(1 Wo.)CH
Erstveröffentlichung: 3. März 2017
2022 2001
Epic Records (Sony)
DE10
(1 Wo.)DE
AT45
(1 Wo.)AT
CH43
(1 Wo.)CH
Erstveröffentlichung: 18. November 2022

Auszeichnungen Bearbeiten

2005
Award Kategorie Land
Bambi Pop National Deutschland
Comet Bester Newcomer

Super Comet

Deutschland
Eins Live Krone Bester Newcomer Deutschland
2006
Award Kategorie Land
World Music Award Best Selling German Act International

verliehen in London

Echo Bester Newcomer Deutschland
Steiger Award Bester Newcomer Deutschland
Comet Best Foreign Band

Best Foreign Newcomer

Ungarn
MTV Award Best Rock Band Frankreich
Bravo Otto Gold Beste Rockband Deutschland
Goldene Stimmgabel erfolgreichste Gruppe Pop

Shooting Star

Deutschland
Eins Live Krone Bester Live Act Deutschland
Goldener Pinguin Bester Newcomer

Bester Song

Österreich
Radio Regenbogen Award Pop National Deutschland
BILD Osgar Musik Deutschland
Popcorn Awards Bester Newcomer International Ungarn
Bravo Otto Bester Newcomer

Beste Band International

Ungarn
Bayrischer Musiklöwe Beste Pop-Band Deutschland
2007
Award Kategorie Land
European Border Breakers Award Best Selling German Act – Schrei Album Europa

verliehen in Cannes

Berliner Bär Rock Deutschland
Echo Bestes Video – Der Letzte Tag Deutschland
Bravo Otto Gold Beste Rockband Deutschland
Comet Beste Band

Bestes Video – Der Letzte Tag

Super Comet

Deutschland
Goldene Stimmgabel Gruppe Rock International Deutschland
MTV Europe Music Awards Inter Act Europa

verliehen in München

Kids’ Choice Awards Beste Band Europa

verliehen in Mailand

Goldener Pinguin Single Of The Year – Durch den Monsun Österreich
BZ Kulturpreis Rock Deutschland
Festivalbar Digital Italien
TMF Awards Best New Artist

Best Album – Scream

Best Pop International

Best Video – Monsoon

Belgien
2008
Award Kategorie Land
NRJ Music Awards Best International Band Frankreich
Goldene Kamera Beste Musik National Deutschland
Echo Bestes Video – Spring Nicht Deutschland
Emma Best International Artist Finnland
Bravo Otto Silber Beste Rockband Deutschland
Comet Beste Band

Bestes Video – An Deiner Seite

Bester Live Act

Supercomet

Deutschland
MTV Video Music Awards Best New Artist USA
MTV Latin Music Awards Bester Song – Monsoon

Bester Internationaler Newcomer

Bester Klingelton – Monsoon

Bester Fanclub

International

verliehen in Mexiko

MTV Europe Music Awards Headliner Europa

verliehen in Liverpool

Goldener Pinguin Band Des Jahres Österreich
Rockbjörnen Awards Beste Band International Schweden
TRL Awards Best Band

Best Number 1 Song Of The Year – Monsoon

Italien
TMF Awards Best Male International – Bill Kaulitz

Best Video International – Don’t Jump

Belgien
2009
Award Kategorie Land
Comet Bester Online Star Deutschland
Bravo Otto Gold Superband Deutschland
TRL Awards Artist Of The Year Italien
MTV Europe Music Awards Beste Band Europa

verliehen in Berlin

Bayrischer Musiklöwe Export Hit Of Germany Deutschland
Audi Generation Award International Deutschland
Telehit Awards Best International Rock Band Mexiko
2010
Award Kategorie Land
NRJ Music Awards Band Of The Year Frankreich
Comet Bester Live Act Deutschland
MTV Europe Music Awards Best World Stage Performance Europa

verliehen in Madrid

Goldener Pinguin Band Of The Year

Album Of The Year

Österreich
Emma Best International Artist Finnland
Radio Regenbogen Awards Band International Deutschland
Kids’ Choice Awards Favorite Music Star International
Rockbjörnen Awards Concert Of The Year

Foreign Song Of The Year

Schweden
Bravo Otto Silber Superband Deutschland
2011 – Jetzt
Jahr Award Kategorie Land
2011 MTV O Music Awards Best Fan Army International
2011 MTV Video Music Aid Japan Best Rock Video Japan
2011 MTV O Music Awards

(wurde im Jahr 2011 zwei Mal vergeben)

Best Fan Army International
2012 Bravo Otto Bronze Superband Deutschland
2012 MTV O Music Awards Best Fan Army International
2013 MTV O Music Awards Best Fan Army International
2013 MTV Europe Music Awards Biggest Fans – Aliens Europa
2015 MTV Italy Best Artist From The World Italien

Trivia Bearbeiten

Literatur Bearbeiten

  • Christina Deniz: Tokio Hotel: Starportrait. Heel, 2006, ISBN 3-89880-698-7.
  • Michael Fuchs-Gamböck, Thorsten Schatz: Tokio Hotel. So laut du kannst. Die unglaubliche Erfolgsstory der Megastars. Blanvalet, München 2006, ISBN 978-3-442-36607-1.
  • Christian Humberg: Starportrait Tokio Hotel: Die Fans, die Tour, die Musik. Heel, 2007, ISBN 3-89880-813-0.
  • Christian Humberg: Starportrait: Tokio Hotel erobern die Welt. Heel, 2008, ISBN 3-89880-933-1.
  • Béatrice Nouveau: Tokio Hotel: Ein Tsunami. Hannibal, 2008, ISBN 3-85445-294-2
  • Dorotea de Spirito, Barbara Neeb und Katharina Schmidt: Tokio Hotel forever. Cbt, München 2009, ISBN 3-570-30596-1.
  • Alina Welsch, Anna Letschert: Aus FanLiebe zu Tokio Hotel: von Fans für Fans und ihre Band. 2. Auflage. Raimundo Germandi Verlag, 2008, ISBN 3-9812011-0-8.

Weblinks Bearbeiten

Commons: Tokio Hotel (Band) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Jeannette Krauth, Der Anfang vom Lied. In: Tagesspiegel. 10. März 2006 (archive.org).
  2. a b Tokio Hotel: Die neue Single vorab als Video auf stern.de. Meldung vom 22. Januar 2007
  3. New Tokio Hotel Album 2013. In: @tokiohotel. 21. Januar 2013, abgerufen am 23. Januar 2018.
  4. Bill Kaulitz auf Instagram: „Kings of Suburbia – out on October 3rd! #albumcover #albumartwork #kingsofsuburbia #newalbum #thirdofoctober“. Abgerufen am 15. Januar 2023.
  5. Fell It All Video. In: youtube.com. Abgerufen am 23. Januar 2018.
  6. Kritik bei rollingstone.de
  7. Tokio Hotel presents Kings of Suburbia. In: schonmagazine.com. 24. November 2014, abgerufen am 4. Januar 2024 (englisch): „...this is their most successful album to date reaching N° 1 in 29 countries on the iTunes Chart.“
  8. Germany’s Next Topmodel: Tokio Hotel liefert Titelsong. Hannoversche Allgemeine Zeitung, 28. Januar 2019, abgerufen am 1. Februar 2019.
  9. Berry: Die neue Tokio Hotel Single „melancholic paradise“ ist L.A. pur! In: Hollywood Tramp. 1. Februar 2019, abgerufen am 9. Februar 2019.
  10. LooMee Redaktion: „Tokio Hotel“ starten bei „Sony Music“ neu durch. In: loomee-tv.de. 3. September 2020, abgerufen am 15. Januar 2023.
  11. Tokio Hotel veröffentlichen am 18.11.2022 ihr neues Album „2001“. In: nordnews.de. 20. Juli 2022, abgerufen am 5. November 2022.
  12. Tokio Hotel in Frankreich: Bill, mon amour. In: Der Spiegel. 17. April 2007, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 15. Januar 2023]).
  13. Tokio Hotel schiesst in Mexiko auf Platz 1. Abgerufen am 15. Januar 2023.
  14. Bester Song: Tokio Hotel siegen bei MTV-Latino-Awards. In: Der Spiegel. 17. Oktober 2008, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 15. Januar 2023]).
  15. Tokio Hotel: Israels Jugendliche wollen Bill – laut.de – News. Abgerufen am 15. Januar 2023.
  16. Zentralrat der Juden in Deutschland K.d.ö.R: „Ideal wäre ein Wort zum Wochenende“. 21. Februar 2007, abgerufen am 15. Januar 2023.
  17. Deutschstunde in Tel-Aviv. Die Magdeburger Teenie-Band Tokio Hotel beflügelt israelische Mädchen zum Deutschlernen. (Memento vom 28. März 2009 im Internet Archive) j-zeit.de, November 2007
  18. Stefanie Witterauf, Alexander Kühn: Bill Kaulitz von Tokio Hotel: »Ich war ein zwischenmenschlicher Sozialfall«. In: Der Spiegel. Nr. 4, 2021 (online – Interview).
  19. a b Tokio Hotel und Culcha Candela in neuer DSDS-Jury. In: dwdl.de. 14. September 2012, abgerufen am 15. Januar 2023.
  20. Teeny-Idole: Tokio Hotel von militanten Stalkerinnen verfolgt. In: welt.de. 18. April 2009, abgerufen am 15. Januar 2023.
  21. Tokio Hotel (Band). Musikkoffer Sachsen-Anhalt, abgerufen am 15. Januar 2023.
  22. Das Pop-Wunder aus der Provinz. In: stern.de. 3. Februar 2007, abgerufen am 15. Januar 2023.
  23. Tokio Hotel to Release ‚Kings of Suburbia‘, 10/7; Album Debuts #1 In Over 20 Countries. In: broadwayworld.com. 3. Oktober 2014, abgerufen am 23. März 2020.
  24. Akiko Lachenmann: Die Emo-Szene: Im Rausch der Gefühle. (Memento vom 1. Januar 2013 im Internet Archive) Stuttgarter Zeitung, 14. Januar 2009; abgerufen am 3. August 2013
  25. Enrico Ippolito: Emo-Bewegung: Gegen Spießer. In: Die Tageszeitung: taz. 20. März 2012, ISSN 0931-9085 (taz.de [abgerufen am 15. Januar 2023]).
  26. Tokio Hotel bei TV Total. In: cartoonland.de, 2. Januar 2006.
  27. Hamburger Abendblatt - Hamburg: Tokio Hotel macht Mode für H&M. 2. Mai 2009, abgerufen am 15. Januar 2023.