Sinope (Mond)

Mond des Jupiter
Sinope
Zentralkörper Jupiter
Eigenschaften des Orbits
Große Halbachse 23.939.000 km
Exzentrizität 0,2495
Periapsis 17.966.000 km
Apoapsis 29.912.000 km
Bahnneigung
zum Äquator des Zentralkörpers
158,109°
Umlaufzeit 758,9 d
Mittlere Orbitalgeschwindigkeit 2,29 km/s
Physikalische Eigenschaften
Albedo 0,04
Scheinbare Helligkeit 18,1 mag
Mittlerer Durchmesser 38 km
Masse ~7,77 × 1016 kg
Oberfläche 5000 km2
Mittlere Dichte 2,6 (?) g/cm3
Fallbeschleunigung an der Oberfläche ~0,014 m/s2
Fluchtgeschwindigkeit ~23,1 m/s
Entdeckung
Entdecker

S. B. Nicholson

Datum der Entdeckung 1. Juli 1914

Sinope (auch Jupiter IX) ist einer der äußersten bekannten Monde des Planeten Jupiter.

Entdeckung Bearbeiten

Sinope wurde am 1. Juli 1914 von dem Astronomen Seth Barnes Nicholson am Lick-Observatorium entdeckt.

Benannt wurde der Mond nach Sinope, einer Nymphe aus der griechischen Mythologie, die von Zeus umworben und von Apollon entführt wurde.

Seinen offiziellen Namen erhielt er erst 1975, vorher wurde Sinope einfach als Jupitermond IX bezeichnet, da sie der neunte entdeckte Mond bei Jupiter war.

Bahndaten Bearbeiten

Sinope umkreist Jupiter in einem mittleren Abstand von 23.939.000 km in 758 Tagen, 21 Stunden und 36 Minuten. Die Bahn weist eine Exzentrizität von 0,2495 auf. Mit einer Neigung von 158,109° ist die Bahn retrograd, das heißt, der Mond bewegt sich entgegen der Rotationsrichtung des Jupiter um den Planeten.

Sinope wird aufgrund ihrer Bahneigenschaften der Pasiphae-Gruppe zugerechnet.

Physikalische Daten Bearbeiten

Sinope besitzt einen mittleren Durchmesser von etwa 38 km. Ihre Dichte wird auf 2,6 g/cm³ geschätzt. Sie ist vermutlich überwiegend aus silikatischem Gestein aufgebaut. Sinope weist eine sehr dunkle Oberfläche mit einer Albedo von 0,04 auf, d. h., nur 4 % des eingestrahlten Sonnenlichts werden reflektiert. Seine scheinbare Helligkeit beträgt 18,1m.

Weblinks Bearbeiten

weiter innenJupitermonde
Große Halbachse (km)
weiter außen
S/2003 J 23Sinope
23.939.000
Kore