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Simone Stelzer

österreichische Sängerin und Schauspielerin
Simone Stelzer, 2016
Simone Stelzer, 2016
Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben[1]
Gute Reise, bon voyage
  AT 33 14.08.1994 (6 Wo.)
Ich liebe dich
  AT 38 17.12.1995 (6 Wo.)
Aus Liebe
  AT 32 18.10.1998 (3 Wo.)
Träume
  AT 26 31.10.1999 (6 Wo.)
Solang wir lieben
  AT 24 05.08.2001 (8 Wo.)
Ganz nah
  AT 32 13.07.2003 (7 Wo.)
Schwerelos
  AT 14 02.10.2005 (7 Wo.)
Das Beste und mehr
  AT 14 14.04.2006 (6 Wo.)
Morgenrot
  AT 5 Gold 01.05.2009 (10 Wo.) Template:Infobox Chartplatzierungen/Wartung/AfM-Dateien
  DE 100 01.05.2009 (1 Wo.)
Meine größten Erfolge & schönsten Balladen
  AT 69 01.05.2009 (1 Wo.)
Mondblind
  AT 11 26.11.2010 (7 Wo.)
  DE 73 26.11.2010 (1 Wo.)
Pur
  DE 33 03.08.2012 (2 Wo.)
  AT 3 03.08.2012 (8 Wo.)
  CH 88 05.08.2012 (1 Wo.)
Das kleine große Leben
  AT 4 12.07.2013 (12 Wo.)
  DE 38 12.07.2013 (3 Wo.)
Alles geht!
  AT 10 27.11.2015 (10 Wo.)
Wahre Liebe
  AT 1 09.03.2018 (5 Wo.)
  DE 12 02.03.2018 (1 Wo.)
  CH 69 04.03.2018 (1 Wo.)
Singles[1][2]
Keine Mauern mehr
  AT 23 13.05.1990 (5 Wo.)
Wahre Liebe
  AT 9 25.09.1994 (16 Wo.)

Simone Stelzer (* 1. Oktober 1969 in Wien) ist eine österreichische Schlagersängerin und Schauspielerin. Sie ist Teil des Schlager-Duos Simone & Charly Brunner.

BiografieBearbeiten

Nach ihrer Geburt in Wien wuchs Simone Stelzer in Herzogenburg auf. Sie besuchte die HTL Krems, wo sie mit der Matura im Zweig Restaurierung abschloss.

Sie begann ihre Karriere im Alter von 15 Jahren als Sängerin der 1984 von Peter Pansky gegründeten Band „Peter Pan“, die es 1985 mit der Single A Night in Hippodrome in die Ö3-Charts schaffte.

Simone Stelzer vertrat Österreich mit dem Lied Keine Mauern mehr beim Eurovision Song Contest 1990 und belegte den zehnten Platz. Der Auftritt war für sie der Beginn ihrer Karriere als Schlagersängerin und Schauspielerin. Vier Jahr später nahm sie mit Radio erneut am österreichischen Vorentscheid teil, erreicht aber nur einen vierten Platz.[3]

Mit dem Album Wahre Liebe schaffte Simone 1994 den Durchbruch und mit dem gleichnamigen Titelsong ihren bekanntesten Hit. Auf dem Album wirkten unter anderem Rolf Köhler, Michael Scholz, Detlef Wiedeke und Birger Corleis mit, die bis dahin Chorsänger bei vielen Dieter Bohlen-Produktionen waren, für Modern Talking und C. C. Catch. Von Simone erschienen acht offizielle Alben (ohne Best-of), zunächst im Deutsch-Rock-, dann im damals angesagten Dance-Sound, seit Ende der 1990er Jahre zunehmend im modernen Schlagerbereich. Sie spielte unter anderem in Filmen wie Fröhlich geschieden und Fröhliche Chaoten, in der TV-Serie Tohuwabohu, bei den Winnetou-Spielen in Weitensfeld im Gurktal und bei Felix Dvoraks Festspielen in Berndorf.

2006 nahm sie an der zweiten Staffel der ORF-Show Dancing Stars teil. Mit ihrem Tanzpartner Alexander Kreissl erreichte sie den 5. Platz. Im folgenden Jahr war Simone als Jurorin gemeinsam mit Toni Polster und Gregor Bloéb in der Sendung It’s Showtime des österreichischen Fernsehsenders ATV zu sehen.

2007 erschien die Single Alles durch die Liebe, eine Coverversion des Titelsongs Way Back into Love aus dem Film Mitten ins Herz im Duett mit Bernhard Brink. In der Folge nahm sie an der österreichischen Vorausscheidung zum Eurovision Dance Contest 2008 teil, scheiterte aber.

Nach der Trennung von ihrem ehemaligen Plattenlabel Koch Universal kam sie bei „Gloriella“, dem Plattenlabel von Jack White unter Vertrag, der auch ihre Single 1000 mal geträumt komponierte und textete. 2009 veröffentlichte Ariola Simones Album Morgenrot, das in Österreich Goldstatus erreichte. Produziert wurde es von David Brandes.

Am 3. Oktober 2009 heiratete Simone ihren Dancing-Stars-Partner Alexander Kreissl in Dürnstein. 2013 hat sich das Paar wieder getrennt und seit 2015 sind sie geschieden.[4]

Das Album Pur aus 2012 wurde auch unter Ariola veröffentlicht und ist Simones bisher letztes Solo Album. David Brandes war Produzent. Auf diesem Album gibt es einen Duett-Song mit dem österreichischen Schlagersänger Charly Brunner von Brunner & Brunner. Dieses Duett Ich denk noch an dich war der Start für eine längere Zusammenarbeit mit Charly Brunner. Sie haben drei gemeinsame Alben veröffentlicht. Sie haben jeweils ihren Duettnamen geändert. Beim Album Das kleine große Leben nannten sie sich Charly Brunner & Simone, bei Alles geht! Brunner & Stelzer und seit dem Duett-Album Wahre Liebe Simone & Charly Brunner. Nach den Jahren der Zusammenarbeit gaben Simone und Charly bei der Heimlich-Show von Florian Silbereisen am 17. März 2018 ihre Liebe für einander bekannt.

AuszeichnungenBearbeiten

  • 2000: Verleihung des Amadeus-Award[5] in der Kategorie "Solokünstlerin Schlager".
  • Mai 2014: Nominierung für den Amadeus-Award[6] und gewann in der Kategorie "Schlager" (für ihre Zusammenarbeit mit Charly Brunner und das Album Das kleine große Leben)

DiskografieBearbeiten

Veröffentlichungen mit Charly Brunner siehe Simone & Charly Brunner

AlbenBearbeiten

  • 10/1990 Feuer im Vulkan
  • 06/1994 Gute Reise, Bon Voyage…
  • 01/1996 Ich liebe Dich
  • 09/1998 Aus Liebe
  • 10/1999 Träume
  • 07/2001 Solang wir lieben
  • 06/2003 Ganz nah
  • 09/2005 Schwerelos
  • 04/2006 Das Beste und mehr
  • 04/2009 Morgenrot
  • 04/2009 Meine größten Erfolge & schönsten Balladen
  • 05/2009 Best of Simone
  • 11/2010 Mondblind
  • 07/2012 Pur
  • 11/2015 25 Jahre Simone – Die ultimative Best of (3 CD-Box-Set)

SinglesBearbeiten

  • 05/1988 Lucky Star
  • 03/1990 Keine Mauern mehr
  • 02/1991 Zeit für Zärtlichkeit
  • 06/1991 Träume
  • 05/1994 Wahre Liebe
  • 11/1994 Josie
  • 10/1995 Heute Nacht
  • 01/1996 Ladadidada (Worte der Liebe)
  • 11/1996 Wahre Liebe wartet
  • 06/1998 Ich lieb Dich oder nicht
  • 09/1998 Nimm mich einfach in den Arm (so wie früher)
  • 01/1999 Denn es war ihr Lachen (Sayonara)
  • 08/1999 Verlier mein Herz nicht, wenn Du gehst
  • 01/2000 Es ist einfach fortzugehn
  • 07/2000 Ich muß Dich wiedersehn
  • 11/2000 Das war gut
  • 07/2001 Solang wir lieben
  • 01/2002 Je t’aime mon cœur
  • 10/2002 Der Himmel weint für mich
  • 06/2003 Viel zu oft
  • 12/2003 Die Frau im Zug
  • 10/2004 Merci mon amour (Geheime Leidenschaft) (Duett mit Uwe Busse)
  • 07/2005 Nachts geht die Sehnsucht durch die Stadt
  • 11/2005 Die Nacht vor Dir
  • 03/2006 Schwerelos
  • 07/2006 Wahre Liebe (Neuaufnahme 2006)
  • 08/2006 Du bist wie ein Stern
  • 12/2006 Ein Fremder
  • 05/2007 Alles durch die Liebe (Duett mit Bernhard Brink)
  • 12/2007 Weihnachten lebt
  • 06/2008 1000 mal geträumt
  • 12/2008 Ich hätt’ ja gesagt
  • 03/2009 Jeronimo Blue
  • 07/2009 Morgenrot
  • 10/2009 Die Nacht als sie fortlief
  • 11/2009 Ein Stern, der für dich scheint
  • 01/2010 Wie viel Tränen bleiben ungeweint
  • 04/2010 Halt mich ein letztes Mal
  • 09/2010 Sehnsucht kommt nicht von ungefähr
  • 02/2011 Ich möcht’ niemals Deine Tränen sehn
  • 04/2011 Inferno
  • 07/2011 Mondblind
  • 10/2011 Liebesdämmerung
  • 02/2012 Wenn die Eiszeit beginnt
  • 06/2012 Wenn du gehst
  • 09/2012 Ich denk noch an dich (Duett mit Charly Brunner)
  • 12/2012 Heißkalter Engel
  • 10/2019 Leichtes Spiel

WeblinksBearbeiten

  Commons: Simone Stelzer – Sammlung von Bildern

QuellenBearbeiten

  1. a b Chartquellen: Österreich - Deutschland - Schweiz
  2. Auszeichnungen für Musikverkäufe: AT
  3. http://natfinals.50webs.com/90s_00s/Austria1994.html
  4. Trennung nach neun Jahren (Memento des Originals vom 22. Dezember 2015 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.seitenblicke.at auf Seitenblicke
  5. Amadeus Austrian Music Awards
  6. Amadeus Austrian Music Awards: Die Nominierungen 2014. vienna.at, 24. Februar 2014
  7. BRF2-Verleihung der Goldenen Antennen 2016 im Triangel St. Vith. Website des BRF, 26. September 2016