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Region San Martín

Region von Peru

Die Region San Martín (span. Región San Martín, Quechua San Martín suyu) ist eine in den Anden gelegene Region im Norden Perus. Die Region grenzt im Norden an die Regionen Loreto und Amazonas, im Süden an Huánuco und im Westen an La Libertad.

San Martín
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Symbole
Wappen
Wappen
Basisdaten
Staat Peru
Hauptstadt Moyobamba
Fläche 51.253,3 km²
Einwohner 840.800 (2015)
Dichte 16 Einwohner pro km²
ISO 3166-2 PE-SAM

Koordinaten: 6° 8′ S, 76° 48′ W

Inhaltsverzeichnis

Bevölkerung, FlächeBearbeiten

Auf einer Fläche von 51.253,31 km² leben einer Schätzung von 2015 zufolge etwa 840.800 Menschen.

GeografieBearbeiten

FlüsseBearbeiten

Huallaga und seine wichtigsten Zuflüsse: Mayo, Saposoa und Tocache.

PässeBearbeiten

Dos Cruces (auf 4350 m) in Mariscal Cáceres; Ventanas (auf 4200 m) in Pataz und Tahgarana (auf 1500 m) in Lamas.

PongosBearbeiten

Caynarachi (auf 350 m) in Lamas; De Aguirre (auf 500 m) und Huamanhuasi in San Martín.

SeenBearbeiten

El Sauce (auch Laguna Azul, "blauer See" genannt).

FlughäfenBearbeiten

Tarapoto, Rioja, Uchiza, Juanjui, Tocache, Moyobamba und Saposoa.

HauptstadtBearbeiten

Die Hauptstadt ist Moyobamba. Die Region wurde nach dem Befreier José de San Martín benannt. Das wirtschaftliche Zentrum San Martíns ist die Stadt Tarapoto.

TourismusBearbeiten

In der Provinz Mariscal Cáceres im Westen der Region San Martín liegt der Nationalpark Río Abiseo, den die UNESCO 1990 zum Weltkultur- und Weltnaturerbe erklärt hat. Der Nationalpark hat eine vielfältige und artenreiche Tier- und Pflanzenwelt, darunter auch einige vom Aussterben bedrohte Arten. Außerdem beherbergt der Nationalpark 36 präkolumbische Stätten, die größte und archäologisch bedeutendste ist Gran Pajatén. Die Anfang der 1960er Jahre wiederentdeckte Stätte wurde um ca. 200 n. Chr. besiedelt und wird der Chachapoya-Kultur zugerechnet; allerdings gibt es im Park auch Funde anderer Kulturen, die sogar auf 1500 v. Chr. datieren.

 
Die Provinzen der Region San Martín

Administrative GliederungBearbeiten

Die Region ist in zehn Provinzen und 77 Distrikte gegliedert.

Provinz (Hauptstadt)

  1. Bellavista (Bellavista)
  2. El Dorado (San José de Sisa)
  3. Huallaga (Saposoa)
  4. Lamas (Lamas)
  5. Mariscal Cáceres (Juanjuí)
  6. Moyobamba (Moyobamba)
  7. Picota (Picota)
  8. Rioja (Rioja)
  9. San Martín (Tarapoto)
  10. Tocache (Tocache Nuevo)

WeblinksBearbeiten