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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Oberroth
Oberroth
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Oberroth hervorgehoben

Koordinaten: 48° 10′ N, 10° 11′ O

Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Neu-Ulm
Verwaltungs­gemeinschaft: Buch
Höhe: 535 m ü. NHN
Fläche: 9,95 km2
Einwohner: 893 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 90 Einwohner je km2
Postleitzahl: 89294
Vorwahl: 08333
Kfz-Kennzeichen: NU, ILL
Gemeindeschlüssel: 09 7 75 141
Gemeindegliederung: 2 Gemeindeteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Kirchstraße 1
89294 Oberroth
Website: www.oberroth.de
Bürgermeister: Willibold Graf (Bürgerblock)
Lage der Gemeinde Oberroth im Landkreis Neu-Ulm
Baden-WürttembergLandkreis Dillingen an der DonauLandkreis GünzburgLandkreis UnterallgäuAuwald (gemeindefreies Gebiet)Oberroggenburger WaldStoffenrieder ForstUnterroggenburger WaldAltenstadt (Iller)BellenbergBuch (Schwaben)ElchingenHolzheim (bei Neu-Ulm)IllertissenKellmünz an der IllerNersingenNeu-UlmOberrothOsterbergPfaffenhofen an der RothRoggenburg (Bayern)Senden (Bayern)UnterrothVöhringen (Iller)WeißenhornKarte
Über dieses Bild

Oberroth ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Neu-Ulm in Bayern. Sie ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Buch.

GeografieBearbeiten

Geografische LageBearbeiten

Das Pfarrdorf liegt in der Region Donau-Iller in Mittelschwaben im Tal der Roth, 25 km nördlich von Memmingen und 35 km südöstlich von Ulm.

GemeindegliederungBearbeiten

Die Gemeinde hat zwei amtlich benannte Gemeindeteile (in Klammern ist der Ortstyp angegeben):[2]

GeschichteBearbeiten

Bis zum 19. JahrhundertBearbeiten

Oberroth hieß um 780 Rota. Im Jahr 898 wurde es in einer kaiserlichen Urkunde genannt. Der Ort gehörte zum Hochstift Augsburg. Seit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 gehört er zu Bayern.

20. JahrhundertBearbeiten

Vor der Gemeindegebietsreform 1972 gehörten alle Ortsteile zum ehemaligen Landkreis Illertissen. Am 1. Mai 1978 wurde der Ortsteil Unterschönegg an den Markt Babenhausen (Landkreis Unterallgäu) abgetreten,[3] am 1. Januar 1979 kam ein kleiner Teil von Altenstadt dazu.[4]

EinwohnerentwicklungBearbeiten

  • 1961: 661 Einwohner[3]
  • 1970: 654 Einwohner[3]
  • 1987: 723 Einwohner
  • 1991: 757 Einwohner
  • 1995: 794 Einwohner
  • 2000: 824 Einwohner
  • 2005: 839 Einwohner
  • 2010: 837 Einwohner
  • 2015: 900 Einwohner

PolitikBearbeiten

GemeinderatBearbeiten

Der Gemeinderat hat acht Mitglieder, zuzüglich des Bürgermeisters. Alle acht Mandate gingen an den Bürgerblock.[5] (Stand: Kommunalwahl 2014)

BürgermeisterBearbeiten

Bürgermeister ist Willibold Graf (Bürgerblock). Er wurde im Jahr 2014 Nachfolger von Erwin Reiter (Bürgerblock).

WappenBearbeiten

Die Wappenbeschreibung lautet: In Rot eine eingeschweifte goldene Spitze, darin ein wachsender roter Bischofsstab; vorne ein silberner Wellenbalken, hinten ein halber silberner Adler mit Spalt. Das ursprüngliche Wappen wurde gemindert und der Balken zu einem Wellenbalken umgestaltet, um die geographische Lage der Gemeinde im Tal der Roth zu symbolisieren. Der Bischofsstab erinnert an die Landesherrschaft des Fürstbistums Augsburg.

BaudenkmälerBearbeiten

 
Pfarrkirche St.Stephan in Oberroth

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

Wirtschaft einschließlich Land- und ForstwirtschaftBearbeiten

Im Jahr 1998 gab es nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe keine und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort zehn Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 308. Im verarbeitenden Gewerbe gab es zwei Betriebe, im Bauhauptgewerbe keinen. Zudem bestanden im Jahr 1999 30 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 500 ha, davon waren 227 ha Ackerfläche und 273 ha Dauergrünfläche. Die Brauerei Reitinger mit angeschlossenem Brauereigasthof hat ihren Sitz in Oberroth.

VerkehrBearbeiten

Oberroth liegt an der Staatsstraße St 2020. Die Autobahn A 7 verläuft etwa vier Kilometer westlich. Anschlussstellen sind Illertissen (AS 124) und Altenstadt (AS 125). Es gibt eine Busverbindung Babenhausen - Illertissen.

BildungBearbeiten

Im Jahr 1999 gab es folgende Einrichtungen:

  • Kindergarten: 50 Kindergartenplätze mit 33 Kindern

WeblinksBearbeiten

  Commons: Oberroth – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 10. Juli 2019 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Gemeinde Oberroth in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 22. August 2019.
  3. a b c Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 782 und 783.
  4. GenWiki Oberroth
  5. Wahlergebnis auf wahlen.bayern.de, abgerufen am 20. Januar 2018