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Roggenburg (Bayern)

Gemeinde im Landkreis Neu-Ulm in Bayern
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Roggenburg
Roggenburg (Bayern)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Roggenburg hervorgehoben

Koordinaten: 48° 17′ N, 10° 14′ O

Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Neu-Ulm
Höhe: 554 m ü. NHN
Fläche: 27,41 km2
Einwohner: 2689 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 98 Einwohner je km2
Postleitzahlen: 89297, 89290
Vorwahl: 07300
Kfz-Kennzeichen: NU, ILL
Gemeindeschlüssel: 09 7 75 149
Gemeindegliederung: 10 Gemeindeteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Prälatenhof 2
89297 Roggenburg
Website: www.roggenburg.de
Bürgermeister: Mathias Stölzle
Lage der Gemeinde Roggenburg im Landkreis Neu-Ulm
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Über dieses Bild
Ingstetten bei Roggenburg
Ortsteil Biberach um 1900

Roggenburg ist eine Gemeinde im bayerisch-schwäbischen Landkreis Neu-Ulm.

Bekannt ist Roggenburg unter anderem durch das Kloster Roggenburg, das heute wieder vom Orden der Prämonstratenser genutzt wird. An das Kloster angegliedert ist ein Umwelt- und Kulturzentrum mit überregionalem Einzugsbereich.

GeographieBearbeiten

Die Gemeinde liegt in der Region Donau-Iller in Mittelschwaben, 30 Kilometer südöstlich von Ulm und 40 Kilometer nördlich von Memmingen. Die Ortsteile Roggenburg, Biberach und Meßhofen liegen an der Biber, die auch den 15 Hektar großen Langweiher durchfließt. Ingstetten, Schießen und Unteregg liegen am Osterbach.

Die Gemeinde Roggenburg hat 10 amtlich benannte Gemeindeteile:(ehemalige Gemeinden mit Ortsteilen, in Klammern Einwohnerzahl am 30. Juni 2012)[2]

GeschichteBearbeiten

Roggenburg war ursprünglich offenbar die Burg des früh ausgestorbenen Hochadelsgeschlechts derer von Bibereck.

Das bayerische Urkataster zeigt Roggenburg in den 1810er Jahren als einen Sitz des Deutschherrenordens mit dem Kloster, Ställen, Wirtschaftsgebäuden, fünf weiteren Herdstellen und drei Weihern.[3]

Am 1. Juli 1972 wurde die Gemeinde Roggenburg durch den Zusammenschluss der bisher selbständigen Gemeinden Biberach, Ingstetten und Meßhofen neu gebildet. Sie wurde nach dem Kloster benannt.[4] Schießen kam am 1. Mai 1978 hinzu.[5]

PolitikBearbeiten

GemeinderatBearbeiten

Der Gemeinderat hat 14 Mitglieder zuzüglich des Bürgermeisters. Die Kommunalwahl am 16. März 2014 führte bei einer Wahlbeteiligung von 61,3 % zu folgender Sitzverteilung:[6]

ÜWV Schießen FW Meßhofen/Roggenburg WG Biberach WG Ingstetten Gesamt
2014 5 Sitze 3 Sitze 4 Sitze 2 Sitze 14 Sitze
Stimmenanteil 35,4 % 22,5 % 25,7 % 16,5 %

BürgermeisterBearbeiten

Zum Bürgermeister wurde bei der Kommunalwahl 2014 Mathias Stölzle mit 98,4 % der abgegebenen gültigen Stimmen gewählt (Wahlbeteiligung: 61,2 %).

WappenBearbeiten

Die Wappenbeschreibung lautet: „Durch eine eingeschweifte rote Spitze, darin auf grünem Dreiberg drei goldene Roggenähren, gespalten; vorne in Silber ein linksgewendeter rot bewehrter schwarzer Biber, der einen silbernen Fisch im Maul hält, hinten geviert von Silber und Schwarz.“

BaudenkmälerBearbeiten

Herausragendes Baudenkmal ist das Kloster Roggenburg des Ordens der Prämonstratenser.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Roggenburg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 10. Juli 2019 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Gemeinde Roggenburg in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 21. August 2019.
  3. Roggenburg auf BayernAtlas Klassik
  4. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 540.
  5. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 790.
  6. wahlen.roggenburg.de: Gemeinderat Roggenburg 2014