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Die Oberhessische Presse (kurz OP) ist eine Regionalzeitung für den Landkreis Marburg-Biedenkopf, die werktäglich verlegt wird.

Oberhessische Presse
Oberhessische presse.svg
Beschreibung deutsche Tageszeitung
Verlag Hitzeroth Druck + Medien GmbH & Co. KG
Erstausgabe 1. Juli 1951
Erscheinungsweise täglich außer sonntags
Verkaufte Auflage 22.361 Exemplare
(IVW 3/2019, Mo–Sa)
Chefredakteur Wolfram Hitzeroth
Herausgeber Wolfram Hitzeroth
Weblink www.op-marburg.de
Erstausgabe des Oberhessischen Anzeigers vom 1. Mai 1866

Die Zeitung wird von der Hitzeroth Druck + Medien GmbH & Co. KG verlegt. Sie behauptet mit ihrer Kernausgabe gegen die Konkurrenz des Hinterländer Anzeigers (früher: Marburger Neue Zeitung) etwa 90 Prozent des Marktes und ist außerdem der Marktführer im Landkreis Marburg-Biedenkopf. Es erscheinen die zwei Teilausgaben Marburg & Ostkreis und Hinterland. Neben der Print-Ausgabe erscheint seit 2007 auch eine Online-Ausgabe der Zeitung (E-Zeitung). Die verkaufte Auflage beträgt 22.361 Exemplare, ein Minus von 30 Prozent seit 1998.[1] Im Verlag erscheint außerdem das wöchentliche Anzeigenblatt Mein Samstag.

GeschichteBearbeiten

Die Oberhessische Presse entstand 1951 aus dem Zusammenschluss der Oberhessischen Zeitung und der Marburger Presse. 2002 wurde die Mehrheitsbeteiligung von 51 Prozent von der Familie Hitzeroth an den externen Investor, die Verlagsgesellschaft Madsack verkauft, an dem auch die SPD Anteile besitzt. Wolfram Hitzeroth hielt weiter 49 Prozent am Unternehmen.[2] Am 1. Januar 2015 hat Wolfram Hitzeroth die 51 Prozent von Madsack zurückgekauft. 6 Prozent der Anteile hatte er vorher an seine Ehefrau Luise Hitzeroth übertragen. Sie sind seither die beiden alleinigen Inhaber der Hitzeroth Druck + Medien GmbH & Co. KG und der „Oberhessischen Presse“.[3] Deutschlandweite Aufmerksamkeit bekam die Zeitung 2013 im Rahmen des NSU-Prozesses, als sie den ihr zugelosten Presseplatz der FAZ überließ.[4]

MitarbeiterBearbeiten

Momentan beschäftigt der Verlag zirka 120 Mitarbeiter. Wegen der Übernahme durch die Madsack-Verlagsgesellschaft hat sich die Mitarbeiterzahl in den letzten Jahren stark verändert. Zuvor gehörten dem Verlag bis zu 600 Mitarbeiter an. In dieser Zeit gehörten die 400 Zeitungszusteller noch zum Verlag und wurden von ihm entlohnt. Heute arbeiten sie für die ZVG mbH (Zeitungs-Vertriebs-Gesellschaft).

AuflageBearbeiten

Die Oberhessische Presse hat wie die meisten deutschen Tageszeitungen in den vergangenen Jahren an Auflage eingebüßt. Die verkaufte Auflage ist in den letzten 10 Jahren um durchschnittlich 2,2 % pro Jahr gesunken. Im letzten Jahr hat sie um 2,5 % abgenommen.[5] Sie beträgt gegenwärtig 22.361 Exemplare.[6] Der Anteil der Abonnements an der verkauften Auflage liegt bei 96,3 Prozent.

Entwicklung der verkauften Auflage[7]

 


TriviaBearbeiten

Nicht zu verwechseln ist sie mit der Oberhessischen Zeitung. Die Oberhessische Zeitung erscheint im südlichen Teil Oberhessens, als Lokalzeitung in Alsfeld im Vogelsbergkreis, wobei das Verbreitungsgebiet der Oberhessischen Presse dem nördlichen Teil, auch Oberkurhessen, zuzuordnen ist.

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. laut IVW (Details auf ivw.eu)
  2. Selbstdarstellung im Internetauftritt der Oberhessischen Presse, abgerufen am 19. Oktober 2010
  3. Bekanntmachung der Transaktion im Internetauftritt der Oberhessischen Presse@1@2Vorlage:Toter Link/www.op-marburg.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  4. NSU-Prozess Freier Journalist erhält weiteren Presseplatz. F.A.Z, 2. Mai 2013, abgerufen am 2. Mai 2013.
  5. laut IVW (online)
  6. laut IVW, drittes Quartal 2019, Mo–Sa (Details und Quartalsvergleich auf ivw.eu)
  7. laut IVW, jeweils viertes Quartal (Details auf ivw.eu)