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Landeszeitung für die Lüneburger Heide

lokale Tageszeitung mit Sitz in Lüneburg

Die Landeszeitung für die Lüneburger Heide, kurz LZ, erschien erstmals am 15. Januar 1946. Es war die dritte Lizenz für eine Tageszeitung in der britischen Besatzungszone. Die LZ ist eine typische Lokalzeitung mit Sitz in Lüneburg. Das Verbreitungsgebiet umfasst den Landkreis Lüneburg, die Elbmarsch (Tespe), Teile des Landkreises Uelzen (Bienenbüttel, Bad Bevensen) sowie des Landkreises Harburg (Salzhausen).

Landeszeitung für die Lüneburger Heide

Beschreibung regionale Tageszeitung
Verlag Landeszeitung für die Lüneburger Heide GmbH
Erstausgabe 15. Januar 1946
Erscheinungsweise Montag bis Samstag
Verkaufte Auflage 27.823 Exemplare
(IVW 1/2019, Mo–Sa)
Chefredakteur Marc Rath
Herausgeber Wolf-Christian Bergmann, Christian von Stern, Jens Wiesemann
Weblink landeszeitung.de
ZDB 1018994-4
Verlagsgebäude der Landeszeitung in Lüneburg

Die LZ hat eine verkaufte Auflage von 27.823 Exemplaren[1], Chefredakteur ist seit dem 1. Januar 2018 Marc[2]Rath. Die LZ ist ein eigenständiger Verlag mit drei Verlegerfamilien (Wiesemann, Bergmann und von Stern). Die Zeitung ist Kooperationspartner im Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND[3]). Die LZ beliefert die Elbe-Jeetzel-Zeitung, den Winsener Anzeiger und die Böhme-Zeitung mit Seiten für die Ressorts Politik, Wirtschaft, Sport, Medien, Vermischtes, Magazin oder Ratgeber.

Der Verlag Landeszeitung für die Lüneburger Heide GmbH druckt die Landeszeitung in der ältesten noch in Familienbesitz befindlichen Druckerei der Welt, der seit 1614 bestehenden von Stern’schen Druckerei.

Die LZ erscheint in der Woche in der Regel mit einem Umfang von 28 oder 32 Seiten, am Wochenende mit einem 12-seitigen Magazin, besonders oft zitiert werden das Interview der Woche und die täglichen Kommentare in Presseschauen. 2017 wurden die LZ-Redakteurinnen Anna Sprockhoff[4] und Katja Grundmann unter anderem mit dem Deutschen Lokaljournalistenpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung[5] ausgezeichnet, und zwar für das Multi-Media-Projekt „Aufgewachsen als Flüchtlingskind“, das weitere Preise gewann.

Die LZ ist seit 2000 online, das E-Paper ist eine Rich-Media-App, mit stark steigenden Abo-Zahlen. Im Internet ist die LZ mit den Homepages www.landeszeitung.de, www.lzsport.de, www.lzplay.de präsent, in den App-Stores mit den Angeboten: LZ.ePaper, LZplus, Kaufhaus Lüneburg.

Von den fünf Männern (Walter Bergmann, Harald Bumann, Heinz Diestelmann, Ernst Riggert und Ernst Wiesemann), die im Januar 1946 im Lüneburger Rathaus die LZ-Lizenz erhielten, sind bis heute zwei Nachfahren Verleger der LZ: Wolf Christian Bergmann und Jens Wiesemann.

Die Chefredakteure der Landeszeitung

  • Christoph Ernst Riggert (1946–1949)
  • Hermann Ina (1950–1963)
  • Helmut C. Pless (1963–1983)
  • Klaus Steiner (1984–1985)
  • Horst Witte (1985–1988)
  • Werner J. Rausch (1989–1991)
  • Christoph Steiner (1992–2017)
  • Mark Rath (seit 2018)

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. laut IVW, erstes Quartal 2019, Mo–Sa (Details und Quartalsvergleich auf ivw.eu)
  2. Neuer LZ-Chefredakteur auf 100-Orte-Tour – LZonline. In: landeszeitung.de. 2. Januar 2018 (landeszeitung.de [abgerufen am 15. August 2018]).
  3. RedaktionsNetzwerk Deutschland • RND • Home. Abgerufen am 15. August 2018 (deutsch).
  4. Anna Sprockhoff und Benjamin Piel unter den Top 10 | landeszeitung.de. In: landeszeitung.de. 22. Dezember 2017 (landeszeitung.de [abgerufen am 15. August 2018]).
  5. Auszeichnung für Lokaljournalismus: LZ jubelt über Platz 1 | landeszeitung.de. In: landeszeitung.de. 24. Oktober 2017 (landeszeitung.de [abgerufen am 15. August 2018]).