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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Norath
Norath
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Norath hervorgehoben
Koordinaten: 50° 8′ N, 7° 35′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Rhein-Hunsrück-Kreis
Verbandsgemeinde: Emmelshausen
Höhe: 460 m ü. NHN
Fläche: 3,3 km2
Einwohner: 446 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 135 Einwohner je km2
Postleitzahl: 56291
Vorwahl: 06746
Kfz-Kennzeichen: SIM, GOA
Gemeindeschlüssel: 07 1 40 110
Adresse der Verbandsverwaltung: Rathausstraße 1
56281 Emmelshausen
Website: www.norath.de
Ortsbürgermeister: Arno Morschhäuser
Lage der Ortsgemeinde Norath im Rhein-Hunsrück-Kreis
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Über dieses Bild
Norath aus südwestlicher Richtung
Kirche in Norath

Norath ist eine Ortsgemeinde im Rhein-Hunsrück-Kreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Emmelshausen an und ist Sitz der römisch-katholischen Pfarrei St. Nikolaus. Norath ist ein staatlich anerkannter Fremdenverkehrsort.[2]

GeographieBearbeiten

Norath liegt im östlichen Hunsrück bei Emmelshausen, direkt am Schinderhannes-Radweg.

GeschichteBearbeiten

Norath gehörte zur Herrschaft Braunshorn der Grafen von Metternich-Winneburg. Mit der Besetzung des linken Rheinufers 1794 durch französische Revolutionstruppen wurde der Ort französisch, 1815 wurde er auf dem Wiener Kongress dem Königreich Preußen zugeordnet. Nach dem Ersten Weltkrieg zeitweise wieder französisch besetzt, ist der Ort seit 1946 Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz.

PolitikBearbeiten

GemeinderatBearbeiten

Der Gemeinderat in Norath besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[3]

WappenBearbeiten

Blasonierung: „Von Silber über Rot geteilt, oben ein mit drei goldenen Kugeln belegtes blaues Buch, begleitet vorne schrägrechts ein schwarzes Bergeisen, hinten schräglinks ein schwarzer Schlägel, unten drei silberne Hifthörner.“
Wappenbegründung: Schlägel und Eisen sind ein Hinweis auf den alten Bergbau. Die drei Hörner sind das Wappen der Freiherren von Braunshorn, zu deren Lehen Norath gehörte.

KulturBearbeiten

  • Musikverein St. Nikolaus Norath 1958 e. V.

BauwerkeBearbeiten

Die Pfarrkirche St. Nikolaus entstand um das Jahr 1859 als neugotischer Bruchsteinsaal mit freiliegender Holzbalkendecke. Die Orgel mit Freipfeifenprospekt, 14 Registern und elektropneumatischer Traktur wurde von dem aus Boppard stammenden Orgelbauunternehmen Gerhardt & Söhne erbaut und oberhalb der Empore an der Westwand aufgehängt. Der Spieltisch steht auf der Empore. Das Instrument hat folgende Disposition:

I Hauptwerk C–f3

1. Principal 8′
2. Oktave 4′
3. Quinte 223
4. Piccolo 2′
5. Mixtur IV
II Positiv C–f3
6. Gedackt 8′
7. Spillflöte 4′
8. Principal 2′
9. Cymbel II
10. Krummhorn 4′
Pedal C–d1
11. Subbaß 16′
12. Octavbaß 8′
13. Gedacktbaß 8′
14. Choralbaß 4′

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Norath

Regelmäßige VeranstaltungenBearbeiten

  • Kirmes

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

Das alte Bergwerk Camilla, eine Blei- und Zinkgrube an der alten Römerstraße, war im 19. und 20. Jahrhundert zeitweilig wieder in Betrieb und Arbeitgeber. Zuletzt wurden mit knapp 40 Mann Aufschlussarbeiten über mehrere Jahre durchgeführt. Der Betrieb wurde Anfang der 1960er Jahre eingestellt.[4] Heute sind dort noch umfangreiche Halden und Pingen zu finden.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerungsstand 2018, Gemeindeebene (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  4. Tourismus-Info Hunsrueck-Nahereise. Abgerufen am 8. September 2019.