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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Dommershausen
Dommershausen
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Dommershausen hervorgehoben

Koordinaten: 50° 9′ N, 7° 24′ O

Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Rhein-Hunsrück-Kreis
Verbandsgemeinde: Kastellaun
Höhe: 340 m ü. NHN
Fläche: 24,7 km2
Einwohner: 1071 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 43 Einwohner je km2
Postleitzahl: 56290
Vorwahl: 02605
Kfz-Kennzeichen: SIM, GOA
Gemeindeschlüssel: 07 1 40 202
Gemeindegliederung: 4 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Kirchstraße 1
56288 Kastellaun
Website: www.og-dommershausen.de
Ortsbürgermeister: Dietmar Emmerich
Lage der Ortsgemeinde Dommershausen im Rhein-Hunsrück-Kreis
BoppardBadenhardBeulichBickenbach (Hunsrück)BirkheimDörthEmmelshausenGondershausenHalsenbachHausbayHungenrothKarbach (Hunsrück)KratzenburgLeiningen (Hunsrück)LingerhahnMaisbornMermuthMorshausenMühlpfadNey (Hunsrück)NiedertNorathPfalzfeldSchwall (Rhein-Hunsrück-Kreis)ThörlingenUtzenhainAlterkülzBell (Hunsrück)BeltheimBraunshornBuch (Hunsrück)DommershausenGödenrothHasselbach (Hunsrück)HollnichKastellaunKorweilerLahrMastershausenMichelbach (Hunsrück)MörsdorfRoth (Rhein-Hunsrück-Kreis)SpesenrothUhlerZilshausenBärenbach (Hunsrück)BelgBüchenbeurenDickenschiedDill (Gemeinde)DillendorfGehlweilerGemünden (Hunsrück)Hahn (Hunsrück)Hecken (Hunsrück)HeinzenbachHenau (Hunsrück)Hirschfeld (Hunsrück)Kappel (Hunsrück)Kirchberg (Hunsrück)KludenbachLaufersweilerLautzenhausenLindenschiedMaitzbornMetzenhausenNieder KostenzNiedersohrenNiederweiler (Hunsrück)Ober KostenzRaversbeurenReckershausenRödelhausenRödern (Hunsrück)Rohrbach (Hunsrück)SchlierschiedSchwarzenSohrenSohrschiedTodenrothUnzenbergWahlenauWomrathWoppenrothWürrichArgenthalBenzweilerDichtelbachEllern (Hunsrück)Erbach (Hunsrück)KisselbachLiebshausenMörschbachRiesweilerRheinböllenSchnorbachSteinbach (Hunsrück)DamscheidLaudertNiederburgOberweselPerscheidSankt GoarUrbar (Rhein-Hunsrück-Kreis)WiebelsheimBubachRiegenrothLaubach (Hunsrück)Horn (Hunsrück)KlosterkumbdBudenbachBergenhausenRayerschiedWahlbach (Hunsrück)AltweidelbachPleizenhausenMutterschiedNiederkumbdSimmern/HunsrückNeuerkirchWüschheim (Hunsrück)Reich (Hunsrück)BiebernKülz (Hunsrück)KümbdchenKeidelheimFronhofenHolzbachNannhausenTiefenbach (Hunsrück)OhlweilerSargenrothSchönborn (Hunsrück)OppertshausenBelgweilerRavengiersburgMengerschiedHessenLandkreis Mainz-BingenLandkreis Mainz-BingenLandkreis Bad KreuznachLandkreis BirkenfeldLandkreis Bernkastel-WittlichRhein-Lahn-KreisLandkreis Mayen-KoblenzLandkreis Cochem-ZellKarte
Über dieses Bild
Katholische Pfarrkirche St. Markus, Dommershausen

Dommershausen, im örtlichen Dialekt Dommasch,[2] ist eine Ortsgemeinde in der Mittelgebirgslandschaft des Hunsrücks im Rhein-Hunsrück-Kreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Kastellaun an.

GemeindegliederungBearbeiten

Der Ortsteil Dommershausen ist der Namensgeber der Ortsgemeinde Dommershausen. Zur Ortsgemeinde gehören die Ortsteile Dommershausen, Dorweiler, Eveshausen und Sabershausen.

Ortsteil DommershausenBearbeiten

GeographieBearbeiten

Der Ortsteil Dommershausen mit 449 Einwohnern (Stand: 31. Dezember 2010) liegt auf einem Höhenzug zwischen dem Baybach- und dem Lützbachtal.

Zum Ortsteil Dommershausen gehören auch die Wohnplätze Gastemühle und Neumühle.[3]

GeschichteBearbeiten

Dommershausen wird erstmals im Jahre 1220 als Dumershusen urkundlich erwähnt. Aus der Erwähnung geht hervor, dass Dumershusen zu keinerlei Steuer herangezogen wird. Der Ort gehörte zum Kondominium Beltheimer Gericht und lag damit unter der Herrschaft von Kurtrier, Sponheim und den Herren von Braunshorn (nach deren Aussterben Winneburg und nach deren Aussterben Metternich). Mit der Besetzung des Linken Rheinufers 1794 durch französische Revolutionstruppen wurde der Ort französisch, 1815 wurde er auf dem Wiener Kongress dem Königreich Preußen zugeordnet. Seit 1946 ist der Ort Teil des Landes Rheinland-Pfalz.

Ortsbeirat und OrtsvorsteherBearbeiten

Der Stadtteil Dommershausen besitzt einen eigenen Ortsbeirat und einen Ortsvorsteher.

Der Ortsbeirat besteht aus neun Ortsbeiratsmitgliedern. Bei der Kommunalwahl am 26. Mai 2019 wurden die Beiratsmitglieder in einer Mehrheitswahl gewählt.[4]

Ortsvorsteher ist Dietmar Emmerich. Bei der Kommunalwahl am 26. Mai 2019 wurde er mit einem Stimmenanteil von 88,36 % gewählt.[5] Da er auch zum Ortsbürgermeister der Gesamtgemeinde gewählt wurde, übt er beide Ämter in Personalunion aus.

MuseumBearbeiten

Vorderhunsrückmuseum, Pies-Archiv und Bibliothek zur Personen- und Ortsgeschichte (seit 1992) im ehemaligen Pfarrhaus von 1837/38. Präsenzausstellungen dokumentieren die auf dem Hunsrück in und um Dommershausen seit dem 30-jährigen Krieg tätigen Wundärzte und „Knochenflicker“ der Familie Pies sowie medizinische Instrumente aus zwei Jahrtausenden.

Dazu kommen Wechselausstellungen zur Geschichte des Vorderhunsrücks. Die Bibliothek sammelt Daten aus Kirchenbüchern vom 16. bis 19. Jahrhundert von rund 1400 Orten vor allem des Rhein-Mosel-Nahe-Saargebietes und regionale Geschichtsliteratur.[6]

JugendraumBearbeiten

2001 wurde in Dommershausen der Jugendraum eröffnet, gleichzeitig mit dem neuen Feuerwehrhaus. Der Ortsbürgermeister bezeichnete die Eröffnung „Als einen großen Schritt für die Gemeinde Dommershausen“.

Sohn des OrtesBearbeiten

NachbarorteBearbeiten

Entwicklung des GemeindegebietesBearbeiten

Die heutige Ortsgemeinde entstand zum 17. März 1974 im Rahmen der in der zweiten Hälfte der 1960er Jahre begonnenen ersten rheinland-pfälzischen Verwaltungs- und Gebietsreform durch Neubildung aus den aufgelösten und bis dahin selbständigen Gemeinden Dommershausen (damals 421 Einwohner), Dorweiler (234), Eveshausen (115) und Sabershausen (339).[7]

PolitikBearbeiten

GemeinderatBearbeiten

Der Gemeinderat in Dommershausen besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 26. Mai 2019 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem. Die 16 Sitze verteilen sich auf insgesamt vier Wählergruppen.[8]

BürgermeisterBearbeiten

Ortsbürgermeister ist Dietmar Emmerich. Bei der Kommunalwahl am 26. Mai 2019 wurde er mit einem Stimmenanteil von 88,54 % in seinem Amt bestätigt.[9]

WappenBearbeiten

Blasonierung: „Geviert, in 1 in Blau ein silbernes Ankerkreuz, in 2 rot-silbern geschacht (4 mal 4), in 3 in Silber drei schwarze Muscheln (2;1) und in 4 in Rot drei schrägbalkenweise aneinandergestellte (schräggereihte), rautenförmige, silberne Schnallen (Rincke).“
Wappenbegründung: Das Ankerkreuz steht als Symbol für die Verbundenheit mit Geschichte und Heimat, die rot-silberne Schachtung weist auf die Grafschaft Sponheim, die Farben auf die Zugehörigkeit zur Kurtrier hin, die Muscheln entstammen dem Wappen von Metternich und die Schnallen dem von Boos von Waldeck.

Siehe auchBearbeiten

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerungsstand 2018, Gemeindeebene (Hilfe dazu).
  2. Hunsrücker Platt
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile. Stand: Januar 2019. S. 57 (PDF; 3 MB).
  4. Der Landeswahlleiter RLP: Ortsbeiratswahl 2019 Dommershausen. Abgerufen am 6. Oktober 2019.
  5. Der Landeswahlleiter RLP: Direktwahlen 2019. siehe Kastellaun, Verbandsgemeinde, 32. Ergebniszeile. Abgerufen am 6. Oktober 2019.
  6. An der Kirche in Dommershausen aus der SWR Landesschau Rheinland-Pfalz aufgerufen am 12. Februar 2014.
  7. Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006 (Memento vom 22. Dezember 2017 im Internet Archive) (= Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz [Hrsg.]: Statistische Bände. Band 393). Bad Ems März 2006, S. 175 (PDF; 2,6 MB).   Info: Es liegt ein aktuelles Verzeichnis (2016) vor, das aber im Abschnitt „Gebietsänderungen – Territoriale Verwaltungsreform“ keine Einwohnerzahlen angibt.
  8. Der Landeswahlleiter RLP: Gemeinderatswahl 2019 Dommershausen. Abgerufen am 6. Oktober 2019.
  9. Der Landeswahlleiter RLP: Direktwahlen 2019. siehe Kastellaun, Verbandsgemeinde, 31. Ergebniszeile. Abgerufen am 6. Oktober 2019.