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Michael Heym (* 25. Februar 1962 in Suhl) ist ein deutscher Politiker der CDU. Er ist seit 1999 Mitglied des Thüringer Landtags.

Inhaltsverzeichnis

LebenBearbeiten

Aufgewachsen in Rohr absolvierte Michael Heym nach Abschluss der Polytechnischen Oberschule ab 1979 eine zweijährige Lehre zum Facharbeiter für Eisenbahntechnik. Im Jahr 1995 schloss er an der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie eine berufsbegleitende Weiterbildung zum Verwaltungs-Betriebswirt (VWA) ab. Von 1992 bis 1999 war Heym Bürgermeister in seiner Heimatgemeinde Rohr und von 1996 bis 1999 Vorsitzender der Verwaltungsgemeinschaft Dolmar. Seit 1999 ist er Mitglied im Thüringer Landtag. Michael Heym hat zwei erwachsene Kinder und lebt in Rohr bei Meiningen.

PolitikBearbeiten

Neben seiner Mitgliedschaft im Landtag ist Heym seit 1995 Vorsitzender der CDU im Landkreis Schmalkalden-Meiningen und seit 1999 Mitglied im Kreistag Schmalkalden-Meiningen. Im Landtag ist er stellvertretender Fraktionsvorsitzender und tourismuspolitischer Sprecher der CDU. Bei den Thüringer Landtagswahlen kandidiert Michael Heym für den Wahlkreis 12 – Schmalkalden-Meiningen I (Altkreis Meiningen, VG Dolmar und Benshausen). Sein Wahlkreisbüro befindet sich in der Kreisstadt Meiningen. Bei den Landtagswahlen 1999, 2004, 2009 und 2014 erhielt er jeweils mit den meisten Stimmen das Direktmandat.

Im November 2018 scheiterte Heym bei seiner Kandidatur um das Präsidentenamt des Thüringer Landtags. Bei 48 Gegenstimmen stimmten 40 Abgeordnete für ihn.[1] Hintergrund sind Vorbehalte gegen Heym aufgrund von Äußerungen, die von den rot-rot-grünen Regierungsparteien als rechtspopulistisch empfunden worden sind.[2]

Weitere TätigkeitenBearbeiten

Gesellschaftliche und ehrenamtliche Funktionen übt Heym als Mitglied im Verwaltungsrat der Rhön-Rennsteig-Sparkasse und im Aufsichtsrat der Thüringer Tourismus GmbH aus. Weiterhin ist er seit 2002 Präsident des Wintersportvereins Oberhof 05.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. mdr.de: CDU-Bewerber Heym scheitert bei Wahl des Landtagspräsidenten | MDR.DE. (mdr.de [abgerufen am 11. November 2018]).
  2. CDU-Kandidat für Landtagsvorsitz ist für Rot-Rot-Grün „Provokation“. In: Thüringer Allgemeine. (thueringer-allgemeine.de [abgerufen am 11. November 2018]).