Hauptmenü öffnen

Liste von Kettenfahrzeugen der Bundeswehr

Wikimedia-Liste
An Fahrzeugen geführtes Hoheitsabzeichen

Diese Liste enthält sämtliche Kettenfahrzeuge der Bundeswehr, sortiert nach im Einsatz befindlichen, gem. Bundeswehrplan 2009[1] geplanten sowie außer Dienst gestellten Modellen. Modelle, die über die Erprobungsphase bei der Truppe, der Wehrtechnischen Dienststelle nicht hinauskamen, sind unter Experimental- und Probemuster gelistet.

ErklärungBearbeiten

 
Leopard 2, die heute das Rückgrat der Panzertruppe der Bundeswehr stellen
  • Muster: Bezeichnung des Musters
  • Bild: Foto oder Skizze des Fahrzeugs
  • Dienstzeit von …: Beginn der Verwendung durch die Bundeswehr
  • Dienstzeit bis …: Ende der Verwendung durch die Bundeswehr
  • Anzahl insg.: Gesamtzahl der bei der Bundeswehr vorhandenen Exemplare
  • Anzahl aktuell: Anzahl der derzeit (Stand 2018) im Dienst stehenden Exemplare
  • Verwendung: Hauptverwendungszweck des Fahrzeugs in der Bundeswehr
  • Benutzer: Organisationsbereich der Bundeswehr (Luftwaffe/Heer/Marine/Rüstungsbereich), bei dem das Muster eingesetzt wird oder wurde. Experimental- und Probemuster, die lediglich durch die Wehrtechnische Dienststellen oder eine ihrer Vorgängerinstitutionen erprobt wurden, sind gesondert mit „WTD“ gekennzeichnet.

Derzeit in Dienst befindliche Fahrzeuge sind in den Tabellen hellgrün hinterlegt.

KampfpanzerBearbeiten

Muster Bild Dienstzeit
von …
Dienstzeit
bis …
Anzahl
insg.
Anzahl
aktuell
Verwendung Benutzer
leichter Kampfpanzer M41   1956 1969 602 Erstausstattung der Bundeswehr. Eingesetzt als Jagdpanzer bei den Panzerjägern und Panzergrenadieren und als Spähpanzer bei den Panzeraufklärern. Heer
mittlerer Kampfpanzer M47   1956 1967 1120[2] Erstausstattung der Panzertruppe. Heer
mittlerer Kampfpanzer M48     1957 1993 1692[2] Nachfolgemodell des M47. Während seiner Dienstzeit mehrfach kampfwertgesteigert. In der Variante M48A2GA2 mit der 105-mm-Kanone des Leopard 1 ausgestattet. War bei Einführung des Leopard 2 noch in der 2. und 4. Jägerdivision sowie in den Heimatschutzbrigaden im Dienst. Heer
Kampfpanzer Leopard 1     1965 2003 2437[2] Eigenentwicklung der deutschen Rüstungsindustrie. Ablösung der Kampfpanzer M47. Während seiner Dienstzeit mehrfach kampfwertgesteigert. Auch bei zahlreichen ausländischen Streitkräften im Dienst, kam er erstmals bei der Operation Bøllebank im Bosnienkrieg durch Dänemark zum Kampfeinsatz. Heer
Kampfpanzer Leopard 2     1979 heute 2125 244
(328, bis 2023)[3]
Entwickelt aus dem Rüstungsprojekt Kampfpanzer 70. Ablösung der Kampfpanzer M 48. Nach dem Kosovokrieg kam er erstmals bei KFOR zum Einsatz. Im 21. Jahrhundert das Rückgrat der Panzertruppe der Bundeswehr, sind die derzeit genutzten Varianten A6, A6M und A7. Wie der Leopard 1 auch von Streitkräften anderer Staaten eingesetzt. Heer

JagdpanzerBearbeiten

Muster Bild Dienstzeit
von …
Dienstzeit
bis …
Anzahl
insg.
Anzahl
aktuell
Verwendung Benutzer
Raketenjagdpanzer 1 (RakJPz-1)   1961 1968 95 Eingesetzt in den Panzerjäger-kompanien der Panzergrenadier- und Gebirgsjägerbrigaden. Ausgerüstet mit der draht-gelenkten Panzerabwehrlenkrakete SS 11. Heer
Kanonenjagdpanzer (KanJPz)   1966 1992 770 Eingesetzt bei den Panzerjäger-kompanien der Panzergrenadier- und Heimatschutzbrigaden, den Panzerjägerzügen der Panzer-grenadier-, Jäger- und Gebirgsjägerbataillone und später bei den Panzerjäger-bataillonen der Jäger- und Gebirgsjägerbrigaden und den Panzerjägerzügen der Heimatschutzregimenter. Heer
Raketenjagdpanzer 2 (RakJPz-2)   1967 1982 316 Fahrgestell wie Kanonenjagdpanzer, mit der Panzerabwehrlenkrakete SS 11 ausgestattet. Eingesetzt in den Panzerjägerkompanien der Panzer- und Panzergrenadier-brigaden sowie bei den Panzerjägerbataillonen der Jäger- und Gebirgsjägerbrigaden. Heer
Jagdpanzer Jaguar 1 (JPz-3)   1978 2004 316 Umrüstung der Raketenjagdpanzer 2 mit dem Waffensystem Euromissile HOT, eingesetzt in den Panzerjägerkompanien der Panzer- und einiger Panzergrenadierbrigaden. Heer
Jagdpanzer Jaguar 2 (JPz-4)   1983 1996 165 Mit dem Panzerabwehrlenkraketensystem TOW umgerüstete Kanonenjagdpanzer, eingesetzt in den Panzerjägerkompanien einiger Panzergrenadierbrigaden, da nicht ausreichend JPz Jaguar 1 zur Verfügung standen. Heer

SchützenpanzerBearbeiten

Muster Bild Dienstzeit
von …
Dienstzeit
bis …
Anzahl
insg.
Anzahl
aktuell
Verwendung Benutzer
Schützenpanzer M39   1956 1960 32 Erstausstattung des Heeres. Die Schützenpanzer wurden für die Lehrkompanie in Munster-Lager beschafft. Heer
Schützenpanzer kurz, Hotchkiss     1958 1981[4] 1600 Eingesetzt in den Varianten
  • Typ 11-2 mit 20-mm-Maschinenkanone (als Späh- und Schützenpanzer für eine Halbgruppe)
  • Typ 22-2 Beobachtungspanzer
  • Typ 42-2 Nachschubpanzer
  • Typ 51-2 Panzermörser mit 81-mm-Mörser
  • Typ 91-2 mit Gefechtsfeldüberwachungsradar AN/TPS 33a.
  • Typ 2-2 Krankenkraftwagen mit zwei Feldtragen
Heer
Schützenpanzer lang, HS 30     1959 ca. 1980 2176 Eingesetzt in den Varianten
  • Typ 12-3 mit 20-mm-Maschinenkanone und teilweise 106-mm-Leichtgeschütz
  • Typ 21-3 als Führungs- und Funkfahrzeug für Bataillons- und Brigadestäbe
  • Typ 51-3 mit 81-mm-Panzermörser, später umgebaut in
  • Typ 52-3 mit 120-mm-Panzermörser
  • Typ 81-3 Feuerleitpanzer für die Artillerie und Panzermörserzüge bzw. -kompanien
Heer
Schützenpanzer Marder   1971 heute 2136 382[3] Derzeit werden die Varianten A3 (Schützenpanzer), A4 (Führungspanzer), A5 (mit Minenschutzausstattung) und A5A1 (mit Minenschutz und Klimaanlage) als Fahrschulfahrzeuge genutzt. Optional können am Turm Panzerlenkflugkörper vom Typ MILAN (A3 und A5) oder MELLS ausgerüstet werden. Die Außerdienststellung des Marders ist erst mit der Erlangung der Einsatzreife des Schützenpanzer Puma geplant. Heer
Schützenpanzer Puma   2010 heute 350 (Baulos 1 bis 2020)
210 (Baulos 2)
269+ In der derzeit geplanten Zahl von 560 Schützenpanzer Puma sind 8 Schulfahrzeuge enthalten, die alle bis April 2017 ausgeliefert wurden. WTD, Heer

TransportpanzerBearbeiten

Muster Bild Dienstzeit
von …
Dienstzeit
bis …
Anzahl
insg.
Anzahl
aktuell
Verwendung Benutzer
Universal Carrier   1956 1960 0300 Eingesetzt in der Panzeraufklärungstruppe und später als Nachschubpanzer. Erstausstattung des Heeres. Heer
Nachschubpanzer 42-1   1956 1962 0201 Grundmodell vom Schützenpanzer kurz, abgeleitet vom Hotchkiss CC-25-55 aus Frankreich. Eingesetzt als Nachschubpanzer bei der Panzertruppe und den Panzergrenadieren. Erstausstattung des Heeres. Heer
M113 G3 GE   1965 heute 04000 415 Alle Varianten des M113 über 12,5 t mit Nutzungsdauerverlängerung 2. Heer
Bv 206 D/S   1984 heute 0370 290 Geländetransportfahrzeug und Überschneefahrzeug für die Gebirgsjäger Heer
Wiesel 2   1990 heute 048 48 Eingesetzt in den Varianten Heer/Luftwaffe

WaffenträgerBearbeiten

Muster Bild Dienstzeit
von …
Dienstzeit
bis …
Anzahl
insg.
Anzahl
aktuell
Verwendung Benutzer
M113 Panzermörser 120 mm   1970 heute 0494 48[5] Eingesetzt bei den Gebirgsjägerbataillonen und den Jägerbataillonen 91, 292 und 413. Heer
Wiesel 1   1990 heute 0343 272 MK/TOW/Fahrschulpanzer

181 Fahrzeuge sollen einer Nutzungsdauerverlängerung unterzogen werden. Die TOW soll durch das System MELLS ersetzt werden.[6]

Heer
Aufklärungs-, Führungs- und Wirkverbund Mörserkampfsystem   2011 heute 0 8 (geplant 94) luftbewegliches Aufklärungs-, Führungs- und Wirksystem auf der Basis des Wiesel 2. Beinhaltet den Waffenträger mit 120-mm-Mörser, Aufklärungsfahrzeuge und Führungsfahrzeuge. Das Waffensystem ist befähigt zur vernetzten Operationsführung. Im Rahmen der Neuausrichtung der Bundeswehr wird das System nicht im vollen Umfang beschafft.[7] Heer

FlugabwehrpanzerBearbeiten

Muster Bild Dienstzeit
von …
Dienstzeit
bis …
Anzahl
insg.
Anzahl
aktuell
Verwendung Benutzer
Panzerflak M16   1956 1962 0192 Erstausstattung der Bundeswehr. Einziges Halbkettenfahrzeug der Bundeswehr, bewaffnet mit einem Vierlings-Maschinengewehr des Kalibers 12,7 mm. Eingesetzt bei den Flugabwehrtruppen der Divisionen. Heer
Flugabwehrkanonenpanzer M42A1   1956 1979 0496 Eingesetzt bei den Flugabwehrbatterien und -bataillonen auf Brigade- und Divisionsebene. Heer
Flugabwehrraketensystem HAWK,
Ladefahrzeug XM 501
  1965 2005 144 0 Eingesetzt als Luftverteidigungsgürtel.[8] Luftwaffe
Flugabwehrkanonenpanzer Gepard   1976 2010 0420 Eingesetzt in den Flugabwehrregimentern der Divisionen. 2010 wurden alle Exemplare aus Kostengründen stillgelegt.[9] Heer
Flugabwehrraketenpanzer Roland   1981 2005 0140 Flugabwehrraketensystem Roland auf modifiziertem Marder-Fahrwerk. Eingesetzt in den Flugabwehrregimentern der Korps. Heer
Leichtes Flugabwehrsystem     2001 heute 067 67 Leichtes Flugabwehrsystem, bestehend aus
  • Waffenträger Ozelot
  • Aufklärungs-, Führungs- und Feuerleitfahrzeug (AFF)
  • Batterieführungs-/Unterstützungsfahrzeug (BF/UF)

auf Basis des Wiesel 2. Beschafft wurden 60 Waffenträger, 10 AFF und 7 BF/UF. Ehemals eingesetzt bei der Heeresflugabwehrtruppe, Anfang 2012 an die Luftwaffe übergeben.

Luftwaffe

PanzerhaubitzenBearbeiten

Muster Bild Dienstzeit
von …
Dienstzeit
bis …
Anzahl
insg.
Anzahl
aktuell
Verwendung Benutzer
leichte Panzerhaubitze M7B2 Priest   1956 1966 107 Erstausstattung der Panzerartillerie Heer
leichte Panzerhaubitze M52   1957 1966 ? Ergänzung zur M7 Priest Heer
mittlere Panzerhaubitze M44   1958 1966 ? Gepanzerte Panzerhaubitze Heer
schwere Panzerhaubitze M55   1956 1966 16 bei der Divisions-Artillerie im Einsatz Heer
Panzerhaubitze M109   1966 2007[10] 586 In seiner Dienstzeit mehrfach kampfwertgesteigert. Anfang der 1980er-Jahre auf eine neue Waffenanlage umgerüstet für eine Höchstschussweite von 24,7 Kilometern. Eingesetzt bei der Artillerietruppe. Heer
Panzerhaubitze 2000   1998 heute 185 121[3] Gepanzertes Artilleriegeschütz Heer

Feldartillerie auf SelbstfahrlafettenBearbeiten

Muster Bild Dienstzeit
von …
Dienstzeit
bis …
Anzahl
insg.
Anzahl
aktuell
Verwendung Benutzer
Schwere Feldkanone 175 mm M107   1964 1980 150 Artilleriegeschütz der Feldartilleriebataillone. Mit der Einnahme zur Heeresstruktur 4 umgerüstet auf M110 mit neuen L/37-Rohr (Kaliber 203 mm) Heer
Schwere Haubitze 203 mm M110   1964 1993 80 Geeignet zum Verschießen nuklearer taktischer Projektile. Baugleich zur Selbstfahrlafette M107, jedoch mit einem 203-mm-Geschütz. Ab der Heeresstruktur 4 mit neuen Rohr L/37 ausgerüstet. Eingesetzt bei den Feldartilleriebataillonen der Divisionen, Korpsverbänden und Artilleriebataillone. Heer

Raketenwerfer, Raketenstart- und TransportfahrzeugeBearbeiten

Muster Bild Dienstzeit
von …
Dienstzeit
bis …
Anzahl
insg.
Anzahl
aktuell
Verwendung Benutzer
Lenkwaffensystem Pershing   1963 1985 079 Eingesetzt bei den Flugkörpergeschwadern der Luftwaffe. Zum Waffensystem gehörte das Transport-, Aufrichte- und Startfahrzeug M474 auf M113-Chassis. Für die Rakete gab es unter US-Bewachung stehende nukleare Gefechtsköpfe. Mit Einführung der Pershing IA wurden die Trägerfahrzeuge ausgemustert. Luftwaffe
Artillerieraketensystem Lance   1976 1992 025 Eingesetzt bei den Raketenartilleriebataillonen auf Korpsebene. Zum Waffensystem gehörte das Startfahrzeug M752 sowie das Ladefahrzeug M688 auf M113-Chassis. Für die Rakete gab es nukleare Gefechtsköpfe. Heer
Mittleres Artillerieraketensystem (MARS II)   1990[11] heute 0154 41[3] Heer, WTD

BeobachtungspanzerBearbeiten

Muster Bild Dienstzeit
von …
Dienstzeit
bis …
Anzahl
insg.
Anzahl
aktuell
Verwendung Benutzer
Beobachtungspanzer M16   1956 1962 0unbekannt Entwaffnete Flakpanzer M16 zur Nutzung als Zugführerfahrzeuge der Flugabwehrtruppen der Divisionen. Heer
Schützenpanzer kurz, Hotchkiss, Typ 22-2   1958 1977 ? Heer
Beobachtungspanzer   1983 2004 486 Kanonenjagdpanzer ohne Kanone als Beobachtungs- (BeobPz) sowie zu Beobachtungs- und Führungspanzern (BeobPz/FuePz) umgebaut. Sie dienten als VB-Panzer in den Artilleriebataillonen sowie in den Panzermörserkompanien der Panzergrenadierbataillone. Im Jahr 1999 wurden sie bei den Panzergrenadieren durch SPz Marder 1A3 und bei der Artillerie durch den M113 Optronic ersetzt, blieben jedoch bis 2004 bei einigen Einheiten ungenutzt im Bestand. Heer

PionierpanzerBearbeiten

Muster Bild Dienstzeit
von …
Dienstzeit
bis …
Anzahl
insg.
Anzahl
aktuell
Verwendung Benutzer
M48 Räumpanzer   1959 1995 0? Erstausstattung der Bundeswehr, dann noch bei den beiden Jägerdivisionen eingesetzt. Zuletzt bei der Heimatschutztruppe. Heer
Pionierpanzer 1   1969 Ende 1980 036 Bergepanzer 2-Variante (Bezeichnung unter anderem auch als Bergepanzer 2A1) die für die Pioniere umgerüstet wurde. War unter anderem mit einem Erdbohrgerät für Schützenlöcher ausgestattet. Alle Fahrzeuge wurden zum Pionierpanzer Dachs umgebaut. Heer
Pionierpanzer 2A1 Dachs   1989 heute 0140 83 Gepanzertes Pionier-Arbeitsgerät auf dem Leopard-1-Fahrgestell. Es ist der erste Pionierpanzer der Bundeswehr, der gezielt auf die Einsatzgebiete der Pioniere optimiert wurde. Heer

BrückenlegepanzerBearbeiten

Muster Bild Dienstzeit
von …
Dienstzeit
bis …
Anzahl
insg.
Anzahl
aktuell
Verwendung Benutzer
Brückenlegepanzer M48   1960 1992 102 Erstausstattung bei den Panzerpionieren der Bundeswehr. Dann noch bei den beiden Jägerdivisionen und zuletzt bei der Heimatschutztruppe. Eine Lebensverlängerungsmaßnahme wurde 1989 eingeleitet, aber nicht mehr durchgeführt. Heer
Brückenlegepanzer Biber   1973 heute 105 40 Der Biber ist ein Brückenlegepanzer und basiert auf dem Fahrgestell des Leopard 1. Heer
Panzerschnellbrücke Leguan   2018 7 (bestellt)[12] Die Panzerschnellbrücke Leguan basiert auf dem Fahrgestell des Leopard 2. Heer

Minenlege- und MinenräumpanzerBearbeiten

Muster Bild Dienstzeit
von …
Dienstzeit
bis …
Anzahl
insg.
Anzahl
aktuell
Verwendung Benutzer
Minenwurfsystem Skorpion   1981 2012 0300 - Minenwerfer auf M548 A1 G, ein M113-Derivat. Eingesetzt bei den Panzerpionierkompanien der Kampfbrigaden und Pionierbataillone. Heer
Minenräumpanzer Keiler   1996 heute 024 24 Minenräumpanzer auf Basis des M48. Erfolgreich eingesetzt bei dem UN-Einsatz in Somalia und bei SFOR. Im Dienst bei den Panzerpionierkompanien. Heer

BergepanzerBearbeiten

Muster Bild Dienstzeit
von …
Dienstzeit
bis …
Anzahl
insg.
Anzahl
aktuell
Verwendung Benutzer
M74   1956 1963 0300 Erstausstattung des Heeres Heer
Bergepanzer 1, M88   1962 2000 0125 Als Bergefahrzeug für den Kampfpanzer M48 entwickelt. Heer
Bergepanzer 2   1966 heute 0444 143 Basierend auf dem Kampfpanzer Leopard 1 1966 eingeführt und seither stetig verbessert. Im Baulos 3 erhielt er eine Leistungssteigerung, um das erhöhte Turmgewicht des Gepard und Leopard 2 zu bewältigen. Heer
Bergepanzer Büffel   1992 heute 075 75 Mit der Einführung des Leopard 2 wurde ein neuer Bergepanzer nötig. Seit 1992 eingeführt und in den Panzerkompanien eingesetzt. Als Basis dient das Chassis des Leopard 2. Die Bergetechnik wird ebenfalls in ausländischen Modellen genutzt. Heer

SanitätspanzerBearbeiten

Muster Bild Dienstzeit
von …
Dienstzeit
bis …
Anzahl
insg.
Anzahl
aktuell
Verwendung Benutzer
M113 KrKw   1985 heute 0262 0 In Verwendung bei den Sanitätseinheiten der gepanzerten Streitkräfte. Wird durch die Sanitätsvariante des GTK Boxer ersetzt.[13] Heer
Wiesel 2 Sanitätsfahrzeug   2003 heute 033 33 Heer
Bv 206S   2004 heute 079 79 Gepanzerte Version des Bv 206D als KrKw, davon vier als BAT (Beweglicher Arzt-Trupp) Heer

KettenzugmittelBearbeiten

Muster Bild Dienstzeit
von …
Dienstzeit
bis …
Anzahl
insg.
Anzahl
aktuell
Verwendung Benutzer
Vollkettenartillerietraktor M4   1956 1960 0? Erstausstattung der Bundeswehr. Der Traktor diente den Feldartilleriebataillonen zum Schleppen der Feldhaubitzen M114, M115 und der Feldkanone M59. Heer
Vollkettenartillerietraktor M5A4   1956 1960 0? Erstausstattung der Bundeswehr. Der Traktor diente wie der M4 den Feldartilleriebataillonen zum Schleppen der Feldhaubitzen und wurde vereinzelt auch bei den Pionieren als Zugmittel eingesetzt. Heer

Experimental- und ProbemusterBearbeiten

Muster Bild Dienstzeit
von …
Dienstzeit
bis …
Anzahl
insg.
Anzahl
aktuell
Verwendung Benutzer
Spähpanzer SP I.C.   1956 1962 0? Aufklärungspanzer auf dem Chassis des Schützenpanzers Kurz WTD
Kampfpanzer 70   1967 1969 010[14] (deutsch-amerikanischer Prototyp); Erprobung 1967–1969. Es wurden drei Erprobungsträger und sieben Prototypen gebaut WTD
Tiefflieger-Überwachungsradar (TÜR)   1970er-Jahre ? 01 Prototyp für eine effektivere Tieffliegerüberwachung. Versuch eingestellt. WTD
Gepanzerte Pioniermaschine   1972 1980 02 Vorläufer des Pionierpanzers Dachs. Zwei unterschiedliche Exemplare jeweils von Maschinenbau Kiel (GPM 1) und Eisenwerke Kaiserslautern (GPM 2) WTD
Versuchsträger 1-1/-2
Kampfpanzer 80
  1972 1976 02 Kasemattpanzer, eine Studie im Rahmen Kampfpanzer 3. Zwei Varianten mit 105-mm- und 120-mm-Kanone. Deutsch-britische Zusammenarbeit. Weitere Prototypen in unterschiedlicher Ausführung wurden bei dieser Studie erarbeitet. WTD
Versuchsträger Scheitellafette 1   1976 1978 01 Panzer mit Scheitellafette auf Marder-Chassis als weitere Studie zum Kampfpanzer 3. Insgesamt wurden vier Scheitelkonzepte erarbeitet und systemanalytisch untersucht. WTD
Kampfpanzer 90 1978 1982 00 Deutsch-französisches Kampfpanzerprogramm. Verschiedene Flachturmstudien. Teilweise mit neuen Fahrgestell oder auf Leopard 2. Keine Prototypen gefertigt, nur Holzmodelle. Teil des Projektes Kampfpanzer 3. WTD
Transport- und Gefechtsfahrzeug PUMA 1980 1993 05 Eigenfinanziertes Konzept der Industrie für einen Panzerabwehrwagen inklusive einer Fahrzeugfamilie. Insgesamt fünf Prototypen gefertigt, davon zwei vom BWB übernommen. Vom PUMA wurde das Marder-2-Programm abgeleitet. WTD
Marder 2   1984 1992 01 Prototyp von Krauss Maffei Wegmann für Marder-Nachfolger. WTD
Panzerkampfwagen 2000 1988 1992 02 Kampfpanzer Versuchsträger mit zweiköpfiger Besatzung im Rahmen Kampfpanzer 3. Ohne Waffenanlage. WTD
Neue Gepanzerte Plattform 1995 2001 00 Einheitsplattform für Kampf- und Schützenpanzer, 2001 eingestellt. Keine Prototypen gefertigt. WTD
Panzerschnellbrücke 2   2002 2009/2010 01 Die geforderte Verlegezeit konnte bis 2010 in der Praxis nicht erreicht werden. Das Projekt gilt als gescheitert. WTD
leichter Aufklärungsroboter IRobot   2008 ? 0? Ferngesteuerter Roboter mit Kettenantrieb WTD
Aufklärungsroboter Manipulator tEODor   2008 ? 0? Ferngesteuerter Roboter mit Kettenantrieb WTD
VTGS Versuchsträger Gesamtschutz   nie im Dienst 01 1 Versuchsträger zur Erprobung der Tarnkappentechnik ?

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bundeswehrplan 2009, PDF, 1,2 MB
  2. a b c 50 Jahre Fahrzeuge der gepanzerten Kampftruppen – von Rolf Hilmes (Memento vom 29. November 2014 im Internet Archive) auf www.deutschesheer.de
  3. a b c d BMVg: Bericht zur materiellen Einsatzbereitschaft der Hauptwaffensysteme der Bundeswehr 2017. (Nicht mehr online verfügbar.) DBwV, 26. Februar 2018, ehemals im Original; abgerufen am 27. Oktober 2018.@1@2Vorlage:Toter Link/www.dbwv.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  4. Bei der Panzerjägerkompanie 290 als SanPz bis 1981 im Einsatz
  5. Wieder da: Mörser und Minenleger. Augen geradeaus, 1. November 2017, abgerufen am 2. November 2017.
  6. Bundeswehr beauftragt FFG mit der Modernisierung des Waffenträgers Wiesel 1. Europäische Sicherheit & Technik (ES&T), 25. November 2019, abgerufen am 25. November 2019.
  7. Info-Brief Heer Juni 2012@1@2Vorlage:Toter Link/www.davis-creativ-media.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (PDF; 1,2 MB), abgerufen am 28. Juli 2012.
  8. NATO-Luftverteidigungsgürtel in Niedersachsen. Abgerufen am 30. Juli 2018.
  9. http://www.bild.de/BILD/politik/2010/03/13/bundeswehr-general-hans-otto-budde/will-flak-flugabwehr-panzer-stilllegen.html
  10. Artikel auf Truppen.info zur Außerdienststellung der M109 (Memento des Originals vom 6. Januar 2009 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.truppen.info
  11. http://www.deutschesheer.de/portal/a/heer/!ut/p/c4/04_SB8K8xLLM9MSSzPy8xBz9CP3I5EyrpHK9jNTUIr2S1OSMvMxsvezUkpJUvdzEomL9gmxHRQCT_7P-/
  12. BAAINBw PIZ AIN: Neue Brücken für das Deutsche Heer – Vertrag für das System LEGUAN abgeschlossen. Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr, 27. Oktober 2016, abgerufen am 1. November 2016.
  13. Oberstleutnant Hermann Meyer: Geschützte Sanitätsfahrzeuge – Teil 1. Hardthöhenkurier
  14. Walter J. Spielberger: Waffensystem Leopard 1 und 2, Seite 208, ISBN 3-613-01655-9