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Liste der Nobelpreisträger für Physik

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Der Nobelpreis für Physik wird seit 1901 jährlich vergeben und ist seit 2017 mit 9 Millionen Schwedischen Kronen (ca. 830.000 Euro) dotiert. Die Auswahl der Laureaten unterliegt der Verantwortung der Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften. Der Stifter des Preises, Alfred Nobel, verfügte 1895 in seinem Testament, in der die Vergabe der Auszeichnung geregelt wurde, der Nobelpreis für Physik solle demjenigen zuerkannt werden, „der auf dem Gebiete der Physik die wichtigste Entdeckung oder Erfindung gemacht hat“. Der Nobelpreis wird jedes Jahr am Todestag Alfred Nobels, dem 10. Dezember, vom schwedischen König überreicht.

Seit der ersten Nobelpreis-Verleihung wurde der Preis insgesamt 112-mal verliehen. Es wurden insgesamt 211 Physiker ausgezeichnet, darunter befanden sich 208 Männer (98,6 %) und drei Frauen (1,4 %). Als einziger erhielt John Bardeen zweimal den Physiknobelpreis. Von 1901 bis 2019 wurde der Preis 47-mal ungeteilt an eine Person vergeben. 32-mal wurde er zwischen zwei, 34-mal zwischen drei Personen aufgeteilt. Sechsmal wurde der Preis nicht verliehen, zuletzt 1942.

Eine Übersicht über die Verteilung auf einzelne Nationen bietet der Abschnitt Verteilung nach Ländern.

PreisträgerBearbeiten

Die folgende Liste enthält eine chronologische Übersicht der Träger des Nobelpreises für Physik, ihre jeweiligen Länder und die Begründung des Auswahlkomitees. Eine alphabetische Übersicht der Preisträger bietet die Kategorie Nobelpreisträger für Physik.


1901 bis 19101911 bis 19201921 bis 19301931 bis 19401941 bis 19501951 bis 1960
1961 bis 19701971 bis 19801981 bis 19901991 bis 20002001 bis 20102011 bis 2020

1901 bis 1910Bearbeiten

Jahr Person Land[1] Begründung für die Preisvergabe Bild
1901 Wilhelm Conrad Röntgen
(1845–1923)
Deutsches Reich  Deutschland „als Anerkennung des außerordentlichen Verdienstes, den er sich durch die Entdeckung der nach ihm benannten Strahlen erworben hat“  
1902 Hendrik Antoon Lorentz
(1853–1928)
Niederlande  Niederlande „als Anerkennung des außerordentlichen Verdienstes, den sie sich durch ihre Untersuchungen über den Einfluss des Magnetismus auf die Strahlungsphänomene erworben haben“ (Aufspaltung von Spektrallinien im Magnetfeld, Zeeman-Effekt)  
Pieter Zeeman
(1865–1943)
Niederlande  Niederlande  
1903 Henri Becquerel
(1852–1908)
Dritte Französische Republik  Frankreich „als Anerkennung des außerordentlichen Verdienstes, den er sich durch die Entdeckung der spontanen Radioaktivität erworben hat“  
Marie Curie
(1867–1934)
Dritte Französische Republik  Frankreich (geboren in Warschau, Kongresspolen  Kongresspolen) „als Anerkennung des außerordentlichen Verdienstes, den sie sich durch ihre gemeinsamen Arbeiten über die von H. Becquerel entdeckten Strahlungsphänomene erworben haben“  
Pierre Curie
(1859–1906)
Dritte Französische Republik  Frankreich  
1904 John Strutt, 3. Baron Rayleigh
(1842–1919)
Vereinigtes Konigreich 1801  Vereinigtes Königreich „für seine Untersuchungen über die Dichte der wichtigsten Gase und seine im Zusammenhang damit gemachten Entdeckung des Argons  
1905 Philipp Lenard
(1862–1947)
Deutsches Reich  Deutschland (geboren in Pressburg[2], damals Ungarn 1867  Ungarn) „für seine Arbeiten über die Kathodenstrahlen  
1906 Joseph John Thomson
(1856–1940)
Vereinigtes Konigreich 1801  Vereinigtes Königreich „als Anerkennung des großen Verdienstes, den er sich durch seine theoretischen und experimentellen Untersuchungen über den Durchgang der Elektrizität durch Gase erworben hat“  
1907 Albert A. Michelson
(1852–1931)
Vereinigte Staaten 45  Vereinigte Staaten (geboren in Strelno, damals Preussen Konigreich  Preußen) „für seine optischen Präzisionsinstrumente und seine damit ausgeführten spektroskopischen und metrologischen Untersuchungen“ (Michelson-Interferometer)  
1908 Gabriel Lippmann
(1845–1921)
Dritte Französische Republik  Frankreich (geboren in Hollerich, Luxemburg  Luxemburg) „für seine auf dem Interferenzphänomen begründete Methode, Farben photographisch wiederzugeben“  
1909 Ferdinand Braun
(1850–1918)
Deutsches Reich  Deutschland „als Anerkennung ihrer Verdienste um die Entwicklung der drahtlosen Telegrafie  
Guglielmo Marconi
(1874–1937)
Italien 1861  Italien  
1910 Johannes Diderik van der Waals
(1837–1923)
Niederlande  Niederlande „für seine Arbeiten über die Zustandsgleichung der Gase und Flüssigkeiten“ (Van-der-Waals-Gleichung)  

1911 bis 1920Bearbeiten

Jahr Person Land[1] Begründung für die Preisvergabe Bild
1911 Wilhelm Wien
(1864–1928)
Deutsches Reich  Deutschland „für seine Entdeckungen betreffend die Gesetze der Wärmestrahlung“ (Wiensches Verschiebungsgesetz)  
1912 Gustaf Dalén
(1869–1937)
Schweden  Schweden „für seine Erfindung selbstwirkender Regulatoren, die in Kombination mit Gasakkumulatoren zur Beleuchtung von Leuchttürmen und Leuchttonnen verwendet werden“  
1913 Heike Kamerlingh Onnes
(1853–1926)
Niederlande  Niederlande „aus Anlass seiner Untersuchungen über die Eigenschaften von Körpern bei niedrigen Temperaturen, die unter anderem zur Darstellung von flüssigem Helium führten“  
1914 Max von Laue
(1879–1960)
Deutsches Reich  Deutschland „für seine Entdeckung der Beugung von Röntgenstrahlen beim Durchgang durch Kristalle  
1915 William Henry Bragg
(1862–1942)
Vereinigtes Konigreich 1801  Vereinigtes Königreich „für ihre Verdienste um die Erforschung der Kristallstrukturen mittels Röntgenstrahlen“  
William Lawrence Bragg
(1890–1971)
Vereinigtes Konigreich 1801  Vereinigtes Königreich (geboren in Adelaide,   Australien)  
1916 nicht verliehen[3]
1917 Charles Glover Barkla
(1877–1944)
(verliehen 1918)
Vereinigtes Konigreich 1801  Vereinigtes Königreich „für seine Entdeckung der charakteristischen Röntgenstrahlung der Elemente  
1918 Max Planck
(1858–1947)
(verliehen 1919)
Deutsches Reich  Deutschland „als Anerkennung des Verdienstes, den er sich durch die Entdeckung der Energiequanten um die Entwicklung der Physik erworben hat“ (Theorie der Quantisierung)  
1919 Johannes Stark
(1874–1957)
Deutsches Reich  Deutschland „für seine Entdeckung des Doppler-Effekts bei Kanalstrahlen und der Aufspaltung der Spektrallinien im elektrischen Feld“ (Stark-Effekt)  
1920 Charles Édouard Guillaume
(1861–1938)
Schweiz  Schweiz „als Anerkennung des Verdienstes, den er sich durch die Entdeckung der Anomalien bei Nickelstahllegierungen und die Präzisionsmessungen in der Physik erworben hat“  

1921 bis 1930Bearbeiten

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1921 Albert Einstein
(1879–1955)
(verkündet am 9. November 1922,
verliehen am 10. Dezember 1922)
Deutsches Reich  Deutschland und Schweiz  Schweiz (geboren in Ulm) „für seine Verdienste um die theoretische Physik, besonders für seine Entdeckung des Gesetzes des photoelektrischen Effekts  
1922 Niels Bohr
(1885–1962)
Danemark  Dänemark „für seine Verdienste um die Erforschung der Struktur der Atome und der von ihnen ausgehenden Strahlung“  
1923 Robert Andrews Millikan
(1868–1953)
Vereinigte Staaten 48  Vereinigte Staaten „für seine Arbeiten über die elektrische Elementarladung* sowie den photoelektrischen Effekt“ (* Millikan-Versuch)  
1924 Manne Siegbahn
(1886–1978)
(verliehen 1925)
Schweden  Schweden „für seine röntgenspektroskopischen Entdeckungen und Forschungen“  
1925 James Franck
(1882–1964)
(verliehen 1926)
Deutsches Reich  Deutschland „für ihre Entdeckung der Gesetze, die den Zusammenstoß eines Elektrons mit einem Atom beschreiben“ (Franck-Hertz-Versuch)  
Gustav Hertz
(1887–1975)
(verliehen 1926)
Deutsches Reich  Deutschland  
1926 Jean-Baptiste Perrin
(1870–1942)
Dritte Französische Republik  Frankreich „für seine Arbeiten über die diskontinuierliche Struktur der Materie, besonders für seine Entdeckung des Sedimentationsgleichgewichts“  
1927 Arthur Holly Compton
(1892–1962)
Vereinigte Staaten 48  Vereinigte Staaten „für die Entdeckung des nach ihm genannten Effekts“ (Compton-Effekt)  
Charles Thomson Rees Wilson
(1869–1959)
Vereinigtes Konigreich 1801  Vereinigtes Königreich (geboren in Glencorse, Schottland  Schottland) „für seine Methode, die Bahnen elektrisch geladener Partikel durch kondensierenden Dampf sichtbar zu machen“ (Wilsonsche Nebelkammer)  
1928 Owen Willans Richardson
(1879–1959)
(verliehen 1929)
Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich „für seine Arbeiten über den glühelektrischen Effekt und besonders für die Entdeckung der nach ihm benannte Gesetzmäßigkeit  
1929 Louis de Broglie
(1892–1987)
Dritte Französische Republik  Frankreich „für die Entdeckung der Wellennatur der Elektronen“ (De-Broglie-Welle)  
1930 C. V. Raman
(1888–1970)
  Indien „für seine Arbeiten über die Streuung des Lichtes und die Entdeckung des nach ihm benannten Effekts“ (Raman-Streuung)  

1931 bis 1940Bearbeiten

Jahr Person Land[1] Begründung für die Preisvergabe Bild
1931 nicht verliehen[3]
1932 Werner Heisenberg
(1901–1976)
(verliehen 1933)
Deutsches Reich  Deutschland „für die Begründung der Quantenmechanik, deren Anwendung unter anderem zur Entdeckung der allotropen Formen des Wasserstoffs geführt hat“  
1933 Erwin Schrödinger
(1887–1961)
Osterreich  Österreich „für die Entdeckung neuer produktiver Formen der Atomtheorie“ (Weiterentwicklung der Quantenmechanik)  
Paul Dirac
(1902–1984)
Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich  
1934 nicht verliehen[4]
1935 James Chadwick
(1891–1974)
Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich „für die Entdeckung des Neutrons  
1936 Victor Franz Hess
(1883–1964)
Osterreich  Österreich „für die Entdeckung der kosmischen Strahlung  
Carl David Anderson
(1905–1991)
Vereinigte Staaten 48  Vereinigte Staaten „für die Entdeckung des Positrons  
1937 Clinton Davisson
(1881–1958)
Vereinigte Staaten 48  Vereinigte Staaten „für ihre experimentelle Entdeckung der Beugung von Elektronen durch Kristalle“  
George Paget Thomson
(1892–1975)
Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich  
1938 Enrico Fermi
(1901–1954)
Italien 1861  Italien „für die Bestimmung von neuen, durch Neutronenbeschuss erzeugten radioaktiven Elementen und die in Verbindung mit diesen Arbeiten durchgeführte Entdeckung der durch langsame Neutronen ausgelösten Kernreaktionen  
1939 Ernest Lawrence
(1901–1958)
Vereinigte Staaten 48  Vereinigte Staaten „für die Erfindung und Entwicklung des Zyklotrons und die dadurch erzielten Ergebnisse, insbesondere im Hinblick auf künstliche radioaktive Elemente“  
1940 nicht verliehen[4]

1941 bis 1950Bearbeiten

Jahr Person Land[1] Begründung für die Preisvergabe Bild
1941 nicht verliehen[4]
1942 nicht verliehen[4]
1943 Otto Stern
(1888–1969)
(verliehen 1944)
Vereinigte Staaten 48  Vereinigte Staaten (geboren in Sohrau, damals Deutsches Reich  Deutschland) „für seine Beiträge zur Entwicklung der Molekularstrahl-Methode und die Entdeckung des magnetischen Moments des Protons  
1944 Isidor Isaac Rabi
(1898–1988)
Vereinigte Staaten 48  Vereinigte Staaten (geboren in Rymanów, damals Osterreich-Ungarn  Österreich-Ungarn) „für die Resonanzmethode zur Aufzeichnung der magnetischen Eigenschaften von Atomkernen“  
1945 Wolfgang Pauli
(1900–1958)
Osterreich  Österreich „für die Entdeckung des als Pauli-Prinzip bezeichneten Ausschlussprinzips“  
1946 Percy Williams Bridgman
(1882–1961)
Vereinigte Staaten 48  Vereinigte Staaten „für die Erfindung eines Apparates zur Erzeugung von extrem hohen Druck und für seine Entdeckungen, die er mit diesem auf dem Gebiet der Hochdruckphysik machte“  
1947 Edward Victor Appleton
(1892–1965)
Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich „für seine Forschungen auf dem Gebiet der Physik der oberen Schichten der Atmosphäre, insbesondere für die Entdeckung der so genannten Appleton-Schicht  
1948 Patrick Maynard Stuart Blackett
(1897–1974)
Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich „für die Weiterentwicklung der Anwendung der Wilsonschen Nebelkammer und seine damit gemachten Entdeckungen auf dem Gebiete der Kernphysik und der kosmischen Strahlung  
1949 Hideki Yukawa
(1907–1981)
Japan  Japan „für seine auf der Theorie der Kernkräfte beruhende Vorhersage der Existenz der Mesonen  
1950 Cecil Powell
(1903–1969)
Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich „für die Entwicklung der Photographischen Methode zur Untersuchung der Kernvorgänge und die damit verbundene Entdeckung der Mesonen“  

1951 bis 1960Bearbeiten

Jahr Person Land[1] Begründung für die Preisvergabe Bild
1951 John Cockcroft
(1897–1967)
Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich „für ihre Pionierarbeit auf dem Gebiet der Atomkernumwandlung durch künstlich beschleunigte atomare Partikel“ (Cockcroft-Walton-Beschleuniger)  
Ernest Walton
(1903–1995)
Irland  Irland  
1952 Felix Bloch
(1905–1983)
Vereinigte Staaten 48  Vereinigte Staaten (geboren in Zürich, Schweiz  Schweiz) „für die Entwicklung neuer Methoden zur kernmagnetischen Präzisionsmessung und den damit gemachten Entdeckungen“ (Kernspinresonanzspektroskopie)  
Edward Mills Purcell
(1912–1997)
Vereinigte Staaten 48  Vereinigte Staaten  
1953 Frits Zernike
(1888–1966)
Niederlande  Niederlande „für die von ihm angegebene Phasenkontrastmethode, im Besonderen für seine Erfindung des Phasenkontrastmikroskops  
1954 Max Born
(1882–1970)
Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich (geboren in Breslau, damals Deutsches Reich  Deutschland) „für seine grundlegenden Forschungen in der Quantenmechanik, besonders für seine statistische Interpretation der Wellenfunktion  
Walther Bothe
(1891–1957)
Deutschland Bundesrepublik  BR Deutschland „für seine Koinzidenzmethode und seine mit deren Hilfe gemachten Entdeckungen“  
1955 Willis Eugene Lamb
(1913–2008)
Vereinigte Staaten 48  Vereinigte Staaten „für seine Entdeckungen über die Feinstruktur des Wasserstoffspektrums“ (Lamb-Verschiebung)  
Polykarp Kusch
(1911–1993)
Vereinigte Staaten 48  Vereinigte Staaten (geboren in Blankenburg, Deutsches Reich  Deutschland) „für seine genaue Bestimmung des magnetischen Moments im Elektron“  
1956 William Bradford Shockley
(1910–1989)
Vereinigte Staaten 48  Vereinigte Staaten (geboren in London, Vereinigtes Konigreich 1801  Vereinigtes Königreich) „für ihre Untersuchungen über Halbleiter und ihre Entdeckung des Transistoreffekts“  
John Bardeen
(1908–1991)
Vereinigte Staaten 48  Vereinigte Staaten  
Walter Houser Brattain
(1902–1987)
Vereinigte Staaten 48  Vereinigte Staaten  
1957 Chen Ning Yang
(* 1922)
China Republik 1928  China[5] „für ihre grundlegenden Forschungen über die Gesetze der sogenannten Parität, die zu wichtigen Entdeckungen über die Elementarteilchen führten“  
Tsung-Dao Lee
(* 1926)
China Republik 1928  China[5]  
1958 Pawel Tscherenkow
(1904–1990)
Sowjetunion  Sowjetunion „für die Entdeckung und Interpretation des Tscherenkow-Effekts  
Ilja Frank
(1908–1990)
Sowjetunion  Sowjetunion  
Igor Tamm
(1895–1971)
Sowjetunion  Sowjetunion  
1959 Emilio Segrè
(1905–1989)
Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten (geboren in Tivoli, Italien 1861  Italien) „für ihre Entdeckung des Antiprotons  
Owen Chamberlain
(1920–2006)
Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten  
1960 Donald Arthur Glaser
(1926–2013)
Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten „für die Erfindung der Blasenkammer  

1961 bis 1970Bearbeiten

Jahr Person Land[1] Begründung für die Preisvergabe Bild
1961 Robert Hofstadter
(1915–1990)
Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten „für seine bahnbrechenden Studien über Elektronenstreuung im Atomkern und für die dabei erzielten Entdeckungen über die Struktur der Nukleonen  
Rudolf Mößbauer
(1929–2011)
Deutschland Bundesrepublik  BR Deutschland „für seine Forschungen über die Resonanzabsorption der Gammastrahlung und seine damit verbundene Entdeckung, die den Namen Mößbauer-Effekt trägt“  
1962 Lew Landau
(1908–1968)
Sowjetunion  Sowjetunion „für seine bahnbrechenden Theorien über kondensierte Materie, besonders das flüssige Helium“ (Suprafluidität)  
1963 Eugene Paul Wigner
(1902–1995)
Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten (geboren in Budapest, Ungarn 1867  Ungarn) „für seine Beiträge zur Theorie des Atomkerns und der Elementarteilchen, besonders durch die Entdeckung und Anwendung fundamentaler Symmetrie-Prinzipien“  
Maria Goeppert-Mayer
(1906–1972)
Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten (geboren in Kattowitz, damals Deutsches Reich  Deutschland) „für ihre Entdeckung der nuklearen Schalenstruktur  
Johannes Hans Daniel Jensen
(1907–1973)
Deutschland Bundesrepublik  BR Deutschland  
1964 Charles Hard Townes
(1915–2015)
Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten „für grundlegende Arbeiten auf dem Gebiet der Quantenelektronik, die zur Konstruktion von Oszillatoren und Verstärkern auf der Basis des Maser-Laser-Prinzips führten“  
Nikolai Bassow
(1922–2001)
Sowjetunion  Sowjetunion  
Alexander Prochorow
(1916–2002)
Sowjetunion  Sowjetunion  
1965 Richard Feynman
(1918–1988)
Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten „für ihre fundamentale Leistung in der Quantenelektrodynamik, mit tiefgehenden Konsequenzen für die Elementarteilchenphysik“  
Julian Seymour Schwinger
(1918–1994)
Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten  
Shin’ichirō Tomonaga
(1906–1979)
Japan  Japan  
1966 Alfred Kastler
(1902–1984)
Frankreich  Frankreich „für die Entdeckung und Entwicklung der optischen Methoden beim Studium der Hertz-Resonanzen in Atomen“  
1967 Hans Bethe
(1906–2005)
Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten (geboren in Straßburg, damals Deutsches Reich  Deutschland) „für seine Beiträge zur Theorie der Kernreaktionen, insbesondere seine Entdeckungen über die Energieerzeugung in den Sternen  
1968 Luis Walter Alvarez
(1911–1988)
Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten „für seinen entscheidenden Beitrag zur Elementarteilchenphysik, insbesondere seine Entdeckung einer großen Anzahl von Resonanzzuständen, ermöglicht durch seine Entwicklung von Techniken mit der Wasserstoffblasenkammer und Datenanalyse“  
1969 Murray Gell-Mann
(1929–2019)
Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten „für seine Beiträge und Entdeckungen die Klassifizierung der Elementarteilchen und deren Wechselwirkungen betreffend“ (siehe Quark)  
1970 Hannes Alfvén
(1908–1995)
Schweden  Schweden „für seine grundlegenden Leistungen und Entdeckungen in der Magnetohydrodynamik mit fruchtbaren Anwendungen in verschiedenen Teilen der Plasmaphysik  
Louis Néel
(1904–2000)
Frankreich  Frankreich „für seine grundlegenden Leistungen und Entdeckungen betreffend den Antiferromagnetismus und den Ferrimagnetismus, die zu wichtigen Anwendungen in der Festkörperphysik geführt haben“  

1971 bis 1980Bearbeiten

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1971 Dennis Gábor
(1900–1979)
Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich (geboren in Budapest, Ungarn 1867  Ungarn) „für seine Erfindung und Entwicklung der holografischen Methode  
1972 John Bardeen
(1908–1991)
Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten „für ihre gemeinsam entwickelte Theorie der Supraleitung, auch BCS-Theorie genannt“  
Leon Neil Cooper
(* 1930)
Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten  
John Robert Schrieffer
(1931–2019)
Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten  
1973 Leo Esaki
(* 1925)
Japan  Japan „für ihre experimentellen Entdeckungen betreffend das Tunnel-Phänomen in Halb- bzw. Supraleitern“  
Ivar Giaever
(* 1929)
Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten (geboren in Bergen, Norwegen  Norwegen)  
Brian David Josephson
(* 1940)
Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich „für seine theoretische Vorhersage von Eigenschaften eines Suprastromes durch eine Tunnel-Barriere, insbesondere jene Phänomene, die allgemein als Josephson-Effekt bekannt sind“  
1974 Martin Ryle
(1918–1984)
Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich „für ihre bahnbrechenden Arbeiten in der Radioastronomie: Ryle für seine Beobachtungen und Erfindungen, besonders in der Apertursynthesetechnik und Hewish für seine entscheidende Rolle in der Entdeckung der Pulsare
Antony Hewish
(* 1924)
Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich
1975 Aage Niels Bohr
(1922–2009)
Danemark  Dänemark „für die Entdeckung der Verbindung zwischen kollektiver und Teilchen-Bewegung in Atomkernen und die Entwicklung der Theorie von der Struktur der Atomkerne basierend auf dieser Verbindung“  
Ben Mottelson
(* 1926)
Danemark  Dänemark (geboren in Chicago, Illinois, Vereinigte Staaten 48  Vereinigte Staaten)  
James Rainwater
(1917–1986)
Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten  
1976 Burton Richter
(1931–2018)
Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten „für ihre führenden Leistungen bei der Entdeckung eines schweren Elementarteilchens neuer Art  
Samuel Chao Chung Ting
(* 1936)
Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten  
1977 Philip Warren Anderson
(* 1923)
Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten „für die grundlegenden theoretischen Leistungen zur Elektronenstruktur in magnetischen und ungeordneten Systemen“  
Nevill Francis Mott
(1905–1996)
Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich  
John Hasbrouck Van Vleck
(1899–1980)
Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten  
1978 Pjotr Kapiza
(1894–1984)
Sowjetunion  Sowjetunion „für seine grundlegenden Erfindungen und Entdeckungen in der Tieftemperaturphysik  
Arno Penzias
(* 1933)
Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten (geboren in München, NS-Staat  Deutschland) „für die Entdeckung der kosmischen Mikrowellen-Hintergrundstrahlung  
Robert Woodrow Wilson
(* 1936)
Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten  
1979 Sheldon Lee Glashow
(* 1932)
Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten „für ihre Beiträge an der Theorie der vereinigten schwachen und elektromagnetischen Wechselwirkung zwischen Elementarteilchen, einschließlich u. a. die Voraussage der schwachen neutralen Ströme“ (Elektroschwache Wechselwirkung)  
Abdus Salam
(1926–1996)
Pakistan  Pakistan
(geboren in Jhang, Britisch-Indien  Britisch-Indien[6])
 
Steven Weinberg
(* 1933)
Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten  
1980 James Cronin
(1931–2016)
Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten „für die Entdeckung von Verletzungen fundamentaler Symmetrieprinzipien im Zerfall von neutralen K-Mesonen  
Val Fitch
(1923–2015)
Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten  

1981 bis 1990Bearbeiten

Jahr Person Land[1] Begründung für die Preisvergabe Bild
1981 Nicolaas Bloembergen
(1920–2017)
Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten (geboren in Dordrecht, Niederlande  Niederlande) „für ihren Beitrag zur Entwicklung der Laserspektroskopie  
Arthur Leonard Schawlow
(1921–1999)
Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten  
Kai Siegbahn
(1918–2007)
Schweden  Schweden „für seinen Beitrag zur Entwicklung der hochauflösenden Elektronenspektroskopie  
1982 Kenneth Wilson
(1936–2013)
Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten „für seine Theorie über kritische Phänomene bei Phasenumwandlungen
1983 Subrahmanyan Chandrasekhar
(1910–1995)
Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten (geboren in Lahore,   Britisch-Indien) „für seine theoretischen Studien der physikalischen Prozesse, die für die Struktur und Entwicklung der Sterne von Bedeutung sind“  
William Alfred Fowler
(1911–1995)
Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten „für theoretische und experimentelle Studien der Kernreaktionen, die für die Bildung der chemischen Elemente im Weltall von Bedeutung sind“  
1984 Carlo Rubbia
(* 1934)
Italien  Italien „für ihre entscheidenden Beiträge bei dem großen Projekt, das zur Entdeckung der Feldpartikel W und Z, Vermittler schwacher Wechselwirkung, geführt hat“  
Simon van der Meer
(1925–2011)
Niederlande  Niederlande  
1985 Klaus von Klitzing
(* 1943)
Deutschland Bundesrepublik  BR Deutschland „für die Entdeckung des quantisierten Hall-Effekts  
1986 Ernst Ruska
(1906–1988)
Deutschland Bundesrepublik  BR Deutschland „für sein fundamentales Werk in der Elektronenoptik und für die Konstruktion des ersten Elektronenmikroskops
Gerd Binnig
(* 1947)
Deutschland Bundesrepublik  BR Deutschland „für ihre Konstruktion des Rastertunnelmikroskops  
Heinrich Rohrer
(1933–2013)
Schweiz  Schweiz  
1987 Georg Bednorz
(* 1950)
Deutschland Bundesrepublik  BR Deutschland „für ihre bahnbrechende Entdeckung von Supraleitung in keramischen Materialien  
Karl Alexander Müller
(* 1927)
Schweiz  Schweiz  
1988 Leon Max Lederman
(1922–2018)
Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten „für die Neutrinostrahlmethode und die Demonstration der Dublettstruktur der Leptonen durch die Entdeckung des Myonneutrinos  
Melvin Schwartz
(1932–2006)
Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten
Jack Steinberger
(* 1921)
Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten (geboren in Bad Kissingen, Deutsches Reich  Deutschland)  
1989 Wolfgang Paul
(1913–1993)
Deutschland Bundesrepublik  BR Deutschland „für ihre Entwicklung der Ionenfallentechnik“ (Paul-Falle, Penning-Falle)
Hans Georg Dehmelt
(1922–2017)
Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten (geboren in Görlitz, Deutsches Reich  Deutschland)
Norman Ramsey
(1915–2011)
Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten „für seine Ausarbeitung einer verbesserten Messtechnik bei atomaren Energie-Übergängen, mit der präzise Zeit- und Frequenzmessungen möglich wurden“ (Atomuhr)  
1990 Jerome Isaac Friedman
(* 1930)
Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten „für ihre bahnbrechenden Untersuchungen der tiefinelastischen Elektronenstreuung an Protonen und gebundenen Neutronen, die von entscheidender Bedeutung für die Entwicklung des Quarkmodells der Teilchenphysik war“  
Henry Way Kendall
(1926–1999)
Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten  
Richard Edward Taylor
(1929–2018)
Kanada  Kanada  

1991 bis 2000Bearbeiten

Jahr Person Land[1] Begründung für die Preisvergabe Bild
1991 Pierre-Gilles de Gennes
(1932–2007)
Frankreich  Frankreich „für seine Arbeiten über Ordnungsprozesse in Flüssigkristallen und Polymerlösungen, vor allem die erfolgreiche Anwendung mathematischer Modelle beim Übergang vom geordneten zum ungeordneten Zustand in Physik und Chemie“  
1992 Georges Charpak
(1924–2010)
Frankreich  Frankreich (geboren in Dabrovica, Polen 1919  Polen) „für seine grundlegenden Arbeiten an Detektoren für die Teilchenphysik, insbesondere für die Konstruktion der ersten Vieldraht-Proportionalkammern (1968)“  
1993 Russell Hulse
(* 1950)
Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten „für ihre Entdeckung eines Pulsars in einem Doppelsternsystem  
Joseph Hooton Taylor, Jr.
(* 1941)
Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten  
1994 Bertram Brockhouse
(1918–2003)
Kanada  Kanada „für ihre Entwicklung von Techniken zur Streuung der ungeladenen Kernteilchen  
Clifford Shull
(1915–2001)
Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten  
1995 Martin Lewis Perl
(1927–2014)
Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten „für seine Entdeckung eines massereichen subatomaren Elementarteilchens mit negativer Ladung“ (τ-Lepton)  
Frederick Reines
(1918–1998)
Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten „für seine Entdeckung eines ungeladenen subatomaren Elementarteilchens“ (Neutrino)  
1996 David Morris Lee
(* 1931)
Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten „für ihre Entdeckung der Suprafluidität in Helium-3 bei sehr tiefen Temperaturen (um den absoluten Nullpunkt)“  
Douglas Dean Osheroff
(* 1945)
Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten  
Robert Coleman Richardson
(1937–2013)
Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten  
1997 Steven Chu
(* 1948)
Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten „für ihre Entwicklung von Methoden zum Kühlen und Einfangen von Atomen mit Hilfe von Laserlicht  
Claude Cohen-Tannoudji
(* 1933)
Frankreich  Frankreich (geboren in Constantine,   Französisch-Algerien)  
William Daniel Phillips
(* 1948)
Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten  
1998 Robert Betts Laughlin
(* 1950)
Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten „für ihre Entdeckung einer neuen Art von Quantenflüssigkeit mit fraktionell geladenen Anregungen  
Horst Ludwig Störmer
(* 1949)
Deutschland  Deutschland  
Daniel Chee Tsui
(* 1939)
Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten (geboren in Henan, China Republik 1928  China)  
1999 Gerardus ’t Hooft
(* 1946)
Niederlande  Niederlande „für ihre entscheidenden, die Quantenstruktur betreffenden Beiträge zur Theorie der elektroschwachen Wechselwirkung in der Physik“  
Martinus J. G. Veltman
(* 1931)
Niederlande  Niederlande  
2000 Schores Alfjorow
(1930–2019)
Russland  Russland „für die Entwicklung von Halbleiterheterostrukturen für Hochgeschwindigkeits- und Optoelektronik  
Herbert Kroemer
(* 1928)
Deutschland  Deutschland  
Jack Kilby
(1923–2005)
Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten „für seinen Anteil an der Entwicklung des integrierten Schaltkreises  

2001 bis 2010Bearbeiten

Jahr Person Land[1] Begründung für die Preisvergabe Bild
2001 Eric Allin Cornell
(* 1961)
Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten „für die Erzeugung der Bose-Einstein-Kondensation in verdünnten Gasen aus Alkaliatomen, und für frühe grundsätzliche Studien über die Eigenschaften der Kondensate“  
Wolfgang Ketterle
(* 1957)
Deutschland  Deutschland  
Carl Edwin Wieman
(* 1951)
Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten  
2002 Raymond Davis junior
(1914–2006)
Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten „für bahnbrechende Arbeiten in der Astrophysik, insbesondere für den Nachweis kosmischer Neutrinos  
Masatoshi Koshiba
(* 1926)
Japan  Japan  
Riccardo Giacconi
(1931–2018)
Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten (geboren in Genua, Italien 1861  Italien) „für bahnbrechende Arbeiten in der Astrophysik, die zur Entdeckung von kosmischen Röntgenquellen geführt haben“ (Röntgenastronomie)  
2003 Alexei Abrikossow
(1928–2017)
Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten
Russland  Russland
„für bahnbrechende Arbeiten in der Theorie über Supraleiter und Supraflüssigkeiten  
Witali Ginsburg
(1916–2009)
Russland  Russland  
Anthony James Leggett
(* 1938)
Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich
Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten
 
2004 David Gross
(* 1941)
Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten „für die Entdeckung der asymptotischen Freiheit in der Theorie der Starken Wechselwirkung  
David Politzer
(* 1949)
Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten
Frank Wilczek
(* 1951)
Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten  
2005 Roy Jay Glauber
(1925–2018)
Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten „für seinen Beitrag zur quantenmechanischen Theorie der optischen Kohärenz  
John Lewis Hall
(* 1934)
Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten „für ihre Beiträge zur Entwicklung der auf Laser gegründeten Präzisionsspektroskopie, einschließlich der optischen Frequenzkammtechnik  
Theodor Hänsch
(* 1941)
Deutschland  Deutschland  
2006 John Cromwell Mather
(* 1946)
Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten „für die Untersuchung der kosmischen Hintergrundstrahlung  
George Smoot
(* 1945)
Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten  
2007 Albert Fert
(* 1938)
Frankreich  Frankreich „für die Entdeckung des Riesenmagnetowiderstands“ (GMR)  
Peter Grünberg
(1939–2018)
Deutschland  Deutschland (geboren in Pilsen, heute Tschechien)  
2008 Yōichirō Nambu
(1921–2015)
Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten (geboren in Tokio, Japan  Japan) „für die Entdeckung des Mechanismus der spontanen Symmetriebrechung in der Elementarteilchenphysik  
Makoto Kobayashi
(* 1944)
Japan  Japan „für die Entdeckung des Ursprungs der gebrochenen Symmetrie, welche die Existenz von mindestens drei Quarkfamilien voraussagt“  
Toshihide Masukawa
(* 1940)
Japan  Japan  
2009 Charles Kuen Kao
(1933–2018)
Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten
Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich (geboren in Shanghai, China Republik 1928  China)
„für seine bahnbrechenden Erfolge auf dem Gebiet der Lichtleitung mittels Fiberoptik für optische Kommunikation“  
Willard Boyle
(1924–2011)
Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten (geboren in Amherst, Kanada 1921  Kanada) „für die Erfindung des CCD-Sensors  
George Elwood Smith
(* 1930)
Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten  
2010 Andre Geim
(* 1958)
Niederlande  Niederlande, Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich, in Russland geboren „für grundlegende Experimente mit dem zweidimensionalen Material Graphen  
Konstantin Novoselov
(* 1974)
Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich
Russland  Russland
 

2011 bis 2020Bearbeiten

Jahr Person Land[1] Begründung für die Preisvergabe Bild
2011 Saul Perlmutter
(* 1959)
Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten „für die Entdeckung der beschleunigten Expansion des Universums durch Beobachtungen weit entfernter Supernovae  
Brian P. Schmidt
(* 1967)
Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten  
Adam Riess
(* 1969)
Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten  
2012 Serge Haroche
(* 1944)
Frankreich  Frankreich „für die Entwicklung bahnbrechender experimenteller Methoden, die es ermöglichen, Quantensysteme zu manipulieren“  
David Wineland
(* 1944)
Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten  
2013 François Englert
(* 1932)
Belgien  Belgien „für die theoretische Entdeckung eines Mechanismus, der zu unserem Verständnis des Ursprungs der Masse subatomarer Teilchen beiträgt, und der kürzlich durch die Entdeckung des vorhergesagten Elementarteilchens durch die ATLAS- und CMS-Experimente am Large Hadron Collider des CERN bestätigt wurde“  
Peter Higgs
(* 1929)
Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich  
2014 Isamu Akasaki
(* 1929)
Japan  Japan „für die Erfindung effizienter, blaues Licht ausstrahlender Dioden, die helle und energiesparende Lichtquellen ermöglicht haben“  
Hiroshi Amano
(* 1960)
Japan  Japan  
Shuji Nakamura
(* 1954)
Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten (geboren in Ikata, Japan  Japan)  
2015 Takaaki Kajita
(* 1959)
Japan  Japan „für die Entdeckung von Neutrinooszillationen, die zeigen, dass Neutrinos eine Masse haben“  
Arthur McDonald
(* 1943)
Kanada  Kanada  
2016 David J. Thouless
(1934–2019)
Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich „für theoretische Entdeckungen topologischer Phasenübergänge und topologischer Materiephasen.“[7][8]  
F. Duncan M. Haldane
(* 1951)
Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich  
J. Michael Kosterlitz
(* 1943)
Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich und Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten  
2017 Rainer Weiss
(* 1932)
Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten (geboren in Berlin, Deutschland  Deutschland) „für entscheidende Beiträge zum LIGO-Detektor und die Beobachtung von Gravitationswellen.“[9][10]  
Barry Barish
(* 1936)
Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten  
Kip Thorne
(* 1940)
Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten  
2018 Arthur Ashkin
(* 1922)
Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten „für die Entwicklung optischer Pinzetten und deren Anwendung in der Biologie“. „für bahnbrechende Erfindungen im Bereich der Laserphysik  
Gérard Mourou
(* 1944)
Frankreich  Frankreich „für die Entwicklung einer Methode, mit der sich hochenergetische, ultrakurze optische Pulse erzeugen lassen“.  
Donna Strickland
(* 1959)
Kanada  Kanada  
2019 James Peebles
(* 1935)
Kanada  Kanada, Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten „für theoretische Entdeckungen in der physikalischen Kosmologie“.  
Michel Mayor
(* 1942)
Schweiz  Schweiz „für die Entdeckung eines Exoplaneten, der einen sonnenähnlichen Stern umkreist“.  
Didier Queloz
(* 1966)
Schweiz  Schweiz  

Verteilung nach LändernBearbeiten

Nation Anzahl der Verleihungen
gezählt als Preisträger(1)
Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten 92,5
Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich 25,5
Deutschland  Deutschland 23,5
Frankreich  Frankreich 14
Russland  Russland und ehem. Sowjetunion  Sowjetunion 10
Japan  Japan 9
Niederlande  Niederlande 8,5
Schweiz  Schweiz 5,5
Kanada  Kanada 4,5
Schweden  Schweden 4
Danemark  Dänemark 3
Italien  Italien 3
Osterreich  Österreich 3
China Republik 1928  China[5] 2
Belgien  Belgien 1
Indien  Indien 1
Irland  Irland 1
Pakistan  Pakistan 1
Summe (Stand Verleihung 2019) 212 Preisträger

Anmerkungen:

(1) Preisträger, die zum Zeitpunkt der Verleihung Staatsbürger zweier Länder waren, werden hier bei beiden Ländern jeweils halb gezählt.

Verteilung nach KontinentenBearbeiten

Preisträger, die zum Zeitpunkt der Verleihung Staatsbürger zweier Länder waren, werden hier bei beiden Ländern jeweils halb gezählt.

Kontinent Anzahl der Verleihungen
gezählt als Preisträger
Europa (inkl. Russland und ehem. Sowjetunion) 102
Amerika 97
Asien (exkl. Russland und ehem. Sowjetunion) 25
Afrika 0
Ozeanien 0

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c d e f g h i j k l Land nach der Angabe auf nobelprize.org. Das Land kann von der Nationalität des Laureaten abweichen.
  2. Unter diesem Namen in den offiziellen Listen der Nobelstiftung verzeichnet. Heute ist der Name Bratislava gebräuchlicher.
  3. a b Das Geld wurde in den speziellen Fonds dieser Preiskategorie gegeben.
  4. a b c d Das Preisgeld wurde zu einem Drittel in den Hauptfonds gegeben und zu zwei Dritteln dem Spezialfonds für diese Preiskategorie.
  5. a b c Das Herkunftsland der Preisträger von 1957 wird in offiziellen Listen als „China“ vermerkt. Zum Zeitpunkt der Auswanderung der Preisträger war China noch von der Republik China beherrscht. Zum Zeitpunkt der Preisvergabe war die Republik China auf Taiwan noch offizieller internationaler Vertreter des Landes China.
  6. Üblicherweise werden Geburtsorte in den offiziellen Listen der Nobelstiftung ausgewiesen, wenn diese nicht im angegebenen Staat liegen oder zu jenem Zeitpunkt nicht unter der Souveränität dieses Staates standen. Hier fehlt diese Angabe jedoch.
  7. Pressemitteilung bei nobelprize.org (abgerufen am 4. Oktober 2016).
  8. Mündliche Verkündigung der Preisträger durch Göran K. Hansson (Video)
  9. Pressemitteilung bei nobelprize.org (abgerufen am 3. Oktober 2017).
  10. Mündliche Verkündigung der Preisträger durch Göran K. Hansson (Video)
  Diese Seite wurde am 13. November 2008 in dieser Version in die Auswahl der informativen Listen und Portale aufgenommen.