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Der Stausee Lac de Tseuzier befindet sich im Kanton Wallis in den Gemeinden Ayent und Icogne.

Lac de Tseuzier
Bisse d'Ayent Tseuzier.jpg
Lage: Wallis
Zuflüsse: diverse Bergbäche
Abfluss: La Liène
Grössere Orte am Ufer: keine
Lac de Tseuzier (Kanton Wallis)
Lac de Tseuzier
Koordinaten 599377 / 133272Koordinaten: 46° 21′ 3″ N, 7° 25′ 50″ O; CH1903: 599377 / 133272
Daten zum Bauwerk
Sperrentyp: Bogenstaumauer / Erdschüttdamm
Bauzeit: bis 1957
Höhe des Absperrbauwerks: 156 m / 20 m
Höhe über Gewässersohle: 140 m
Höhe der Bauwerkskrone: 1777 m ü. M.
Bauwerksvolumen: 300.000 m³ / 67.000 m³
Kronenlänge: 256 m / 155 m
Betreiber: Electricité de la Lienne SA, Sion
Daten zum Stausee
Wasseroberfläche 85 ha
Stauseelänge 1,3 km
Gesamtstauraum: 51 Mio. m³
Einzugsgebiet 18,7 km²
Bemessungshochwasser: 60 m³/s
Besonderheiten:

Bogenstaumauer und Erdschüttdamm nebeneinander

Karte Lac de Tseuzier.png

Zu erreichen ist der See über das Rhonetal. Ab Sion fährt man bis zum letzten grösseren Ort Fortunau. Danach führt eine serpentinenreiche Bergstrasse bis zum Stausee. Zu Fuss kommt man auch über den Rawilpass oder das Schnidejoch aus dem Kanton Bern zum See.

GeschichteBearbeiten

Fertiggestellt wurden die Bogenstaumauer Zeuzier und der Erdschüttdamm Proz-Riond im Jahre 1957.

BemerkenswertesBearbeiten

Ursprünglich sollte die Simmentalautobahn (damals noch Nationalstrasse N6) über den Rawil-Pass ins Wallis geführt werden – ein Tunnel wäre nahe an die Tzeuzier-Talsperre zu liegen gekommen. Da sich bei Sondierbohrungen grössere Bewegungen an der Mauer als erwartet ereigneten, wurde nicht nur der Seespiegel abgesenkt; es war mit ein Grund, dass sich die Autobahn über Jahre verzögert hatte, bis sie schliesslich aufgegeben wurde. Mit dem Lötschberg-Basistunnel wurde sie ganz obsolet.

Am Westen von Lac de Tesuzier befindet sich der Berg Six des Eaux Froides (2905 m ü. M.)[1]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Six des Eaux Froides auf ETHorama