Katharinenkloster (Sinai)

griechisch-orthodoxes Kloster in Südsinai, Ägypten

Das heute griechisch-orthodoxe Katharinenkloster (griechisch Μονὴ τῆς Ἁγίας Αἰκατερίνης, arabisch دير سانت كاترين) im Sinai in Ägypten wurde zwischen 548 und 565 gegründet und ist eines der ältesten immer noch bewohnten Klöster des Christentums. Es liegt am Fuße des Berges Sinai (Mosesberg). Dort befand sich nach der Überlieferung der brennende Dornbusch, in dem sich Gott Mose offenbarte; hier sollen auch die der Legende nach von einem Engel herbeigetragenen Gebeine der heiligen Katharina von Alexandrien ruhen, deren Existenz allerdings historisch nicht belegt ist. Das Kloster, das ursprünglich der Theotokos, das heißt, Maria, der Mutter Jesu, geweiht war, wurde im Westen ab dem 14. und im Osten ab dem 19. Jahrhundert nach der heiligen Märtyrerin Katharina benannt.

Katharinenkloster
UNESCO-Welterbe UNESCO-Welterbe-Emblem

Katharinenkloster Sinai BW 2.jpg
Das Katharinenkloster, 2010
Vertragsstaat(en): AgyptenÄgypten Ägypten
Typ: Kultur
Kriterien: i, iii, iv, vi
Fläche: 60.100 ha
Referenz-Nr.: 954
UNESCO-Region: Arabische Staaten
Geschichte der Einschreibung
Einschreibung: 2002  (Sitzung 26)
Katharinenkloster (Sinai) (Ägypten)
Paris plan pointer b jms.svg
Lage in Ägypten
Glockenturm des Katharinenklosters, dahinter ist das Minarett der Moschee zu sehen

Das Katharinenkloster ist eines der ältesten Klöster der Christenheit. Gleichzeitig ist es ein Ort, wo sich jüdische, christliche und islamische Kulturgeschichte berühren. Wegen seiner isolierten Lage gehört das Katharinenkloster zu den wenigen Klöstern, die nie zerstört wurden.

AllgemeinesBearbeiten

Die Anlage mit Nebengebäuden und Gärten liegt durchschnittlich 1585 Meter über dem Meeresspiegel im südlichen Sinai in der Nähe der Ortschaft Milga unterhalb des 2285 m hohen Berges Sinai und des höheren Dschabal Katrina und hat eine Fläche von 100 Hektar. Das als Festung gebaute eigentliche Kloster weist eine Grundfläche von 76 × 85 Metern auf.

Der Zugang ist von Tarfet aus möglich, wo der ca. 1400 m hohe Watiya-Pass bewältigt werden muss. Um angesichts der großen Anzahl von Besuchern (etwa 50.000 jährlich) den Klosterbetrieb aufrechtzuerhalten, wurden die Öffnungszeiten sowie die zugänglichen Bereiche des Klosters inzwischen stark eingeschränkt. Für Besucher gibt es nur ein Café mit einigen Tischen und Bänken vor der Tür.

Seit 2002 gehört das Kloster zum UNESCO-Welterbe.[1]

GeschichteBearbeiten

 
Das Katharinenkloster vom Aufstieg zum Berg Sinai aus

Einer lokalen Legende zufolge soll dort der in der biblischen Geschichte von Moses erwähnte brennende Dornbusch gestanden haben, der mit einer Gotteserscheinung verknüpft ist.

Bereits im vierten Jahrhundert gab es an diesem Ort Mönche und eine Marienkapelle, was von der Pilgerin Egeria (Etheria) beschrieben wird.[2] In der ältesten Quelle über das Kloster, den Chroniken des Patriarchen Eutychios von Alexandria aus dem 9. Jahrhundert, wird Helena, die Mutter des Kaisers Konstantin, als angebliche Gründerin der Marienkapelle genannt.

 
Plan des Katharinenklosters

Das Katharinenkloster wurde in seiner noch heute erhaltenen Form während der Regierungszeit von Kaiser Justinian I. (527–565) zum Schutz der Mönche gebaut und mit einer festungsartigen Mauer umgeben. Die heutige Hauptkirche stammt aus dieser Zeit. Allerdings lebten viele Mönche weiter als Einsiedler oder in kleinen Gruppen in der Umgebung und begaben sich nur bei drohender Gefahr in das eigentliche Kloster. Unter Justinian wurde auch auf dem benachbarten Gipfel des Sinai eine dem Mose geweihte Kapelle errichtet. Um das Jahr 610 schrieb einer dieser Einsiedlermönche, bekannt wurde er unter dem Namen Johannes Klimakos, dort die Abhandlung scala paradisa (Die Leiter des göttlichen Aufstiegs) mit dem liber ad pastorem, eines der einflussreichsten Werke für die ostkirchliche Spiritualität, das viele Generationen späterer Mönche und auch andere fromme Menschen noch prägte.

Einer Legende nach soll Mohammed mehrmals Gast des Klosters gewesen sein, dies noch bevor er als Prophet auftrat. Nach seinem politischen Aufstieg soll er einen Brief an den Klostervorstand verfasst haben, mit welchem dessen Fortbestand in einer nunmehr muslimischen Region garantiert wurde. Diese Garantie wurde durch die Jahrhunderte von späteren islamischen Herrschern anerkannt und sicherte dadurch die Existenz des Klosters. Dieser Brief, dessen Echtheit bestritten ist, befindet sich heute in einem Museum in Istanbul. Allein eine Kopie dieses Briefes liegt im Katharinenkloster, ausgestellt von einem osmanischen Sultan.[3]

Als der Kalif al-Hakim Anfang des 11. Jahrhunderts das Kloster zu zerstören gedachte, errichteten die Mönche – der Klostertradition zufolge – auf dem Gelände nahe der Kirche eine Moschee mit Minarett, das allerdings nicht die Höhe des Kirchturms aus dem 19. Jahrhundert erreicht. Auch Napoléon Bonaparte verfasste für das Kloster einen Schutzbrief. So wurde das Kloster seit seiner Gründung bis 2017 niemals überfallen und konnte seine Autonomie erhalten.

Am 18. April 2017 kam es zu einem Angriff auf einen Kontrollposten vor dem Kloster, als mehrere Bewaffnete das Feuer eröffneten und dabei einen Polizisten töteten und drei weitere verletzten. Als die Beamten das Feuer erwiderten, konnten die Angreifer flüchten. Die Terrormiliz Islamischer Staat bekannte sich über ihre Propaganda-Agentur Amaq zu dem Vorfall.[4]

BesonderheitenBearbeiten

Das Katharinenkloster bildet zusammen mit dem Nonnenkloster im Wadi Firan (Pharan) und wenigen Familien meist griechischer Herkunft am Küstenort at-Tur (Raitho) die kleinste der autonomen orthodoxen Kirchen (siehe Hauptartikel Orthodoxe Kirche vom Berg Sinai). Der Abt des Klosters ist gleichzeitig der Erzbischof von Sinai, Pharan und Raitho. Jurisdiktionell untersteht der Sinai dem Patriarchat von Jerusalem, da er sich in der alten Provinz Palaestina salutaris befindet. So wird der jeweils von den Mönchen des Klosters gewählte neue Abt vom Jerusalemer Patriarchen zum Erzbischof geweiht.

BibliothekBearbeiten

Die Klosterbibliothek, bestehend aus vier Bibliotheksräumen, ist wahrscheinlich die älteste erhaltene christliche Büchersammlung. Die Bibliothek enthält mehr als sechstausend Manuskripte in griechischer[5], christlich-palästinisch-aramäischer, syrischer[6][7][8], arabischer[9][10], kirchenslavischer[11], georgischer[12], armenischer, kaukasisch-albanischer[13][14] und altäthiopischer Sprache[15], davon dreitausend aus der Antike und einige älter als das Kloster selbst – eine Sammlung, die an Umfang nur durch die der Biblioteca Vaticana übertroffen wird. Viele dieser Bücher haben noch ihren ursprünglichen Einband, im Gegensatz zu westlichen Bibliotheken, wo die Originaleinbände in der Regel ersetzt wurden.

Im Mai 1844 besuchte der Leipziger Theologe Konstantin von Tischendorf das Kloster zu Forschungszwecken. Dort entdeckte er den Codex Sinaiticus aus dem 4. Jahrhundert, die älteste fast vollständig erhaltene Bibelhandschrift. Über die Modalitäten, wie dieser Codex nach Kairo und nach Moskau kam, gibt es von Tischendorf und vom Kloster unterschiedliche Versionen. Die Mönche fordern bis heute die Rückgabe der Handschrift.[16] Tischendorf nahm dabei auch viele andere bedeutende Handschriften mit nach Leipzig und Sankt Petersburg.[17][18]

In der Folge waren die Mönche wesentlich zurückhaltender mit ihren Manuskripten. Agnes S. Lewis mit ihrer Zwillingsschwester Margaret D. Gibson[19] und ihre wissenschaftliche Begleitung Robert L. Bensly, Francis C. Burkitt[20], beide mit ihren Ehefrauen, sowie J. Rendel Harris durften die 1892 dort entdeckte altsyrische NT-Handschrift 1893 photographieren und abschreiben.[21]

Die wichtigsten Handschriften des Altbestandes wurden durch Amerikaner (1950) und Israelis (1967/68) verfilmt und damit der Wissenschaft breiter zugänglich. Dies gilt nicht in gleicher Weise für die Neufunde von 1975 im St.-Georgs-Turm[22], von denen mehr als 160 Palimpsesthandschriften und einige aus dem älteren Bestand in dem neuen multispektralen Digitalisierungsverfahren während des Sinai Palimpsest-Projekts (2011–2017) durch eine Gruppe von spezialisierten Fotografen (EMEL)[23] aufgenommen und darauf von einer Gruppe internationaler Handschriftexperten[15][24] entziffert wurden – unter anderem unbekannte griechische Gedichte, das älteste bekannte Rezept des griechischen Arztes Hippokrates von Kos, Folio einer syrischen Übersetzung Galens „Einfache Drogen“ aus dem 9. Jahrhundert[25], neue Passagen und weitere Textzeugen aus altsyrischen NT-Handschriften[26], zwei der frühesten Marienlegenden (Transitus Mariae)[27], ein bisher unbekanntes Martyrium des Patriklos von Caesarea[28], fehlende 18. Lage des Codex Climaci Rescriptus.[15][29]

IkonensammlungBearbeiten

Das Kloster verfügt über eine Sammlung von über 2000 Ikonen, darunter einige der wenigen, die den byzantinischen Bilderstreit des 8. und 9. Jahrhunderts aufgrund der Lage im islamischen Reich unzerstört überstanden haben und damit zu den ältesten noch existierenden Ikonen zählen (siehe Acheiropoieta).

LiteraturBearbeiten

  • The Monastery of Saint Catherine at Mount Sinai.
    • George H. Forsyth, Kurt Weitzmann: The church and fortress of Justinian. Ann Arbor 1973.
    • Kurt Weitzmann: The icons. Bd. 1: From the sixth to the tenth century. Ann Arbor 1976.
    • Kurt Weitzmann, George Galavaris: The illuminated Greek manuscripts. Bd. 1: From the ninth to the twelfth century. Ann Arbor 1990, ISBN 0-691-03602-0.
  • Gérard Garitte: Catalogue des manuscrits géorgiens littéraires du Mont Sinaï (= CSCO 165, 9). Louvain 1956.
  • James Hamilton Charlesworth: The New Discoveries in St. Catherine’s Monastery (= American Schools of Oriental Research Monograph 3) Winona Lake, IN 1981, ISBN 0-89757-403-6.
  • Ioannis E. Meïmaris: Κατάλογος τῶν νέων ἀραβικῶν χειρογράφων τῆς ἱερᾶς Μονῆς Ἁγίας Αἰκατερίνης τοῦ Ὄρους Σινᾶ, Ἱερὰ Μονὴ Ἁγίας Αἰκατερίνης. Athen 1985.
  • Ioannis C. Tarnanidis: The Slavonic Manuscripts Discovered in 1975 at St Catherine’s Monastery on Mount Sinai. Thessaloniki 1988.
  • Sebastian P. Brock: Catalogue of the “New Finds” in St. Catherine Monastery, Sinai. Athen 1995, ISBN 9608573904.
  • Panayotis G. Nicolopoulos: The New Finds. Holy Monastery and Archdiocese of Sinai. Athen 1999, ISBN 9608598427.
  • John Galey, Kurt Weitzmann: Das Katharinenkloster auf dem Sinai. Belser, Stuttgart 1980, ISBN 3-7630-1243-5; 2003; 2010, ISBN 978-3-763-02561-9.
  • Helen C. Evans: Trésors du Monastère de Sainte-Catherine, Mont Sinai, Egypte. Fondation Pierre Gianadda, Martigny 2004, ISBN 2-88443-085-7.
  • Jürgen Gottschlich: Der Bibeljäger. Die abenteuerliche Suche nach der Urfassung des Neuen Testaments. 2. Auflage. Christoph Links Verlag, Berlin 2010, ISBN 978-3-86153-594-2.
  • Zaza Alekzidse, M. Shanidze, L. Khevsuriani, M. Kavtaria: The New Finds of Sinai: Catalogue of Georgian Manuscripts Discovered in 1975 at Saint Catherine’s Monastery on Mount Sinai. Athen 2005, ISBN 9789608573963.
  • Philothee du Sinaï: Nouveaux manuscrits syriaques du Sinaï. Athen 2008, ISBN 9789608573987.
  • David C. Parker: Codex Sinaiticus. Geschichte der ältesten Bibel der Welt, übers. v. Tobias Gabel, Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart 2012, ISBN 978-3-438-06026-6.
  • John Galey: Das Katharinenkloster auf dem Sinai. Christoph Belser Gesellschaft für Verlagsgeschäfte. Stuttgart 2014, ISBN 978-3-7630-2691-3.
  • Ulfrid Kleinert, Rolf Kühn: Und sie zogen aus in ein wüstes Land. Auf den Spuren der Bibel durch den Sinai. Wissenschaftliche Buchgesellschaft und Primus-Verlag, Darmstadt 2011, ISBN 978-3-89678-757-6.
  • Christa Müller-Kessler: Codex Sinaiticus Rescriptus. A Collection of Christian Palestinian Aramaic Manuscripts. In: Le Muséon 127, 2014, S. 263–309.
  • Gunnel Katharina Wahlström: Das Katharinenkloster beim Mosesberg im Sinai – Eine Welt von Toleranz. Edition Hagia Sophia, Wachtendonk 2014, ISBN 978-3-937129-78-5.
  • Alexander Schick: Tischendorf und die älteste Bibel der Welt – Die Entdeckung des Codex Sinaiticus im Katharinenkloster. Jota Verlag, Muldenhammer 2015, ISBN 978-3-935707-80-0 (Biografie mit bisher unveröffentlichten Dokumenten aus seinem Nachlass).
  • Paul Géhin: Les manuscrits syriaques de parchemin du Sinaï et leur membra disjecta (= CSCO 665, 136). Louvain 2017, ISBN 978-90-429-3501-3.

WeblinksBearbeiten

Commons: Saint Catherine's Monastery, Mount Sinai – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikivoyage: Katharinenkloster – Reiseführer

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. UNESCO World Heritage Centre: Saint Catherine Area. Abgerufen am 29. September 2017 (englisch).
  2. John Wilkinson: Egeria’s travels. Oxford 2015, ISBN 978-0-85668-710-5.
  3. Brandie Ratliff: The monastery of Saint Catherine at Mount Sinai and the Christian communities of the Caliphate. Sinaiticus. The bulletin of the Saint Catherine Foundation (2008) (Memento vom 13. Februar 2015 im Internet Archive).
  4. Ägypten: Ein Toter bei Angriff auf Katharinenkloster. In: Spiegel Online. 19. April 2017, abgerufen am 20. April 2017.
  5. Panayotis G. Nicolopoulos: The New Finds. Holy Monastery and Archdiocese of Sinai. Athen 1999.
  6. Agnes Smith Lewis: Catalogue of the Syriac MSS. in the Convent of S. Catharine on Mount Sinai (= Studia Sinaitica I). London 1894.
  7. Sebastian P. Brock: Catalogue of the “New Finds” in St. Catherine Monastery, Sinai. Athen 1995.
  8. Philothee du Sinaï: Nouveaux manuscrits syriaques du Sinaï. Athen 2008.
  9. Margaret Dunlop Gibson: Catalogue of the Arabic mss. in the Convent of Saint Catharine on Mount Sinai (= Studia Sinaitica III). London 1894.
  10. Ioannis E. Meïmaris: Κατάλογος τῶν νέων ἀραβικῶν χειρογράφων τῆς ἱερᾶς Μονῆς Ἁγίας Αἰκατερίνης τοῦ Ὄρους Σινᾶ, Ἱερὰ Μονὴ Ἁγίας Αἰκατερίνης. Athen 1985.
  11. Ioannis C. Tarnanidis: The Slavonic Manuscripts Discovered in 1975 at St Catherine’s Monastery on Mount Sinai. Thessaloniki 1988.
  12. A. Tsagareli: Katalog Gruzinskikh rukopisej Sinajskogo monastyrja (= Palestinskij Sbornik IV, 1). St. Petersburg 1888, S. 193–240.
  13. Zaza Alekzidse, M. Shanidze, L. Khevsuriani, M. Kavtaria: The New Finds of Sinai. Catalogue of Georgian Manuscripts Discovered in 1975 at Saint Catherine’s Monastery on Mount Sinai. Athen 2005.
  14. Zaza Alekzidse, Jean Pierre Mahé: Découverte d’un texte albanien: Une langue ancffinne du causae retrouvée. In: Comptes rendus des séances de l’Académie des Inscriptions et Belles-Lettres, 141:2, 1997, S. 517–532.
  15. a b c https://sinai.library.ucla.edu Sinai Palimpsest Project.
  16. Christfried Böttrich: Der Jahrhundertfund. Entdeckung und Geschichte des Codex Sinaiticus. Evangelische Verlagsanstalt, Leipzig 2011, ISBN 978-3-374-02586-2.
  17. N. Pigoulewski: Manuscrits syriaques bibliques de Léningrad. In: Revue Biblique 46, 1937, S. 83–92; N. Pigoulewski: Manuscrits syriaques bibliques de Léningrad (suite). In: Revue Biblique 46, 1937, S. 225–230, 556–562.
  18. Julius Assfalg: Syrische Handschriften (= Verzeichnis der orientalischen Handschriften in Deutschland. Band 5). Wiesbaden 1965; Julius Assfalg: Georgische Handschriften (= Verzeichnis der orientalischen Handschriften in Deutschland. Band 3). Wiesbaden 1963.
  19. Sebastian P. Brock: Agnes Lewis (1843–1926) and Margaret Gibson (1843–1920). In: Predrag Bukovec (Hrsg.): Christlicher Orient im Porträt – Wissenschaftsgeschichte des Christlichen Orients (= Religionen im Vorderen Orient 2). Hamburg 2014, ISBN 978-3-8300-7812-8, S. 267–280.
  20. Letztere identifizierten dieses Palimpsest als die älteste syrische Evangelienüberlieferung neben dem Cureton-Codex.
  21. Margaret Dunlop Gibson: How the Codex was Found. A narrative of two visits to Sinai. Cambridge 1893, S. 36–38, 60–67.
  22. Hieromonk Justin of Sinai: The Sinai Library: A Resource of Continuing Significance. In: Sinaiticus. The Bulletin of the Saint Catherine’s Foundation 2017, S. 13–17.
  23. Keith Knox (Chief Science Advisor, EMEL, USA); Roger Easton (Chester F. Carlson Center for Imaging Science, Rochester, USA); William Christens-Barry (Chief Scientist, Equipoise Imaging, LCC, MD, USA); David Kelbe (Centre for Space Science Technology, Alexandra, Neuseeland)
  24. Zaza Aleksidze (Tbilisi, Georgien); André Binggili (Paris, Frankreich); Sebastian Brock (Oxford, GB); Michelle Brown (London, GB); Guglielmo Cavallo (Rom, Italien); Steve Delamarter (Portland, OR, USA); Alain J. Desreumaux (Paris, Frankreich); David Ganz (Cambridge, GB); Paul Géhin (Paris, Frankreich); Jost Gippert (Frankfurt, Deutschland); Sidney Griffeth (Washington DC, USA); Getachew Haile (Minnesota; New York, USA); Dieter Harlfinger (Hamburg, Deutschland); Hikmat Kashouh (Metn, Libanon); Vasilios Karsaros (Thessaloniki, Griechenland); Grigory Kessel (Wien, Österreich); Daniela Mairhofer (Princeton, NJ, USA); Heinz Miklas (Wien, Österreich); Christa Müller-Kessler (Jena, Deutschland); Panayotis Nikopolous (Athen, Griechenland); Pasquale Orsini (Ministry of Cultural Heritage and Activities, Central Institute for Archives, Italien); Bernard Outtier (Paris, Frankreich); Claudia Rapp (Wien, Österreich); Giulia Rossetto (Wien, Österreich); Alexander Treiger (Nova Scotia, Kanada); Agammenon Tselikas (Athen, Griechenland); Nigel Wilson (Oxford, GB).
  25. Claudia Rapp, Michael Phelps: The Sinai Palimpsests Project. In: Sinaiticus. The Bulletin of the Saint Catherine’s Foundation. 2017, S. 18–20.
  26. Sebastian P. Brock: Two Hitherto Unattested Passages of the Old Syriac Gospels in Palimpsests from St Catherie’s Monastery, Sinai. In: Δελτίο Βιβλικῶν Μελετῶν 31A, 2016, S. 7–18.
  27. Christa Müller-Kessler: Three Early Witnesses of the «Dormition of Mary» in Christian Palestinian Aramaic. Palimpsests from the Cairo Genizah (Taylor-Schechter Collection) and the New Finds in St Catherine’s Monastery. In: Apocrypha 29, 2018, S. 69–95.
  28. Analecta Bolladiana 137, 2019; https://www.bollandistes.org/analecta-bollandiana-general/
  29. Sebastian P. Brock: Ktabe Mpassqe: Dismembered and reconstituted Syriac and Christian-Palestinian Aramaic Manuscripts: Some Examples, Ancient and Modern. In: Hugoye. Journal of Syriac Studies 15, 2012, S. 7–20.


Koordinaten: 28° 33′ 21″ N, 33° 58′ 32″ O