KTHC Stadion Rot-Weiss

deutscher Sportverein
Kölner Tennis- und Hockey-Club Stadion Rot-Weiss
Vereinsdaten
Logo
KTHC Stadion-Logo
Gründung 1906
Adresse/
Kontakt
Kölner Tennis- und Hockey Club

Stadion Rot-Weiss e.V.
Olympiaweg
50933 Köln

Präsident Stefan Seitz
Vereinsfarben Rot-Weiß
Mitglieder >2000
Hockey-Abteilung
Spielklasse Feld 1. Herren: 1. Bundesliga

2. Herren: Regionalliga West
3. Herren: Oberliga (Gr. A)
1. Damen: 1. Bundesliga
2. Damen: Regionalliga West
3. Damen: Oberliga (Gr.A )

Spielklasse Halle 1. Herren: 1. Bundesliga West

2. Herren: Regionalliga West
3. Herren: Oberliga (Gr. A)
1. Damen: Bundesliga Gr. West
2. Damen: 2. Regionalliga
3. Damen: Oberliga (Gr. A)

Spielstätten 2 Kunstrasen Plätze

1 Hockeyhalle

Homepage www.rot-weiss-koeln.de
Tennis-Abteilung
Spielstätten 16 Tennis Außenplätze

Sand und Rasen
Tennishalle mit 3 Plätzen

Spielszene der Achtelfinalpartie der Euro Hockey League 2017/18 Rot-Weiß Köln-SV Kampong

Der KTHC Stadion Rot-Weiss (Kölner Tennis- und Hockey-Club Stadion Rot-Weiss), gelegen im Kölner Stadtwald in der Nähe zum heute so genannten Rheinenergiestadion, zählt zu den größten Vereinen seiner Art in Köln.

GeschichteBearbeiten

1906 begann der Hockeysport in Köln. Einige ehemalige Fußballspieler gründeten den Cölner Hockey Club 1906. 1910 wurde der Rheinische Hockey Club von überwiegend Handelsschülern gegründet. Da der Hockeysport zu diesem Zeitpunkt noch unbekannt war, waren beide Vereine nicht überlebensfähig, so dass 1913 ein Zusammenschluss zum Cölner Rheinischer Hockey Club erfolgte.

Im Jahr 1920 kam es zu Meinungsverschiedenheiten. Die eine Gruppe gründete den KKHT Schwarz-Weiß Köln, die andere Gruppe, unter der Führung von Arthur Kaminski, den Rot-Weiss Club. Später fusionierte der Verein mit dem Stadion Club Grün-Weiß zum KTHC Stadion Rot-Weiss.

Das Vereinsmitglied, der Kölner Architekt Hanns Koerfer, gestaltete nach dem Kriege (1949) die Inneneinrichtung des Clubhauses. Er war auch für die charakteristischen 1950er-Jahre-Neubauten verantwortlich, die stetig erweitert, 1996 durch das bauverantwortliche Vorstandsmitglied, den Architekten Kaspar Kraemer, wieder dem ursprünglichen Zustand angepasst renoviert und restauriert wurden.

TennisBearbeiten

1931 stellte der Verein mit Cilly Aussem die erste deutsche Wimbledonsiegerin. Ein weiteres Aushängeschild des Vereins war seit 1936 Hans „Hanne“ Nüsslein, der 1933, ’35 und ’37 dreimal Weltmeister im Profitennis wurde.

Zum Dank und Gedenken an sein Mitglied gründete der Verein 1980 die Hanne Nüsslein Stiftung zur Förderung des Tennisnachwuchses,[1] seitdem wird der international offene U 14 Hanne Nüsslein Pokal ausgespielt.

2014 glückte der 1. Herrenmannschaft der Aufstieg in die 1. Tennis-Bundesliga. 2017 tritt die Mannschaft unter anderem mit Benoit Paire, Fabio Fognini, Andreas Seppi, Dustin Brown, Oscar Otte und Andreas Mies an.[2]

HockeyBearbeiten

 
Clubhaus (Rückseite) Architekt Hanns Koerfer

Der Club verdankt seine Bekanntheit besonders den Hockeyspielern. Sowohl die Damen- wie auch die Herrenmannschaft konnte hierbei Erfolge feiern.

DamenBearbeiten

In der Saison 2009/10 spielt die erste Mannschaft in der Bundesliga auf dem Feld sowie in der Halle. Zu den Erfolgen gehören:

  • 5 × Deutscher Feldhockey-Meister (1998, 2003, 2007, 2012, 2014)
  • 2 × Deutscher Hallenhockey-Meister (1965, 2012)
  • 1 × Champions Cup Feld (1999)
  • 1 × Cup Winners Cup Feld (2000, 2016)

HerrenBearbeiten

Europapokalbilanz Herren Feld[3]
Jahr Wettbewerb Niveau Platz Ort
1973 Club Champions Cup 1 3 Frankfurt
1974 Club Champions Cup 1 3 Utrecht
1975 Club Champions Cup 1 5 Frankfurt
1991 Cup Winners Cup 1 4 Terrassa
1993 Cup Winners Cup 1 4 Birmingham
2010 Euro Hockey League 1 VF Rotterdam
2011 Euro Hockey League 1 AF Bloemendaal
2013 Euro Hockey League 1 4 Bloemendaal
2014 Euro Hockey League 1 AF Eindhoven
2015 Euro Hockey League 1 VF Bloemendaal
2016 Euro Hockey League 1 VF Amstelveen
2017 Euro Hockey League 1 1 Brasschaat
2018 Euro Hockey League 1 AF Rotterdam
2019 Euro Hockey League 1 2 Eindhoven

Die erste Mannschaft spielt in der Saison 2009/10 sowohl auf dem Feld als auch in der Halle in der 1. Bundesliga. Zu den Erfolgen gehören:

  • 8 × Deutscher Feldhockey-Meister (1972, 1973, 1974, 2009, 2010, 2013, 2015, 2016)
  • 10 × Deutscher Hallenhockey-Meister (1974, 1978, 1986, 1989, 1992, 1993, 1995, 2009, 2012, 2017)
  • 7 × Champions Cup (Europacup der Landesmeister) Halle (1990, 1991, 1993, 1994, 1995, 1996, 2010)
  • 1 × Euro Hockey League-Meister (2017)

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Hans Nüsslein im Munzinger-Archiv, abgerufen am 6. September 2012 (Artikelanfang frei abrufbar)
  2. Deutsche Öl und Gas Rot Weiss Köln | Tennis-Point Bundesliga. (Nicht mehr online verfügbar.) Archiviert vom Original am 2. Juni 2017; abgerufen am 18. Mai 2017.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.tennis-point-bundesliga.de
  3. Zusammenstellung aus EHF-Handbook 2016 (Memento des Originals vom 14. März 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/eurohockey.org

WeblinksBearbeiten