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Jin’ya Nishikata

japanischer Skispringer
Jin’ya Nishikata Skispringen
Nation JapanJapan Japan
Geburtstag 4. Dezember 1968
Geburtsort Nozawa OnsenJapanJapan Japan
Karriere
Verein Yukijirushi Nyūgyō
Nationalkader seit 1987
Status zurückgetreten
Karriereende 2001
Medaillenspiegel
Olympische Medaillen 0 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
WM-Medaillen 0 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
Universiade Medaillen 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Olympische Ringe Olympische Winterspiele
0Silber0 1994 Lillehammer Team
FIS Nordische Skiweltmeisterschaften
0Bronze0 1995 Thunder Bay Team
Logo der FISU Winter-Universiade
0Gold0 1991 Sapporo Team
Skisprung-Weltcup / A-Klasse-Springen
 Debüt im Weltcup 30. Dezember 1987
 Weltcupsiege (Team) 01  (Details)
 Gesamtweltcup 08. (1993/94)
 Skiflug-Weltcup 12. (1995/96)
 Sprung-Weltcup 12. (1995/96)
 Vierschanzentournee 08. (1995/96)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Einzelspringen 0 3 1
 Teamspringen 1 2 1
Skisprung-Grand-Prix
 Debüt im Grand Prix 28. August 1994
 Gesamtwertung Grand Prix 19. (1995)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Teamspringen 0 1 1
Skisprung-Continental-Cup (COC)
 Debüt im COC 08. Januar 1988
 COC-Siege (Einzel) 05  (Details)
 Gesamtwertung COC 25. (1998/99)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Einzelspringen 5 4 3
 

Jin’ya Nishikata (jap. 西方 仁也, Nishikata Jin’ya; * 4. Dezember 1968 in Nozawa Onsen) ist ein ehemaliger japanischer Skispringer.

WerdegangBearbeiten

Seinen ersten Weltcup-Einsatz hatte Nishikata 1988 bei der Vierschanzentournee. Er konnte sich aber bei allen vier Wettkämpfen nicht für den Hauptwettkampf der besten 50 Springer qualifizieren. Auf seinen nächsten Einsatz im Weltcup musste er dann 5 Jahre warten. Erst in der Saison 1992/93 gehörte er wieder zur japanischen Weltcup-Mannschaft. Er konnte sich gleich zu Saisonauftakt bei den Springen in Falun und Ruhpolding in den Top-Ten platzieren, diese Leistung aber im Laufe der Saison nicht bestätigen. Dies gelang ihm allerdings in der darauffolgenden Saison. Beim Weltcup in Courchevel belegte Nishikata hinter Andreas Goldberger den zweiten Rang. Im heimischen Sapporo konnte er mit Platz drei einen weiteren Podiumsplatz erkämpfen. Insgesamt konnte er sich in der Saison achtmal unter den ersten zehn platzieren und belegte im Gesamtweltcup den achten Rang. Bei den Olympischen Winterspielen 1994 in Lillehammer gewann er mit der japanischen Mannschaft Silber hinter der deutschen Mannschaft.[1] In den Einzelwettbewerben belegte er jeweils den achten Platz.[2]

Zur Saison 1994/95 begann Nishikata die Saison mit schlechten Resultaten, konnte sich aber im Laufe des Winters steigern. Bei der Nordischen Skiweltmeisterschaft 1995 in Thunder Bay gewann er mit dem Team die Bronzemedaille.[3] Von der Normalschanze konnte er den siebten Platz belegen.[4] 1996 erreichte er beim Saisonauftakt in Lillehammer den zweiten Platz hinter Janne Ahonen. In Engelberg konnte er dieses Ergebnis wiederholen. In jenem Jahr erzielte er mit Rang acht auch sein bestes Ergebnis bei der Vierschanzentournee. Bei der Skiflug-Weltmeisterschaft in Bad Mitterndorf belegte er den zehnten Rang.

In den darauffolgenden Jahren konnte er diese Leistungen nicht mehr bestätigen und wurde nur noch selten im Weltcup eingesetzt. Am 28. Januar 2001 bestritt er beim Weltcup in Sapporo seinen letzten Wettkampf.

ErfolgeBearbeiten

MedaillenBearbeiten

Olympische Spiele
  • 1× Silber (1994 Großschanze Team)
Weltmeisterschaften
  • 1× Bronze (1995 Großschanze Team)
Universiade
  • 1× Gold (1991 Normalschanze Team)

Weltcupsiege im TeamBearbeiten

Nr. Datum Ort Typ
1. 2. März 1996 Finnland  Lahti Großschanze

Continental-Cup-Siege im EinzelBearbeiten

Nr. Datum Ort Typ
1. 11. März 1998 Japan  Yamagata Normalschanze
2. 15. Januar 1999 Japan  Sapporo Normalschanze
3. 16. Januar 1999 Japan  Sapporo Großschanze
4. 9. März 2000 Japan  Yamagata Normalschanze
5. 14. März 2001 Japan  Yamagata Normalschanze

StatistikBearbeiten

Weltcup-PlatzierungenBearbeiten

Saison Platz Punkte
1986/87 63. 005
1992/93 32. 019
1993/94 08. 482
1994/95 25. 171
1995/96 12. 623
1998/99 91. 005

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Egon Theiner: Enzyklopädie des Skispringens, S. 108
  2. Egon Theiner: Enzyklopädie des Skispringens, S. 106f.
  3. Egon Theiner: Enzyklopädie des Skispringens, S. 191
  4. Egon Theiner: Enzyklopädie des Skispringens, S. 190