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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Jacobsdorf führt kein Wappen
Jacobsdorf
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Jacobsdorf hervorgehoben
Koordinaten: 52° 20′ N, 14° 21′ O
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Oder-Spree
Amt: Odervorland
Höhe: 65 m ü. NHN
Fläche: 50,58 km2
Einwohner: 1867 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 37 Einwohner je km2
Postleitzahl: 15236
Vorwahl: 033608
Kfz-Kennzeichen: LOS, BSK, EH, FW
Gemeindeschlüssel: 12 0 67 237
Gemeindegliederung: 4 Ortsteile
Adresse der Amtsverwaltung: Bahnhofstraße 3
15518 Briesen (Mark)
Website: www.amt-odervorland.de
Bürgermeister: Peter Stumm
Lage der Gemeinde Jacobsdorf im Landkreis Oder-Spree
Bad SaarowBeeskowBerkenbrückBriesenBrieskow-FinkenheerdDiensdorf-RadlowEisenhüttenstadtErknerFriedlandFürstenwalde/SpreeGosen-Neu ZittauGroß LindowGrünheideGrunow-DammendorfJacobsdorfLangewahlLawitzBriesen (Mark)MixdorfMüllroseNeißemündeNeuzelleRagow-MerzRauenReichenwaldeRietz-NeuendorfSchlaubetalSchöneicheSiehdichumSpreenhagenSteinhöfelStorkowTaucheVogelsangWendisch RietzWiesenauWoltersdorfZiltendorfBrandenburgKarte
Über dieses Bild
Denkmalgeschütztes Vorlaubenhaus in Pillgram

Jacobsdorf ist eine Gemeinde im Landkreis Oder-Spree in Brandenburg östlich von Berlin. Sie ist Teil des Amtes Odervorland.

Inhaltsverzeichnis

GeografieBearbeiten

Jacobsdorf liegt etwa 15 km westlich des Stadtzentrums von Frankfurt (Oder) in einer durch die Weichsel-Kaltzeit entstandenen Landschaft auf der Lebuser Platte an deren Übergang zum Berliner Urstromtal. Die unmittelbare Umgebung des Ortes ist landwirtschaftlich geprägt und nahezu waldfrei.

GemeindegliederungBearbeiten

Laut ihrer Hauptsatzung hat die Gemeinde folgende Ortsteile:[2]

Hinzu kommen die Wohnplätze Ausbau Autobahn, Bahnhofssiedlung, Thomasaue und Vorwerk.[4]

GeschichteBearbeiten

Die Dorfgründung erfolgte vermutlich um 1280. Unter dem Namen Jacobsdorph fand der Ort seine erste urkundliche Erwähnung 1343.[5]

Jacobsdorf und seine heutigen Ortsteile gehörten seit 1817 zum Kreis Lebus in der Provinz Brandenburg und ab 1952 zum Kreis Fürstenwalde im DDR-Bezirk Frankfurt (Oder). Seit 1993 liegt die Gemeinde im brandenburgischen Landkreis Oder-Spree.

Sieversdorf wurde am 26. Oktober 2003 eingemeindet.[6]

BevölkerungsentwicklungBearbeiten

Jahr Einwohner
1875 739
1890 600
1910 800
1925 669
1933 737
1939 761
1946 844
1950 920
Jahr Einwohner
1964 833
1971 831
1981 652
1985 613
1989 642
1990 633
1991 606
1992 604
1993 598
1994 589
Jahr Einwohner
1995 591
1996 611
1997 673
1998 1 580
1999 1 616
2000 1 640
2001 1 721
2002 1 749
2003 2 005
2004 1 980
Jahr Einwohner
2005 1 987
2006 1 953
2007 1 924
2008 1 912
2009 1 935
2010 1 880
2011 1 870
2012 1 869
2013 1 858
2014 1 876
Jahr Einwohner
2015 1 863
2016 1 887
2017 1 896
2018 1 867

Gebietsstand des jeweiligen Jahres, Einwohnerzahl[7][8][9]: Stand 31. Dezember (ab 1991), ab 2011 auf Basis des Zensus 2011

PolitikBearbeiten

GemeindevertretungBearbeiten

Die Gemeindevertretung von Jacobsdorf besteht aus 12 Gemeindevertretern und dem ehrenamtlichen Bürgermeister. Die Kommunalwahl am 26. Mai 2019 ergab folgende Sitzverteilung:[10]

Partei / Wählergruppe Sitze
Wählergruppe für alle Ortsteile der Gemeinde Jacobsdorf 3
Unabhängige Wählerliste Pillgram 3
Wählergruppe Unabhängige Bürger 2
Wählervereinigung Sieversdorf 1
CDU 1
Wählergruppe Petersdorf 1
SPD 1

BürgermeisterBearbeiten

  • 1998–2019: Detlef Gasche (Wählergruppe Unabhängige Bürger)[11]
  • seit 2019: Peter Stumm

Stumm wurde in der Bürgermeisterwahl am 26. Mai 2019 mit 68,4 % der gültigen Stimmen für eine Amtszeit von fünf Jahren[12] gewählt.[13]

SehenswürdigkeitenBearbeiten

 
Dorfkirche Jacobsdorf

In der Liste der Baudenkmale in Jacobsdorf und in der Liste der Bodendenkmale in Jacobsdorf stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburgs eingetragenen Kulturdenkmale.

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

WirtschaftBearbeiten

Neben Handwerksbetrieben wird die Wirtschaft im Ort von der Tierproduktion und dem Tabakanbau geprägt.

VerkehrBearbeiten

Durch Jacobsdorf führt die Landesstraße L 37 von Petershagen an der Bundesstraße 5 nach Müllrose. Die nächstgelegene Autobahnanschlussstelle ist Müllrose an der A 12.

Die Haltepunkte Jacobsdorf (Mark) und Pillgram an der Bahnstrecke Berlin–Frankfurt (Oder) werden von der Regionalexpresslinie RE 1 Magdeburg–Berlin–Frankfurt (Oder) bedient.

PersönlichkeitenBearbeiten

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Jacobsdorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

QuellenBearbeiten

  1. Bevölkerung im Land Brandenburg nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden 31. Dezember 2018 (XLSX-Datei; 223 KB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. Hauptsatzung der Gemeinde Jacobsdorf (Memento des Originals vom 1. März 2017 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/80.152.205.203
  3. Einwohnerzahl der Ortsteile am 30. Oktober 2015
  4. Dienstleistungsportal der Landesverwaltung Brandenburg. Gemeinde Jacobsdorf
  5. a b Geschichte Jacobsdorf
  6. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2003
  7. Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Oder-Spree. S. 18–21
  8. Bevölkerung im Land Brandenburg von 1991 bis 2017 nach Kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden, Tabelle 7
  9. Amt für Statistik Berlin-Brandenburg (Hrsg.): Statistischer Bericht A I 7, A II 3, A III 3. Bevölkerungsentwicklung und Bevölkerungsstand im Land Brandenburg (jeweilige Ausgaben des Monats Dezember)
  10. Ergebnis der Kommunalwahl am 26. Mai 2019
  11. Ergebnisse der Kommunalwahlen 1998 (Bürgermeisterwahlen) für den Landkreis Oder-Spree (Memento des Originals vom 12. April 2018 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.wahlen.brandenburg.de
  12. Brandenburgisches Kommunalwahlgesetz, § 73 (1)
  13. Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 26. Mai 2019