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Istres ist eine Gemeinde mit 42.925 Einwohnern (Stand 1. Januar 2016) im französischen Département Bouches-du-Rhône in der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur.

Istres
Wappen von Istres
Istres (Frankreich)
Istres
Region Provence-Alpes-Côte d’Azur
Département Bouches-du-Rhône
Arrondissement Istres
Kanton Istres
Gemeindeverband Métropole d’Aix-Marseille-Provence
Koordinaten 43° 31′ N, 4° 59′ OKoordinaten: 43° 31′ N, 4° 59′ O
Höhe 0–120 m
Fläche 113,73 km2
Einwohner 42.925 (1. Januar 2016)
Bevölkerungsdichte 377 Einw./km2
Postleitzahl 13800
INSEE-Code
Website www.istres.fr

Kirche Notre-Dame de Beauvoir

Inhaltsverzeichnis

GeschichteBearbeiten

Die Gemeinde wird 966 erstmals als Ystrio auf einer Karte von Konrad dem Friedfertigen erwähnt. Funde belegen aber, dass Menschen an dieser Stelle seit dem 5. Jahrhundert v. Chr. siedelten. Im 12. Jahrhundert wird die Stadt Lehensgut der Herren von Beaux.

BevölkerungsentwicklungBearbeiten

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2016
Einwohner 9478 13.404 18.129 28.561 35.163 38.855 42.090 42.925
Quellen: Cassini und INSEE

LuftwaffenstützpunktBearbeiten

Bekannt ist Istres durch den Militärflugplatz Istres-Le Tubé (Base aérienne 125 Istres-Le tubé). Die 5000 Meter lange Start- und Landebahn war auch ein Notlandeplatz für das Space Shuttle. Ebenfalls fanden hier Erprobungen des Airbus 340-600 und Airbus A380 statt. Die französischen Luftstreitkräfte haben dort vor allem Tankflugzeuge der Typen Airbus A330 MRTT und Boeing C-135 stationiert. Der Stützpunkt ist auch Standort von Nuklearwaffen der Force de frappe.[1] International bekannt ist auch das Flugversuchszentrum der SNECMA auf diesem Gelände.

StädtepartnerschaftBearbeiten

Istres unterhält seit 1974 eine Städtepartnerschaft mit Radolfzell in Baden-Württemberg (Deutschland).

WeblinksBearbeiten

  Commons: Istres – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Chirac stärkt sein nukleares Schreckgespenst (Spiegel Online, 26. November 2006)