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Hütten ZH

Ortsteil der Stadt Wädenswil im Kanton Zürich, Schweiz
ZH ist das Kürzel für den Kanton Zürich in der Schweiz und wird verwendet, um Verwechslungen mit anderen Einträgen des Namens Hüttenf zu vermeiden.
Hütten
Wappen von Hütten
Staat: Schweiz
Kanton: Zürich (ZH)
Bezirk: Horgen
Politische Gemeinde: Wädenswili2w1
Postleitzahl: 8825
Koordinaten: 693072 / 225558Koordinaten: 47° 10′ 28″ N, 8° 39′ 59″ O; CH1903: 693072 / 225558
Höhe: 729 m ü. M.
Fläche: 7,24 km²
Einwohnerdichte: 124 Einw. pro km²
Ausländeranteil:
(Einwohner ohne
Bürgerrecht)
8 % (31. Dezember 2016)[1]
Gemeindepräsidentin: vor dem Gemeindezusammenschluss:
Verena Dressler (parteilos)
Website: www.waedenswil.ch
von Norden

von Norden

Karte
Hütten ZH (Schweiz)
Hütten ZH
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Gemeindestand vor der Fusion am 1. Januar 2019

Hütten ist eine Ortschaft[2] und ein Ortsteil der politischen Gemeinde Wädenswil im Kanton Zürich. Hütten bildete bis Ende 2018 eine selbständige politische Gemeinde, welche beim Gemeindezusammenschluss am 1. Januar 2019 wie Schönenberg in die Stadt Wädenswil eingemeindet wurde.[3]

GeographieBearbeiten

Hütten liegt auf dem Zimmerberg am südlichen Zipfel des Bezirks Horgen. Somit ist Hütten die südlichste Ortschaft im Kanton Zürich. Der Hüttnersee liegt in einer Mulde der voralpinen Moränenlandschaft und ist natürlichen Ursprungs. Die Laubegg ist ein markanter Moränenhügel des Zimmerbergs nahe dem Hüttnersee. Vom ehemaligen Gemeindegebiet dienen 54,0 % der Landwirtschaft, 36,2 % ist mit Wald bedeckt, 2,3 % ist Verkehrsfläche und 3,2 % Siedlungsgebiet, 3,2 % sind Gewässer (Stand 2007).

GeschichteBearbeiten

Ze dien Huitten ist erkundlich erstmals 1270 erwähnt. Als eigentliches Gründungsdatum der Politischen Gemeinde Hütten gilt der 15. Dezember 1799; an diesem Tag fand die erste Gemeindeversammlung statt.

Am 21. Mai 2017 wurde wie in Schönenberg in einer Volksabstimmung der Gemeindezusammenschluss mit der Stadt Wädenswil per 1. Januar 2018 beschlossen.[4] Aufgrund von weitergezogenen Einsprachen gegen den beschlossenen Zusammenschluss, ist der Vollzug ein Jahr später erfolgt.[3]

Das Bundesamt für Statistik (BFS) führte Hütten bis zur Eingemeindung in die Stadt Wädenswil unter der BFS-Nummer 0134.

WappenBearbeiten

Blasonierung

In Gold drei rote Hütten in Giebelsicht mit schwarzen Türen (2, 1)

BevölkerungBearbeiten

Bevölkerungsentwicklung
Jahr Einwohner
1850 718
1900 576
1920 523
1950 563
1990 726
2004 881
2017 895

Ende 2017 waren 895 Personen in Hütten wohnhaft, davon 8,5 % Ausländer.

Im Jahr 2017 gehörten 42,4 % der evangelisch-reformierten Konfession an, 35,6 % der römisch-katholischen, 22,0 % waren Mitglieder einer anderen Glaubensgemeinschaft oder konfessionslos.

In Hütten wurde am 22. November 2018 provisorisch ein Quartierverein gegründet, der sich um die Interessen der Bevölkerung vom Ortsteil Hütten sorgt. Präsident ist seit der offiziellen Gründungsversammlung vom 19. März 2019 Bernhard Aebi.

PolitikBearbeiten

Die Exekutive des Dorfes bildete bis zum Gemeindezusammenschluss vom 1. Januar 2019 der Gemeinderat, von dem jedes Mitglied einem Ressort vorsteht. Die legislative Gewalt lag in den Händen der Gemeindeversammlung.

Bei den Nationalratswahlen 2015 verteilten sich die Wählerstimmen der damaligen Bevölkerung von Hütten auf die SVP 54,4 %, die SP 10,1 %, die GLP 6,8 %, die FDP 6,7 %, die BDP 6,3 %, die CVP 5,3 %, die EVP 3,9 %, die Grüne Schweiz 2,9 %, die EDU 1,7 % und die AL 0,5 %.

Gemeindepräsidentin war von 2014 bis zum Gemeindezusammenschluss Verena Dressler (parteilos).

KirchenBearbeiten

In Hütten gibt es zwei Kirchen:

VerkehrBearbeiten

Hütten ist verkehrstechnisch am südlichen Ende des Netzes des Zürcher Verkehrsverbunds gelegen. Die ZVV-Buslinie 160, welches die PostAuto Schweiz im Auftrag der Sihltal-Zürich-Uetliberg-Bahn betreibt, verbindet Hütten werktags halbstündlich und am Wochenende stündlich mit Wädenswil.[5] Von Hütten aus führen Nebenstrassen nach Schönenberg, nach Menzingen sowie an die Hauptstrasse SchindellegiSamstagern.

LiteraturBearbeiten

  • Hermann Fietz: Die Kunstdenkmäler des Kantons Zürich, Band II: Die Bezirke Bülach, Dielsdorf, Hinwil, Horgen und Meilen. (= Kunstdenkmäler der Schweiz. Band 15). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1943. DNB 365803049.

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Daten zur Wohnbevölkerung nach Heimat, Geschlecht und Alter (Gemeindeporträt). Statistisches Amt des Kantons Zürich, abgerufen am 20. September 2017.
  2. Amtliches PLZ und Ortschaftenverzeichnis
  3. a b «Endgültig grünes Licht für Grossgemeinde Wädenswil», Zürichsee-Zeitung, 17. Dezember 2018
  4. Abstimmungen: Alle regionalen Resultate im Überblick – Die Fusion ist Tatsache: Wädenswil, Schönenberg und Hütten sagen Ja zur Eingemeindung. Zürichsee-Zeitung, 21. Mai 2017.
  5. Offizielles Kursbuch: 70.160, 2019, abgerufen am 2. Januar 2019