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Franz von Suppé

österreichischer Operettenkomponist
Peter de Suppè, der Vater des Komponisten Franz von Suppè, unterschrieb als Kreisamtssekretär von Zadar 1835 die amtlichen Verlautbarungen als „Suppè“, wodurch diese Namensschreibweise als die einzig korrekte verbürgt ist, selbst wenn sie von Suppès Mit- und Nachwelt beharrlich ignoriert wurde. („Gazzetta di Zara“. 13. Jänner 1835, S. 5.)

Franz von Suppè, (* 18. April 1819 in Spalato (Split), Dalmatien; † 21. Mai 1895 in Wien) war ein österreichischer Komponist, der als Schöpfer der Wiener Operette gilt. Sein vollständiger bürgerlicher Name lautet gemäß dem Taufbucheintrag, der Suppè irrtümlich ohne jeglichen Akzent wiedergibt: Francesco Ezechiele Ermenegildo de Suppe.[1] Amtlich belegt ist die italienische Schreibweise des Familiennamens Suppè mit accent grave, die so nicht nur in Suppès sämtlichen Autografen, sondern sogar unter allen amtlichen Verlautbarungen zu lesen ist, die Suppès Vater als Kreisamtssekretär von Zadar (Dalmatien) im lokalen Amtsblatt dienstlich unterzeichnet hat.[2] Suppè hinterließ ein Œuvre mit über 200 Bühnenwerken, darunter drei aufgeführte Opern und 26 aufgeführte Operetten, von denen die Ouvertüren zu Dichter und Bauer und Leichte Kavallerie am bekanntesten sind. Seine Operette Boccaccio gehört bis heute zum Standard-Repertoire deutschsprachiger Bühnen.

LebenBearbeiten

 
Franz von Suppè. Lithografie von Gabriel Decker

Anlässlich Franz von Suppès 200. Geburtstag haben die biografischen Recherchen des Suppè-Forschers Andreas Weigel[3] ergeben, dass wesentliche, bislang als gesichert angesehene Aspekte von Suppès Biografie über ein Jahrhundert lang fehlerhaft, fraglich, ungeklärt und korrekturbedürftig waren.[4] Beispielsweise war über Suppès erste Frau Therese Merville, die er bereits 1838, nicht wie bislang überliefert erst 1841 kennengelernt hat,[5] und die drei gemeinsamen Kinder (Anna, Peter, Therese) sowie deren Verwandtschaft mit Adolf von Boog, Philippine von Edelsberg, Arthur Schnitzler bzw. Karl Streitmann äußerst wenig bekannt. Der Familienname von Suppès Mutter, Jandowsky, wurde in den Biografien ein Jahrhundert lang falsch als Landovsky überliefert,[6] seine angeblichen Medizin- bzw. Jus-Studien (in Padua bzw. Wien) sind Erfindungen, seine angeblich belgischen bzw. italienischen Ahnen stammen aus Rijeka, Karlobag, Senj und Makarska,[7][8] und seine zweite Frau Sofie Strasser hat er bereits 1860 (nicht erst 1864) kennengelernt.[9]

Ungeklärt bleibt die Frage, wieso sich Suppè – wie seine beiden Ehefrauen – (wider besseres Wissen) meist ein Jahr jünger gemacht hat, indem er als Basis für seine von der Öffentlichkeit gefeierten runden Geburtstage den 18. April 1820 angegeben hat, obwohl er nachweislich 1819 geboren wurde.[10] Amtlich belegt ist die italienisch akzentuierte Schreibweise des Familiennamens Suppè mit accent grave, die so in Suppès Autografen, in seinem letzten amtlichen Meldezettel und sogar unter jenen amtlichen Verlautbarungen zu lesen ist, die Suppès Vater Peter von Suppè 1835 im lokalen Amtsblatt als Kreis-Sekretär von Zadar (Dalmatien) offiziell unterzeichnet hat.[2]

Jugendjahre und musikalische AusbildungBearbeiten

Anders als in den Suppè-Biografien kolportiert, kamen Suppès Vorfahren väterlicherseits weder aus Belgien [bzw. den Österreichischen Niederlanden] noch Cremona, sondern aus Rijeka, Karlobag, Senj und Makarska.[7][8] Suppè ist in Zadar aufgewachsen, wo er bis zu seiner Übersiedlung nach Wien die erste von zwei Humanitätsklassen besucht hat.[11] Suppè soll bereits mit acht Jahren im Kirchenchor der Kathedrale von Zadar gesungen haben, dessen Chorleiter Giovanni Cigalla soll ihm erste musikalische Kenntnisse vermittelt haben. Flötenunterricht soll Suppè vom Kapellmeister Giuseppe Ferrari erhalten haben. Durch beide Lehrmeister soll sich Suppè bereits in jungen Jahren grundlegendes kompositorisches Wissen angeeignet haben. Mit sechzehn Jahren (1835) hat er sein erstes größeres Werk, eine Messe in F-Dur komponiert, die er vierzig Jahre später überarbeitet als Missa Dalmatica veröffentlichte.

Nach dem frühen Tod von Suppès Vater (1796–1835) übersiedelte Suppès Mutter (1787–1875), eine gebürtige Wienerin, im September bzw. Oktober 1835 gemeinsam mit ihrem sechzehnjährigen Sohn Franz zurück in ihre Heimatstadt, wo sie am Alsergrund gewohnt haben. Suppès Biografen berichten, dass beide 1835 beim Vater der Mutter in Wieden gewohnt hätten, der entscheidenden Einfluss auf Suppès Ausbildung genommen hätte, indem er sich vehement gegen dessen Musikvorliebe verwahrt hätte. Andreas Weigel konnte allerdings nachweisen das Suppès Wiener Großvater bereits im Jahr 1803 verstorben ist, weshalb er auf Suppès Bildungs- und Lebensweg keinen Einfluss nehmen konnte.[12] In Wien war Suppè am „Polytechnischen Institut“ (heute: Technische Universität Wien) inskribiert, hat aber diese Ausbildung schon im Mai 1836 abgebrochen.[13] Das in der biografischen Literatur erwähnte Medizinstudium ist – wie die Nachfrage im Archiv der Universität Wien ergeben hat – frei erfunden. Dies hat der Wiener Musikhistoriker Robert Franz Müller (1864–1933)[14] schon 1926 erwähnt und zudem nachgewiesen, dass Suppès Jus-Studien in Padua gleichfalls frei erfunden sind, aber Suppé 1837/8 kurzzeitig das Schottengymnasium besucht hat,[7] was 2019 anhand des „Kataloges vom Schuljahre 1837/38“ verifiziert wurde.[15] Zur Finanzierung seines Musikstudiums gab er Italienisch-Unterricht.

Wirken als KomponistBearbeiten

 
Franz von Suppès Ehrengrab auf dem Wiener Zentralfriedhof (32A-31)

1836 begann Suppè als Privatschüler beim Kapellmeister Ignaz Xaver von Seyfried zu studieren. Am 15. August 1836, Seyfrieds Geburtstag, vollendete der Kompositionsschüler Suppè eine weitere Messe. Anschließend arbeitete er an seiner ersten Oper Virginia. Diese nach einem Libretto von Ludwig Holt geschaffene, fragmentarische Studentenarbeit legte er erneut am 15. August 1837 seinem Lehrer Seyfried als Klavierauszug zur Beurteilung vor.

Nach dem Abschluss des privaten Musikstudiums (Mai 1840) wurde Suppè im September 1840 von Direktor Franz Pokorny als Kapellmeister und Komponist an das Theater in der Josefstadt verpflichtet, aber von 1841 bis 1844 an Pokornys Theater in Pressburg und Ödenburg versetzt, von wo er 1844 ans Theater in der Josefstadt zurückkehrte. Anschließend war Suppè zwischen 1845 und 1862 am Theater an der Wien, 1862/63 am Quai-Theater und zwischen 1863 und 1882 am Carltheater als Komponist und Kapellmeister tätig. Anlässlich Pokornys Tod komponierte Suppè das Requiem in d-moll, welches am 22. November 1855 bei einem Gedenkgottesdienstes in der Piaristenkirche Maria Treu (Wien) uraufgeführt wurde.

Als Komponist war Franz von Suppè sehr produktiv. Er schrieb Bühnenmusiken zu über 190 Possen und anderen Bühnenwerken, darunter zum Lustspiel Dichter und Bauer (1846) von Karl Elmar. Seine Orchester- und Kammermusik wurde demgegenüber wenig beachtet.

Eine Eigenart behielt Suppè zeitlebens bei: Er notierte seine Partituren immer in „italienischer Anordnung“, d. h. die Violinen und Violen oben, dann Flöten, Oboen, Klarinetten. Hörner Trompeten, Fagotte, Posaunen, Pauken, Schlagwerk, Violoncelli und Kontrabässe. Manche zeitgenössischen Drucke – und auch Reprints – haben diese Anordnung nach heutigen Gepflogenheiten abgeändert; andere behielten sie bei.

Angeregt durch die Operettenerfolge von Jacques Offenbach in Wien, komponierte er 1860 seine erste einaktige Operette Das Pensionat und begründete in den folgenden Jahren durch Anlehnung an das einheimische Volkstheater die Wiener Operette. Nach mehreren kleinen Bühnenwerken schuf er 1876 sein zweites abendfüllendes Operettenwerk Fatinitza. Sein größter Triumph wurde 1879 die Aufführung der komischen Oper Boccaccio in Wien.

Franz von Suppè verstarb am 21. Mai 1895 in Wien und wurde auf dem Wiener Zentralfriedhof, Gruppe 32A, Nr. 31 beigesetzt.

Franz-von-Suppè-Gedenkstätte in Gars am KampBearbeiten

 
Franz-von-Suppè-Raum im „Zeitbrücke-Museum“ in Gars am Kamp

Das „Zeitbrücke-Museum“ in Gars am Kamp präsentiert in seiner Franz-von-Suppè-Gedenkstätte zahlreiche Exponate, von denen einige bereits zwischen 1896 und 1908 in dem von Suppès Witwe Sofie in Suppès Garser Landhaus betriebenen „Suppè-Museum“ präsentiert wurden. Schließlich war Gars von 1876 bis zu Suppès Tod (1895) seine Sommerresidenz. Aus diesem Grund gibt es in Gars außer dem „Suppè-Gedenkraum“ auch Suppès Landsitz zu sehen, den er sich Dank der Einnahmen seiner kommerziell erfolgreichen Operetten „Fatinitza“ (1876) und „Boccaccio“ (1879) vom Baumeister Leopold Wieser, der übrigens auch das „Zeitbrücke-Museum“ gebaut hat, in der Kremser Straße (Nr. 40 und 41) errichten lassen konnte. Anfang 1902 hat Suppès Witwe Sofie die in ihrem Garser „Suppè-Museum“ befindliche Sammlung dem „Museum der Stadt Wien“ (heute: „Wien Museum“) für die Einrichtung eines „Suppè-Zimmers“ gespendet, welche die kulturgeschichtlich wertvollen Schaustücke 1908 in Gars abgeholt und zwischen 1912 und 1932 widmungsgemäß präsentiert hat. Seither ist die Franz-von-Suppè-Gedenkstätte im Zeitbrücke-Museum die einzige öffentliche Dauerausstellung zu Suppè in Europa.

Anlässlich Suppès 200. Geburtstag im Jahr 2019 hat das „Zeitbrücke-Museum“ von 7. Juni 2019 bis 6. Oktober 2019 in einer zusätzlichen Jubiläumsausstellung ausgewählte Archiv- und Depot-Stücke aus Suppès Privatbesitz gezeigt, die aus den Beständen des Wien Museums und der Österreichischen Nationalbibliothek stammen und erstmals seit 1932 wieder der breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden. Zudem wurden erstmals anhand amtlicher Akten und privater Dokumente verbriefte biografische Fakten vorgelegt und erörtert, die viel, was bislang über Suppès Leben und Werk veröffentlicht wurde, grundlegend korrigieren werden.[10]

FilmeBearbeiten

 
Franz von Suppè (siehe Unterschrift auf dem Bild) im Kreis von Carl Binder, Anton M. Storch, Heinrich Proch und Emil Titl, Lithographie: Josef Kriehuber (1852).

Filme über von SuppéBearbeiten

  • Hab’ ich nur Deine Liebe – Österreich – 1953 – Musikfilm über Suppés Leben. Der Lied- und Filmtitel „Hab ich nur Deine Liebe“ stammt aus der Operette Boccaccio. Der Tenor Heesters präsentiert u. a. „Die Welt hat schöne Frauen“, seine Partnerin Gretl Schörg singt neben dem Titellied „Man singt wieder Walzerlieder“ und im Duett mit Heesters „Diese Wonne, diese Seligkeit“ – Regie: Eduard von Borsody, Hauptdarsteller: Johannes Heesters (Franz von Suppè), Gretl Schörg (Sophie Strasser), Helmut Qualtinger

Filme nach Werken von SuppéBearbeiten

  • Stolen Kisses – USA – 1929 – Komödie auf Basis eines unbekannten Werks von Suppé[16]
  • Boccaccio – Italien – 1940 – Nach der gleichnamigen Operette[17]

TriviaBearbeiten

 
Franz von Suppés Wohn- und Wirkungsstätte in Gars am Kamp
  • Während der Nazi-Zeit waren Suppès Werke im Dritten Reich nicht verboten, wie gelegentlich aufgrund eines Missverständnisses irrtümlich behauptet wird,[18] aber sie haben weniger Aufmerksamkeit erhalten. Gesichert ist, dass Suppès in Wien lebende Enkeltöchter als Halbjuden angefeindet sowie an Leib und Leben bedroht wurden, weil ihr Vater, Suppès Sohn Peter, mit Pauline Markbreiter, einer Tante des Schriftstellers Arthur Schnitzler (1862–1931) verheiratet war, der und dessen Werk von den Nazis gehasst wurde.[19]
  • In Walt Disneys Zeichentrickfilm „Symphony Hour“ (1942) dirigiert Micky Maus Suppès Ouvertüre „Leichte Kavallerie“. Donald Duck, Goofy, Klarabella Kuh und Rudi Ross sind die Musiker, während Kater Karlo als Sponsor auftritt.[20]
  • Frank Zappas Lied „Jesus Thinks You're A Jerk“ vom Album „Broadway The Hard Way“ (1988) zitiert eine Passage aus Suppès „Leichte-Kavallerie“-Ouvertüre, worauf Zappa selbst hingewiesen hat.[21]
  • Die Ouvertüren der Operetten Leichte Kavallerie, oder Die Töchter der Puszta und Dichter und Bauer wurden oft als Filmmusik verwendet: Filme mit Musik von Suppè in der Internet Movie Database (englisch)
  • Ein Stück aus der Operette Leichte Kavallerie, oder Die Töchter der Puszta wird im Frankfurter Waldstadion als Tormusik der Eintracht gespielt.
  • Der Musikkabarettist Walter Hedemann hat mehrere Ouvertüren für sein Ensemble Pädagogian Harmonists vertextet, darunter die Leichte Kavallerie, Dichter und Bauer und Die schöne Galathée.
  • 1898 wurde die Suppégasse in Wien-Hietzing nach ihm benannt.

WerkeBearbeiten

Bühnenwerke des MusiktheatersBearbeiten

Hierunter fallen die von Suppé geschaffenen Opern und Operetten. Alle Uraufführungen ohne spezifische Ortsangabe fanden an Wiener Bühnen statt.

Werksname Genre Datum Erstaufführung Ort Erstaufführung Libretto Akte Anmerkung
Virginia Oper Ludwig Holt 2 1837 komponiert. Keine Aufführung nachweisbar
Gertrude della valle Oper G. Brazzanovich 3 Oper tragedia lirica. 1840 komponiert. Unvollendet
Das Mädchen vom Lande Oper 7. August 1847 Theater an der Wien Adaptiert von Karl Elmar 3 Große Oper
Das Pensionat Operette 24. November 1860 Theater an der Wien ? [Initialen: C. K., eventuell Suppé selbst] nach Les Visitandines von Louis Benoît Picard und François Devienne 1 Komische Operette
Die Kartenschlägerin Operette 26. April 1862 Theater am Franz-Josefs-Kai ? [Initialen: N. N.] 1 Neufassung als Pique Dame im Jahr 1884
Zehn Mädchen und kein Mann Operette 25. Oktober 1862 Theater am Franz-Josefs-Kai Wilhelm Friedrich 1
Flotte Bursche, oder Das Bild der Madame Potifar Operette 18. April 1863 Theater am Franz-Josefs-Kai Josef Braun 1 Komische Operette
Das Corps der Rache Operette 5. März 1864 Carltheater Ludwig Harisch 1
Pique Dame Operette 20. Juni 1864 Thalia Theater, Graz S. Strasser[9] 1 Neufassung von Die Kartenschlägerin
Franz Schubert Operette 20. September 1864 Wien Hans Max 1 Unter Verwendung Schubertscher Kompositionen
Dinorah, oder Die Turnerfahrt nach Hütteldorf Oper 4. Mai 1865 Carltheater Julius Caesar 3 Kuriose Oper
Die schöne Galathée Operette 30. Juni 1865 Meysels Theater, Berlin Poly Henrion 1 Komisch-mythologische Operette nach der opéra comique Galathée von Jules Barbier, Michel Carré und Victor Massé als Parodie einer Oper von Giacomo Meyerbeer
Leichte Kavallerie, oder Die Töchter der Puszta Operette 24. März 1866 Carltheater Carl Costa 2 Komische Operette
Freigeister Operette 23. Oktober 1866 Carltheater Carl Costa 2 Komische Operette
Banditenstreiche Operette 27. April 1867 Carltheater Ludwig Bender nach einem französischen Sujet von B. Boutonnier 1 Auch: Komische Oper
Die Frau Meisterin Operette 20. Jänner 1868 Carltheater Carl Costa 3
Tantalusqualen Operette 3. Oktober 1868 Carltheater ? ? Nach Der Schmarotzer in der Klemme von Louis Angely
Isabella Operette 5. November 1869 Carltheater Josef Weyl ?
Lohengelb, oder Die Jungfrau von Dragant (Tragant) Operette 30. November 1870 Carltheater Carl Costa, Moritz Anton Grandjean 3 Geht auf Johann Nepomuk Nestroys Parodie auf Richard Wagners Lohengrin zurück
Canebas [oder Cannebas] Operette 2. November 1872 Carltheater Josef Doppler 1
Fünfundzwanzig Mädchen und kein Mann Operette 15. April 1873 Wien Carl Treumann ? Knüpft an Operette Zehn Mädchen und kein Mann von 1862 an
Fatinitza Operette 5. Jänner 1876 Carltheater Camillo Walzel, Richard Genée 1
Der Teufel auf Erden Operette 5. Jänner 1878 Carltheater Karl Juin, Julius Hopp 3
Boccaccio Operette 1. Februar 1879 Carltheater Camillo Walzel, Richard Genée 3
Donna Juanita Operette 21. Februar 1880 Carltheater Camillo Walzel, Richard Genée 3 1925 von K. Pauspertl neu arrangiert als Der große Unbekannte
Der Gascogner Operette 22. März 1881 Carltheater Camillo Walzel, Richard Genée 3
Das Herzblättchen Operette 4. Februar 1882 Carltheater Carl Albert Tetzlaff 3
Die Afrikareise Operette 17. März 1883 Theater an der Wien M. West, Richard Genée, O. F. Berg 3
Des Matrosen Heimkehr Oper 4. Mai 1885 Hamburg Anton Langer 2 Romantische Oper
Bellmann Oper 26. Februar 1887 Theater an der Wien West, Ludwig Held 3 Komische Oper
Die Jagd nach dem Glück Operette 27. Oktober 1888 Carltheater Richard Genée, Bruno Zappert 3
Das Modell Operette 4. Oktober 1895 Carltheater Viktor Léon, Ludwig Held 3 Posthumes Werk, vollendet von Julius Stern und Antonio Zamara

Musikalische Umrahmung von TheaterwerkenBearbeiten

In diese Rubrik fallen vor allem Komödien (Possen, Vaudevilles, Farcen etc.) für die Suppé musikalische Umrahmungen komponierte. Alle Uraufführungen ohne spezifische Ortsangabe fanden an Wiener Bühnen statt.

Werksname Genre Datum Erstaufführung Ort Erstaufführung Libretto Akte Anmerkung
Jung lustig, im Alter traurig, oder Die Folgen der Erziehung Komisches Gemälde mit Liedern 5. März 1841 ? C. Wallis 3
Die Wette um ein Herz, oder Künstlersinn und Frauenliebe ? 10. März 1841 Theater in der Josefstadt Karl Elmar ?
Stumm, beredt und verliebt ? 1. Mai 1841 Theater in Ödenburg-Sopron Franz Xaver Told ?
Die Bestürmung von Saida Komisch-romantisches Spektakelschauspiel 10. September 1841 Arena in Baden Franz Xaver Told ? Musik von Suppé, A. Titl und K. Binder.
Der Pfeilschütz in Lerchenfeld, die Hochzeit am Neubau und das Testament in der Josefstadt ? 27. Oktober 1841 Theater in der Josefstadt Franz Xaver Told ? Musik: Suppé und zwei Zwischenspiele von Josef Lanner
Der Komödiant, oder Eine Lektion Liebe ? 14. Dezember 1841 Theater in der Josefstadt Karl Elmar ?
Der Mulatte ? 12. Februar 1842 Theater in Preßburg Nach einem Lustspiel von Theodor Hell ?
Das grüne Band ? 2. Juli 1842 Theater in der Josefstadt Karl Elmar, Heinrich von Levitschnigg, Johann Heinrich Mirani, J. Seydl, W. Vogel und Franz Xaver Told ?
Rokoko ? 26. Juli 1842 Theater in Preßburg A. Bäuerle ?
Nella, die Zauberin, oder Der Maskenball auf Hohengiebel ? 11. Mai 1842 Theater in der Josefstadt Karl Elmar ?
Ein Sommernachtstraum ? 31. August 1842 Theater in der Josefstadt Text frei adaptiert von Shakespeares gleichnamigen Stück durch E. Straube ?
Das Armband ? 8. September 1842 Theater in der Josefstadt Friedrich Kaiser ? Musik von Michael Hebenstreit und einem Zwischenspiel von Suppé
Die Hammerschmiedin aus Steyermark, oder Folgen einer Landpartie Ländliche Farce mit Liedern 14. Oktober 1842 Theater in der Josefstadt Josef Kilian Schickh 2
Ein Morgen, ein Mittag und ein Abend in Wien Lustspiel mit Liedern 26. Februar 1844 Theater in der Josefstadt Franz Xaver Told ?
Marie, die Tochter des Regiments Vaudeville 13. Juni 1844 Theater in der Josefstadt F. Blum, nach Jean-François Bayard und Jules-Henri Vernoy de Saint-Georges 2 Musik von verschiedenen Komponisten, Suppé komponierte die beiden Finale
Der Krämer und sein Kommis Farce 28. September 1844 Theater in der Josefstadt Friedrich Kaiser 2 UA evtl. auch erst am 16. Oktober 1844
Dolch und Rose, oder Das Donaumädchen ? 30. November 1844 Theater in der Josefstadt Franz Xaver Told ?
Zum ersten Male im Theater ? 31. Dezember 1844 Theater in der Josefstadt Friedrich Kaiser ?
Die Champagnerkur, oder Lebenshaß und Reue ? 2. Februar 1845 Theater in der Josefstadt Karl Gruber ?
Die Müllerin von Burgos Vaudeville 8. März 1845 Theater in der Josefstadt Joseph Kupelwieser 2
Der Nabob ? 9. Mai 1845 Theater in der Josefstadt Karl Haffner ?
Die Industrieausstellung I ? 1. August 1845 Theater in der Josefstadt Friedrich Kaiser ?
Sie ist verheiratet Komödie mit Liedern 7. November 1845 Theater an der Wien Friedrich Kaiser 3
Der Sohn der Haide Romantisches-komisches Lebensbild ??.??.1846 Wien Friedrich Kaiser 3
Die Gänsehüterin, oder Hans und Gretchen Romantisches Lustspiel 11. Februar 1846 Theater an der Wien Adaptiert von einem Text von G. Ball ?
Dichter und Bauer Komödie mit Liedern 24. August 1846 Theater an der Wien Karl Elmar 3 Komplettfassung erst im Jahr 1900.
Caricaturen Posse ??.??.1847 Wien Friedrich Kaiser 2
Die Reise nach Grätz, oder Die Räuber auf dem Semmering Lokaler Schwank ??.??.1847 ? Schickh 3
Die Schule der Armen, oder Zwei Millionen ? 26. Oktober 1847 Theater an der Wien Friedrich Kaiser ?
Martl, oder Der Portiunculatag in Schnabelhausen Farce mit Musik 16. Dezember 1848 Theater an der Wien Alois Berla 3 Parodie von Friedrich von Flotows Martha
Hier ein Schmied, da ein Schmied, noch ein Schmied und wieder ein Schmied Posse 30. De zember 1848 Theater an der Wien Karl Elmar und J. N. Vogel 3
Des Teufels Brautfahrt, oder Böser Feind und guter Freund Farce mit Liedern 30. Jänner 1849 Theater an der Wien Karl Elmar 3
Gervinus, der Narr von Untersberg, oder Ein patriotischer Wunsch Farce mit Liedern 1. Juli 1849 Theater am Braunhirschengrund Alois Berla 3
Deborah Volksschauspiel mit Musik 13. September 1849 Stadttheater Königsberg Salomon Hermann Mosenthal 4
Unterthänig und unabhängig, oder Vor und nach einem Jahre Komödie mit Liedern 13. Oktober 1849 Theater an der Wien Karl Elmar 3
’s Alraundl Romantisches Märchen mit Liedern 13. November 1849 Theater an der Wien Anton von Klesheim 3
Bürger und Soldat, oder Liebe zum Vaterland Charakterbild ??.??.1850 Wien Johann Josef Böhm 3
Gentil Bernhard, oder Die Kunst zu lieben Vaudeville ??.??.1850 Wien ? 5 Mit Adolf Müller, Ida Schuselka-Brüning
Die Liebe zum Volke, oder Geld – Arbeit – Ehre Charakterbild 18. März 1850 Theater an der Wien Karl Elmar 3
Der Dumme hat’s Glück, oder Tolle Streiche Posse 29. Juni 1850 Theater an der Wien Alois Berla 3
Dame Valentine, oder Frauenräuber und Wanderbursche Singspiel 9. Jänner 1851 Theater an der Wien Karl Elmar ? 3
Die Industrie-Ausstellung oder Reise-Abenteuer in London Posse 25. Mai 1851 Theater an der Wien Leopold Feldmann 3 Gelegenheitsposse
Der Tannenhäuser Dramatisches Gedicht mit Musik 27. Februar 1852 Theater an der Wien Heinrich von Levitschnigg ?
Die Jungfer Mahm aus Gmunden, oder Einen muß sie nehmen Schwank ??.??.1852 Wien Josef Nikola 3
Das Beispiel Ländliches Gemälde ??.??.1852 Wien Franz Nissel und Sigmund Schlesinger 3
Der Grabsteinmacher Charakterbild ??.??.1852 Wien Ludwig Wysber 3 Lokalposse
Ein Filz als Prasser Posse ??.??.1852 Wien Leopold Feldmann und Theodor Flamm 3 Lokalposse
Pech Posse 31. Juli 1852 Fünfhaus Alois Berla 3 Lokalposse
Die Heimfahrt von der Hochzeit [oder Die Heimkehr von der Hochzeit] Posse 8. Jänner 1853 Theater an der Wien Leopold Feldmann 3 Faschingsposse
Die Irrfahrt um’s Glück Märchen 24. April 1853 Theater an der Wien Karl Elmar ? Romantisch-komisches Zaubermärchen
Die weiblichen Jäger ? 30. Juli 1853 Fünfhaus Leopold Feldmann 3
Die Bernsteinhexe ? 5. Jänner 1854 Theater an der Wien Heinrich Laube ?
Trommel und Trompete ? 1. April 1854 Theater an der Wien Karl Elmar ?
Wo steckt der Teufel Farce mit Liedern 28.06.1854 Theater an der Wien Johann Grün nach Eduard Breier 3
Das Bründl bei Sievering, oder Ein Blick in die Zukunft ? 14. April 1855 Theater an der Wien H. Merlin ?
Lord Byron ? 8. Juni 1856 Theater an der Wien Heinrich von Levitschnigg ?
Paragraph III Romantisch-komisches Singspiel 8. Jänner 1858 Wiener Hofoper Moritz Anton Grandjean 3
Der Werkelmann und seine Familie Lebensbild 10. April 1858 Theater an der Wien Anton Langer 3
Die Kathi von Eisen Posse 19. Juli 1858 Theater an der Wien Alois Berla 3 Lokalposse
Ein Faschings-Gugelhupf Burleske ??.??.1859 Wien 2 Nur das Vorspiel. Quodlibet-Burleske
Etwas zum Lachen, oder Keine Politik Posse ??.??.1859 Wien Leopold Feldmann 3
Eine Wienerin Lebensbild ??.??.1859 Wien Theodor Flamm 3
Eine Judenfamilie Original-Charakterbild ??.??.1859 Wien Johann Heinrich Mirani 4
Der Waldteufel, oder Der Fex aus dem Höllental Komisches Charakterbild ??.??.1859 Wien Alois Berla und Wilhelm Tesko 3
Die Zauberdose, oder Um zehn Jahre zu spät Posse 19. Dezember 1859 Theater an der Wien Karl Elmar 3 Märchenposse
Meister Winter Komisches Märchen ??.??.1860 Wien Alois Berla 3
Mein ist die Welt Charakterbild ??.??.1860 Wien Friedrich Kaiser 3
Ein Loch in der Hölle Posse ??.??.1861 Wien Johann Schönau 2 Zauberposse. Nur das Vorspiel?
Der politische Schuster Volksstück ??.??.1861 Wien O. F. Berg 3
Ein Faschingsdonnerstag in Venedig Pantomimisches Divertissiment ??.??.1861 Wien Giovanni Golinelli (Choreographie) 2
Der Höllen-Candidat Märchen ??.??.1861 Wien Blank, Bernhofer 3 Komisches Märchen
Wiener Nachtfalter Lebensbild ??.??.1861 Wien Ludwig Gottsleben 3
Ein Schwindler Charakterbild ??.??.1861 Wien Johann Heinrich Mirani 3
Reise durch die Märchenwelt Dramatischer Bilderbogen ??.??.1861 Wien Anton Bittner 3 UA evtl. erst 1862
Die Wunderkinder aus Californien Komisches Märchen ??.??.1861 Wien Karl Elmar ?
Bädekers Reisehandbuch Schwank ??.??.1862 Wien Georg Belly 1 Mit Karl Ferdinand Konradin
Der Herr Vetter Posse ??.??.1863 Wien Alois Berla 2
Etwas für alte Junggesellen Posse ??.??.1863 Wien Blank 3 Mit Adolf Müller sen. und Julius Hopp
Überall Geister Posse ??.??.1863 Wien Anton Langer 1
Der Schwiegerpapa aus Krems Posse ??.??.1864 Wien Anton Langer 3
Das Christkindl Lebensbild ??.??.1864 Wien Anton Langer und Ludwig Gottleben 4
Der Ehemann in der Baumwolle Posse ??.??.1865 Wien ? 1 Aus dem Französischen
Die alte Schachtel Lebensbild ??.??.1865 Wien O. F. Berg 3
Der letzte Gulden Posse ??.??.1866 Wien O. F. Berg 2 Volksposse
Der Selbstmörder Posse ??.??.1866 Wien Blank 1 Mit Karl Kleiber
Ein patriotischer Dienstbote Posse ??.??.1866 Wien O. F. Berg 3
Es wird annectirt Gelegenheitsstück ??.??.1866 Wien ? 1
Schlechte Mittel, gute Zwecke Posse ??.??.1868 Wien Friedrich Kaiser 3
Juliska Dramatisches Gedicht ??.??.1869 Wien Karl Schram 4

Bühnenwerke, die auf Suppés Werken basierenBearbeiten

 
Franz von Suppé
  • Die Pariserin, oder Das heimliche Bild, Operette, UA am 26. Januar 1898 im Carltheater in Wien, arrangiert aus der Operette Die Frau Meisterin, Libretto: Viktor Léon, Ludwig Held
  • Der große Unbekannte, Operette, 1925, nach der Operette Donna Juanita
  • Die goldene Gans, Operette, 1926, arrangiert mit Musik von Suppé
  • Dichter und Bauer, Operette (Neufassung nach der gleichnamigen Komödie von 1846) – 1936

Konzertante WerkeBearbeiten

  • Sieg der österreichischen Volkshymne, Tongemälde, op. 45
  • Wiener Jubelouvertüre
  • Ouvertüre zu Mozart (nach Originalmusik Mozarts)

Märsche, Walzer und PolkasBearbeiten

  • O du mein Österreich, Marsch von Ferdinand Preis (Trio von Suppé)
  • Einzugsmarsch aus Prinz Liliput, Marsch
  • Herrjegerle-Polka
  • Coletta-Walzer
  • In der Hinterbrühl, Marsch
  • Tiroler Tanz und Frischka
  • Le Voyage en Afrique, französische Polka
  • L’Orientale, polnische Mazurka
  • Bellmann-Marsch, Marsch aus der Operette Bellmann
  • Romankapitel, französische Polka
  • Glückswalzer, Walzer aus der Operette Die Jagd nach dem Glück
  • Ein Hoch- und Deutschmeister (Erzherzog Wilhelm-Marsch)
  • Danza delle Chizzotte
  • Liebeswalzer, Walzer aus der Operette Lohengelb, oder die Jungfrau von Dragant

LiederBearbeiten

  • Österreichisches Reiterlied, op. 41 (gewidmet dem Feldmarschall Radetzky; Text: Otto Prechtler)
  • Ruhe, müder Wanderer
  • Nimm dich in Acht (Lobsinget den Wein), 1890
  • Tell's Kapelle
  • Die Beichte (Sonst nichts?)
  • Ländlich Sittlich, Humoristisches Lied, gewidmet der „Hesperus-Gesellschaft“; Aug. Cranz, Hamburg, 1890.
  • Das Vergissmeinnicht, Gedicht von Anna Grobecker, gewidmet Heinrich Sontheim; Aug. Cranz, Hamburg, 1890.
  • Iberisches Ständchen, Gedicht von Anna Grobecker; gewidmet Heinrich Sontheim; Aug. Cranz, Hamburg, 1890.
  • Gefangen, Text von L. Holt, veröffentlicht 1839.
  • 's Dierndl als Concert-Sängerin, Gedicht in österreichischer Mundart von Franz Ullmayer, gewidmet Katharina Schiller; F. Glöggl, Wien, 1857.
  • 's Deanderl ám Bach, Gedicht in österreichischer Mundart von Anton Baron von Klesheim, gewidmet Mathilde Helwig; op. 32 Nr. 1; Tobias Haslinger’s Witwe, Wien, 1848.
  • Was is a Wundá, Gedicht in österreichisch Mundart von Anton Baron von Klesheim, gewidmet Mathilde Helwig; op. 32 Nr. 2; Tobias Haslinger’s Witwe, Wien, 1848.

KirchenmusikBearbeiten

  • Missa Dalmatica, Messe in F-Dur, UA 13. September 1835 in der Kirche zum Heiligen Franziskus in Zadar
    • Der sechzehnjährige Franz von Suppé komponierte diese Messe als sein erstes geistliches Vokalwerk, deren Manuskript er nach dem Tod seines Vaters am 24. August 1835 vollendete. Die Messe in F-Dur wurde wahrscheinlich uraufgeführt, kurz nachdem Suppé mit seiner Mutter nach Wien übersiedelte. Mit dieser Messe verschaffte sich der junge Suppé den Zugang zu Ignaz Xaver Ritter von Seyfrieds Musiktheorie-Unterricht. 1876 überarbeitete Suppè seine Jugendmesse, komponierte weitere Teile hinzu und veröffentlichte sie unter dem Titel Missa Dalmatica.
  • Große Messe in C-Dur für Soli, Chor und Orchester
    • Suppè komponierte diese Messe als Schüler von Ignaz von Seyfried in Wien. Sie wurde am 15. August 1836 in Wien uraufgeführt.
  • Messe in c-Moll für Soli Chor und Orchester
    • Die Messe wurde ebenfalls unter der Obhut von Seyfried 1839 vollendet und 1840 in Wien uraufgeführt. Sie gilt als verschollen.
  • 6. Psalm „Herr, strafe mich nicht“ – großer Instrumental-Psalm für Soli, Chor und Orchester, vollendet 1839.
  • Missa pro defunctis, Requiem d-moll für Solisten, Chor und Orchester.
    • Suppè komponierte das Requiem zum Andenken an Franz Pokorny, dem Direktor des Theater an der Wien. Pokorny hatte Suppè 1845 an sein Haus verpflichtet und den jungen Theaterkapellmeister in vielfacher Weise gefördert. Uraufgeführt wurde das Werk im Rahmen eines Gedenkgottesdienstes am 22. November 1855 in der Piaristenkirche Maria Treu in Wien
  • Das Gericht der Toten – Oratorium für Soli, Chor und Orchester. (1860)
    • Suppè verwendet hier die Sequenz (Nr. 1–7) des Requiems, setzt ihnen ein Preludium voran und zwischen den Chorteilen solistische Rezitative und Arien nach Texten von Otto Prechtler.

LiteraturBearbeiten

 
Andreas Weigel: Franz von Suppè (1819–1895). Mensch. Mythos. Musiker. Ehrenbürger von Gars. Begleit-Publikation zur gleichnamigen Jubiläumsausstellung des Zeitbrücke-Museums Gars. Mit Beiträgen von Andreas Weigel, Anton Ehrenberger, Ingrid Scherney und Christine Steininger. 424 Seiten mit ca. 200 Abbildungen. (Gars) 2019. ISBN 978-3-9504427-4-8.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Siehe Otto Keller, Franz von Suppé, S. 15, und Otto Schneidereit, Franz von Suppé, S. 10.
  2. a b Andreas Weigel: Suppès Vater, weder „Kreishauptmann“ noch „Kreiskommissär“.
  3. Andreas Weigel: Franz von Suppè (1819–1895). Mensch. Mythos. Musiker. Ehrenbürger von Gars. Begleitpublikation zur Jubiläums-Ausstellung des Zeitbrücke-Museums Gars. Mit Beiträgen von Andreas Weigel, Anton Ehrenberger, Ingrid Scherney und Christine Steininger. (Gars am Kamp) 2019. ISBN 978-3-9504427-4-8.
  4. Andreas Weigel: Zum 200. Geburtstag: Grundlegende Korrektur von Franz von Suppès Biografie.
  5. Andreas Weigel: Suppès weitaus frühere Bekanntschaft mit seiner späteren Ehefrau Therese Merville.
  6. Andreas Weigel: Allerhand Korrekturbedarf bei Franz-von-Suppé-Biografien.
  7. a b c Andreas Weigel: Hut ab vor dem Wiener Heimatforscher Robert Franz Müller. Hinweis auf Robert Franz Müllers (1864–1933) biografisch aufschlussreichen Artikel „Vom Jungen Franz v[on] Suppè. Neues aus alten Landrechtsakten“.
  8. a b Andreas Weigel: Zu Franz von Suppès erfundenem belgischen Großvater.
  9. a b Andreas Weigel: Fundstücke zur Beziehung zwischen Franz von Suppè und seiner zweiten Ehefrau Sofie Strasser. Eine Korrektur.
  10. a b Andreas Weigel: Presseinformation des „Zeitbrücke-Museums“ zum Suppè-Jahr 2019. Ausblick auf die Garser Suppè-Ausstellung samt Begleit-Publikation.
  11. Die österreichische Gymnasialausbildung bestand um 1830 aus sechs Schulstufen: vier Grammatikal-Klassen (untere Schulstufen) und zwei Humanitätsklassen (obere Schulstufen). Die erste Grammatikal=Klasse war somit die unterste und die zweite Humanitätsklasse die oberste Stufe des Gymnasiums.
  12. Andreas Weigel: Die falsche Gewissheit der bisherigen Suppè-Biografik.
  13. Andreas Weigel: Suppè-Forscher Vladimir Haklik über Franz von Suppès Verbindung mit der TU Wien.
  14. Othmar Johannes Müller: Kurze biographische Skizze über Robert Franz Müller. Musiksammlung der Österreichischen Nationalbibliothek. Zitier-Link: http://data.onb.ac.at/rec/AC14352491.
  15. Andreas Weigel: Franz von Suppè, Kurzzeit-Schüler des Wiener Schottengymnasiums.
  16. Franz von Suppé in der Internet Movie Database (englisch)
  17. Franz von Suppé in der Internet Movie Database (englisch)
  18. Helga Heyder-Späth: „Kalenderblatt“ zum 200. Geburtstag Franz von Suppès. Deutschlandfunk. 18. April 2019, 9:05 Uhr – 9:10 Uhr.
  19. Andreas Weigel: Franz von Suppè (1819–1895). Mensch. Mythos. Musiker. Ehrenbürger von Gars. Begleitpublikation zur Jubiläums-Ausstellung des Zeitbrücke-Museums Gars. Mit Beiträgen von Andreas Weigel, Anton Ehrenberger, Ingrid Scherney und Christine Steininger. (Gars am Kamp) 2019. S. 258–273, hier S. 264.
  20. Symphony Hour (Symphonie-Stunde) Mickey Mouse, 1942.
  21. Den Simms, Eric Buxton and Rob Samler: They're Doing the Interview of the Century – Part 1.
  22. Andreas Weigel: Hat Franz von Suppè seinen „Boccaccio“ nachweislich in seiner Sommerfrische Gars komponiert?