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Didier Bonnet

Französischer Autorennfahrer und Rennwagenkonstrukteur

Karriere als FahrerBearbeiten

Bonnet war ein bekannter und erfolgreicher französischer Bergrennfahrer. Zwischen 1971 und 1983 konnte er an die 100 Bergrennen in der französischen und der europäischen Meisterschaft gewinnen. Als Sportwagenfahrer war sein größter Erfolg der elfte Rang beim 2,5-Stunden-Rennen von Kyalami 1998. Das Rennen zählte zur FIA-Sportwagen-Meisterschaft 1998 und wurde von Jérôme Policand und Gary Formato auf einem Riley & Scott Mk III gewonnen. Bonnet teilte sich das Cockpit eines Debora LMP297 mit Jean-Claude de Castelli und Philippe Favre. Der elfte Rang in der Gesamtwertung war gleichbedeutend mit dem Erfolg in der SR2-Klasse.[1]

Rennwagenkonstrukteur und TeamchefBearbeiten

In der Tradition seines Landsleute Jean Rondeau und Yves Courage begann Bonnet zu Beginn der 1990er-Jahre mit Konstruktion und Bau von Rennsportwagen. Wie bei Rondeau und Courage war das Ziel des eigenen Rennteams die Teilnahme am 24-Stunden-Rennen von Le Mans. Aus Bonnet Auto Racing wurde 1992 Debora. Die Eigenkonstruktionen basierte anfangs auf Tiga-Technik und kamen bis 2000 bei Sportwagenrennen zum Einsatz. Beste Platzierung eines Debora in Le Mans war der 20. Rang von Patrice Roussel, Eduoard Sezionale und Bernard Santal im LMP295 1995.

StatistikBearbeiten

Le-Mans-ErgebnisseBearbeiten

Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Teamkollege Platzierung Ausfallgrund
1992 Frankreich  Didier Bonnet Autoracing Debora 92 Frankreich  Gérard Tremblay Frankreich  Jacques Heuclin Ausfall Kupplungsschaden

LiteraturBearbeiten

  • Christian Moity, Jean-Marc Teissèdre, Alain Bienvenu: 24 heures du Mans, 1923–1992. 2 Bände. Éditions d’Art, Besançon 1992, ISBN 2-909-413-06-3.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. 2,5-Stunden-Rennen von Kyalami 1998