Tiga Race Cars

Rennwagen-Hersteller

Tiga war ein britischer Produzent von Monoposto-Rennwagen und Sportwagen.

Tiga SC77, 1977

UnternehmensgeschichteBearbeiten

Das Unternehmen wurde 1975 von den beiden Rennfahrern Howden Ganley und Tim Schenken gegründet. Sie übernahmen die kleine britische Rennwagenunternehmung MRE, die in den frühen 1970er-Jahren Formel-Ford- und Formel-3-Rennwagen in kleiner Stückzahl baute.

Auch bei Tiga wurden vom Designer Martin Read zu Beginn Formel-Ford-Fahrzeuge mit 1,6- und 2-Liter-Motoren gebaut. Dazu kamen Sportwagen für die kleinen Sportwagenklassen. 1978 wurde kurz ein Einstieg in die Formel 1 ins Auge gefasst; Fahrgestell und Teile der Aufhängung waren bereits hergestellt, als das Projekt abgebrochen wurde. In der Formel 3 ging das Team Ende der 1970er-Jahre mit Fahrzeugen von March und Ralt an den Start.

Tim Schenken verließ Tiga Anfang der 1980er-Jahre und Ganley ließ den ersten eigenen Formel-3-Rennwagen entwickeln, den F381. Nachdem das Formel-1-Engagement nicht zustande gekommen war, wandte sich Tiga der Formel 2 zu. Mit dem F280 wurde ein konventioneller und schneller Rennwagen gebaut. Das Team erlitt jedoch einen schweren Rückschlag, als der Deutsche Hans-Georg Bürger im Aufwärmtraining zum Formel-2-Rennen in Zandvoort tödlich verunglückte.[1]

Nach Bürgers Tod verlegte sich das Team auf den Bau von CanAm-Fahrzeugen und Sportwagen.

LiteraturBearbeiten

  • David Hodges: Rennwagen von A bis Z nach 1945. Bay View Books Ltd., Bideford 1990, ISBN 3-613-01477-7.

WeblinksBearbeiten

Commons: Tiga Race Cars – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Zum Tod von Hans-Georg Bürger