Camaret-sur-Aigues

französische Gemeinde

Camaret-sur-Aigues ist eine französische Gemeinde mit 4542 Einwohnern (Stand 1. Januar 2019) im Département Vaucluse in der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur.

Camaret-sur-Aigues
Camaret-sur-Aigues (Frankreich)
Staat Frankreich
Region Provence-Alpes-Côte d’Azur
Département (Nr.) Vaucluse (84)
Arrondissement Carpentras
Kanton Vaison-la-Romaine
Gemeindeverband Aygues-Ouvèze en Provence
Koordinaten 44° 10′ N, 4° 52′ OKoordinaten: 44° 10′ N, 4° 52′ O
Höhe 56–97 m
Fläche 18,37 km²
Einwohner 4.542 (1. Januar 2019)
Bevölkerungsdichte 247 Einw./km²
Postleitzahl 84850
INSEE-Code
Website http://www.camaret.org

Kirche Saint-Andéol

Sie befindet sich etwa 6,5 Kilometer nordöstlich der Stadt Orange und liegt am linken Ufer des Flusses Eygues, der bei Orange in die Rhône einmündet.

VerkehrBearbeiten

Durch Camaret verlief die Schmalspurbahn Orange–Buis-les-Baronnies.

SehenswürdigkeitenBearbeiten

Das Dorf

Die Tour Sarrasine („Sarazenenturm“), im 13. Jahrhundert erbaut, war möglicherweise eine herrschaftliche Residenz oder der Sitz des Gemeinderats. Die Maison Beque, ein 1750 für einen Ferme générale der Baronie Sérignan erbautes Privatanwesen, dient heute als Kulturzentrum. Die Porte de l’Horloge ist ein Tor der ehemaligen Stadtmauer, das im 18. Jahrhundert von einem schmiedeeisernen Glockenturm gekrönt wurde.[1]

Kapelle St-Andéol

Die auf den Resten eines frühromanischen Gebäudes errichtete Kapelle aus dem 12. Jahrhundert, die sich außerhalb der Mauern befindet, war der Sitz der Pfarrei, bevor sie den Weißen Büßern anvertraut wurde. Der Einsturz des Mittelteils im 15. Jahrhundert führte zu einer Rekonstruktion und dem Bau einer Außentreppe, um zu einem Wachposten auf dem Dach zu gelangen.[1]

SportBearbeiten

Camaret dient mehrmals als Austragungsort für europäische Wettbewerbe des Motoballs. Die erste Mannschaft des Moto-Ball Club Camaret war dreimal europäischer und 18 mal französischer Meister.

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

Commons: Camaret-sur-Aigues – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Michel Albarède et al.: Vaucluse (= Encyclopédies du Voyage). Gallimard Loisirs, Paris 2007, ISBN 2-7424-1900-4, S. 228.