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LageBearbeiten

Courthézon liegt neun Kilometer südöstlich von Orange, östlich der Rhone. Im näheren Umkreis befinden sich die Gemeinden Bédarrides, Châteauneuf-du-Pape und Jonquières.[1]

GeschichteBearbeiten

Ein von den Römern erbautes Kastell diente zur Verteidigung von Orange. Die Steinschichten wurden für die Befestigungsmauern des alten Schlosses verwendet.[2]

Auf dem Gemeindegebiet befand sich ein Steinbruch, der für den Bau des Theaters von Orange verwendet wurde.

Während der Hugenottenkriege wurde die katholische Stadt mehrere Male von Hugenotten angegriffen.

Courthézon gehörte bis zur Annexion durch Ludwig XIV. 1673 zum Fürstentum Orange. Von 1703 bis 1731 stand die Stadt unter Herrschaft der Conti-Familie und gehörte daraufhin, besiegelt durch einen Vertrag zwischen dem Prinzen von Conti und Ludwig XV., endgültig zur königlichen Domäne.

Ende des 18. Jahrhunderts wurden aus den Steinen des zerstörten Prinzenschlosses Dämme für die Ouvèze gebaut.

EinwohnerentwicklungBearbeiten

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2008
Einwohner 3.575 3.947 4.337 4.498 5.166 5.364 5.307

SehenswürdigkeitenBearbeiten

  • Stadtmauern (11. Jahrhundert)
  • Überreste der Zinnmauern des alten Prinzenschlosses
  • Springbrunnen und Oratorien
  • Uhrturm (1653)
  • Kirche Saint-Denis (12. Jahrhundert)
  • Hospiz, 1703 wieder aufgebaut
  • Markthallen von 1730.
  • Château de Val-Seille (1868)
  • Château Montellier mit Gärten
  • Château de Verclos (13. Jahrhundert)
  • Landgut von Beaucastel mit Schloss (18. Jahrhundert)
  • Châteaux La Font-du-Loup Pecoulette
  • sechs Kapellen

StädtepartnerschaftenBearbeiten

PersönlichkeitenBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Courthézon – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Ville de Courthézon - Chiffres clés@1@2Vorlage:Toter Link/www.courthezon.fr (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  2. Histoire et patrimoine de la ville de Courthézon (Memento vom 27. September 2007 im Internet Archive)