Hauptmenü öffnen

Bernhard Trares (* 18. August 1965 in Bensheim) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler und jetziger Fußballtrainer. Er ist Trainer beim SV Waldhof Mannheim.

Bernhard Trares
Personalia
Geburtstag 18. August 1965
Geburtsort BensheimDeutschland
Größe 177 cm
Position Mittelfeld, Abwehr
Junioren
Jahre Station
0000–1982 SV Kirschhausen
1982–1985 Eintracht Frankfurt
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1985–1989 SV Darmstadt 98 126 (28)
1989–1991 Alemannia Aachen 30 0(9)
1991–1997 TSV 1860 München 133 (14)
1997–2001 Werder Bremen 89 0(6)
2001–2002 SV Waldhof Mannheim 31 0(3)
2002–2004 Karlsruher SC 55 0(3)
Stationen als Trainer
Jahre Station
2004–2006 TSV 1860 München (Co-Trainer)
2007–2009 Wormatia Worms
2010–2011 FSV Frankfurt II
2011–2014 FC Schalke 04 II
2015–2016 Hamburger SV (Co-Trainer)
2018– SV Waldhof Mannheim
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.
Autogramm von Bernhard Trares aus seiner aktiven Zeit bei 1860 München.

SpielerkarriereBearbeiten

Nachdem er bis 1982 beim SV Kirschhausen aktiv gewesen war, wechselte Trares in die Jugend von Eintracht Frankfurt, mit der er 1983 Deutscher A-Junioren Meister wurde. Noch als A-Jugend-Spieler schoss er am 16. Juli 1983 mit einem Distanzschuss im Spiel gegen den 1. FC Köln das Tor des Monats.[1]

Trares‘ Profilaufbahn begann 1985 in der Zweiten Liga beim SV Darmstadt 98. Für die „Lilien“ bestritt er in vier Spielzeiten 126 Spiele und erzielte dabei als Mittelfeldspieler 28 Tore. 1989 ging er nach Aachen zur Alemannia, mit der er nach seiner ersten Saison abstieg. Danach wechselte er zum TSV 1860 München, mit dem er ebenfalls zunächst ab- und dann zweimal bis in die Bundesliga wieder aufstieg. Nach drei Jahren Bundesligafußball in München ging Trares 1997 an die Weser zu Werder Bremen. Hier wurde er einer der Garanten in der Abwehr und trug so 1999 wesentlich zum Pokalsieg der Bremer bei. 2001 wechselte der mittlerweile 35-Jährige wieder in die Zweite Liga; zunächst spielte er für eine Saison beim SV Waldhof Mannheim, danach noch zwei Spielzeiten für den Karlsruher SC.

Insgesamt machte Trares 183 Spiele in der Bundesliga und erzielte dabei 16 Tore; in der Zweiten Liga waren es 281 Spiele und 46 Tore.

TrainerkarriereBearbeiten

Ab Dezember 2004 war Trares als Co-Trainer bei seinem ehemaligen Arbeitgeber 1860 München tätig. Er assistierte dort den Trainern Reiner Maurer und Walter Schachner. Nach der Saison 2005/06 verließ er 1860 München, um die Ausbildung zum Fußballlehrer zu machen. Im Januar 2007 verpflichtete ihn Wormatia Worms als Cheftrainer. Mit der Wormatia gewann er in seiner ersten Saison den Südwestpokal und qualifizierte sich für den DFB-Pokal. Außerdem qualifizierte sich Bernhard Trares mit seiner Mannschaft in dieser Saison für die Regionalliga. Am 28. April 2009 wurde er aufgrund der sportlichen Situation – die Wormatia stand auf dem 16. Tabellenplatz der Regionalliga West – beurlaubt. Am 17. November 2010 wurde Trares als Nachfolger von Ramon Berndroth beim FSV Frankfurt vorgestellt. Er übernahm die U23-Mannschaft des Zweitligisten, die in der Saison 2010/11 als Aufsteiger in der Regionalliga Süd spielte. Zur Saison 2011/12 hat Trares den Posten des Cheftrainers der zweiten Mannschaft des FC Schalke 04 übernommen,[2] wo er am 5. August 2011 im Spiel gegen die zweite Mannschaft von Bayer 04 Leverkusen sein Trainerdebüt gab. Am 19. Mai 2014 gab der Verein bekannt, dass Trares eine neue Position im Verein erhalten werde und Jürgen Luginger sein Nachfolger als Trainer der U23 wird.[3]

Seit der Saison 2015/16 war Trares als Co-Trainer von Bruno Labbadia beim Hamburger SV tätig. Des Weiteren wurde er zudem als Übergangs-Trainer von Spielern der U19 bis U23 des HSV verpflichtet. Trares’ Aufgabe bestand darin, als Ansprechpartner für die Nachwuchsspieler zur Verfügung zu stehen und darüber hinaus im intensiven Austausch mit deren Nachwuchstrainern zu sein.[4] Am 25. September 2016 wurde er vom HSV nach einem schlechten Saisonstart zusammen mit Bruno Labbadia und Eddy Sözer beurlaubt.[5]

Im Januar 2018 wurde Trares Trainer des SV Waldhof Mannheim in der Regionalliga Südwest.[6] Er führte die Mannschaft in die Relegation um den Aufstieg in die 3. Liga. Die Waldhöfer waren in den Aufstiegsspielen gegen KFC Uerdingen jedoch nicht erfolgreich, die Mannschaft verblieb mit Trainer Trares in der Regionalliga Südwest.[7] Jedoch gelang ihm in der Folgesaison mit dem SV Waldhof der direkte Aufstieg in die 3. Liga.[8] Sein Vertrag läuft bis 2020.[9]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Jovic auf den Spuren von Okocha und Doktor Hammer, hessenschau.de vom 18.11.18, abgerufen am 19. November 2018.
  2. Bernhard Trares wird neuer Chef-Trainer von S04 II (Memento des Originals vom 27. Mai 2011 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.schalke04.de
  3. Jürgen Luginger wird Chef-Trainer der U23
  4. Perfekt: Bernhard Trares wird Co- und Übergangs-Trainer (Memento vom 13. Juli 2015 im Internet Archive), Internetpräsenz des Hamburger SV, abgerufen am 13. Juli 2015
  5. HSV beurlaubt Trainer Labbadia. In: www.hsv.de. Abgerufen am 25. September 2016.
  6. Bernhard Trares wird neuer Trainer beim SV Waldhof Mannheim 07 | SV Waldhof Mannheim 07. Abgerufen am 4. Januar 2018.
  7. Aufstiegsspiele zur 3. Liga | DFB. Abgerufen am 16. Mai 2018.
  8. SV Waldhof: Aufstieg und Rekordkulisse. DFB, 20. April 2019, abgerufen am 29. Juni 2019.
  9. Trares bleibt an Bord auf der Website des SV Waldhof, abgerufen am 18. Mai 2019