Bad Sassendorf

Gemeinde im Kreis Soest (Nordrhein-Westfalen)

Bad Sassendorf ist eine Gemeinde im Kreis Soest, Nordrhein-Westfalen.

Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Bad Sassendorf
Bad Sassendorf
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Bad Sassendorf hervorgehoben

Koordinaten: 51° 35′ N, 8° 10′ O

Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Arnsberg
Kreis: Soest
Höhe: 107 m ü. NHN
Fläche: 63,46 km2
Einwohner: 12.065 (31. Dez. 2019)[1]
Bevölkerungsdichte: 190 Einwohner je km2
Postleitzahl: 59505
Vorwahlen: 02927, 02921, 02945
Kfz-Kennzeichen: SO, LP
Gemeindeschlüssel: 05 9 74 008
Gemeindegliederung: 12 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Eichendorffstraße 1
59505 Bad Sassendorf
Website: bad-sassendorf.de
Bürgermeister: Malte Dahlhoff (CDU)
Lage der Gemeinde Bad Sassendorf im Kreis Soest
HammHochsauerlandkreisKreis GüterslohKreis PaderbornKreis UnnaKreis WarendorfMärkischer KreisAnröchteBad SassendorfEnseErwitteGesekeLippetalLippstadtMöhnesee (Gemeinde)RüthenSoestWarsteinWelverWerlWickede (Ruhr)Karte
Über dieses Bild

GeografieBearbeiten

 
Ortsteile Bad Sassendorf

Bad Sassendorf liegt im Zentrum der Soester Börde am Südrand der Westfälischen Bucht zwischen dem Haarstrang und dem angrenzenden Sauerland im Süden sowie dem Münsterland im Norden. Im Gemeindegebiet entspringt die Ahse, ein Nebenfluss der nördlich gelegenen Lippe.

NachbargemeindenBearbeiten

Bad Sassendorf grenzt (im Uhrzeigersinn von Norden) an Lippstadt, Erwitte, Anröchte, Warstein, Möhnesee, Soest und Lippetal.

GemeindegliederungBearbeiten

Die Gemeinde Bad Sassendorf besteht aus zwölf Ortschaften. Diese sind Bad Sassendorf, Bettinghausen, Beusingsen, Elfsen, Enkesen im Klei, Heppen, Herringsen, Lohne, Neuengeseke, Opmünden, Ostinghausen und Weslarn.

GeschichteBearbeiten

Ur- und FrühgeschichteBearbeiten

Während der Kultur der frühesten bäuerlichen Siedler stellte das Gebiet von Sassendorf einen Grenzraum dar. Die Keramik des östlichen Soester Gebietes, in dem auch Bad Sassendorf liegt, war in der mittleren und jüngeren Bandkeramik durch einen einheitlichen Zierstil gekennzeichnet, den Soester Schraffurstil, der auf Kulturkontakte nach Hessen verweist. Im angrenzenden Raum Werl weisen entsprechende Formen eher auf enge Kontakte zum Niederrhein hin. Beim Bau des neuen Rathauses wurde eine Siedlung der jüngeren Bandkeramik mit Pfostenspuren von acht Gebäuden sowie 70 größeren Gruben freigelegt. Ein fast 35 m langes, 8,5 m breites, rechteckiges Gebäude war im Grundriss gut erhalten. Auch ließ sich der älteste Nachweis einer Befestigungsanlage erbringen. Neben diese Überresten der Banderkamiker-Kultur ließen sich aus der eher französischen Kultur von La-Hoguette Spuren recht mobiler Gruppen nachweisen, jedoch keine Siedlungsreste.[2]

Während der nachfolgenden Rössener Kultur entstanden bis zu 85 m lange Bauwerke, die allerdings nicht rechteckig, sondern trapez- oder schiffsartig gestaltet waren. In Bad Sassendorf-Elfsen kamen beim Bau einer Erdgasleitung 1997/98 Siedlungsüberreste dieser Kultur zu Tage, nämlich eine Grube. Neben einem bauchigen Gefäß wurden darin zwei Feuersteinwerkzeuge entdeckt, von denen eines aus lokalem Material, das andere aus Feuerstein aus der Maasgegend angefertigt worden war.

Erdwerke, wie sie die sich anschließende Michelsberger Kultur und die Wartberger Kultur kennzeichnen, ließen sich auch in Sassendorf durch Luftbilder belegen. Aus der Soester Gruppe sind bis dato keine Überreste bekannt. Erst die Bandkeramiker lassen sich wieder belegen: So stammt vermutlich aus einem Grabzusammenhang in Sassendorf-Gabrechten das Bruchstück eines Spandolches aus gelblichem Feuerstein, der aus dem 700 km entfernten Grand-Pressigny in Frankreich stammt. Ähnliches gilt für ein Feuersteinbeil.

Schließlich sind jungbronzezeitliche Gräberfelder in Sassendorf bekannt, doch liegen die Ausgrabungen weit zurück. Ihre Dokumentation ist zu dürftig, um weitere Aussagen zu gestatten. Viele der Funde sind verschollen. Eisenzeitliche Überreste fanden sich in Elfsen, so Spuren einer Siedlung aus der Zeit um 300 bis 100 v. Chr. Zahlreiche der blauen Glasarmringfragmente aus Heppen stammen ursprünglich aus dem niederrheinischen Gebiet. In Heppen wurde in der Abbauwand der Ziegelei am Windhüfel westlich des Ortes im Jahr 1957 ein Grubenhaus freigelegt, wohl ein Arbeitshaus zur Textilherstellung. Auch fanden sich Reste einer Handmühle. Fibeln und Gürtelhaken verweisen, ebenso wie Keramikfragmente, auf eine Neubesiedlung durch Elbgermanen hin, wahrscheinlich durch Sueben. Wieder in Heppen fand sich ein römischer Bleibarren von 13 kg Gewicht, Blei, das sich chemisch auf das nördliche Sauerland zurückführen ließ. Ein Stempel verweist darauf, dass in Germanien Bergbau in kaiserlichem Auftrag zur Zeit des Augustus betrieben wurde. Um diese Zeit dürfte der westliche Ruhr-Lippe-Raum von den wenig später von den Römern umgesiedelten Sugambrern bewohnt gewesen sein. Erst Ende des 4. Jahrhunderts rissen die Handelsbeziehungen ins Römische Reich ab. Im Grubenfeld Hohe Breite kamen 1973 einundzwanzig Bestattungen zu Tage, die sich nur sehr grob dem Früh- bis Hochmittelalter zuordnen ließen. Die Toten lagen rücklings mit dem Kopf gen Westen.

Karolinger, HochmittelalterBearbeiten

Bis zum 8. Jahrhundert gehörte das Gebiet der Soester Börde zum merowingisch-fränkischen Kulturkreis. Von Norden her über die Lippe fielen in dieser Zeit engrische Sachsen im Gebiet ein. „sassendorp“ = Sachsendorf war vermutlich eine sächsische Siedlungsgründung. Aufzeichnungen über die Salzgewinnung am Hellweg verzeichnen die Grundbücher der Abtei Werden/Ruhr im 10. Jahrhundert. Ibrahim ibn Yaqub, der Gesandte des Kalifen von Córdoba, beschrieb in seinem Reisebericht auf dem Weg zu Kaiser Otto dem Großen aus dem Jahr 973 die westfälische Salzgewinnung in Soest.

 
Esel mit Salzsack

Erstmals urkundlich erwähnt wird Sassendorf zwischen 1169 und 1179 anlässlich der Schenkung verschiedener Güter durch den Kölner Erzbischof Philipp I. von Heinsberg an das Kloster St. Walburgis zu Soest. Darunter befand sich auch ein Salzhaus (domum salinam) in Sappendorf, was auf eine erheblich frühere Besiedlung und Salzgewinnung hinweist. Die Ausbeutung der Sassendorfer Salzquellen und das Siederecht war das Recht freier Bauerngeschlechter (Buren). Der Salzabbau erfolgte als freies „Eigen“, unbelastet vom Landesregalrecht.

Sassendorf wird in einer weiteren Urkunde aus dem Jahr 1231 über einen Verhandlungsstreit zwischen dem Kloster Liesborn und den „Erbsälzern Johann und Rikolf von Sassendorf“ erwähnt. Bestätigt durch eine Urkunde des Kölner Erzbischofs Heinrich II. von Virneburg vom 18. April 1313 wird den Sassendorfern der Bau einer Taufkapelle, eines Kirchhofs und einer Schule erlaubt.

 
Ehemaliges Gradierwerk (1960–2018)
 
Neues Gradierwerk (Seit 2019)

Um 1370 ließen die Sassendorfer ihre Satzungen als das „Alde Recht der Von Sassendorpe“ aufschreiben. Gleichzeitig führten sie das Siegel mit der Aufschrift „SIGILLUM DOMINORUM SALINARIORUM IN SASSENDORPE“.

Neuzeit, jüngste GeschichteBearbeiten

17 schriftliche Ersuchen um das Jahr 1817 belegen die Verwendung der Sassendorfer Sole zu Bade- und Heilzwecken. Um 1836 wurden 2500–4000 Tonnen Salz gewonnen. 1852 wurden einige Holzbadewannen auf dem Salinengelände aufgestellt. Diese stellen die Grundlage für das erste Kurmittelhaus und das heutige Heilbad dar. Durch den bergmännischen Abbau des Salzes verlor die Salzgewinnung durch Sieden ihre Bedeutung. 1934 wurde die Salzproduktion weitgehend eingestellt; eine einzige Pfanne arbeitete nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges noch bis 1952.

In der Zeit zwischen 1877 und 1928 entstanden fünf Kinderheime. Am 10. Mai 1906 erhielt das ehemalige Sälzerdorf durch den Regierungspräsidenten der Bezirksregierung Arnsberg das Prädikat Bad. Im Jahr 1975 wurde Bad Sassendorf als Moor- und Sole-Heilbad staatlich anerkannt.

Kurpark, Thermalbad und Gradierwerk wurden neugestaltet. Das 1960 entstandene Gradierwerk wurde 2018 abgerissen und wurde durch einen Neubau ersetzt, der mit dem Saunabereich des Thermalbades verbunden ist.

Geschichte der Ortschaft LohneBearbeiten

Lohne wurde in mittelalterlichen Urkunden auch Lon oder Loyn genannt und war der Stammsitz der Ministerialenfamilie von Lon. Als die Burg zu Lohne erstmals urkundlich erwähnt wurde, befand sie sich im Besitz derer von Honrode. Ritter Dietrich von Honrode machte 1335 dem Erzbischof Walram von Köln seine Burg zum offenen Hause. Der Erzbischof hatte ihm zuvor den Wiederaufbau der durch den Grafen Eberhard II. von der Mark zerstörten Burg erlaubt. Die Burg kam dann vermutlich infolge einer Erbschaft in den Besitz eines Zweiges der Familie von Plettenberg. Das Dorf wurde während der Soester Fehde häufig von den im Schloss Hovestadt liegenden kurkölnischen Besatzungen hart mitgenommen. Im Schmalkaldischen Krieg wurde es 1547 durch den Oberst Andreas Packemoir in Brand gesteckt. Auch der Dreißigjährige- und der Siebenjährige Krieg schadeten dem Dorf. Die evangelische Kirche in Lohne wurde erstmals 1313 urkundlich erwähnt, nachdem für das eingepfarrte Sassendorf die Gründung einer eigenen Kapelle, eines Friedhofs und einer Schule beschlossen wurde. Lohne schloss sich zur Zeit der Reformation dieser an. Als erster evangelischer Prediger ist ein Antonius Smedes nachgewiesen. Da er täuferischer Neigungen verdächtigt wurde, geriet er mit dem Rat von Soest in Streit und wurde des Landes verwiesen. Nach dem Sieg Karls V. über den Schmalkaldischen Bund bekam wieder der Katholizismus die Mehrheit im Dorf, allerdings blieb die Kirche, die 1624 durch ein Feuer vollkommen zerstört wurde, seit 1562 dauernd in evangelischem Besitz.[3]

Ein ehemaliger Ort in Lohne war Loerbrocks.

EingemeindungenBearbeiten

Am 1. Juli 1969 wurde Bad Sassendorf um die elf bisherige Gemeinden Bettinghausen, Beusingsen, Elfsen, Enkesen im Klei, Heppen, Herringsen, Lohne, Neuengeseke, Opmünden, Ostinghausen und Weslarn vergrößert.[4]

PolitikBearbeiten

Kommunalwahl 2020
Wahlbeteiligung: 56,4 % (2014: 58,5 %)
 %
50
40
30
20
10
0
46,0 %
19,1 %
13,3 %
10,7 %
10,9 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2014
 %p
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-10
-12
-14
+2,9 %p
-13,0 %p
+3,1 %p
+2,7 %p
+4,3 %p

GemeinderatBearbeiten

Die Sitze im Gemeinderat verteilen sich seit den Kommunalwahlen 2009 folgendermaßen auf die Parteien und Gruppierungen:

CDU SPD GRÜNE FDP BG Gesamt
2020[5] 14 6 4 3 3 30
2014[6] 13 10 3 2 2 30
2009 16 10 5 5 36

BürgermeisterBearbeiten

Amtierender Bürgermeister ist Malte Dahlhoff (CDU).

WappenBearbeiten

Blasonierung: „Über silbernem, mit einem liegenden roten mit dem Bart nach unten gekehrten Schlüssel belegten erhöhten Schildfuß in Grün ein achtstrahliger goldener Stern unter einem goldenen Sensenblatt mit nach links gewandter Spitze und abwärts gekehrter Schneide.“

Wappen der OrtsteileBearbeiten

Auf Initiative des Ausschusses für Schule, Kultur und Sport der Gemeinde wurden in Absprache mit der Bevölkerung die obigen Ortswappen gestiftet, die vom heraldischen Verein Herold beurkundet und in die Deutsche Ortswappenrolle aufgenommen wurden. Diese Wappen werden nach einer vom Stifter erteilten Verfügungsberechtigung von den Ortsvorstehern, von Vereinen, Verbänden u. a. m. als Symbole der örtlichen Identität außerhalb von Amtshandlungen geführt. Gestalter der Wappen ist der Kommunalheraldiker Jörg Mantzsch, der sie zur Beurkundung führte.

GemeindepartnerschaftBearbeiten

Es besteht eine Partnerschaft mit der Gemeinde Gaming in Niederösterreich.

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

 
Die Flüsternden, eine Skulptur von Jürgen Ebert, bei Hof Hueck
 
Evangelische Pfarrkirche Sst. Simon und Judas Thaddäus

Der ehrenamtliche Kulturverein e. V. organisiert jährlich die Oldie Night und den Weihnachtsmarkt.

Die Tagungs- und Kongresszentrum Bad Sassendorf GmbH betreut das Tagungs- und Kongresszentrum, die Kulturscheune auf Hof Haulle, die Touristeninformation im Haus des Gastes, das Ortsmarketing, die Kurveranstaltungen und das Projekt Westfälische Salzwelten. Die Gesellschafter der GmbH sind die Gemeinde Bad Sassendorf und die Saline GmbH. Das Museum Westfälische Salzwelten wurde Anfang 2015 eröffnet.

Das Touristik- und Verkehrsbüro e.V. befasst sich in Bad Sassendorf mit dem Fremdenverkehr. Der gemeinnützige Vereins sammelt und verbreitet Informationen über das Gastgewerbe, Hotels, Restaurants und zeigt Radwege und Wanderwege in der Parklandschaft des Hellweges im Kreise Soest auf.

Die denkmalgeschützte evangelische Pfarrkirche ist ein Ortsbild-prägendes Gebäude.

Sehenswert sind auch die Evangelische Kirche Neuengeseke und Haus Sassendorf.

SportBearbeiten

Der Turn- und Spielverein (TuS) Bad Sassendorf wurde 1920 gegründet und ist mit über 1600 Mitgliedern der größte Sportverein in der Gemeinde Bad Sassendorf. Die Mitglieder des TuS treiben Sport in sieben Abteilungen: Badminton, Basketball, Schwimmen, Tennis, Tischtennis, Turnen und Volleyball.

Der BV Bad Sassendorf ist der ansässige Fußballverein. Der 1926 gegründete Verein mit mehreren Juniorenmannschaften und zwei Mannschaften im Seniorenbereich aktiv. Die erste Seniorenmannschaft spielt seit der Saison 07/08 in der Bezirksliga. Die vereinseigene Sportanlage diente schon für mehrwöchige Trainingslager der Profimannschaften des FC Schalke 04 und von ZSKA Sofia. Des Weiteren findet alljährlich der Sauerland-Cup, ein Turnier für Amateurmannschaften, statt.

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

 
Am Karl-Volke-Platz

Die Ortsmitte mit ihren Einkaufszonen Bismarckstraße und Kaiserstraße ist ein wichtiger Identifikationspunkt der Einwohner und Besucher Bad Sassendorfs.

Bad Sassendorfs Profil als Kurort mit tiefen historischen Wurzeln zeigt sich gerade auch in der Ortsmitte, die ein lebendiges Zentrum für Handel, Dienstleistung, Wohnen, Kultur und Freizeit ist.

In Bad Sassendorf gibt es eine Kinderfachklinik, fünf weitere Kliniken mit den Schwerpunkten Orthopädie und Rheumatologie sowie eine Soletherme mit Bade- und Saunalandschaft.

Das nähere Einzugsgebiet erstreckt sich auf die Städte

VerkehrBearbeiten

Bad Sassendorf liegt an der A 44 und ist Haltepunkt an der Bahnstrecke Hamm–Warburg. Dort hält die RB 89, „Ems-Börde-Bahn“, MünsterWarburg. Die Nahverkehrszüge fahren montags bis freitags im 30-Minuten-Takt. Die nächsten IC- bzw. ICE-Bahnhöfe sind Soest und Lippstadt bzw. Hamm (Westf), Bielefeld und Münster (Westf). Die nächstgelegenen Flughäfen sind der Flughafen Paderborn/Lippstadt (35 km) und der Flughafen Dortmund (45 km). Zwei Kilometer südöstlich von Bad Sassendorf befindet sich der Flugplatz Soest-Bad Sassendorf.

BildungBearbeiten

In Bad Sassendorf befinden sich drei Schulen. Die INI Gesamtschule Bad Sassendorf, die Sälzer Gemeinschaftsgrundschule und die Schule an der Rosenau, Schule für Kranke.

Die INI Gesamtschule ist eine staatlich anerkannte Ersatzschule mit den Sekundarstufen I und II. Sie verfügt über Sportplätze, Turnhallen, eine Mensa und ein eigenes Schwimmbad.[7]

Die Sälzer Gemeinschaftsgrundschule ist die einzige Grundschule der Gemeinde Bad Sassendorf. Sie liegt im Nordwesten des Ortes und wurde 1975 erbaut. Sie wird von ca. 350 Schülern besucht, diese bilden 15 Klassen.

Die Schule an der Rosenau wurde 1994 gegründet. Die Schüleranzahl liegt bei etwa 60 mit 14 Lehrkräften aller Schulformen. Sie ist die Schule für die Kinderfachklinik in Bad Sassendorf. Die Kinder und Jugendlichen werden während ihrer Rehamaßnahmen in der Kinderfachklinik in der Schule an der Rosenau unterrichtet. In der Regel beträgt die Aufenthaltslänge sechs bis acht Wochen, gelegentlich werden auch externe Schüler im Anschluss beziehungsweise Vorfeld einer Rehamaßnahme in der Schule an der Rosenau unterrichtet.[8]

 
Ehemaliges Empfangsgebäude des Bahnhofs Bad Sassendorf

PersönlichkeitenBearbeiten

Söhne und Töchter der GemeindeBearbeiten

Personen mit Bezug zum OrtBearbeiten

  • Thomas Griese (* 1956 in Soest), Jurist und Politiker (Bündnis 90/Die Grünen), stammt aus Bad Sassendorf, wo er auch aufwuchs
  • Sebastian Tyrała (* 1988), Fußballprofi

WeblinksBearbeiten

Commons: Bad Sassendorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bevölkerung der Gemeinden Nordrhein-Westfalens am 31. Dezember 2019 – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes auf Basis des Zensus vom 9. Mai 2011. Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), abgerufen am 17. Juni 2020. (Hilfe dazu)
  2. Dieser Abschnitt basiert auf Eva Cichy: Ur- und Frühgeschichte im Raum Bad Sassendorf, in: Peter Kracht (Hrsg.): Sassendorf. Vom Sälzerdorf zum Heilbad, Münster 2009, S. 13–39 ([www.academia.edu/6690290/Cichy_2009_Ur_und_Frühgeschichte_im_Raum_Bad_Sassendorf_BookChapter academia.edu]).
  3. Albert Ludorf: Die Bau- und Kunstdenkmäler von Westfalen, herausgegeben vom Provinzial-Verband der Provinz Westfalen, 1905, S. 88.
  4. Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 92.
  5. Ratswahl - Kommunalwahlen 2020 in der Gemeinde Bad Sassendorf - Gesamtergebnis. Abgerufen am 2. Oktober 2020.
  6. Endgültiges Ergebnis für: 974008 Bad Sassendorf, auf wahlergebnisse.nrw.de
  7. INI Gesamtschule Bad Sassendorf. In: www.ini.de. Abgerufen am 24. Mai 2016.
  8. Schule an der Rosenau – Startseite. In: www.schule-an-der-rosenau.de. Abgerufen am 24. Mai 2016.