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Ehringhausen (Geseke)

Ortsteil von Geseke

Ehringhausen ist ein Dorf in Nordrhein-Westfalen, Deutschland, das seit der Gebietsreform 1975 zur Stadt Geseke im Kreis Soest gehört.

Ehringhausen
Stadt Geseke
Wappen von Ehringhausen
Koordinaten: 51° 39′ 29″ N, 8° 26′ 58″ O
Höhe: 95 (94–104) m
Fläche: 4,68 km²
Einwohner: 1575 (31. Jan. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 337 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1975
Postleitzahl: 59590
Vorwahl: 02942
Karte
Lage von Ehringhausen in der Stadt Geseke

GeographieBearbeiten

Geographische LageBearbeiten

Ehringhausen liegt etwa vier Kilometer westlich von Geseke und sieben Kilometer östlich von Lippstadt zwischen dem nördlichen Fuß des Haarstrangs und der Lippe. Im Norden liegt der tiefste Punkt mit 94 m ü. NN; Nach Süden steigt das Gelände etwas an und erreicht 104 m ü. NN.

NachbarorteBearbeiten

GeschichteBearbeiten

Erste urkundliche Erwähnungen des Ortes gehen auf das Jahr um 1350 als Erdinghusen zurück.

1843 wurde Ehringhausen ins neu gegründete Amt Störmede eingeordnet und die Amtsverwaltung 1935 nach Ehringhausen verlegt. Die seit 1840 existierende Schule wurde 1972 aufgelöst.

1881 erhielt Ehringhausen durch die Königlich-Westfälische Eisenbahn-Gesellschaft einen Anschluss an die Eisenbahn.

Ehringhausen wurde am 1. Januar 1975 in die Stadt Geseke eingemeindet.[2]

PolitikBearbeiten

OrtsvorsteherinBearbeiten

Susanne Schulte-Döinghaus[3] (CDU)

WappenBearbeiten

Das 1998 entworfene Wappen des Dorfes ist dreigeteilt und zeigt eine weiße Jakobsmuschel und eine fünfblättrige weiße Rose auf gelbem Grund sowie ein gelbes fünfspeichiges Wagenrad auf rotem Grund. Die Muschel symbolisiert den Schutzpatron Ehringhausens, den Heiligen Jakobus. Die Rose geht auf die Edelherren von Störmede zurück, die bis ca. 1233 in Störmede ihren Stammsitz hatten. Das Wagenrad wurde aus dem Familienwappen des Friedrich von Hörde, dem Lehnerbe Alberts von Störmede, entnommen.[4]

EinwohnerentwicklungBearbeiten

Jahr Einwohner
1871 318
1895 380
1939 415
1950 599
1961 634
1970 820
1974 928
Jahr Einwohner
2006 1605
2011 1599
2013 1534
2018 1575

[5]

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

 
Kapelle „St. Jakobus“

Federführend für das Vereinsleben in Ehringhausen ist der Kulturring, der als Dachorganisation die Aktivitäten aller Mitgliedsvereine koordiniert. Ehringhausen besitzt einen Kindergarten, der auch von Kindern umliegender Dörfer besucht wird. Eine Grundschule befindet sich in Störmede, weiterführende Schulen in Geseke.

Regelmäßige VeranstaltungenBearbeiten

  • Jährliches Schützenfest der St. Jakobus Schützenbruderschaft Ehringhausen
  • Alle zwei Jahre Dorffest
  • Jährliche Dorfmeisterschaft des Sportschützenvereines Ehringhausen 1972 e. V. in der „Alten Schule“

BauwerkeBearbeiten

  • im 17. Jahrhundert neu errichtete Kapelle „St. Jakobus Kirche“
  • „Alte Schule“

Infrastruktur und VerkehrBearbeiten

 
Haltepunkt Ehringhausen
 
Plan von Ehringhausen

Über zwei Kreisstraßen und eine Landstraße in West-Ost-Richtung ist Ehringhausen an das regionale Straßennetz angebunden. Mit seiner innerörtlichen Dominanz verbindet der Triftweg in nord- südlicher Ausrichtung die beiden Ortsbereiche "Heide" und "Dorf". Im Westen liegt die Bundesstraße 55, die als Autobahnzubringer zur Bundesautobahn 2 im Norden Richtung Berlin sowie zur A 44 im Süden Richtung Dortmund dient; die Anschlussstelle Geseke/Steinhausen der A 44 führt in Richtung Kassel. Südlich von Ehringhausen verläuft durch Störmede die Bundesstraße 1 als Hauptverbindungsstrecke in die Städte Soest und Paderborn.

Der Haltepunkt Ehringhausen (Kr Lippstadt) an der Bahnstrecke Hamm–Warburg wird im Halbstundentakt von der Regionalbahn RB 89 Ems-Börde-Bahn (MünsterHammPaderbornWarburg) bedient. Die Kernstadt Geseke verfügt über einen weiteren Bahnhaltepunkt.

Eine Buslinie (Geseke-Lippstadt) führt durch Ehringhausen. Außerdem bedienen Schulbusse die Orte Garfeln, Bönninghausen und Störmede.

Zwölf Kilometer südöstlich bei Büren-Ahden befindet sich der Flughafen Paderborn/Lippstadt. Über die A 44 ist dieser schnell und einfach zu erreichen.

QuellenBearbeiten

  1. Stadt Geseke: Zahlen und Fakten (abgerufen am 21. Februar 2018)
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 334.
  3. Stadt Geseke - Ortsvorsteher (Memento des Originals vom 14. März 2012 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.geseke.de (abgerufen am 17. Juni 2011)
  4. Stadt Geseke: Wappengeschichte zum Ehringhauser Dorfwappen (Memento des Originals vom 28. September 2007 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.geseke.de (abgerufen am 4. Juni 2011)
  5. Stadt Geseke: Geschichte Ehringhausen (Memento des Originals vom 18. Juni 2006 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.geseke.de (abgerufen am 4. Juni 2011)

WeblinksBearbeiten