Arnfried Lerche

deutscher Film- und Bühnenschauspieler

Arnfried Lerche (* 1952 in Nettetal[1]) ist ein deutscher Schauspieler.

LebenBearbeiten

Arnfried Lerche wurde im Rheinland geboren, wuchs aber in Hamburg auf, wo er auch nach seinem Abitur seine Schauspielausbildung absolvierte.[2] Nach der Ausbildung war er unter anderem an den Städtischen Bühnen Köln, den Kammerspielen Hamburg sowie am Schillertheater Berlin engagiert.[2]

Während er in den 1960er-Jahren und 1970er-Jahren verstärkt beim Theater arbeitete, ist er seit 1980 regelmäßig in Film- und Fernsehproduktion zu sehen. Seine erste größere Filmrolle hatte er 1981 neben Bernhard Wicki, Barbara Rütting und Otto Sander als Andreas Zumsee in dem Fernsehfilm Im Schlaraffenland. Ein Roman unter feinen Leuten, der letzten Regiearbeit von Fritz Umgelter.[2] Im selben Jahr war er in der allerersten Folge der ZDF-Reihe Das Traumschiff zu sehen. Daneben agierte Lerche in mehreren Fernsehserien und Fernsehreihen in festen Rollen. In der ARD-Serie Lindenstraße spielte er von 1987 bis 1991 in fast 200 Folgen den gewalttätigen Finanzbeamten Friedhelm Ziegler.[2] Im Anschluss daran war er bis 1993 in der NDR-Kinderserie Neues vom Süderhof als Dr. Brendel zu sehen.[2] In der ZDF-Krimireihe Stubbe – Von Fall zu Fall mit Wolfgang Stumph in der Titelrolle übernahm er von 1995 bis 1998 die Rolle des Gärtners Gerhard Rönke.[2] In der ZDF-Serie girl friends – Freundschaft mit Herz spielte er von 1995 bis 2007 den Personalchef Dr. Begemann.[2] Seit der im Jahr 1997 ausgestrahlten sechsten Folge Mordlust verkörpert Lerche in der ZDF-Krimireihe Ein starkes Team durchgehend den Abteilungsleiter Lothar Reddemann.[2] Daneben hatte er mehrere Gastauftritte in den Fernsehserien Großstadtrevier, SOKO Köln und In aller Freundschaft. Auch in der Krimireihe Tatort übernahm er wiederholt verschiedene Rollen.

Arnfried Lerche lebt in Berlin.[1][2]

Filmografie (Auswahl)Bearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Arnfried Lerche bei castforward.de.
  2. a b c d e f g h i Arnfried Lerche: Leben und Werk bei Kino.de.