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Wittenbach (Wilburgstetten)

Ortsteil der Gemeinde Wilburgstetten

Wittenbach ist ein Ortsteil der Gemeinde Wilburgstetten im Landkreis Ansbach in Mittelfranken.

Wittenbach
Koordinaten: 49° 0′ 36″ N, 10° 23′ 16″ O
Höhe: 442 m ü. NHN
Einwohner: 205 (25. Mai 1987)[1]
Eingemeindung: 1. Januar 1971
Postleitzahl: 91634
Vorwahl: 09853
Wittenbach, Denkmal an der Straße

Inhaltsverzeichnis

GeografieBearbeiten

Das Dorf liegt am Höllbach, der ein rechter Zufluss der Rotach ist, die wiederum ein rechter Zufluss der Wörnitz ist. Der Ort befindet sich mit der südlich gelegenen Beermühle in einer Waldlichtung. Im Westen liegt das Waldgebiet Espan, im Nordwesten Brand, im Nordosten Hetschenlach, im Osten Abelensschlag und im Süden Bärlach.[2]

GeschichteBearbeiten

Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde die Ruralgemeinde Wittenbach gebildet, zu der die Orte Beermühle, Burgstallhof und Gramstetterhof gehörten. Sie unterstand in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Herrschaftsgericht Mönchsroth.[3] Die Gemeinde hatte 1961 eine Gebietsfläche von 4,962 km².[4] Im Zuge der Gebietsreform wurde diese am 1. Januar 1971 nach Wilburgstetten eingemeindet.[5]

EinwohnerentwicklungBearbeiten

Gemeinde Wittenbach

Jahr 1818 1840 1852 1855 1861 1867 1871 1875 1880 1885 1890 1895 1900 1905 1910 1919 1925 1933 1939 1946 1950 1952 1961 1970
Einwohner 191 226 245 240 257 280 279 355 294 287 291 304 285 264 260 250 259 253 233 264 240 218 226 232
Häuser[6] 39 53 60 62 61 56 56
Quelle [7] [8] [8] [8] [9] [8] [10] [8] [8] [11] [8] [8] [12] [8] [8] [8] [13] [8] [8] [8] [14] [8] [4] [15]

Ortsteil Wittenbach

Jahr 001818 001861 001871 001885 001900 001925 001950 001961 001970 001987
Einwohner 156 228 244 249 251 229 208 203 204 205
Häuser[6] 33 49 55 56 56 51 70
Quelle [7] [9] [10] [11] [12] [13] [14] [4] [15] [1]

VerkehrBearbeiten

Gemeindeverbindungsstraßen führen nach Unterbronnen, nach Mönchsroth zur Staatsstraße 2385 und nach Wilburgstetten zur B 25.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Wittenbach (Wilburgstetten) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, S. 332 (Digitalisat).
  2. Wittenbach im BayernAtlas
  3. Adreß- und statistisches Handbuch für den Rezatkreis im Königreich Baiern. Kanzlei Buchdruckerei, Ansbach 1820, S. 78 (Digitalisat).
  4. a b c Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, Abschnitt II, Sp. 766 (Digitalisat).
  5. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 448.
  6. a b Es werden nur bewohnte Häuser angegeben. 1818 werden diese als Feuerstellen bezeichnet, 1840, 1852 als Häuser, 1871 bis 1987 als Wohngebäude.
  7. a b Alphabetisches Verzeichniß aller im Rezatkreise nach seiner durch die neueste Organisation erfolgten Constituirung enthaltenen Ortschaften: mit Angabe a. der Steuer-Distrikte, b. Gerichts-Bezirke, c. Rentämter, in welchen sie liegen, dann mehrerer anderer statistischen Notizen. Ansbach 1818, S. 104 (Digitalisat). Für die Gemeinde Wittenbach zuzüglich der Einwohner und Gebäude von Bärmühle (S. 8), Burgstallhof (S. 15) und Gramstetterhof (S. 31).
  8. a b c d e f g h i j k l m n o Historisches Gemeindeverzeichnis. Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns in der Zeit von 1840 bis 1952. In: Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Beiträge zur Statistik Bayerns. Heft 192. München 1953, S. 168, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00066439-3 (Digitalisat).
  9. a b Joseph Heyberger, Chr. Schmitt, v. Wachter: Topographisch-statistisches Handbuch des Königreichs Bayern nebst alphabetischem Ortslexikon. In: K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Bavaria. Landes- und Volkskunde des Königreichs Bayern. Band 5. Literarisch-artistische Anstalt der J. G. Cotta’schen Buchhandlung, München 1867, Sp. 1003, urn:nbn:de:bvb:12-bsb10374496-4 (Digitalisat).
  10. a b kgl. Statistisches Bureau (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Kreisen, Verwaltungsdistrikten, Gerichts-Sprengeln und Gemeinden unter Beifügung der Pfarrei-, Schul- und Postzugehörigkeit … mit einem alphabetischen General-Ortsregister enthaltend die Bevölkerung nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1875. München 1877, 2. Abschnitt (Einwohnerzahlen von 1871), Sp. 1169, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00052489-4 (Digitalisat).
  11. a b Karl von Rasp: Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Regierungsbezirken, Verwaltungsdistrikten, … sodann mit einem alphabetischen Ortsregister unter Beifügung der Eigenschaft und des zuständigen Verwaltungsdistriktes für jede Ortschaft. LIV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. Hrsg.: K. Bayer. Statistisches Bureau. München 1888, Abschnitt III, Sp. 1101 (Digitalisat).
  12. a b K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern, mit alphabetischem Ortsregister. LXV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1904, Abschnitt II, Sp. 1166 (Digitalisat).
  13. a b Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern nach der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und dem Gebietsstand vom 1. Januar 1928. Heft 109 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1928, Abschnitt II, Sp. 1204 (Digitalisat).
  14. a b Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern – Bearbeitet auf Grund der Volkszählung vom 13. September 1950. Heft 169 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1952, Abschnitt II, Sp. 1041–1042 (Digitalisat).
  15. a b Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 335 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1973, S. 172 (Digitalisat).